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17.02.2006 Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität Hamburg Sektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 1 Handlungsorientierte ökonomische Grundbildung.

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1 Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität Hamburg Sektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 1 Handlungsorientierte ökonomische Grundbildung – Arbeit mit dem Unterrichtswerk Arbeitslehre - Wirtschaft 1. Zur ökonomischen Bildung im Verständnis der Fachverbände und in den Lehrplänen ausgewählter Bundesländer 2. Zu didaktischen Konzepten der Situations- und Handlungsorientierung 3. Förderung ökonomischer Grundbildung mit dem Unterrichtswerk Arbeitslehre- Wirtschaft (1,2) (1) Meyer/ Meyer-Harter: Arbeitslehre Hamburg (2. Aufl. 2005) + Handreichung (2004), Cornelsen-Verlag Berlin (2) Meyer/ Meyer-Harter (April 2006): Arbeitslehre – Wirtschaft 7./8. Schuljahr, Cornelsen-Verlag Berlin + Handreichung (Sommer 2006); Band 9/10: EBISS II – Fachtagung am in Bad Segeberg

2 Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität Hamburg Sektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 2 1.Zur ökonomischen Bildung im Verständnis der Fachverbände und in den Lehrplänen ausgewählter Bundesländern Schlaglichter Zunehmende bildungspolitische Anerkennung ökonomischer Bildung Zunehmende bildungspolitische Anerkennung ökonomischer Bildung Fächervielfalt, z.B. Arbeitslehre, Wirtschaft – Arbeit – Technik, Wirtschaft / Politik Fächervielfalt, z.B. Arbeitslehre, Wirtschaft – Arbeit – Technik, Wirtschaft / Politik Didaktische Entwicklungen und Kompetenzdiskussion: von der Fakten- zur Problem- und Handlungsorientierung und zurück? Didaktische Entwicklungen und Kompetenzdiskussion: von der Fakten- zur Problem- und Handlungsorientierung und zurück?

3 Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität Hamburg Sektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 3 Kompetenzorientierung und Bildungsstandards Outputorientierung statt Inputorientierung Outputorientierung statt Inputorientierung Basisqualifikationen/-kompetenzen statt abprüfbares Wissen Basisqualifikationen/-kompetenzen statt abprüfbares Wissen Ausrichtung an Bildungszielen, die als Kompetenzen fachlich konkretisiert werden Ausrichtung an Bildungszielen, die als Kompetenzen fachlich konkretisiert werden Entwicklung von Kompetenzstufen Entwicklung von Kompetenzstufen

4 Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität Hamburg Sektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 4

5 Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität Hamburg Sektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 5 Ökonomische Bildung - im Verständnis der Deut- schen Gesellschaft für ökonomische Bildung (1) Worum geht es? Allgemeinbildung Allgemeinbildung Bedürfnisbefriedigung und ökonomische Koordinationsprozesse Bedürfnisbefriedigung und ökonomische Koordinationsprozesse Rollen als Konsumenten und Produzenten, Anbieter und Nachfrager, Arbeitnehmer und Selbstständige, Sparer und Investoren, Steuerzahler und Transferempfänger, Zivil-, Staats- und Wirtschaftsbürger Rollen als Konsumenten und Produzenten, Anbieter und Nachfrager, Arbeitnehmer und Selbstständige, Sparer und Investoren, Steuerzahler und Transferempfänger, Zivil-, Staats- und Wirtschaftsbürger Wechselbeziehungen zwischen Haushalten, Unternehmen, Staat und Ausland und deren Reproduktion Wechselbeziehungen zwischen Haushalten, Unternehmen, Staat und Ausland und deren Reproduktion Prozesse der Güter- und Einkommensentstehung sowie der Güter- und Einkommensverwendung – Entscheidungen und Handlungen Prozesse der Güter- und Einkommensentstehung sowie der Güter- und Einkommensverwendung – Entscheidungen und Handlungen Wirtschaften als bewusster Umgang mit knappen Mitteln Wirtschaften als bewusster Umgang mit knappen Mitteln Anforderungen an Orientieren, Urteilen und Handeln und neue Herausforderungen Anforderungen an Orientieren, Urteilen und Handeln und neue Herausforderungen

6 Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität Hamburg Sektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 6 Ökonomische Bildung - im Verständnis der Deut- schen Gesellschaft für ökonomische Bildung (2) Ökonomische Kompetenzen – warum? Komplexität, Differenzierung und Dynamik des modernen ökonomischen Systems verlangt den systematischen Erwerb von Kompetenzen, die es dem Individuum ermöglichen, sich im wirtschaftlichen Dasein zu orientieren, dieses zu verstehen, zu beurteilen und mündig, sachgemäß und verantwortlich mit zu gestalten Komplexität, Differenzierung und Dynamik des modernen ökonomischen Systems verlangt den systematischen Erwerb von Kompetenzen, die es dem Individuum ermöglichen, sich im wirtschaftlichen Dasein zu orientieren, dieses zu verstehen, zu beurteilen und mündig, sachgemäß und verantwortlich mit zu gestalten Somit trägt die ökonomische Bildung zur Selbstverwirklichung und zur Persönlichkeitsentwicklung bei Somit trägt die ökonomische Bildung zur Selbstverwirklichung und zur Persönlichkeitsentwicklung bei

7 Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität Hamburg Sektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 7 Ökonomische Kompetenz Das lernende Individuum soll befähigt werden, in ökonomisch geprägten Situationen und Strukturen des gesellschaftlichen Zusammenleben angemessen zu entscheiden und zu handeln sowie an deren Gestaltung mitzuwirken, um eine lebenswerte Gesellschaft zu sichern und weiter zu entwickelnDas lernende Individuum soll befähigt werden, in ökonomisch geprägten Situationen und Strukturen des gesellschaftlichen Zusammenleben angemessen zu entscheiden und zu handeln sowie an deren Gestaltung mitzuwirken, um eine lebenswerte Gesellschaft zu sichern und weiter zu entwickeln

8 Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität Hamburg Sektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 8 Überblick zu Kompetenzbereichen ökonomischer Grundbildung im Sinne von Mindeststandards I Entscheidungen ökonomisch begründen I Entscheidungen ökonomisch begründen II Handlungssituationen ökonomisch analysieren II Handlungssituationen ökonomisch analysieren III Ökonomische Systemzusammenhänge erklären III Ökonomische Systemzusammenhänge erklären IV Rahmenbedingungen der Wirtschaft verstehen und mitgestalten IV Rahmenbedingungen der Wirtschaft verstehen und mitgestalten V Konflikte perspektivisch und ethisch beurteilen V Konflikte perspektivisch und ethisch beurteilen

9 Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität Hamburg Sektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 9 I Entscheidungen ökonomisch begründen Konsum-, Vorsorge-, Spar- und Berufswahlentscheidungen treffen 1. mit Blick auf eigene Bedürfnisse, rechtliche Rahmenbedingungen unter Abwägung von Gegenwarts- und Zukunftsinteressen 3. unter Nutzung von Information und Beratung Entscheidungen über Arbeitsteilung... Ressourcenmanagement eines Haushalts treffen und... unterschiedliche Interessen berücksichtigen Entscheid. zu der Bildungs-... und Berufswahl... sowie den Anforderungen des Wandels der Arbeitswelt treffen

10 Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität Hamburg Sektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 10 II Handlungssituationen ökonomisch analysieren Einfluss v. Anreizen und Restriktionen auf Entscheidungen in Haushalt, Unternehmen und Staat identifizieren Einfluss v. Anreizen und Restriktionen auf Entscheidungen in Haushalt, Unternehmen und Staat identifizieren Entscheidungssituationen in Haushalten, Unternehmen und Staat unter Kosten-Nutzen-Gesichtspunkten analysieren Entscheidungssituationen in Haushalten, Unternehmen und Staat unter Kosten-Nutzen-Gesichtspunkten analysieren Einkommensquellen und Einkommensverw. von Haush. quantifizieren, Einflussfakt. des Konsumentenverh. sowie verfügbaren Eink. und Handlungsspielräume bestimmen Einkommensquellen und Einkommensverw. von Haush. quantifizieren, Einflussfakt. des Konsumentenverh. sowie verfügbaren Eink. und Handlungsspielräume bestimmen individuelle Interessen und Fähigkeiten mit berufl. Anforderungen, Handlungsfeld., Ausbildungswegen u. Entwicklungsperspektiven vergleichen individuelle Interessen und Fähigkeiten mit berufl. Anforderungen, Handlungsfeld., Ausbildungswegen u. Entwicklungsperspektiven vergleichen unternehmerische Risiken und andere Einflüsse auf Investitionsentscheidungen ermitteln unternehmerische Risiken und andere Einflüsse auf Investitionsentscheidungen ermitteln Wettbewerb u. Beschränkungen - Auswirkungen auf Kosten, Preise, Qualitäten... an Beispielen analysieren Wettbewerb u. Beschränkungen - Auswirkungen auf Kosten, Preise, Qualitäten... an Beispielen analysieren

11 Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität Hamburg Sektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 11 III Ökonomische Systemzusammenhänge erklären Einnahm. und Ausg. von Haushalten, Untern. und Staat sowie Wechselwirk. im Wirtschaftskreislauf erläutern Einnahm. und Ausg. von Haushalten, Untern. und Staat sowie Wechselwirk. im Wirtschaftskreislauf erläutern den Lebenszyklus ausgewählter Produkte (von der Einführ. bis zur Entsorgung) mit ökonomischen Begriffen erläutern den Lebenszyklus ausgewählter Produkte (von der Einführ. bis zur Entsorgung) mit ökonomischen Begriffen erläutern Arbeitsteilung und Handel in ihren... Wirkungen erläutern, z.B. auf Produktivität... Wohlstand und Erwerbstätigkeit Arbeitsteilung und Handel in ihren... Wirkungen erläutern, z.B. auf Produktivität... Wohlstand und Erwerbstätigkeit Funktionsmechanismen von Marktwirtschaften und Wech- selwirkungen zwischen Märkten modellhaft erläutern, Funktionsmechanismen von Marktwirtschaften und Wech- selwirkungen zwischen Märkten modellhaft erläutern, Formen, Funktionen und Wirkungen der Preisbildung am Beispiel von Güterpreisen, Löhnen und Zinsen erklären Formen, Funktionen und Wirkungen der Preisbildung am Beispiel von Güterpreisen, Löhnen und Zinsen erklären

12 Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität Hamburg Sektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 12 IV Rahmenbedingungen der Wirtschaft verstehen und mitgestalten Das Handeln von Interessengruppen beschr. und bewerten Das Handeln von Interessengruppen beschr. und bewerten Die Gestaltung der Sozialen Marktwirtschaft beschreiben, Produktion und Finanzierung öffentlicher Güter erläutern sowie Regulierung und Deregulierung an Bsp. abwägen Die Gestaltung der Sozialen Marktwirtschaft beschreiben, Produktion und Finanzierung öffentlicher Güter erläutern sowie Regulierung und Deregulierung an Bsp. abwägen Rechte zum Schutz von Verbrauchern, Arbeitnehmern, Eigentümern und Umwelt sowie zur sozialen Sicherung erläutern und mögliche Veränderungen beurteilen Rechte zum Schutz von Verbrauchern, Arbeitnehmern, Eigentümern und Umwelt sowie zur sozialen Sicherung erläutern und mögliche Veränderungen beurteilen Unterschiede der Konsum-, Arbeits- und Wirtschaftsw. in Zeit und Raum an Bsp. erläutern u. wesentl. Einfl. bestim. Unterschiede der Konsum-, Arbeits- und Wirtschaftsw. in Zeit und Raum an Bsp. erläutern u. wesentl. Einfl. bestim. Die Gestaltung durch Festl. von Regeln... Bedeutung und betriebl., gesamtwirtschaftl. und glob. Folgen beschreiben Die Gestaltung durch Festl. von Regeln... Bedeutung und betriebl., gesamtwirtschaftl. und glob. Folgen beschreiben Probleme wie Arbeitslosigkeit, Inflation u. Umweltbelast. beschreiben u. Folgen, Ursachen und Lösungen beurteilen. Probleme wie Arbeitslosigkeit, Inflation u. Umweltbelast. beschreiben u. Folgen, Ursachen und Lösungen beurteilen.

13 Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität Hamburg Sektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 13 V Konflikte perspektivisch und ethisch beurteilen Konflikte zwischen Individuen, Gesellschaft und Staat (z.B. über Freiheit... Gerechtigkeit) beschreiben und kollektive Regeln dafür finden (z.B. für Fairness...) Konflikte zwischen Individuen, Gesellschaft und Staat (z.B. über Freiheit... Gerechtigkeit) beschreiben und kollektive Regeln dafür finden (z.B. für Fairness...) konsensfähige Lösungen für moralische Dilemmata in wirtschaftl. Zusammenhängen argumentativ begründen konsensfähige Lösungen für moralische Dilemmata in wirtschaftl. Zusammenhängen argumentativ begründen Unterschiedl. ökonomische Akteure, ihre Funktionen, typischen Ziele und Interessen kennen sowie Ergebnisse ihres Handelns für unterschiedliche Gruppen beurteilen Unterschiedl. ökonomische Akteure, ihre Funktionen, typischen Ziele und Interessen kennen sowie Ergebnisse ihres Handelns für unterschiedliche Gruppen beurteilen Probleme und Folgen ökonomischer Entwicklungen und Maßnahmen identifizieren, Zielkonflikte bestimmen und nach ökonomischen, sozialen und ökol. Kriterien bewerten Probleme und Folgen ökonomischer Entwicklungen und Maßnahmen identifizieren, Zielkonflikte bestimmen und nach ökonomischen, sozialen und ökol. Kriterien bewerten Verteil. von Gütern u. Einkommen nach... Leistungs- und Bedarfsgerechtigkeit... Chancengerechtigkeit beurteilen Verteil. von Gütern u. Einkommen nach... Leistungs- und Bedarfsgerechtigkeit... Chancengerechtigkeit beurteilen Voraussetzungen nachhaltigen Wirtschaftens und dessen Auswirkungen auf Produktion und Konsum prüfen Voraussetzungen nachhaltigen Wirtschaftens und dessen Auswirkungen auf Produktion und Konsum prüfen

14 Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität Hamburg Sektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 14 Handlungskompetenz mit den verschränkten Teilkompetenzen: Fachkompetenz Personalkompetenz Sozialkompetenz Sozialkompetenz Methodenkompetenz Lernkompetenz Methodenkompetenz Lernkompetenz

15 Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität Hamburg Sektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 15 Arbeitslehrekonzept der Gesellschaft für Arbeit, Technik u. Wirtschaft i. Unterricht (GATWU)(1) 1. Sachkompetenz 1. Sachkompetenz Fähigkeiten, sich mit grundlegenden ökonomischen Sachverhalten auseinander zu setzen Fähigkeiten, sich mit grundlegenden ökonomischen Sachverhalten auseinander zu setzen Fähigkeit sich mit grundlegenden technischen Sachverh der Haushaltsarbeit auseinander zu setzen Fähigkeit sich mit grundlegenden technischen Sachverh der Haushaltsarbeit auseinander zu setzen Fähigkeiten zur Berufsorientierung...Daseinsvorsorge Fähigkeiten zur Berufsorientierung...Daseinsvorsorge 2. Methodenkompetenz 2. Methodenkompetenz Fähigkeiten zum Entwickeln, Herstellen, Experimentieren, Gebrauchen und Benutzen Fähigkeiten zum Entwickeln, Herstellen, Experimentieren, Gebrauchen und Benutzen Fähigkeiten zur Kontrolle, Bewertung und Entscheidung Fähigkeiten zur Kontrolle, Bewertung und Entscheidung Fähigkeiten zur Beschaffung, Auswertung, Systematisierung und Präsentation von Informationen Fähigkeiten zur Beschaffung, Auswertung, Systematisierung und Präsentation von Informationen

16 Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität Hamburg Sektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 16 GATWU (2) 3. Sozialkompetenz 3. Sozialkompetenz Fähigkeiten zum aufgaben- und produktbezogenen Arbeiten und Lernen in Gruppen Fähigkeiten zum aufgaben- und produktbezogenen Arbeiten und Lernen in Gruppen Fähigkeiten zum Erkennen und Vertreten von Interessen sowie zur Konfliktbearbeitung und -überwindung Fähigkeiten zum Erkennen und Vertreten von Interessen sowie zur Konfliktbearbeitung und -überwindung Fähigkeiten zur Kommunikation in innerschulischen und außerschulischen Lern- und Arbeitssituationen Fähigkeiten zur Kommunikation in innerschulischen und außerschulischen Lern- und Arbeitssituationen 4. Personale Kompetenz 4. Personale Kompetenz Fähigkeiten zur eigenen Lebensplanung und zur Entwicklung eines arbeitsweltbezogenen Selbstkonzepts Fähigkeiten zur eigenen Lebensplanung und zur Entwicklung eines arbeitsweltbezogenen Selbstkonzepts Fähigkeiten zur Selbst- und Fremdwahrnehmung in ökon., techn. und arbeitsbezog. Lern- und Handlungssituationen Fähigkeiten zur Selbst- und Fremdwahrnehmung in ökon., techn. und arbeitsbezog. Lern- und Handlungssituationen Fähigkeiten zur Entwicklung eigener Werte und Einstell.... zu deren Reflexion in... Lern- u. Handlungssituationen Fähigkeiten zur Entwicklung eigener Werte und Einstell.... zu deren Reflexion in... Lern- u. Handlungssituationen

17 Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität Hamburg Sektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 17 Lehrplan Wirtschaft/Politik Schleswig-Holstein Ziele: Kenntnisse über gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Zusammenhänge vermitteln Kenntnisse über gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Zusammenhänge vermitteln Urteilsfähigkeit und Urteilsfähigkeit und Handlungskompetenz Handlungskompetenz in politischen und wirtschaftlichen Situationen durch die Behandlung von Kernproblemen

18 Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität Hamburg Sektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 18 Sach- und Methodenkompetenz (1) Entscheidungen im Kontext wirtschaftlicher, gesellschaft- licher und politischer Problemstellungen, in der Regel offene Situationen offene Situationen in komplexen Wirkungszusammenhängen (Wirtschaftskreislauf, vernetztes politisches System), verbunden mit Nutzen und Kosten, Interessenpositionen in komplexen Wirkungszusammenhängen (Wirtschaftskreislauf, vernetztes politisches System), verbunden mit Nutzen und Kosten, Interessenpositionen die zu Konflikten fuhren können die zu Konflikten fuhren können die der Ordnung und Gestaltung durch Normen, Institutionen und Instrumente bedürfen (Gerechtigkeit, soziale Sicherheit) die der Ordnung und Gestaltung durch Normen, Institutionen und Instrumente bedürfen (Gerechtigkeit, soziale Sicherheit)

19 Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität Hamburg Sektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 19 Sach- und Methodenkompetenz (2) Die Sch. erwerben in der Auseinandersetzung mit den Entscheidungsfeldern die Fähigkeit und Bereitschaft, wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Phänomene und Situationen zu analysieren und zu beurteilen zu analysieren und zu beurteilen ihren Kontext einzuschätzen ihren Kontext einzuschätzen die Bedeutung in Gegenwart und Zukunft zu erfassen die Bedeutung in Gegenwart und Zukunft zu erfassen die Vielschichtigkeit politischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Prozesse zu erkennen. die Vielschichtigkeit politischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Prozesse zu erkennen.

20 Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität Hamburg Sektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 20 Selbstkompetenz Bereitschaft, sich für gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Probleme zu interessieren Bereitschaft, sich für gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Probleme zu interessieren Fähigkeit, eigene Einstellungen und Voreinstellungen bei der Betrachtung und Bewertung politischer Prozesse zu reflektieren Fähigkeit, eigene Einstellungen und Voreinstellungen bei der Betrachtung und Bewertung politischer Prozesse zu reflektieren Bereitschaft, sich in Kommunikationssituationen rational und problembewusst zu verhalten Bereitschaft, sich in Kommunikationssituationen rational und problembewusst zu verhalten Erkennen der eigenen Handlungsmöglichkeiten Erkennen der eigenen Handlungsmöglichkeiten

21 Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität Hamburg Sektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 21 Sozialkompetenz Bereitschaft und Fähigkeit, mit Partnern und in Gruppen konstruktiv und zielgerichtet zusammenzuarbeiten und dabei auftretende Schwierigkeiten zu überwinden Bereitschaft und Fähigkeit, mit Partnern und in Gruppen konstruktiv und zielgerichtet zusammenzuarbeiten und dabei auftretende Schwierigkeiten zu überwinden Fähigkeit, eine andere als die eigene Lösung zu akzeptieren und somit Toleranz gegenüber Standpunkten anderer zu entwickeln Fähigkeit, eine andere als die eigene Lösung zu akzeptieren und somit Toleranz gegenüber Standpunkten anderer zu entwickeln Bereitschaft, Konflikte auszuhalten und zu lösen Bereitschaft, Konflikte auszuhalten und zu lösen Fähigkeit, mit der Spannung zwischen politischen und gesellschaftlichen Normen und den eigenen Wünschen und Forderungen umzugehen Fähigkeit, mit der Spannung zwischen politischen und gesellschaftlichen Normen und den eigenen Wünschen und Forderungen umzugehen

22 Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität Hamburg Sektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 22 Ökonomische Grundbildung im Arbeitslehrekonzept von Hamburg Schulformbezogene Standards: Kenntnisse Schulformbezogene Standards: Kenntnisse... Formen von Arbeit, Arbeitsorganisation und Arbeitsteilung, Arbeitsprozesse und Arbeitsbedingungen... Formen von Arbeit, Arbeitsorganisation und Arbeitsteilung, Arbeitsprozesse und Arbeitsbedingungen Zusammenhänge von ökonomischen, technologischen und gesellschaftl. Entwicklungen und den Wandel von ArbeitZusammenhänge von ökonomischen, technologischen und gesellschaftl. Entwicklungen und den Wandel von Arbeit Ökonomische Grundlagen und wirtschaftliche VorgängeÖkonomische Grundlagen und wirtschaftliche Vorgänge Ursachen und Auswirkungen von ArbeitslosigkeitUrsachen und Auswirkungen von Arbeitslosigkeit Wirtschaftsregion Hamburg und deren BedeutungWirtschaftsregion Hamburg und deren Bedeutung Ökonomisches Verhalten bei der Haushalts- und Lebenspl.Ökonomisches Verhalten bei der Haushalts- und Lebenspl. Grundstrukturen technischer Konstruktionen und FertigungGrundstrukturen technischer Konstruktionen und Fertigung Arbeitsmit., Werkzeuge,techn. Geräte,Maschinen, SystemeArbeitsmit., Werkzeuge,techn. Geräte,Maschinen, Systeme fachspez. Kommunikation, Fachbegriffe und Präsentationfachspez. Kommunikation, Fachbegriffe und Präsentation

23 Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität Hamburg Sektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 23 Fertigkeiten im sachgerechten Umgang mit Geräten, Werkzeugen und Materialien im sachgerechten Umgang mit Geräten, Werkzeugen und Materialien in der Nutzung technischer Verfahren in der Nutzung technischer Verfahren zur Nutzung berufsorientierender Materialien und Medien zur Nutzung berufsorientierender Materialien und Medien in Umgang mit Hard- und Software der Informations- und Kommunikationstechnologie in Umgang mit Hard- und Software der Informations- und Kommunikationstechnologie

24 Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität Hamburg Sektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 24 Fähigkeiten (1) zum verantwortungsbewussten Umgang mit Geräten, Werkzeugen und Materialien zum verantwortungsbewussten Umgang mit Geräten, Werkzeugen und Materialien zum Erkennen von technischen Zusammenhängen in funktionalen Bezügen, Arbeitswelt- u. Handlungsbezügen zum Erkennen von technischen Zusammenhängen in funktionalen Bezügen, Arbeitswelt- u. Handlungsbezügen zum Entwurf und zur Umsetzung von Lösungsansätzen für technische Fragestellungen zum Entwurf und zur Umsetzung von Lösungsansätzen für technische Fragestellungen zur Arbeit im Team zur Arbeit im Team zum sinnentnehmenden Lesen von Sachtexten und technischen Bedienungsanleitungen zum sinnentnehmenden Lesen von Sachtexten und technischen Bedienungsanleitungen zur Kommunikation über arbeitsbezogene Sachverhalte, Einsatz d. Fachsprache, Nutzung von Präsentationsformen zur Kommunikation über arbeitsbezogene Sachverhalte, Einsatz d. Fachsprache, Nutzung von Präsentationsformen zum aktiven Handeln zur menschenger.,naturverträglichen, sozialgerechten und wertorientierten Gestaltung v. Arbeit zum aktiven Handeln zur menschenger.,naturverträglichen, sozialgerechten und wertorientierten Gestaltung v. Arbeit

25 Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität Hamburg Sektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 25 Fähigkeiten (2) zur Reflexion verschiedener Rollen in der Gesellschaft zur Reflexion verschiedener Rollen in der Gesellschaft zur Reflexion arbeitsbezogener geschlechtstypischer Verhaltensweisen und zu deren bewusster Veränderung zur Reflexion arbeitsbezogener geschlechtstypischer Verhaltensweisen und zu deren bewusster Veränderung zur Reflexion positiver und negativer Folgen technischer Prozesse auf Menschen und Umwelt zur Reflexion positiver und negativer Folgen technischer Prozesse auf Menschen und Umwelt zur Beurteilung der eigenen Arbeitsprozesse und Arbeitsprodukte zur Beurteilung der eigenen Arbeitsprozesse und Arbeitsprodukte zur gezielten Wahl eines Startberufes oder eines weiterführenden Bildungsganges. zur gezielten Wahl eines Startberufes oder eines weiterführenden Bildungsganges.

26 Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität Hamburg Sektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 26 Ansprüche an ökonomische Grundbildung Ökonomische Grundbildung kann ihren Bildungsanspruch entfalten, wenn sie integrativ, fächerübergreifend oder –verbindend verknüpft ist mit den Dimensionen Arbeit, Technik, Gesellschaft und Politik. Ökonomische Grundbildung kann ihren Bildungsanspruch entfalten, wenn sie integrativ, fächerübergreifend oder –verbindend verknüpft ist mit den Dimensionen Arbeit, Technik, Gesellschaft und Politik. Jedoch besteht die Gefahr, dass sie in einem solchen Kontext marginalisiert wird und ihre Bildungswirksamkeit fraglich wird. Jedoch besteht die Gefahr, dass sie in einem solchen Kontext marginalisiert wird und ihre Bildungswirksamkeit fraglich wird. Deshalb ist wünschenswert, aus der Perspektive der ökonomischer Problemstellungen Bezüge zu Arbeit, Technik, Gesellschaft und Politik herzustellen Deshalb ist wünschenswert, aus der Perspektive der ökonomischer Problemstellungen Bezüge zu Arbeit, Technik, Gesellschaft und Politik herzustellen

27 Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität Hamburg Sektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 27 Klassifizierung der Ansätze der Ziel- und Kompetenzbeschreibung Verschränkung Fach-, Sozial- und Selbstkompetenz, verbunden mit Methoden- und Lernkompetenz Verschränkung Fach-, Sozial- und Selbstkompetenz, verbunden mit Methoden- und Lernkompetenz Unterteilung von ökonomischen Kompetenzen nach Unterteilung von ökonomischen Kompetenzen nach Sachkompetenz, Sachkompetenz, Urteilskompetenz und Urteilskompetenz und Entscheidungs-/ Handlungskompetenz Entscheidungs-/ Handlungskompetenz mit ihren Verschränkungen Aufgliederung in Fachwissen: Sach- und Analysekompetenz; Erkenntnisgewinnung: Methodenkompetenz; Bewertung: Urteilskompetenz Aufgliederung in Fachwissen: Sach- und Analysekompetenz; Erkenntnisgewinnung: Methodenkompetenz; Bewertung: Urteilskompetenz Aufgliederung in Orientierungs-, Urteils-, Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit Aufgliederung in Orientierungs-, Urteils-, Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit

28 Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität Hamburg Sektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 28 Ansprüche an ökonomische Grundbildung ausgereiftes Kompetenzkonzept und Standards, die dieses nicht wieder in Frage stellen ausgereiftes Kompetenzkonzept und Standards, die dieses nicht wieder in Frage stellen Fachkanon mit entwickelten Kooperationsbeziehungen zwischen den Fächern zur didaktischen Gestaltung des Unterrichts. Fachkanon mit entwickelten Kooperationsbeziehungen zwischen den Fächern zur didaktischen Gestaltung des Unterrichts. Kompetenzbeschreibung muss die situative Gestaltung von Lehr-/ Lernarrangements ermöglichen, weil Beschreibung, die vorwiegend auf Kenntnisse oder Wissen abhebt, kann handlungsorientiertes Lernen behindern, weil Struktur der Standards zum heimlichen Lehrplan werden könnte Kompetenzbeschreibung muss die situative Gestaltung von Lehr-/ Lernarrangements ermöglichen, weil Beschreibung, die vorwiegend auf Kenntnisse oder Wissen abhebt, kann handlungsorientiertes Lernen behindern, weil Struktur der Standards zum heimlichen Lehrplan werden könnte

29 Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität Hamburg Sektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 29 Das didaktische Konzept der Situations- und Handlungsorientierung (1) 1. Gestaltung von situations- und handlungsorientierten, zunehmend selbstorganisierten und selbstgesteuerten Lern- und Bildungsprozessen zur Förderung umfassender Entwicklung von Handlungskompetenz 2. Lernen, bei dem das lernende Subjekt im Mittelpunkt steht, wird vom Einzelnen auf der Basis seines Vorwissens und seiner Vorerfahrungen konstruiert 3. In ganzheitlichen Lernprozessen ist die Verbindung von Wissen und Handeln auch als an Werten orientierte Entwicklung von Strukturwissen in komplexen Lernsituationen bedeutsam

30 Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität Hamburg Sektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 30 (2) 4. Lernen von theorieorientiertem Wissen (Strukturwissen), Lernen durch und im Handeln sowie Reflexion des Handelns in individuellen und sozialen Kontexten 5. methodisch selbstständige Wissensentwicklung sowie Problemlöse- und Gestaltungsfähigkeit unter Einschluss der Entwicklung lebenslanger Lernbereitschaft 6. Handeln nicht auf den Lernort Schule begrenzt, Öffnung der Schule und Lernen in Erfahrungszusammenhängen von Wirtschaft, Arbeit, Gesellschaft und Politik

31 Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität Hamburg Sektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 31 (3) 7. Handlungsorientierung ist übergreifenden Zielen von Nachhaltigem Handeln in teilweise konfliktären ökologi- schen, sozialen, ökonomischen und politischen Kontexten auch wertorientiert verpflichtet. Das fordert Offenheit für die Gestaltung zukunftsfähiger Entwicklungen 8. Vermittlung von Planungs-, Arbeits- und Lerntechniken und teiloffen gestaltetes Unterrichtsmaterial fördern von den Lernenden selbst gesteuerte Lehr- und Lernprozesse 9. Lehrer sind eher Lernhelfer als Wissensvermittler. Sie leiten an, selbstständig Wissen anzueignen und Probleme wertorientiert in sozialen Kontexten zu lösen. Sie gestalten zunehmend selbstorganisierte Lehr-/Lernprozesse

32 Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität Hamburg Sektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen Förderung ökonomischer Grundbildung mit dem Unterrichtswerk Arbeitslehre - Wirtschaft 3.1 Bedeutung von Schulbüchern für die Unterrichts- praxis und Voraussetzungen der Lernenden für die Entwicklung ökonomischer Handlungskompetenz können entsprechend konzipierte Schulbücher mit Lehrerhandreichungen eine bedeutende Hilfestellung leisten und Leitmedium in der Hand der Schüler sein für die Entwicklung ökonomischer Handlungskompetenz können entsprechend konzipierte Schulbücher mit Lehrerhandreichungen eine bedeutende Hilfestellung leisten und Leitmedium in der Hand der Schüler sein Voraussetzungen: Lehrplanbezug, Zugänge zum Lernen durch Schülerorientierung, Situations- und Fallbezug Voraussetzungen: Lehrplanbezug, Zugänge zum Lernen durch Schülerorientierung, Situations- und Fallbezug elementarisiertes sachbezogenes und damit verschränkt, methodisches Wissen und Können kann kompetenz- bezogen, problem- und handlungsorientiert erschlossen werden elementarisiertes sachbezogenes und damit verschränkt, methodisches Wissen und Können kann kompetenz- bezogen, problem- und handlungsorientiert erschlossen werden

33 Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität Hamburg Sektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 33 Erwartungen der Lehrenden an die Arbeit mit einem Schulbuch Lehr- und Lernprozesse inhaltlich und methodisch unter Berücksichtigung eigener didaktischer Präferenzen zu unterstützen Lehr- und Lernprozesse inhaltlich und methodisch unter Berücksichtigung eigener didaktischer Präferenzen zu unterstützen Förderung der Fähigkeit der Schüler zur selbstständigen Arbeit Förderung der Fähigkeit der Schüler zur selbstständigen Arbeit Das heißt im Einzelnen, dass das Schulbuch Das heißt im Einzelnen, dass das Schulbuch zielgruppenadäquat gestaltet ist, also Vorwissen, Fähigkeiten, Interessen und Problembezüge differenziert berücksichtigt, zielgruppenadäquat gestaltet ist, also Vorwissen, Fähigkeiten, Interessen und Problembezüge differenziert berücksichtigt, relevante Ziele und Inhalte des Lehrplans abdeckt, relevante Ziele und Inhalte des Lehrplans abdeckt, die dargestellten Texte, Tabellen, Diagramme, Bilder usw. von hoher inhaltlicher Qualität und die Daten und Problemstellungen relevant, aktuell und verständlich sind, die dargestellten Texte, Tabellen, Diagramme, Bilder usw. von hoher inhaltlicher Qualität und die Daten und Problemstellungen relevant, aktuell und verständlich sind, Verzeichnisse mit Erklärungen und Verweise enthält sowie weitere Informationen erschließt, Verzeichnisse mit Erklärungen und Verweise enthält sowie weitere Informationen erschließt, durch eine Handreichung für Lehrende ergänzt ist mit didaktisch- methodischen Hinweisen, Lösungsvorschlägen für Arbeitsaufga- ben, Arbeitsblättern, Literaturhinweisen usw. zur qualifizierten Unterrichtsvorbereitung durch eine Handreichung für Lehrende ergänzt ist mit didaktisch- methodischen Hinweisen, Lösungsvorschlägen für Arbeitsaufga- ben, Arbeitsblättern, Literaturhinweisen usw. zur qualifizierten Unterrichtsvorbereitung

34 Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität Hamburg Sektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen Curriculare und gestalterische Gesichtspunk- te für das Schulbuch Arbeitslehre - Wirtschaft Didaktisches Design zur Unterstützung selbstständiger Arbeit (1) übersichtliche Nutzung weniger Gestaltungsmittel (in Bezug auf Sprachstil, Platzierung von Text und Bild, Farbverwendung, Typografie, Verweistechnik usw.) übersichtliche Nutzung weniger Gestaltungsmittel (in Bezug auf Sprachstil, Platzierung von Text und Bild, Farbverwendung, Typografie, Verweistechnik usw.) Wiedererkennung der Struktur der Kapitel im Seitendesign: Wiedererkennung der Struktur der Kapitel im Seitendesign: Angabe der Lernziele (Berücksichtigung der situativen Perspektive der Schüler) Angabe der Lernziele (Berücksichtigung der situativen Perspektive der Schüler) Problemstellung/ Lernausgangssituation pro Kapitel Problemstellung/ Lernausgangssituation pro Kapitel Sachinformationen/ Hinweise auf andere Kapitel im Schulbuch, weitere Informationsquellen/ Methoden und Arbeitstechniken Sachinformationen/ Hinweise auf andere Kapitel im Schulbuch, weitere Informationsquellen/ Methoden und Arbeitstechniken Arbeitsaufgaben unterschiedlicher Typen (z.B. zur selbstständigen Entwicklung einer Lernsituation, Aufarbeitung v. Sachinformation, Erschließung weiterer Informationen zur Prozessgestaltung unter Berücksichtigung spezifischer Methoden und Arbeitstechniken, zum Wissenstransfer) Arbeitsaufgaben unterschiedlicher Typen (z.B. zur selbstständigen Entwicklung einer Lernsituation, Aufarbeitung v. Sachinformation, Erschließung weiterer Informationen zur Prozessgestaltung unter Berücksichtigung spezifischer Methoden und Arbeitstechniken, zum Wissenstransfer)

35 Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität Hamburg Sektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 35 (2) Aufnahme von für die Zielgruppe bearbeitbaren einfachen, kurzen Texten die Problemstellungen verdeutlichen, Vorwissen aktivieren, Sachverhalte strukturell unter Verzicht auf Detailwissen erklären und beschreiben, Hilfen zur selbstständigen Bearbeitung geben (z.B. auf Methode verweisen), Begriffserklärungen enthalten bzw. auf solche in anderen Kapiteln verweisen, Bezüge zwischen Kapiteln herstellen und damit Komplexität und ein ökonomisches Strukturwissen schrittweise erschließen, auf weiterführende (Internet-) Quellen hinweisen, die Lernüberprüfung vorbereiten,

36 Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität Hamburg Sektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 36 (3) optische Kennzeichnung der Sachinformationen (Autorentexte, Quellentexte), durch Schrifttypen, Unterlegung und Anordnung optische Kennzeichnung der Sachinformationen (Autorentexte, Quellentexte), durch Schrifttypen, Unterlegung und Anordnung häufige Verwendung einfach strukturierter Charts, aktueller Tabellen und Diagramme sowie Abbildungen häufige Verwendung einfach strukturierter Charts, aktueller Tabellen und Diagramme sowie Abbildungen Daten, möglichst bezogen auf die Problemstellung, das Grundsätzliche, curricular Bedeutsame reduzieren, um die Aneignung toten Wissens zu vermeiden, aber auch, um mangelnde Aktualität zu vermeiden Daten, möglichst bezogen auf die Problemstellung, das Grundsätzliche, curricular Bedeutsame reduzieren, um die Aneignung toten Wissens zu vermeiden, aber auch, um mangelnde Aktualität zu vermeiden

37 Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität Hamburg Sektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 37 Berücksichtigung wirtschaftsdidaktisch bedeutsamer Methoden und Arbeitstechniken zur Förderung umfassender Kompetenzorientierung und handlungsorientierter Prozessgestaltung auf den Startseiten des Schulbuches wird Schülern das Konzept der Arbeit mit dem Buch verdeutlicht, damit sie die Intentionen aufnehmen können. auf den Startseiten des Schulbuches wird Schülern das Konzept der Arbeit mit dem Buch verdeutlicht, damit sie die Intentionen aufnehmen können. für das Schulbuch vorgesehenen Methoden und Arbeitstechniken (Methodenseiten) stehen jeweils in Verbindung zu einem Kapitel. Die Methodenseiten haben einen strukturell ähnlichen Aufbau. für das Schulbuch vorgesehenen Methoden und Arbeitstechniken (Methodenseiten) stehen jeweils in Verbindung zu einem Kapitel. Die Methodenseiten haben einen strukturell ähnlichen Aufbau. genutzt werden können diese als Informationstext, z.B. bei der Vorbereitung eines Fragebogens oder dessen Auswertung, aber ggf. auch als methodischer Lehrgang. genutzt werden können diese als Informationstext, z.B. bei der Vorbereitung eines Fragebogens oder dessen Auswertung, aber ggf. auch als methodischer Lehrgang.

38 Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität Hamburg Sektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 38 Methoden und Arbeitstechniken Befragungsformen Befragungsformen Betriebspraktika Betriebspraktika Erkundungsformen Erkundungsformen Fallarbeit Fallarbeit Gruppenarbeit Gruppenarbeit Planspiel Planspiel Präsentationstechniken Präsentationstechniken Pro-Kontra-Debatte Pro-Kontra-Debatte Projektarbeit Recherchen Rollenspielformen Statistiken und Schaubilder entwickeln und auswerten Texterarbeitungsformen Zukunftswerkstatt

39 Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität Hamburg Sektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen Lehrerhandreichung zur Unterstützung der Arbeit mit dem Schulbuch Ein anspruchsvolles didaktisch-methodisches Konzept ist für Lehrer erklärungsbedürftig. Die Handreichung ist übersichtlich gestaltet, um eine schnelle Orientierung zu ermöglichen. ist übersichtlich gestaltet, um eine schnelle Orientierung zu ermöglichen. verdeutlicht Ziele und Inhalte des Schulbuches; verdeutlicht Ziele und Inhalte des Schulbuches; erklärt das Lehr-/Lernkonzept; erklärt das Lehr-/Lernkonzept; begründet den Einsatz v. Methoden und Arbeitstechniken; begründet den Einsatz v. Methoden und Arbeitstechniken; enthält Gestaltungsvorschläge für den Unterricht enthält Gestaltungsvorschläge für den Unterricht enthält Vorschläge für Erarbeitungsformen, Lösungsskizzen für Arbeitsaufgaben und ihre Auswertung; enthält Vorschläge für Erarbeitungsformen, Lösungsskizzen für Arbeitsaufgaben und ihre Auswertung; berücksicht. Differenzierung durch Arbeitsbl. u.Quellen; berücksicht. Differenzierung durch Arbeitsbl. u.Quellen; nimmt Vorschläge f. handlungsorient. Lernkontrollen auf; nimmt Vorschläge f. handlungsorient. Lernkontrollen auf; stellt Bezüge zum Einsatz weiterer Medien her; stellt Bezüge zum Einsatz weiterer Medien her; berücksichtigt Hinweise auf fachwissenschaftliche und didaktische Literatur sowie Informationsquellen. berücksichtigt Hinweise auf fachwissenschaftliche und didaktische Literatur sowie Informationsquellen.

40 Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität Hamburg Sektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 40 Zur didaktischen Struktur am Beispiel des Kap.: Kauft neue Fahrräder! Ziele offen gelegt Ziele offen gelegt Leitauftrag erschließt Dimensionen des Kap. Leitauftrag erschließt Dimensionen des Kap. Ausgangssituationen bildet wirtschaftliche Realität didaktisch reduziert nach Ausgangssituationen bildet wirtschaftliche Realität didaktisch reduziert nach Fordert zur Schüleraktivität auf Fordert zur Schüleraktivität auf Perspektivenwechsel Händler – Verbraucher angeregt Perspektivenwechsel Händler – Verbraucher angeregt Methodisches Lernen, hier: Pro-Kontra-Debatte einbezogen Methodisches Lernen, hier: Pro-Kontra-Debatte einbezogen Weiterführendes Material zur Vertiefung u Differenzierung Weiterführendes Material zur Vertiefung u Differenzierung Lernerfolgskontrolle auf Fach- und Entscheidungskompetenz ausgerichtet Lernerfolgskontrolle auf Fach- und Entscheidungskompetenz ausgerichtet

41 Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität Hamburg Sektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 41 Vorschläge für didaktische Arbeitsschwerpunkte im Workshop: Arbeit mit Beispielkapiteln aus dem – (1) Unterrichtswerk Arbeitslehre Hamburg bzw. (2) Arbeitslehre – Wirtschaft 1. Wie schätzen Sie das Didaktische Design zur Unterstützung selbstständiger Arbeit ein ? 2. Wie sind die kompetenzorientierten Ziele (Auf einen Blick) mit dem Schulbuchkapitel erreichbar? 3. Wie beurteilen Sie die Verbindung der thematischen Arbeit mit dem Erlernen von Methoden und Arbeitstechniken? 4. (Wie unterstützt die Lehrerhandreichung die Arbeit mit dem Schulbuch? (3)) 5. Welche Wünsche bleiben sonst noch offen? (1) Meyer/Meyer-Harter: Arbeitslehre Hamburg (2. Aufl. 2005) + Handreichung (2004), Cornelsen-Verlag Berlin (2) Meyer/Meyer-Harter (April 2006): Arbeitslehre – Wirtschaft 7./8. Schuljahr, Cornelsen-Verlag Berlin + Handreichung (Sommer 2006); Band 9/10: 2007 (3) Nur zu Kapiteln (1), liegt zu (2) im Sommer 2006 vor

42 Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität Hamburg Sektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 42 Vorschläge für thematische Arbeitsschwerpunkte im Workshop: Arbeit mit Kapiteln aus dem Unterrichtswerk Arbeitslehre Hamburg 1. Der private Haushalt..., Schulbuch, S ; Handreichung, S Arbeitsblätter, S Wandel der Arbeitsplätze..., Schulbuch, S ; Handreichung, S Arbeitsblatt, S Fallstudie: Arbeitsablauf... Küchenmöbelproduktion, Schulbuch, S ; Handreichung, S Transportwege..., Schulbuch, S ; Handreichung, S Arbeitsblätter, S. 231, Mitbestimmung am Arbeitsplatz, Schulbuch, S ; Handreichung, S. 171, Arbeitsblatt, S. 230

43 Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität Hamburg Sektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 43 Vorschläge für thematische Arbeitsschwer- punkte im Workshop: Arbeit mit Kapiteln aus dem Unterrichtswerk Arbeitslehre - Wirtschaft Markt und Wettbewerb, Schulbuch, S Markt und Wettbewerb, Schulbuch, S Ein Bauunternehmen produziert umweltgerecht, Schulbuch, S Ein Bauunternehmen produziert umweltgerecht, Schulbuch, S Schüler produzieren und verkaufen, S Schüler produzieren und verkaufen, S


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