Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

OCF V ORTRAG Olefinierungsreaktionen Betreuer: Andreas Lippach.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "OCF V ORTRAG Olefinierungsreaktionen Betreuer: Andreas Lippach."—  Präsentation transkript:

1 OCF V ORTRAG Olefinierungsreaktionen Betreuer: Andreas Lippach

2 E INLEITUNG Olefinierungsreaktionen (genauer Carbonyl- Olefinierungen) sind Reaktionen bei denen eine C-C-Doppelbindung an einer Carbonylgruppe geknüpft wird. Bekannte Olefinierungen sind: Wittig-Olefinierung Peterson-Olefinierung Horner-Wadsworth-Emmons-Reaktion (HWE- Reaktion) Julia-Olefinierung Tebbe-Olefinierung Petasis-Olefinierung Takai-Olefinierung

3 W ITTIG -R EAKTION Von Georg Wittig 1950 entwickelt Edukte: Aldehyde, Ketone, Triphenylphosphorane (Ylide) Vorteil: Chemoselektiv und regioselektiv Nachteil: Basische Bedingungen können unerwünschte Nebenreaktionen initiieren. Carbonsäurederivate reagieren nicht. E/Z-Selektivität ist durch geeignete Wahl des Phosphorylids beeinflussbar

4 W ITTIG -R EAKTION Darstellung der Ylide: S N 2-Reaktion zwischen Triphenylphosphin und Halogeniden und anschließende Deprotonierung Mechanismus der Wittig-Reaktion:

5 W ITTIG - REAKTION Drei Arten von P-Yliden die E/Z-Selektivität beeinflussen: Stabilisierenden Ylide (-I,-M-Effekt) liefern hauptsächlich trans-Alkene Destabilisierende Ylide (+I-Effekt) liefern hauptsächlich cis-Alkene Nicht-Stabilisierende Ylide liefern Mischung aus trans und cis-Produkt

6 H ORNER -W ADSWORTH -E MMONS - R EAKTION Weiterentwicklung der Wittig-Reaktion Edukte: Aldehyde, Ketone, deprotonierte Phosphonate Vorteile: Regioselektiv, Chemoselektiv, Stereoselektiv (E-Produkt), leichte Aufreinigung, da Phosphorsäureester wasserlöslich, auch α,β- ungesättigte Carbonylverbindungen zugänglich Nachteile: Wie bei Wittig

7 HWE-R EAKTION Darstellung der Phosphonate über Arbusov- Reaktion

8 HWE-R EAKTION Vermuteter Mechanismus der HWE-Reaktion:

9 HWE-R EAKTION E-Produkt stark bevorzugt. Synthese des Z- Produkts mit Still-Gennari und Ando-Variante

10 P ETERSON -O LEFINIERUNG Siliciumvariante der Wittig-Reaktion Edukte: Aldehyde, Ketone, Carboxylverbindungen, α-Silyl-Carbanionen Vorteile: Stereoselektivität durch Reaktionsbedingungen steuerbar. Hohe Reaktivität, daher auch Carboxylverbindungen verwendbar. Nachteile: Bildung des β- Hydroxysilans meist nicht stereospezifisch

11 P ETERSON -O LEFINIERUNG Mechanismus in zwei Schritten 1.Schritt: Bildung des β- Hydroxysilans

12 P ETERSON -O LEFINIERUNG 2.Schritt: Bildung des Alkens Sauer mit Brönsted oder Lewis-Säure: Anti-Eliminierung, vermutlich nach E 2

13 P ETERSON -O LEFINIERUNG Basisch Syn-Eliminierung, vermutlich über 4-gliedriges Intermediat

14 J ULIA -O LEFINIERUNG Edukte: Aldehyde, Ketone, Alkylphenylsulfone Vorteile:Bevorzugt trans-Produkt Nachteile: Mehrstufig, daher aufwendig. Nicht geeignet bei Anwesenheit von Reduktionsempfindlichen Gruppen

15 J ULIA -O LEFINIERUNG Mechanismus in 2 Schritten: 1.Schritt: Addition des Alkylphenylsulfons an Carbonylkomponente führt zum Alkohol, der in-situ verestert wird.

16 J ULIA -O LEFINIERUNG 2.Schritt: Reduktive Eliminierung zum Alken mit Na- Amalgam. Mechanismus nicht vollständig geklärt

17 Q UELLEN Paula Y. Bruice: Organische Chemie, 5.Auflage, Pearson Studium 2007 Reinhard Brückner, Reaktionsmechanismen, 3. Auflage, Spektrum 2004, Skript OC04 Synthese und Umwandlung funktioneller Gruppen

18 Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit!


Herunterladen ppt "OCF V ORTRAG Olefinierungsreaktionen Betreuer: Andreas Lippach."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen