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Erneuerbare Energien in der Lehrerbildung verankern!

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Präsentation zum Thema: "Erneuerbare Energien in der Lehrerbildung verankern!"—  Präsentation transkript:

1 Erneuerbare Energien in der Lehrerbildung verankern!
Fächerübergreifende Projekte zu erneuerbaren Energien Projekt Erneuerbare Energien in der Lehrerbildung verankern! Laufzeit: November 2011 bis April 2014 Projektkoordination: Unabhängiges Institut für Umweltfragen (UfU), Berlin Partner: Solare Zukunft e.V., Freiburg und Ecologic Institut Berlin Förderung: BMU, Querschnittsforschung EE

2 Erneuerbare Energien dauerhaft in die Lehrerausbildung integrieren
Akteure im Lehr- und Lernprozess für Energiefragen der Zukunft qualifizieren Neue Ausbildungskonzepte und Kommunikations-instrumente entwickeln und testen Curriculum und Unterrichtspraxis verändern Projektbeschreibung Im Rahmen des Projekts werden verschiedene Wege zur dauerhaften Integration des Themas EE in der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern erforscht. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der zweiten Phase der Lehrerausbildung, dem Referendariat. Mit der Qualifizierung der Akteure im Lehr- und Lernprozess für Energiefragen der Zukunft wird das Ziel verfolgt, Veränderungen in Curriculum und Unterrichtspraxis zu bewirken. Das Forschungsprojekt will deshalb neue Ausbildungskonzepte für die Lehrerbildung in EE entwickeln: Zum einen werden auf Ebene der Lehrerausbildung Kommunikations-instrumente für die Lehrerausbildung erstellt und erprobt, die es ermöglichen, eine langfristige Integration von EE in der Ausbildungspraxis zu etablieren – nicht nur in der schulpraktischen Ausbildung, sondern auch in der Lehrerbildung in der Hochschule und im Bereich der Lehrerfortbildung auf Länderebene. Zum anderen werden angehende Lehrkräfte in Seminarveranstaltungen für die oben genannten Zukunftsthemen sensibilisiert und aktiviert, diese an ihre Schulen und in den Unterricht zu tragen. Aktionen und Materialentwicklung 8 Seminarskripte und Ausbildungskoffer zu EE-Themen 80 Fachseminare an Studienseminaren bundesweit 16 Schulungen für Lehrende im Bereich Lehrerbildung – je Bundesland eine Online-Materialpool EE – sowohl für den schulischen Unterricht als auch für die Ausbildung von Lehrkräften Online-Beratungs- und Vernetzungsangebot zu EE in Schule und Ausbildung Fachtagung zur Lehrerbildung in EE

3 Themen der Fachseminare
Bereit zur Wende? (auch als Online-Kurs) Fächerübergreifende Projekte zu EE Experimente mit EE Grüne Berufe Nachhaltig bauen Alternative Mobilität Energie sparen Zukunftsvisionen Download der Skripte und Materialien:

4 Gliederung Warum Energiebildung? EE als Querschnittsthema
Kompetenzentwicklung Projektbeispiel Entwurf einer Projektskizze Diskussion und Feedback

5 Film „Die Erde hat Fieber“
Weitere Videospots und Kurzfilme zum Thema Klimawandel und Klimaschutz: Medienpaket Klima & Energie von ECOMOVE International (siehe Literaturliste) KMGNE / Internationale Sommeruniversität 2010

6 Stille Diskussion Gesellschaftliche Herausforderungen
Warum Energie-bildung an der Schule? Gesellschaftliche Herausforderungen Bildungspolitische Vorgaben Didaktische Erwägungen Inhalte im Rahmenlehrplan Spezifika der Schulorganisation Voraussetzungen der Lerngruppe Wie Energie-bildung gestalten? EE im Unterricht – Fächer und Rahmenlehr-planbezug? Welche Kompetenzen muss Schule fördern, um fit für die Energiewende zu machen? Welche Hemmnisse sind zu überwinden? Mit den TN wird eine „Stille Diskussion“ bzw. ein Schreibgespräch durchgeführt (ca. 20 min). Im Raum verteilt liegen fünft Plakate aus, mit jeweils einer der Fragen in den Sechsecken oben. Die TN beantworten die Fragen schriftlich (z.B. mit Filzstift) im Rotationsprinzip in Hinblick auf die sechs Punkte auf der Folie. Sie sollen dabei auch die Antworten der anderen kommentieren. Bevor es los geht werden fünft TN bestimmt, die später die Plakate präsentieren. Unmittelbar nach der Stillen Diskussion wird das Plakat „Warum Energiebildung an der Schule?“ vorgestellt und mithilfe der folgenden Folie ergänzt. Die restlichen Plakatvorstellungen folgen später. Warum Energiebildung an der Schule? Gesellschaftliche Anforderungen: Klimawandel, Energiekrise (Endlichkeit fossiler/nuklearer Energieträger), Notwendigkeit einer Energiewende, nachhaltiger Umgang mit (Energie-) Ressourcen Beitrag zur allgemeinen Bildung: Erhalt der Umwelt und Entwicklung von Verantwortung für die Zukunft als Teil der Persönlichkeitsentwicklung, Vermittlung von Schlüsselkompetenzen (OECD/BNE, siehe Folien ) Die Themen Energie, EE und Energiesparen sind mittlerweile in den Rahmenlehrplänen der einzelnen Bundesländer verankert. Im Rahmen des powerado Projekts wurden 2007/2008 die Rahmenlehrpläne der Grundschule von 15 Bundesländern sowie die der weiterführenden Schulen in Berlin und Bayern zu diesen Themen untersucht (Scharp/Schmidthals/Mischek 2008). Generell ließ sich feststellen, dass die Themen mit unterschiedlicher Intensität verankert sind. Es ist davon auszugehen, dass in den letzten Jahren weitere Energiethemen in die Rahmenlehrpläne aufgenommen wurden.

7 Warum Energiebildung? Energiebildung kann…
Globale Herausforderung 80-95 % CO2-Reduktion bis 2050, um Temperaturanstieg über 2°C zu verhindern Energiebildung kann… Lernende für globale Zukunftsfragen sensibilisieren und qualifizieren sowie Verhaltensänderungen anstoßen Nachhaltige Entwicklung erfahrbar machen Globale und soziale Gerechtigkeit fördern Mithilfe dieser Folie wird das Plakat „Warum Energiebildung an der Schule?“ ergänzt. Im Anschluss wird das Plakat „Wie Energiebildung gestalten?“ vorgestellt. Warum besteht Handlungsbedarf in Bezug auf den Klimawandel? Das Zeitfenster zum Handeln ist sehr klein, wir sind die letzte Generation, die den Klimawandel abmildern kann, eine Energiewende ist dafür ausschlaggebend, technologisch besteht die Möglichkeit dazu! Der „Kipppunkt“ vom Wissen zum Handeln ist aber noch nicht erreicht, im politischen und wirtschaftlichen Bereich werden noch nicht die notwendigen Schlussfolgerungen gezogen. Dirk Messner, Direktor vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik und Berater der Bundesregierung, spricht von „internationaler Realitätsverweigerung“. Mit dem Problem des Klimawandels stößt die Menschheit an die Grenzen ihrer Vorstellungskraft, Denken und Handeln findet weiterhin im alten Rahmen statt, obwohl das Problem erkannt ist. Notwendig ist ein Bewusstseinswandel, um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen. Das heißt auch, dass eine Diskussion über die Grenzen des Wachstums stattfinden sollte, Wachstumslogik und Konsumverhalten hinterfragt werden müssen . Es bedarf eines kulturellen Wandels, um den Klimawandel wirksam zu bekämpfen, kleine Veränderungen werden aller Voraussicht nach nicht ausreichen. Die Schule sollte die junge Generation auf diese gesellschaftlichen Herausforderungen vorbereiten, sie kann Veränderungen aber auch begleiten oder sogar anstoßen (z.B. durch Energiesparprojekte, Schülerfirmen zur Verwaltung einer Solaranlage auf dem Schuldach, Öffentlichkeitsarbeit zum Klimaschutz im Schulumfeld, Schulhofgestaltung und Baumpflanzaktionen). Hintergrundinformationen zu Klimawandel und Ressourcenknappheit: Online-Kurs „Bereit zur Wende?“, > Online-Kurse BMU, © Ulrich Antas / pixelio.de, © Paul-Georg Meister / pixelio.de

8 Wie Energiebildung gestalten?
Energiebildung ist elementar wichtig für unseren Lebensstil Um verantwortungsbewusst und ökonomisch rational zu handeln Wichtig ist es, die Lücke wischen Umweltbewusstsein und alltäglichem Handeln zu überbrücken Erfahrungs-, Handlungs- und Problemorientierung als Lernprinzipien Energiebildung muss vom Wissen zum Handeln führen Praktische Übungen bewirken noch keine Einstellungs- und Verhaltensänderung Debatten sind notwendig Einordnung in einen größeren Kontext ist notwendig Mithilfe dieser Folie wird das Plakat „Wie Energiebildung gestalten?“ ergänzt. Im Anschluss wird das Plakat „Erneuerbare Energien im Unterricht – Fächer und Rahmenlehrplanbezug?“ vorgestellt. Wo trifft uns mangelnde Energiebildung? Wahl der Verkehrsmittel, Anschaffung eines KFZ, Entscheidung über Energieversorgung der eigenen Wohnung bzw. eigenen Hauses, Wahl des Stromanbieters, Energienutzung, Konsumentscheidungen Lernprinzipien Das Thema Energie hat einen hohen Alltagsbezug, denn jeder Mensch verbraucht Energie und muss sich spätestens wenn er von zu Hause auszieht mit seinem Energiekonsum auseinandersetzen. Man kann also auf die Erfahrungen der Schüler/innen zurück greifen und mit einer hohen Motivation im Unterricht z.B. bei Strommessungen, der Erfassung von Verbraucherverhalten und der Auseinandersetzung mit dem eigenen Lebensstil rechnen. Neben der Anknüpfung an die Schülererfahrungen stellt auch die Handlungsorientierung ein wesentliches Prinzip der Energiebildung dar. Die zuvor genannten Beispiele zeigen, dass das Thema EE vielfältige Handlungsanlässe bietet – vom Wasserexperiment im Physikunterricht zum fächerübergreifenden Projekt der Installation einer solarthermischen Anlage auf dem Schuldach. Energiebildung schafft Raum für ganzheitliche Lernprozesse, in denen verschiedene Wahrnehmungskanäle angesprochen werden und selbständiges Handeln im Mittelpunkt steht. Darüber hinaus eignet sich das Thema dazu, Problemlösungsstrategien bei den Schüler/innen anzubahnen, mit dem Ziel, sie auf die globalen Anforderungen durch Klimawandel und Energiekrise vorzubereiten. In simulierten Handlungssituationen wie Planspielen zur Energieversorgung oder in Schülerkonferenzen zum Klimawandel sowie in realen Handlungen wie der Fehleranalyse bei der Verschaltung von Solarzellen lernen sie, eigene Lösungswege zu suchen. Auszüge aus dem Fachtext „Warum Energiebildung?“ Um unserer Verantwortung zum Klimaschutz gerecht zu werden, muss die Energiebildung vom Wissen zum Handeln führen. Viele Menschen sind bereits durch Medien über andere Informationswege für Klimafragen sensibilisiert. Diese Sensibilisierung führt aber nicht automatisch zur Verhaltensänderung. Zwischen Umweltbewusstsein und alltäglichem Handeln besteht weiterhin eine große Lücke (vgl. Kromer/Hatwagner/Rauscher 2007). Nach sozialwissenschaftlichen Forschungsergebnissen muss ein nachhaltiger Umgang mit Energieressourcen in konkreten Handlungssituationen oder anhand alltagspraktischer Beispiele gelernt und wenn möglich durch (finanzielle) Anreize gesichert werden. Reine Informationsvermittlung, Kampagnen oder Vorbilder reichen dafür nicht aus. Um vom Wissen zum Handeln zu gelangen, muss Energiebildung in der Schule als integratives Thema fest verankert werden. Hierfür ergeben sich vielfältige Anknüpfungspunkte zu den vorhandenen Rahmenlehrplänen, Unterrichtsfächern, Lernbereichen, schulinternen Curricula und Schulprogrammen. Analyse Routinen aufbrechen Change Verhalten verstätigen

9 EE als Querschnittsthema
Komplexität der Energiethematik macht fächerübergreifenden und fächerverbindenden Unterricht notwendig Zusammenspiel technischer, ökologischer, ökonomischer und sozialer Aspekte von EE Ganzheitliches und vernetztes Lernen, um globale Herausforderungen im Sinne der Nachhaltigkeit anzupacken Mithilfe dieser Folie wird das Plakat „Erneuerbare Energien im Unterricht – Fächer und Rahmenlehrplanbezug?“ ergänzt und Beispiele für das Zusammenspiel technischer, ökologischer, ökonomischer und sozialer Aspekte gesammelt. Danach wird die Frage „Welche Hemmnisse sind zu überwinden?“ eingeblendet, das entsprechende Plakat dazu vorgestellt und mit den Punkten weiter unten ergänzt. Trans- und Interdisziplinarität Um den globalen Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen, müssen alternative technische, wirtschaftliche und politische Lösungen erarbeitet werden. Diese Aufgabe kann nur in transinterdisziplinärer Zusammenarbeit der beteiligten Akteur/innen gelöst werden. Die Komplexität der Energiethematik erfordert nicht nur einen interdisziplinären, sondern einen transdisziplinären Ansatz. Während bei der interdisziplinären Forschung verschiedene Fachdisziplinen additiv ihre Kompetenzen und Methoden zur Problemlösung einbringen, handelt es sich bei der transdisziplinären Forschung um eine integrative Forschung, die wissenschaftliches und praktisches Wissen miteinander koppelt. Hierbei werden die verschiedenen Perspektiven sowohl in der Wissenschaft als auch in der Wissensgesellschaft einbezogen, um für jeden Einzelfall zu einer praktischen Lösung von Problemen zu kommen. „Bei Transdisziplinarität wird der gemeinsame Forschungsgegenstand von WissenschaftlerInnen verschiedener Disziplinen und gesellschaftlichen Akteuren (…) definiert. Diese Problemorientierung transdisziplinärer Forschung führt insgesamt zu komplexeren Fragestellungen. (…) Ein weiteres zentrales Merkmal transdiziplinärer Forschung ist deren Anwendungsorientierung, d.h. von Anfang an werden disziplin- und fachübergreifend sowohl gesellschaftliche Lösungen (praktische Umsetzungsstrategien) als auch innerwissenschaftliche Lösungen (neue theoretische Ansätze und Methoden) erarbeitet.“ (Hayn/Hummel 2002) „We must stop acting as though nature were organized into disciplines in the same way that universities are.“ (Russel L. Ackhoff, aus: Goldammer/Kaehr 1996) Der Komplexität der Energiethematik sollte auch in der Schule durch fächerübergreifende bzw. fächerverbindende Unterrichtsmodelle begegnet werden. Dabei soll die Energiebildung andere Fächer nicht ersetzen, sondern kann in vielfältiger Form an dort erworbenes Wissen anknüpfen. Hemmnisse Vielfältige Bildungsziele, die miteinander in Konkurrenz stehen: Toleranz, Konfliktfähigkeit, Selbstständigkeit, Solidarität, Gleichberechtigung und Verantwortung für die Umwelt Mangelnde Ausbildung von Lehrkräften zum Energiethema Fehlende handlungsorientierte, fächerübergreifende und partizipative Bildungsmaterialien UfU / Friedrich-Wilhelm Gymnasium KW Welche Hemmnisse sind zu überwinden?

10 Kompetenzentwicklung
Energiebildung als Möglichkeit, Schlüsselkompetenzen zu erwerben Zukunftsfähiges Wissen Hoher Realitätsbezug (Schule als Labor) Vielzahl an Handlungsanlässen Verbindung des Themas EE mit den schulischen Kompetenzanforderungen Welche Kompetenzen können erworben werden? An welchen Themenbereichen kann man was lernen? Problem: Unklarheit des Kompetenzbegriffs Kompetenzbegriff Anforderung: Förderung solcher Kompetenzen, welche die Menschen befähigen, mit den vielfältigen Herausforderungen verantwortungsbewusst und kompetent umzugehen (vgl. Rychen 2008) Erwerb von Gestaltungskompetenz im Sinne der BNE OECD-Kategorien von Schlüsselkompetenzen Nach einer kurzen Einführung zum Kompetenzbegriff mithilfe der Folie wird das Plakat „Welche Kompetenzen muss Schule fördern, um fit für die Energiewende zu machen? “ vorgestellt. Kompetenzbegriff Im bildungspolitischen Kontext ist der Begriff Kompetenz in den letzten Jahren zum Schlagwort geworden und hat im Zuge dessen Einzug in fast alle Rahmenlehrpläne erhalten. Um nicht zur hohlen Phrase zu verkommen, muss er klar definiert und in Hinblick auf die konkrete Unterrichtssituation ausdifferenziert werden. Unter Kompetenzen wird hier die Fähigkeit verstanden, (komplexe) Anforderungen in einem bestimmten Kontext erfolgreich zu erfüllen, wobei nicht nur kognitive, sondern auch ethische, emotionale, motivationale und soziale Fähigkeiten mit einbezogen werden, mit dem Ziel, effektives Handeln in konkreten Situationen zu ermöglichen (vgl. Weinert 2001). Es geht aber nicht nur um Fähig- und Fertigkeiten, um Probleme zu lösen, sondern auch um die Bereitschaft, dies zu tun (Klafki). Kompetenzerwerb durch EE Das Thema Energie bietet aufgrund seines hohen Realitäts- und Zukunftsbezugs vielfältige Anlässe, handelnd tätig zu werden und kann damit in besonderer Weise zum Kompetenzerwerb, vor allem zur Entwicklung von Gestaltungskompetenz, beitragen. Darunter wird die Fähigkeit verstanden, sich persönlich und in Kooperation mit anderen für nachhaltige Entwicklungsprozesse reflektiert zu engagieren und solche die nicht nachhaltig sind systematisch zu analysieren und zu beurteilen (Programm Transfer ). Als Referenzrahmen wird in der Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) das OECD-Konzept zur Entwicklung von Schlüsselkompetenzen gewählt, da es internationale Verbreitung hat und von hoher bildungspolitischer und planerischer Relevanz ist (PISA-Studie). Darin werden drei Kategorien von Schlüsselkompetenzen unterschieden: Handeln in sozial heterogenen Gruppen, autonome Handlungs- und Gestaltungsfähigkeit sowie interaktive Nutzung von Medien und Tools. Erpenbeck und Rosenstiel (2007) liefern eine ähnliche Klassifikation, sie unterscheiden zwischen personalen, aktivitäts- und umsetzungsorientierten, fachlich-methodischen und sozial-kommunikativen Kompetenzen. Konkret geht es darum, die Schüler/innen zu befähigen, nachhaltiges und nicht nachhaltiges Verhalten zu erkennen und im Sinne der Nachhaltigkeit zu handeln. Dafür ist ein Umdenken von Schule notwendig: „Wir brauchen kein künstliches Lernen mehr, dafür sind die Probleme zu groß, die unser Planet hat. Deswegen versuchen wir Lernen mit Ernstcharakter zu praktizieren. Schluss mit dem ‚Als-ob-Lernen‘.“ (Margret Rasfeld, Schulleiterin Ev. Schule Berlin)

11 Gestaltungskompetenz
OECD-Schlüsselkompetenzen Gestaltungskompetenz als Teilkompetenz Interaktive Verwendung von Medien und Tools Weltoffen und neue Perspektiven integrierend Wissen aufbauen Vorausschauend denken und handeln Interdisziplinär Erkenntnisse gewinnen und handeln Interagieren in heterogenen Gruppen Gemeinsam mit anderen planen und handeln können An Entscheidungsprozessen partizipieren können Andere motivieren können, aktiv zu werden Autonome Handlungsfähigkeit Die eigenen Leitbilder und die anderer reflektieren können Selbständig planen und handeln können Empathie und Solidarität für Benachteiligte zeigen können Sich motivieren können, aktiv zu werden Mithilfe dieser Folie wird das Plakat „Welche Kompetenzen muss Schule fördern, um fit für die Energiewende zu machen?“ ergänzt. Interaktive Verwendung von Medien und Tools Um sich aktiv und technologischen auf dem neusten Stand mit der Umwelt auseinanderzusetzen, bedarf es der interaktiven Anwendung von Medien und anderen Werkzeugen. Dazu gehören der Umgang mit Sprache, Symbolen und Texten, die Nutzung von Wissen und Informationen sowie die Anwendung von Technologien. Interagieren in heterogenen Gruppen Der Aufbau guter und tragfähiger Beziehungen sowie die Fähigkeit zur sozialen Zusammenarbeit und Konfliktbewältigung ist essentiell für das Leben in einer pluralistischen Gesellschaft. Autonome Handlungsfähigkeit Ohne die Fähigkeit zum eigenständigen Handeln ist der Mensch nicht in der Lage, eine persönliche Identität zu entwickeln, sich in der Umwelt zurecht zu finden und Verantwortung für sein Tun zu übernehmen. Zum autonomen Handeln gehören die Fähigkeit, im größeren Kontext zu handeln, eigene Lebenspläne und persönliche Projekte zu realisieren sowie seine Rechte, Interessen und Grenzen zu verteidigen und wahrzunehmen. Weiterführende Informationen zu den OECD-Schlüsselkompetenzen siehe OECD (2005), Bormann/de Haan (2008)

12 Fächerübergreifender Unterricht
Wie würden Sie ein fächerübergreifendes EE-Projekt planen? Inhaltlich Organisatorisch Hauptanliegen Zeitumfang Lernziele Zusammenarbeit im Kollegium Lerninhalte Räume Lernmethoden Material und Technik Material und Medien Stundenplanverschiebung Die TN werden gefragt, wie sie bei der Planung eines fächerübergreifenden Projektes zum Thema Erneuerbare Energien vorgehen würden. Die Vorschläge werden an der Tafel oder auf einer Flipchart gesammelt, sortiert nach inhaltlichen und organisatorischen Punkten. Danach können die Vorschläge Schritt für Schritt konkretisiert werden (oder, wenn die Zeit nicht ausreicht, zumindest nach dem Hauptanliegen gefragt). Dafür wird die Tabelle aufgeblendet und nachgefragt: Was wäre ihr Hauptziel oder Hauptanliegen mit dem Projekt? Welche konkreteren Lernziele würden Sie verfolgen? Welche Lerninhalte ergeben sich daraus? Zu welchen Themen rund um die Energiewende würden Sie gerne mit den Schüler/innen arbeiten? Was ist bei der Planung der Aktivitäten methodisch zu berücksichtigen? Letztere Frage wird mithilfe der Ausführungen auf der folgenden Folie ergänzt bzw. systematisiert. Ggf. kann in Bezug auf die organisatorischen Punkte noch mal auf das Plakat „Welche Hemmnisse sind zu überwinden?“ eingegangen und Strategien entwickelt werden, organisatorischen Probleme an der Schule zu lösen. Danach werden die Pfeile aufgeblendet und darauf hingewiesen, dass aufgrund der Themenkomplexität eine didaktische Reduktion sowie Differenzierungen hinsichtlich der Leistungsstärke der einzelnen Schüler/innen notwendig sind. Didaktische Reduktion „Ziel der didaktischen Reduktion bei der Vorbereitung von Unterricht ist, den Inhalt schülergemäß, d.h. für sie übersichtlicher, klarer, begreifbarer zu gestalten. Durch die didaktische Reduktion werden komplizierte Inhalte auf einfache Sachverhalte, Zusammenhänge, Probleme reduziert. Mit der Reduktion dürfen keine Verfälschungen des Inhalts einhergehen, anderenfalls würde man sich des Vorwurfs der Manipulation aussetzen.“ (Hans-Dietrich Zeuschner , Binnendifferenzierung „Binnendifferenzierung ist die Möglichkeit, den Lernprozess für verschiedene Lerner unterschiedlich zu gestalten. Die unterschiedlichen Voraussetzungen der Lernenden werden berücksichtigt. Die Lerner werden durch Lernverfahren gefördert, mit denen sie den größten Lernerfolg haben.“ (Wikipedia) Differenziert werden kann hinsichtlich der Sozialform, des Leistungsniveaus, der Themen, der Aufgabenstellung, der Lernwege und der Lernpräsentation. (vgl. Wikipedia) Didaktische Reduktion Binnendifferenzierung

13 Fächerübergreifender Unterricht
Ganzheitlicher Zugang über verschiedene Wahrnehmungskanäle Fächerübergreifende Zusammenarbeit im Kollegium Praktische Erfahrungen, auch an außerschulischen Lernorten Anschaulichkeit und Aktualität Alltagsbezug Medienvielfalt Methodenvielfalt in der Projektarbeit In der fächerübergreifenden Projektarbeit lassen sich verschiedene Methoden und Aktivitäten im Sinne eines erfahrungs-, handlungs- und produktorientierten Lernens kombinieren. Ziel: Einstellungs- und Verhaltensänderung für einen nachhaltigen Umgang mit Energie Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten in EE können in verschiedenen methodischen Bereichen erworben werden (eine Auswahl nach Stiller 2003): Techniken wissenschaftlichen Arbeitens und schulische Lerntechniken Produktorientiertes Gestalten und Präsentieren Simulatives Handeln und Erfahren Reales Handeln und Erkunden Selbstreflexive Methoden Methodenreflexion und Wissenschaftstheorie Anhand des auf den nächsten Folien vorgestellten Projektbeispiels, werden den TN exemplarisch verschiedene Methoden und Aktivitäten vorgestellt, die die auf der Folie genannten Punkte aufgreifen und konkretisieren. Clipart

14 Projektbeispiel Projekt „Solarschule“ Klassenstufe: 4-6
Zeitumfang: 2-3 Projekttage Fächer: Sachunterricht, Deutsch, Mathematik, Kunst Projekt Anhand des Projekts wird exemplarisch gezeigt, wie ein fächerübergreifendes Projekt zum Thema EE aufgebaut sein kann. Nach der Kurzvorstellung haben die TN ca. 20 min Zeit, sich die einzelnen Unterrichtsaktivitäten an Stationen anzugucken und Teile davon auszuprobieren. Was praktisch getestet werden kann, wird auf den jeweiligen Folien erläutert. Die Materialien sind zum größten Teil dem Schulpaket Solarsupport vom UfU entnommen (s.u.). Experimentiermaterialien wie Solarzellen, kleine Motoren und LEDs können im Elektronikfachhandel oder über das Internet kostengünstig erworben werden (z.B. Solarzellenhersteller geben häufig Solarbruch umsonst ab, der zum Experimentieren und solaren Basteln bestens geeignet ist. Bezüge zum Rahmenlehrplan Das Thema Solarenergie kann in verschiedenen Fächern und fächerübergreifend in den Unterricht integriert werden. Neben der Einbindung in den Sachunterricht gibt es vielfältige Schnittstellen zu den Fächern Deutsch, Mathematik, Kunst und Werken. Die Unterrichtsmaterialien sind so konzipiert, dass sie auch von Lehrer/innen, die nicht im naturwissenschaftlichen Bereich tätig sind, durchgeführt werden können. Schulpaket Solarsupport und Projekt „Solarsupport. EE sichtbar machen 2“ Das Schulpaket Solarsupport beinhaltet praxisorientierte und fächerübergreifende Unterrichtsmaterialien zum Thema Photovoltaik. Es gibt Unterrichtsmaterialien für die Grundschule und Mittelstufe Klasse 4-6 sowie für die Sekundarstufe Klasse Die Materialien unterscheiden sich vor allem in ihrer Komplexität, in der Sekundarstufenversion sind zusätzlich Berechnungen zum Wirkungsgrad und zur energetischen Amortisation eingefügt. Neben dem theoretischen Wissenserwerb stehen praktische Übungen und Experimente im Vordergrund. Über handlungsorientierte Methoden und Medien werden die Schüler/innen forschend tätig und eignen sich Fachinhalte selbstständig in Teamarbeit an. Beide Broschüren können beim UfU bestellt (www.ufu.de/shop) oder kostenlos heruntergeladen werden (www.ufu.de/bildung). Hinweis: Referendar/innen auf Projekt“ Solarsupport. EE sichtbar 2“ hinweisen (siehe Flyer): Schulen, die bereits über eine PV-Anlage verfügen, können einen Datenlogger und Display beantragen, um ihre Anlage für den Unterricht nutzbar zu machen. Noch gibt es freie Plätze! Online-Bewerbung unter Schulpaket Solarsupport Klassen 4-6, UfU

15 Projektverlauf zum Projektbeispiel
Solarexperimente Photonenspiel Besichtigung einer Solaranlage Lohnt sich eine Solaranlage auf dem Dach? Solarwende an der Schule Modellbau Solarschule Wissensspiel „Solarwende“ Alle Module werden im Schulpaket Solarsupport, Klasse 4-6, detailliert erklärt (www.ufu.de/bildung). Aufbau und Inhalte - Schulpaket Solarsupport Thema 1 - Wie funktioniert eine Solaranlage Solarrundgang (Besichtigung der PV-Anlage, Arbeitsblatt, Folie zu Komponenten einer PV-Anlage), Solares Basteln (freies Experimentieren mit Solarzellen), Photonenspiel (spielerische Darstellung der chemischen Vorgänge in einer Solarzelle), Schaubild Solarstrom, Rohstoffe für die PV-Anlage (Recherche), Film zur Solarenergie Thema 2 - Wovon hängt es ab, wie viel Strom eine Solaranlage liefert? Solarexperimente zu Einflussfaktoren auf die solare Stromerzeugung, PV-Rechner im Internet (Ertragsberechnung online), Verschaltung von Solarzellen: Reihen- und Parallelschaltung (Experiment), PV-Leistung und Strahlungsstärke (Folie), PV-Leistung und Verschattung (Folie), PV-Leistung, Ausrichtung und Neigung (Sonnenscheibe basteln), Modellbau Solarhaus, Solarstrom auf Reisen (Arbeitsblatt zur Einschätzung des solaren Ertrags) Thema 3 - Wir verbessern Solaranlagen! Tabelle zum Ertrag der eigenen PV-Anlage, Berechnung der Größe von Solarmodulen (Textaufgabe), Wirtschaftlichkeitsberechnung für eine PV-Anlage (Diskussion über Förderung von EE, Textaufgabe), Energiebilanz der Solartechnik (Berechnungen), Energierundgang - Auf der Suche nach den Stromfressern!, Deckt unsere PV-Anlage den Stromverbrauch der Schule? (Arbeitsblatt zur Optimierung der PV-Anlage und Stromeinsparpotentialen) Thema 4 - Solarenergie in der Diskussion Stille Diskussion zur Frage: Warum nehmen wir den Strom nicht einfach aus der Steckdose?, Pro-Contra-Diskussion zur Förderung von Solarenergie in Deutschland, Referate zu Teilaspekten (Recherche, Ausarbeitung, Präsentation mit Plakaten), Wissensspiel zur Solarenergie erstellen, Pressearbeit zur PV-Anlage (Plakate oder Berichte für Schülerzeitung/Homepage der Schule), Onlinespiele und Online-Quiz (u.a. powerado-Spiel)

16 1. Solarexperimente Handlungsorientierte Methode: Experimente
Lernziele: Stromkreis mit Solarzellen, Einflussfaktoren auf solare Stromerzeugung: Strahlungsstärke, Neigung, Ausrichtung und Verschattung, Problemlösungskompetenz Sachunterricht: Elektrischer Strom, Versuche durchführen Ergänzung: Solarexperimente aus der Box Primary UfU Station 1: Arbeitsblätter „Solarexperimente“, „Einfluss auf Strahlungsstärke“ und „Verschattung von Solarmodulen“, 3 Solarzellen, 4 Kabel, Summer, Motor, Lampe. Die TN können die Solarexperimente entsprechend der Aufgabenstellung austesten und die Arbeitsblätter mit Folienstift ausfüllen. Solarexperimente – Wovon hängt es ab, wie viel Strom ein Solaranlage liefert? Schulpaket Solarsupport Klassen 4-6, S. 23; Arbeitsblatt, S. 27. Die Schüler/innen erproben, welchen Einfluss verschiedene Faktoren wie Strahlungsstärke, Neigung, Ausrichtung und Verschattung auf die solare Stromerzeugung haben. Die Experimente können z.B. an Lernstationen durchgeführt werden. Für jedes der vier Experimente wird ein Materialtisch vorbereitet. Die Aufgaben sind auf einem Arbeitsblatt erklärt, so dass die Schüler/innen weitgehend selbständig arbeiten können. Sollte die Sonne nicht scheinen, müssen externe Lichtquellen benutzt werden. Die Forschungsergebnisse der Schüler/innen werden am Schluss miteinander verglichen und ausgewertet. Bei der Auswertung ist darauf zu achten, dass die Experimente in einen größeren Kontext gestellt werden und der Lebensweltbezug herausgearbeitet wird. Weitere Solarexperimente finden sich in den Experimentieranleitungen Grundschule zu Thema 3 (www.ufu.de/lehrerbildung > Skripte und Material) und in der Experimentierkiste „Box Primary“ (www.ufu.de/powerado). Die Kiste kann beim UfU ausgeliehen werden (www.ufu.de/bildung > Verleih).

17 2. Photonenspiel Methode: Rollenspiel
Lernziele: Energieumwandlung in der Solarzelle Sachunterricht: Energie, Elektrischer Strom, Optische Phänomene – Licht Ergänzung: Film S6 Solarenergie (www.bibliothek-der-sachgeschichten.de) Station 2: Ggf. Photonenspiel mit den TN durchspielen. Photonenspiel Die Anleitung zum Spiel finden sich im Schulpaket Solarsupport Klassen 4-6, S. 10. Film S6 Solarenergie aus der Bibliothek der Sachgeschichten von und mit Armin Maiwald, Sendung mit der Maus: Der Film behandelt folgende Kapitel: Woraus besteht das „Sonnenlicht“ und was machen die Teilchen? Wie man aus Sand reines Silizium macht. Wie man aus reinem Silizium einen „wafer“ macht. Wie entsteht „Strom“ im wafer und wie bekommt man den heraus? Fertigung eines Solarmoduls und Anwendungsbeispiele. UfU

18 3. Besichtigung einer Solaranlage
Methode: Exkursion, außerschulischer Lernort Lernziele: Aufbau einer Photovoltaikanlage, Funktionen einzelner Bauteile Sachunterricht: Räume entdecken, erschließen und nutzen: Erkunden der Umwelt, Energie, Elektrischer Strom, Optische Phänomene – Licht, Technische Entwicklungen Deutsch: Begriffsbildung Station 3: Arbeitsblätter „Solarrundgang“ und „Schaubild einer Solaranlage“ liegen aus. Die TN können v.a. das zweite Arbeitsblatt mit Folienstift beschriften. Besichtigung einer Solaranlage Die Schüler/innen besichtigen eine Photovoltaikanlage im Umfeld der Schule. Sie betrachten die sichtbaren Komponenten und klären deren Funktion: Solarmodule, Leitungen, Gestell und Ausrichtung, Wechselrichter, Stromzähler und Display. Während oder nach dem Solarrundgang füllen die Schüler/innen ein Arbeitsblatt aus. Zur Ergebnissicherung wiederholen sie den Aufbau einer Solaranlage anhand eines Schaubilds. Schulpaket Solarsupport Klassen 4-6, S. 8; Arbeitsblatt, S. 12; Folie mit Schaubild, S. 13. Exkursionsziele Solarenergie aleo solar AG in Prenzlau: siehe Reiseführer EE, Famos – Mobile Solarwerkstatt in Freiburg: Greenpeace JugendSolarProjekt in der Schweiz: ExSol – Expertise en Cuisine Solaire in Genf: UfU DGS

19 4. Lohnt sich eine Solaranlage?
Methode: Einzelarbeit mit Arbeitsblatt Lernziele: Förderung von Solarstrom durch das EEG, Lösung von Textaufgaben Mathematik: Grundrechenarten, Größen und Einheiten, Daten erfassen und reflektieren Sachunterricht: Umweltschutz Ergänzung: Solarrechner im Internet (www.solarserver.de), Interviews mit Bekannten, die bereits Erfahrungen mit der eigenen Solaranlage sammeln konnten Station 4: Arbeitsblatt „Lohnt sich eine Solaranlage?“, Taschenrechner. Die TN können die Berechnungen durchführen und die Ergebnisse mit Folienstift ins Arbeitsblatt eintragen. Lohnt sich eine Solaranlage auf dem Dach? Schulpaket Solarsupport Klassen 4-6, S. 36; Arbeitsblatt, S. 39. Die Schüler/innen berechnen anhand eines einfachen Beispiels, wie die Einspeisevergütung für Solarstrom nach dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) ist und inwiefern sich das positiv auf die Stromrechnung auswirkt. Sie stellen Vermutungen darüber an, warum Solarstrom in Deutschland gefördert wird. Solarrechner im Internet Mit dem Rechner auf dem Solarserver lässt sich ausrechnen, wie viele kWh Strom in einer bestimmten Region mit Solarmodulen erzeugt werden können und wie hoch die Einspeisevergütung dafür ist. Photovoltaikanlage online berechnen: Schulpaket Solarsupport Klassen 4-6, UfU

20 5. Solarwende an der Schule
Methode: Kreatives Schreiben Alternativen: Theatrales Brainstorming, Zeichnerisches Brainstorming, Montagsmaler, Meinungsskala, Würfelspiel, Problembereiche, Aktivierender Fragebogen, Stille Diskussion, Pro- Contra-Diskussion, Prioritätenliste (siehe Weber 2001) Lernziele: Visionen entwickeln, kreatives Denken, Textgestaltung Sachunterricht: Räume entdecken, erschließen und nutzen: Erkunden der Umwelt und Umweltschutz Deutsch: Kreatives Schreiben, Textformen, Texte verfassen, Sachverhalte darstellen, Präsentieren Station 5: Die TN können sich selber im kreativen Schreiben ausprobieren, in die Rolle eines Jungen Reporters schlüpfen und einen kurzen Text schreiben zu Thema Die Aufgabenstellung wird dafür ausgelegt sowie ein A5-Block. Aufgabenstellung für den Unterricht Die Schule hat beschlossen, eine Solarstromanlage zu bauen. Auch die Schülerinnen und Schüler sollen an der Planung und Betreibung der Anlage beteiligt werden. Es wird eine Solar-AG gegründet, die öffentliche Aktionen organisiert und Spenden sammelt. Mehrere Klassen nehmen an Wettbewerben zum Klimaschutz teil. Zwei Jahre später wird die Schule mit ihren Aktivitäten rund um die neu gebaute Solaranlage als „Umweltschule Europas“ ausgezeichnet. Die Jungen Reporter sind bei der Auszeichnung vor Ort. Was haben sie zu berichten? Schlüpfe in die Rolle einer Journalistin oder eines Journalisten und schreibe einen Artikel für eure Schülerzeitung, in dem du über die Umwandlung deiner Schule zur Solarschule berichtest. Welche Textform du wählst, bleibt dir überlassen. Deinen Artikel kannst du beim Wettbewerb „Junge Reporter für die Umwelt“ einreichen: oder Solarwende an der Schule Ziel: Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Visionen zur Umwandlung ihrer Schule in eine Solarschule. Sie schlüpfen in die Rolle einer Reporterin bzw. eines Reporters und schreiben einen fiktiven Zeitungsartikel über ihre Solarschule. Die Wahl der journalistischen Darstellungsform bleibt den Schülerinnen und Schülern überlassen: Reportage, Interview, Bericht, Nachricht, Kommentar, Glosse. Hinweise zu den journalistischen Darstellungsformen finden sich auf

21 6. Modellbau Solarschule
Produktorientierte Methode: Modellbau Lernziele: Transferlernen (praktische Anwendung zuvor erworbenen Wissens), Feinmotorik Kunst: Künstlerisches Gestalten, Modelle bauen, Zukunftsvisionen Sachunterricht: Technik – Bauen und Konstruieren, Umgang mit Werkzeugen Station 6: Modellhaus Solarschule, 3 Solarbruchstücke, Verbindungsdraht, Lötkolben mit Ständer, Lötzinn, Lötfett, Unterlegbrett, 3 Motoren, Tonpapier für Propeller. Die TN können testweise Solarbruchstücke miteinander verbinden (Draht und Tesafilm) sowie einen Motor daran löten. Modellbau Solarschule Die Schüler/innen bauen aus einem Schuhkarton, Pappen und anderen Bastelmaterialien ihre Schule nach und bestücken sie mit einer Solaranlage. Sie beachten bei ihrer Konstruktion die zuvor gesammelten Einflussfaktoren wie Ausrichtung, Neigung, Verschattung der Solarmodule. Je nachdem, ob Solarbruch/Solarzellen, Kabel und Leuchtdioden vorhanden sind, kann die Schule auch von innen beleuchtet werden. Die Solarzellen/Bruchzellen können in Reihe mit Kontaktstreifen verlötet (siehe Foto oben) oder mit Tesafilm verklebt und laminiert werden (siehe Foto unten). Die Diode wird im letzten Schritt an den Enden der Kontaktstreifen im Inneren des Hauses befestigt. Solarzellen, Dioden und Kontaktstreifen können im Elektronikfachhandel oder über das Internet kostengünstig erworben werden (z.B. Solarzellenhersteller geben häufig Solarbruch umsonst ab, der zum solaren Basteln bestens geeignet ist. Schulpaket Solarsupport Klassen 4-6, S. 26. UfU

22 7. Wissensspiel „Solarwende“
Produktorientierte Methode: Spiel entwickeln Lernziele: Erweiterung und Festigung von fächerübergreifendem Wissen zum Thema Solarenergie, gestalterische Fähigkeiten Deutsch: Präsentationsformen kennen und nutzen, Texte verfassen Sachunterricht: Medien verwenden, bewerten und produzieren, Energie und Energie sparen, Elektrischer Strom, Umweltschutz, Technik – Technische Entwicklungen und Herstellungsverfahren Ergänzung: Online-Kurs Sonnenenergie als Informationsgrundlage für die Entwicklung der Quizfragen (www.ufu.de/bildung > Online-Kurse) Station 7: Laminierte Recherchekarten, die sich die TN anschauen können. Entwicklung eines Wissensspiels zur Solarenergie Schulpaket Solarsupport Klassen 4-6, S. 48; Arbeitsblätter, S Die Schüler/innen entwickeln selbständig ein Wissensspiel. Sie formulieren zu jedem vermerkten Stichpunkt auf den Kärtchen (aus dem Schulpaket Solarpaket) eine bestimmte Anzahl von Fragen und notieren diese auf Karteikarten (den späteren Spielkarten). Auf den Kärtchen befinden sich neben den Stichpunkten Literaturhinweise zu Fachartikeln für die Recherche im Internet und in Sachbüchern. Ergänzend kann der Online-Kurs Sonnenenergie als Informationsgrundlage genutzt werden: > Online-Kurse. Je nach Zeitumfang können arbeitsteilig auch das Spielbrett, die Spielfiguren und die Spielregeln selbst gestaltet werden. Alternativ wird ein bereits vorhandenes Spielbrett mit Start- und Zielpunkt genommen. Bei großen Klassen wird das Spiel in mehreren Gruppen gespielt und die Spielkarten werden untereinander ausgetauscht. Denkbar ist auch eine klassenübergreifende Spielstunde mit anschließender Evaluation und Überarbeitung des Spiels. Die Spielentwicklung soll die Schüler/innen motivieren, sich intensiv mit den Fachinhalten auseinanderzusetzen. Während der gemeinsamen Spielphase erweitern und festigen sie spielerisch ihr Wissen. Online-Kurse zu erneuerbaren Energien Neben dem Online-Kurs Solarenergie gibt es weitere Online-Kurse für die Grundschule sowie die Sekundarstufe I und II: Solarenergie, Windenergie, Wasserkraft, Bioenergie, Geothermie, Energiesparen, Klimawandel und Klimaschutz, Berufsorientierung in erneuerbaren Energien. Die Texte orientieren sich sprachlich an der jeweiligen Zielgruppe, die Lernaufgaben sind handlungsorientiert gestaltet, Experimente, Spiele, Filme und weiterführende Links sind im Online-Kurs integriert. Die Online-Kurse können fächerübergreifend eingesetzt werden. Die Kurse können für das blended learning im Unterricht genutzt werden, d.h. Präsenzphasen im Klassenraum und Selbstlernphasen am Computer wechseln einander ab. Umsetzungsvorschläge für den Unterricht finden sich auf der Lernplattform des UfU „UfU interaktiv“. In den Online-Kursen arbeiten die Schüler/innen mit verschiedenen Lernwerkzeugen wie Markierfunktion, Notizfunktion, Sammelmappe, Glossar. > Online-Kurse Schulpaket Solarsupport Klassen 4-6, UfU

23 Projektbeispiel Projekt „Solarwende@school“ Klassenstufe: 7-10
Zeitumfang: 2-3 Projekttage Fächer: Physik, Chemie, Geografie, Sozialkunde, Arbeitslehre, Deutsch, Mathematik, Kunst Projekt Anhand des Projekts wird exemplarisch gezeigt, wie ein fächerübergreifendes Projekt zum Thema EE aufgebaut sein kann. Nach der Kurzvorstellung haben die TN ca. 20 min Zeit, sich die einzelnen Unterrichtsaktivitäten an Stationen anzugucken und Teile davon auszuprobieren. Was praktisch getestet werden kann, wird auf den jeweiligen Folien erläutert. Die Materialien sind zum größten Teil dem Schulpaket Solarsupport vom UfU entnommen (s.u.). Experimentiermaterialien wie Solarzellen, kleine Motoren und Dioden können im Elektronikfachhandel oder über das Internet kostengünstig erworben werden (z.B. Solarzellenhersteller geben häufig Solarbruch umsonst ab, der zum Experimentieren und solaren Basteln bestens geeignet ist. Bezüge zum Rahmenlehrplan Das Thema Solarenergie kann in verschiedenen Fächern und fächerübergreifend in den Unterricht integriert werden. Neben der Einbindung in den Sachunterricht gibt es vielfältige Schnittstellen zu den Fächern Deutsch, Mathematik, Kunst und Werken. Die Unterrichtsmaterialien sind so konzipiert, dass sie auch von Lehrer/innen, die nicht im naturwissenschaftlichen Bereich tätig sind, durchgeführt werden können. Schulpaket Solarsupport und Projekt „Solarsupport. EE sichtbar machen 2“ Das Schulpaket Solarsupport beinhaltet praxisorientierte und fächerübergreifende Unterrichtsmaterialien zum Thema Photovoltaik. Es gibt Unterrichtsmaterialien für die Grundschule und Mittelstufe Klasse 4-6 sowie für die Sekundarstufe Klasse Die Materialien unterscheiden sich vor allem in ihrer Komplexität, in der Sekundarstufenversion sind zusätzlich Berechnungen zum Wirkungsgrad und zur energetischen Amortisation eingefügt. Neben dem theoretischen Wissenserwerb stehen praktische Übungen und Experimente im Vordergrund. Über handlungsorientierte Methoden und Medien werden die Schüler/innen forschend tätig und eignen sich Fachinhalte selbständig in Teamarbeit an. Beide Broschüren können beim UfU bestellt (www.ufu.de/shop) oder kostenlos heruntergeladen werden (www.ufu.de/bildung). Hinweis: Referendar/innen auf Projekt“ Solarsupport. EE sichtbar 2“ hinweisen (siehe Flyer): Schulen, die bereits über eine PV-Anlage verfügen, können einen Datenlogger und Display beantragen, um ihre Anlage für den Unterricht nutzbar zu machen. Noch gibt es freie Plätze! Online-Bewerbung unter Schulpaket Solarsupport Klassen 7-10, UfU

24 Projektverlauf zum Projektbeispiel
Filmtrailer „Die 4. Revolution – Energy Autonomy“ Solar Café Energierundgang an der Schule Solarexperimente Besichtigung einer Photovoltaikanlage Wirtschaftlichkeitsberechnung Modellbau Solarschule und PR Wissensspiel „Solarwende“ Alle Module - außer dem Film und dem Solar Café - werden im Schulpaket Solarsupport detailliert erklärt (www.ufu.de/bildung). Weitere Module aus dem Schulpaket Solarsupport Thema 1 - Wie funktioniert eine Solaranlage Solarrundgang (Besichtigung der PV-Anlage, Arbeitsblatt, Folie zu Komponenten einer PV-Anlage), Solares Basteln (freies Experimentieren mit Solarzellen), Photonenspiel (spielerische Darstellung der chemischen Vorgänge in einer Solarzelle), Schaubild Solarstrom, Rohstoffe für die PV-Anlage (Recherche), Film zur Solarenergie Thema 2 - Wovon hängt es ab, wie viel Strom eine Solaranlage liefert? Solarexperimente zu Einflussfaktoren auf die solare Stromerzeugung, PV-Rechner im Internet (Ertragsberechnung online), Verschaltung von Solarzellen: Reihen- und Parallelschaltung (Experiment), PV-Leistung und Strahlungsstärke (Folie), PV-Leistung und Verschattung (Folie), PV-Leistung, Ausrichtung und Neigung (Sonnenscheibe basteln), Modellbau Solarhaus, Solarstrom auf Reisen (Arbeitsblatt zur Einschätzung des solaren Ertrags) Thema 3 - Wir verbessern Solaranlagen! Tabelle zum Ertrag der eigenen PV-Anlage, Berechnung der Größe von Solarmodulen (Textaufgabe), Wirtschaftlichkeitsberechnung für eine PV-Anlage (Diskussion über Förderung von EE, Textaufgabe), Energiebilanz der Solartechnik (Berechnungen), Energierundgang - Auf der Suche nach den Stromfressern!, Deckt unsere PV-Anlage den Stromverbrauch der Schule? (Arbeitsblatt zur Optimierung der PV-Anlage und Stromeinsparpotentialen) Thema 4 - Solarenergie in der Diskussion Stille Diskussion zur Frage: Warum nehmen wir den Strom nicht einfach aus der Steckdose?, Pro-Contra-Diskussion zur Förderung von Solarenergie in Deutschland, Referate zu Teilaspekten (Recherche, Ausarbeitung, Präsentation mit Plakaten), Wissensspiel zur Solarenergie erstellen, Pressearbeit zur PV-Anlage (Plakate oder Berichte für Schülerzeitung/Homepage der Schule), Onlinespiele und Online-Quiz (u.a. powerado-Spiel)

25 1. Filmtrailer „Die 4. Revolution“
Methode: Filmimpuls zum Einstieg Lernziele: Motivation, Interesse wecken Ergänzung: Online-Spiel powerado Station 1: DVD oder Filmtrailer im Internet. Die TN können sich den Trailer am Laptop anschauen. DIE 4. REVOLUTION – ENERGY AUTONOMY Der Dokumentarfilm von Carl-A. Fechner steht für eine mitreißende Vision: Eine Welt-Gemeinschaft, deren Energieversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen gespeist ist – für jeden erreichbar, bezahlbar und sauber. Eine globale Umstrukturierung, die Machtverhältnisse neu ordnet und Kapital gerechter verteilt, könnte jetzt beginnen. Wir müssen es nur tun! Wie – das zeigt Fechners Film anhand beispielhafter Projekte und ihrer Vorkämpfer in zehn Ländern: Das energieeffizienteste Bürogebäude der Welt steht in Deutschland und produziert mehr Energie, als es verbraucht. Erneuerbare Energien sichern Familien in Mali und Bangladesh über hautnahe Finanzierungsmodelle die Existenz. Alternative Energiekonzepte revolutionieren die Autoindustrie und fördern neue Wege der Mobilität. In vierjähriger Produktionszeit begleiteten Carl-A. Fechner und sein Team engagierte Prominente, sprachen mit Top-Managern, afrikanischen Müttern, Bankern und ambitionierten Aktivisten auf der ganzen Welt. Am Ende des hochaktuellen Films kann für alle ein neuer Anfang stehen. (Auszug, Onlinespiel powerado Das powerado Spiel eignet sich zur Einführung ins Thema EE und kann sowohl im Grundschulbereich (ab Klasse 4) als auch im Sekundarbereich eingesetzt werden. Ziel des Spiels ist der Aufbau der Energieversorgung eines Dorfes – auf höchstem Level einer Metropole – unter möglichst klimafreundlichen Gesichtspunkten. Insgesamt gibt es neun Level, zwischen denen Quizfragen beantwortet werden müssen. Das Spiel kann online auf oder gespielt werden. Unterrichtsmaterialien zum powerado Spiel können kostenlos heruntergeladen werden unter Schulpaket Solarsupport Klassen 7-10, S. 53 Eine Auflistung weiterer Onlinespiele, Quiz und Simulationen zu Energie- und Klimaschutzthemen findet sich in der Literaturliste. Screenshot Filmtrailer,

26 2. Solar Café „Werde Teil der Revolution“
Brainstorming-Methode: World Café, um Ideen zur Umgestaltung der Schule hin zu mehr Nachhaltigkeit, u.a. in Bezug auf die Energieversorgung der Schule, zu sammeln. Alternativen: Theatrales Brainstorming, Zeichnerisches Brainstorming, Montagsmaler, Meinungsskala, Würfelspiel, Problembereiche, Aktivierender Fragebogen, Stille Diskussion, Pro-Contra-Diskussion, Prioritätenliste (Weber 2001) Lernziele: Kommunikationsstrategien, Phantasie und Kreativität entwickeln, gegenseitiger Austausch Sozialkunde: Ökologie und Gesellschaft, Technischer Wandel, Lebensgestaltung im Jahrhundert, Zukunftsprognosen Geografie: Globale Zukunftsszenarien und Wege zur Nachhaltigkeit auf lokaler Ebene Deutsch: Argumentieren und Diskutieren Station 2: Fragen zum Worldcafé. Anknüpfend an das Filmzitat „Werde Teil der Revolution!“ diskutieren die TN auf den laminierten A4-Blättern Ideen zur Umgestaltung der Schule zu mehr Nachhaltigkeit, auch in Bezug auf die Energieversorgung an der Schule. Benötigt werden dazu Folienstifte. Die Fragen finden sich unten: Methode World Café Einem World Café liegt die Annahme zugrunde, dass sich aus dem kollektiven Wissen der Teilnehmenden (TN) neue Ideen entwickeln. Dazu werden die TN in 4 bis 5 Kleingruppen eingeteilt. Auf vorbereiteten Tischen liegen Stifte und Papier sowie die konkreten Fragestellungen. Die TN haben pro Tisch 5 Minuten Zeit, über die Frage zu diskutieren und ihre Ideen aufzuschreiben. Ist die Zeit abgelaufen, „ziehen“ die Gruppen einen Tisch weiter. Jedoch verbleit eine Person als Gastgeber an dem Tisch sitzen und verweist die Neuankömmlinge auf die Ergebnisse der vorherigen Gruppe. Haben sich alle Gruppen mit jeder Frage auseinandergesetzt, werden die Ergebnisse von den „Gastgebern“ kurz präsentiert und in der gesamten Gruppe diskutiert. Fragen für das Solar Café „Werde Teil der Revolution“ Soll sich die Schule aktiv an der Energiewende beteiligen? Was ist eine „nachhaltige Schule“ für euch? Konkrete Ideen, um die Energiewende an der Schule voranzutreiben – auch „verrückte“ Vorschläge! Hindernisse bei der Umgestaltung der Schule im Zuge der Energiewende? „Energieversorgung bekommt eine Demokratisierung“ – Was könnte das in Bezug auf die Umgestaltung eurer Schule bedeuten? Welche Vorteile könnten für euch heraus springen, wenn die Schule „nachhaltiger“ wird? © knipseline / PIXELIO

27 3. Energierundgang Handlungsorientierte Methode: Energierundgang im Schulgebäude: Solardach- und Energiespar-Check Lernziele: Umgang mit Messinstrumenten (Luxmeter, Strommessgerät), Analyse von Energiedaten, Erstellung einer Energiebilanz, Ermittlung von Einsparpotenzialen Physik: Energie, Energieversorgung, Elektrizität – elektrischer Strom, Experimentieren, protokollieren, auswerten Mathematik: Daten recherchieren und grafisch auswerten UfU Station 3: Luxmeter, Strommessgerät. Die TN können den Stromverbrauch verschiedener Geräte im Raum bzw. die Beleuchtungsstärke messen. Energierundgang an der Schule Rundgang mit Hausmeister/in, um die Energieversorgung der Schule kennenzulernen. Dokumentation des Stromverbrauchs und der Stromverschwendung im Schulgebäude mithilfe eines Protokollbogens. Durchführung verschiedener Messungen (Beleuchtung, Stromverbrauch elektrischer Geräte). Diskussion über Stromeinsparpotenziale und technische Verbesserungen. Schulpaket Solarsupport Klassen 7-10, S. 35; Protokollbogen, S. 41. Weitere Infos zum Energierundgang gibt es im Schulpaket fifty/fifty – Energiesparen an Schulen (www.ufu.de/shop) und im Schulpakte CO2-frei zum Energiesparkonto für Schulen (www.ufu.de/bildung). Solardach-Check: Eignet sich das Schuldach für eine Solaranlage? Gemeinsam mit dem Hausmeister bzw. der Hausmeisterin begutachten die Schüler/innen das Schuldach in Bezug auf seine Eignung für eine Photovoltaikanlage: Wie viel Dachfläche steht zur Verfügung? Welche Neigung hat das Dach, wohin ist es ausgerichtet? Welche Dachseite würde sich am besten eigenen? Die Ergebnisse werden notiert (die Flächenzahl wird für die Übung 7 benötigt). Handlungsorientierte Methoden Handlungsorientierte Methoden und Aktivitäten in der Energiebildung haben unterschiedliche Funktionen. Sie ermöglichen zum einen entdeckendes und erforschendes Lernen als Handeln in realen Situationen und dienen damit der Entscheidungsfindung sowie der Umsetzung getroffener Entscheidungen (Beispiele: Interviews zum Klimaschutz, Energierundgang, Solarrundgang). Zum anderen ermöglichen sie experimentierendes Lernen als simuliertes Handeln und Erfahren in Modellen der Realität, also die Umsetzung von Entscheidungen in Probehandlungen (Beispiele: Rollenspiel Klimakonferenz, Experimente zu EE) (vgl. Weber 2001).

28 4. Solarexperimente Handlungsorientierte Methode: Experimente
Lernziele: Einflussfaktoren auf solare Stromerzeugung: Strahlungsstärke, Neigung, Ausrichtung und Verschattung sowie Verschaltung, Problemlösungskompetenz Physik: Energietechnik, Elektrizität – elektrischer Strom, Experimentieren, protokollieren, auswerten Station 4: Arbeitsblätter „Solarexperimente“, „Verschaltung von Solarzellen“, „Einfluss auf Strahlungsstärke“ und „Verschattung von Solarmodulen“, 3 Solarzellen, 4 Kabel, Summer, Motor, Lampe, Multimeter. Die TN können die Solarexperimente entsprechend der Aufgabenstellung austesten und die Arbeitsblätter mit Folienstift ausfüllen. Solarexperimente – Wovon hängt es ab, wie viel Strom eine Solaranlage liefert? Schulpaket Solarsupport Klassen 7-10, S. 20; Arbeitsblatt, S Die Schüler/innen erproben, welchen Einfluss verschiedene Faktoren wie Strahlungsstärke, Neigung, Ausrichtung, Verschattung und Verschaltung auf die solare Stromerzeugung haben. Die Experimente können z.B. an Lernstationen durchgeführt werden. Für jedes der Experimente wird ein Materialtisch vorbereitet. Die Aufgaben sind auf dem Arbeitsblatt erklärt, so dass die Schüler/innen weitgehend selbständig arbeiten können. Sollte die Sonne nicht scheinen, müssen externe Lichtquellen benutzt werden. Die Forschungsergebnisse der Schüler/innen werden am Schluss miteinander verglichen und ausgewertet. Bei der Auswertung ist darauf zu achten, dass die Experimente in einen größeren Kontext gestellt werden und der Lebensweltbezug herausgearbeitet wird. Weitere Solarexperimente finden sich in den Experimentieranleitungen Sek 1 zu Thema 3 (www.ufu.de/lehrerbildung). UfU

29 5. Besichtigung einer PV-Anlage
Methode: Exkursion, außerschulischer Lernort Lernziele: Aufbau einer Photovoltaikanlage, Funktionen einzelner Bauteile, Energieumwandlung in der Solarzelle Physik: Energie, Energieerhaltung und -übertragung, Energieversorgung, Energietechnik, Elektrizität – elektrischer Strom, Halbleiter Chemie: Energie und Chemietechnik, Atombau Ergänzung: Energieumwandlung in der Solarzelle anhand einer Funktionsgrafik Station 5: Arbeitsblätter „Solarrundgang“ und „Komponenten einer PV-Anlage“ liegen aus. Die TN können v.a. das zweite Arbeitsblatt mit Folienstiften beschriften. Besichtigung einer Solaranlage Schulpaket Solarsupport Klassen Klassen 7-10, S. 8; Arbeitsblatt, S. 11; Folie mit Grafik, S. 12. Die Schüler/innen besichtigen eine Photovoltaikanlage im Umfeld der Schule. Sie betrachten die sichtbaren Komponenten und klären deren Funktion: Solarmodule, Leitungen, Gestell und Ausrichtung, Wechselrichter, Stromzähler und Display. Während oder nach dem Solarrundgang füllen die Schüler/innen ein Arbeitsblatt aus. Zur Ergebnissicherung wiederholen sie den Aufbau einer Solaranlage anhand einer Grafik (S. 12). Ergänzung: Folie Solarstrom (S. 13). Exkursionsziele Solarenergie aleo solar AG in Prenzlau: siehe Reiseführer EE, Famos – Mobile Solarwerkstatt in Freiburg: Greenpeace JugendSolarProjekt in der Schweiz: ExSol – Expertise en Cuisine Solaire in Genf: DGS (links), UfU

30 6. Wirtschaftlichkeitsberechnung
Methode: Einzelarbeit mit Arbeitsblatt Lernziele: Förderung von Solarstrom durch das EEG, Lösung von Textaufgaben Mathematik: Textaufgaben, Zins- und Prozentrechnung Arbeitslehre: Wirtschaftlichkeit Geografie: Daten erheben, geografische Arbeitstechniken: Karten und Kartogramme Ergänzung: Solarrechner im Internet, Interviews mit Bekannten, die eine eigene Solaranlage haben Station 6: Arbeitsblatt „Wirtschaftlichkeitsberechnung“, Taschenrechner. Die TN können die Berechnungen durchführen und mit Folienstift ins Arbeitsblatt eintragen. Lohnt sich eine Photovoltaikanlage auf dem Dach? Die Schüler/innen berechnen anhand eines einfachen Beispiels, wie die Einspeisevergütung für Solarstrom nach dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) ist und inwiefern sich das positiv auf die Stromrechnung auswirkt. Sie stellen Vermutungen darüber an, warum Solarstrom in Deutschland gefördert wird. Schulpaket Solarsupport Klassen 7-10, S. 35; Arbeitsblatt, S. 39. Solarrechner im Internet Mit dem Rechner auf dem Solarserver lässt sich ausrechnen, wie viele kWh Strom in einer bestimmten Region mit Solarmodulen erzeugt werden können und wie hoch die Einspeisevergütung dafür ist. Um zu berechnen, wie viel Strom eine PV-Anlage auf dem Schuldach jährlich erzeugen würde und wie hoch die Einspeisevergütung dafür wäre, benötigen die Schüler/innen die während des Energierundgangs ermittelten Daten zu Schuldach: Größe der Dachfläche, Ausrichtung und Dachneigung. Die Daten werden in den Online-Rechner eingegeben und die Ergebnisse für die Öffentlichkeitsarbeit notiert (nächste Übung). Ergänzend können der jährliche Strombedarf der Schule mit den potentiell solar erzeugten Kilowattstunden verglichen werden. Photovoltaikanlage online berechnen: Schulpaket Solarsupport Klassen 7-10, UfU

31 7. Modellbau Solarschule und PR
Produktorientierte Methode: Modellbau Lernziele: Transferlernen (praktische Anwendung zuvor erworbenen Wissens), Feinmotorik Kunst: Technisches Zeichnen, Architektur und Design, Kommunikation und Mediengestaltung Physik: Energietechnik, Elektrizität – elektrischer Strom Deutsch: Mediengestaltung und Reportage, Sachtexte verfassen, Präsentieren und Informieren Ergänzung: Projektpräsentation im Klimaschutzschulenatlas Station 7: Modellhaus Solarschule, 3 Solarbruchstücke, Verbindungsdraht, Lötkolben mit Ständer, Lötzinn, Lötfett, Unterlegbrett, 3 Motoren, Tonpapier für Propeller. Die TN können testweise Solarbruchstücke miteinander verbinden (Draht und Tesafilm) sowie einen Motor daran löten. Modellbau Solarschule Schulpaket Solarsupport Klassen 7-10, S. 23. Die Schüler/innen bauen aus einem Schuhkarton, Pappen und anderen Bastelmaterialien ihre Schule nach und bestücken sie mit einer Solaranlage. Sie beachten bei ihrer Konstruktion die zuvor gesammelten Daten zu ihrer Schule und die solaren Einflussfaktoren wie Ausrichtung, Neigung, Verschattung der Solarmodule. Bevor sie mit dem Bauen beginnen, fertigen sie eine technische Zeichnung zu ihrem geplanten Modell an. Je nachdem, ob Solarbruch/Solarzellen, Kabel und Leuchtdioden vorhanden sind, kann das Schulmodell auch von innen beleuchtet werden. Die Solarzellen/Bruchzellen können in Reihe mit Kontaktstreifen verlötet (siehe Foto oben) oder mit Tesafilm verklebt und laminiert werden (siehe Foto unten). Die Diode wird im letzten Schritt an den Enden der Kontaktstreifen im Inneren des Hauses befestigt. Solarzellen, Dioden und Kontaktstreifen können im Elektronikfachhandel oder über das Internet kostengünstig erworben werden (z.B. Solarzellenhersteller geben häufig Solarbruch umsonst ab, der zum solaren Basteln bestens geeignet ist. PR Zu ihren Modellen fertigen die Schüler/innen eine Informationsbroschüre an. In die Broschüre fügen sie die gesammelten Daten (Solardach-Check, Energierundgang und Solarrechner) ein. Die Broschüre soll anschaulich gestaltet werden, z.B. können Fotos der Konstruktionszeichnung des Modells eingefügt werden. Optional kann die Broschüre auch allgemeine Informationen zur Solarenergieerzeugung und -nutzung beinhalten. Die Broschüren werden der Schulöffentlichkeit präsentiert, z.B. auf einem Schulfest und können zur Sponsorensuche für eine PV-Anlage genutzt werden. Im Deutschunterricht können darüber hinaus Artikel zur Solarschule verfasst und beim Junge Reporter für die Umwelt Wettbewerb eingereicht werden: oder Unter dem ersten Link finden sich auch Hinweise zu verschiedenen journalistischen Darstellungsformen und ab 2013 auch ein Online-Kurs „Junge Reporter für die Umwelt“ für Schülerinnen und Schüler. Bei der tatsächlichen Planung einer Solaranlage hilft der Leitfaden Solarsupport: > Bildungsmaterialien. Klimaschutzschulenatlas Schulen können auf ihre Klimaschutz- und Energiesparprojekte dokumentieren und sich mit anderen Schulen vernetzen. Voraussetzung für die Aufnahme in den Atlas ist eine längerfristige Einbindung von Klimaschutzaktivitäten in der Schule oder die Nutzung von EE an der Schule (Photovoltaikanlage).

32 8. Wissensspiel „Solarwende“
Produktorientierte Methode: Spielentwicklung Lernziele: Erweiterung und Festigung von fächerübergreifendem Wissen zum Thema Solarenergie, gestalterische Fähigkeiten Deutsch: Mediengestaltung, Sachtexte verfassen Kunst: Mediengestaltung Physik, Chemie, Geografie, Sozialkunde, Arbeitslehre: themenspezifisch unterschiedlich Ergänzung: Online-Kurs Solarenergie als Informations- grundlage für die Entwicklung der Quizfragen (www.ufu.de/bildung > Online-Kurse) Station 7: Laminierte Recherchekarten, die sich die TN anschauen können. anschauen. Entwicklung eines Wissensspiels zur Solarenergie Schulpaket Solarsupport Klassen 7-10, S. 52; Kärtchen, S Die Schüler/innen entwickeln selbständig ein Wissensspiel. Sie formulieren zu jedem vermerkten Stichpunkt auf den Kärtchen (aus dem Schulpaket Solarpaket) eine bestimmte Anzahl von Fragen und notieren diese auf Karteikarten (den späteren Spielkarten). Auf den Kärtchen befinden sich neben den Stichpunkten Literaturhinweise zu Fachartikeln für die Recherche im Internet. Ergänzend kann der Online-Kurs Solarenergie als Informationsgrundlage genutzt werden (www.ufu.de/bildung > Online-Kurse > Sekundarstufe). Je nach Zeitumfang können arbeitsteilig auch das Spielbrett, die Spielfiguren und die Spielregeln selbst gestaltet werden. Alternativ wird ein bereits vorhandenes Spielbrett mit Start- und Zielpunkt genommen. Bei großen Klassen wird das Spiel in mehreren Gruppen gespielt und die Spielkarten werden untereinander ausgetauscht. Denkbar ist auch eine klassenübergreifende Spielstunde mit anschließender Evaluation und Überarbeitung des Spiels. Die Spielentwicklung soll die Schüler/innen motivieren, sich intensiv mit den Fachinhalten auseinander zu setzen. Während der gemeinsamen Spielphase erweitern und festigen sie spielerisch ihr Wissen. Online-Kurse zu erneuerbaren Energien Neben dem Online-Kurs Solarenergie gibt es weitere Online-Kurse für die Sekundarstufe I und II sowie für die Grundschule: Solarenergie, Windenergie, Wasserkraft, Bioenergie, Geothermie, Energiesparen, Klimawandel und Klimaschutz, Berufsorientierung in erneuerbaren Energien. Die Texte orientieren sich sprachlich an der jeweiligen Zielgruppe, die Lernaufgaben sind handlungsorientiert gestaltet, Experimente, Spiele, Filme und weiterführende Links sind im Online-Kurs integriert. In den Online-Kursen arbeiten die Schüler/innen mit verschiedenen Lernwerkzeugen wie Markierfunktion, Notizfunktion, Sammelmappe, Glossar. Die Online-Kurse können fächerübergreifend eingesetzt und für das Blended Learning im Unterricht genutzt werden, d.h. Präsenzphasen im Klassenraum und Selbstlernphasen am Computer wechseln einander ab. Umsetzungsvorschläge für den Unterricht finden sich ebenfalls im Netz. > Online-Kurse Schulpaket Solarsupport Klassen 7-10, UfU

33 Entwurf einer Projektskizze
Entwickeln Sie eine fächerübergreifende Projektskizze! Gruppenarbeit Jede 4er-Gruppe wählt ein Thema für ihr Projekt. Aktionskarten dienen als Anregung für die kreative Arbeit. Auf den Aktionskarten befinden sich Kurztexte, Zitate, Bilder etc. Zusätzlich kann eine konkrete Lernaufgabe zum Projekt entwickelt werden. Entwurf einer Projektskizze zu EE Vorbereitung: Verteilt nach Themengebieten werden laminierte Aktionskarten ausgelegt, die als Impuls für die Projektkonzeption dienen. Auf den Karten befinden sich Kurztexte, Zitate, Grafiken und Fotos zum Thema EE. Gegebenenfalls können weitere Anschauungsmaterialien ausgelegt werden wie Solarzellen oder andere Experimentiermaterialien (Download der Aktionskarten: Ablauf der Gruppenarbeit: Die Gruppen entwickeln ein fächerübergreifendes Projekt von mindestens drei verschiedenen Fächern. Zunächst fertigen sie eine Projektskizze an, die Angaben über Titel/Thema, Klassenstufe und Schultyp, Fächerbezug und den groben Ablauf enthalten soll. Wenn Zeit vorhanden ist, kann noch eine konkrete Lernaufgaben zum Projekt entwickelt werden. Beispielsweise kann ein Arbeitsblatt entworfen oder Arbeitsaufträge für die Schülergruppe formuliert werden. Für die Arbeitsblätter können auch die Texte und Grafiken verwenden werden (als Illustration oder direkt eingebunden in eine Aufgabenstellung). Die Texte auf den Aktionskarten sind jedoch mitunter so komplex, dass eine didaktische Reduktion entsprechend der Zielgruppe vorzunehmen ist. Ergebnissicherung: Die Gruppen halten ihre Ideen auf einem Arbeitsblatt fest (siehe nächste Folie) und präsentieren sie im Anschluss dem Seminar (pro Präsentation max. 3 min). Clipart

34 Arbeitsblatt Arbeitsschritte Materialsichtung: 10 min
Projektskizze: 30 min Lernaufgabe: 15 min Präsentation: 3 min Arbeitsblatt und Checkliste Gestaltungskompetenz werden an die TN ausgeteilt. Anhand der Checkliste können sie überprüfen, ob ihr Projekt sich an den BNE-Kriterien orientiert. Checkliste Gestaltungskompetenz

35 Aktionskarten Thema Energiewende
Erneuerbare Energien in der Diskussion Arbeitsfeld Erneuerbare Energien Energiesparen und Energieeffizienz Alternative Mobilität Solarenergie Windenergie Wasserkraft Bioenergie Geothermie Download der Aktionskarten:

36 Kriterien für Auswertung
Motivierender Impuls Logischer, interdisziplinärer Aufbau Methodenwechsel und Medienvielfalt Handlungs- und Problemorientierung Orientierung an BNE-Kompetenzen Alltags- und Lebensweltbezug Veröffentlichen Sie Ihre Projektskizzen! > Unterrichtsmaterial austauschen Dokument ins Forum hochladen Was wollen Sie zeitnah im Unterricht umsetzen? Schreiben Sie das Projektthema und Ihren Namen auf die Postkarte. Gestalten Sie außerdem die Rückseite. Wir schicken Ihnen die Karte via Mail in ein paar Wochen zurück. Die Kriterien werden während der Projektentwicklung als Orientierung aufgeblendet. Auswertung der Projektskizzen Wurden bei der Projektskizze folgende Kriterien berücksichtigt? Motivierender Impuls Logischer, interdisziplinärer Aufbau Methodenwechsel und Medienvielfalt Handlungsorientierung Kompetenzorientierung Produktorientierung Problemorientierung Alltags- und Lebensweltbezug Welche Probleme gab es bei der Projektentwicklung? Worin bestanden die Schwierigkeiten? Wie wurden sie gelöst? Die Postkarten werden nach der Auswertung ausgeteilt und am Ende der Veranstaltung wieder eingesammelt.

37 Infos und Tipps Lehrerbildung EE Materialpool, Beratung, Vernetzung UfU-Bildungsmaterialien Broschüren, Filme, Online-Kurse Experimentiermaterial Solarsets, Stirlingmotoren, Zubehör Umwelt im Unterricht 2-wöchig neue Unterrichtsmaterialien zu aktuellen Umweltthemen Junge Reporter für die Umwelt Wettbewerb und Material © Christoph Rossmeissl / PIXELIO Klimaschutzschulenatlas Vernetzung der Schulen, Ö-Arbeit Aktion Klima! Mobil Klimaschutzprojekte im Kiez initiieren soko klima Stadt gestalten mit Plan, Beteiligung von Schulen an kommunalen Planungen zum Klimaschutz

38 Diskussion und Feedback
5-Finger-Methode Daumen: Was war gut? Was hat mir gut gefallen? Zeigefinger: Welchen Hinweis möchte ich noch geben? Mittelfinger: Was war blöd? Was hat mir nicht gefallen? Ringfinger: Was nehme ich mit? Kleiner Finger: Was ist zu kurz gekommen? Vielen Dank! © Stephanie Hofschlaeger / PIXELIO


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