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Gender und Qualitätsmanagement als Herausforderung für Universitäten Dorothea Sturn Besondere Einrichtung für Qualitätssicherung Universität Wien.

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Präsentation zum Thema: "Gender und Qualitätsmanagement als Herausforderung für Universitäten Dorothea Sturn Besondere Einrichtung für Qualitätssicherung Universität Wien."—  Präsentation transkript:

1 Gender und Qualitätsmanagement als Herausforderung für Universitäten Dorothea Sturn Besondere Einrichtung für Qualitätssicherung Universität Wien

2 Wie macht man eine „gute“ Universität? Was ist „universitäre Qualität“? "Man berufe eben tüchtige Männer und lasse das ganze sich auskandieren." Humboldt

3 Qualitätsmanagement an der Universität Wien 1.Organisation der „Besonderen Einheit“:  Fachlich unabhängige Leitung  Scientific Evaluation Board 2.Kernaktivitäten:  Periodische Evaluation der Fakultäten, DLEs und Stabstellen als „comprehensive Evaluation“ mit Peer Review  Lehrveranstaltungsbewertung durch Studierende 3.Sonderprojekte:  Universitäre Schwerpunktsetzungen  Qualität bei Berufungsverfahren  Arbeitsgruppe Szientometrics  Publikations- und Forschungsstrategien der Geisteswissenschaften

4 Themenstellung 1.Wissenschaftliche Qualität und Chancengleichheit – Widerspruch oder zwei Seiten der gleichen Medaille? 2.Daten und Fakten – Frauenanteile in wissenschaftlichen Führungspositionen 3.Qualitätsmanagement und Peer Review Verfahren 4.Kritik und „Genderbias“ 5.Aktuelle Bemühungen an der Universität Wien: Qualitätssicherung bei Berufungsverfahren

5 1. Chancengleichheit und/trotz/durch Exzellenz „Gleichstellung ist ein Beitrag zu Innovation und Exzellenz. Eine Gleichstellungsoffensive ist eine Reaktion auf Forderungen der Gerechtigkeit oder ökonomisch notwendig, aber sie ist in der Wissenschaft – und muss es sein, um Erfolg haben zu können – auch eine Qualitätsoffensive.“ Susanne Baer, Humboldt Universität „Der Frauenanteil ist kein Kerngeschäft der Universitäten. In keinem weltweiten Uni-Ranking ist das eine Vorgabe, da geht es nur um die universitäre Qualität“ Rektor Skalicky gegenüber der „Presse“ in Alpbach 2007

6 2.Daten und Fakten 1

7 2. Daten und Fakten 2

8 2. Daten und Fakten 3

9 2. Daten und Fakten 4

10 2. Daten und Fakten 5

11 2. Zu den Daten Steigerungen beim wissenschaftlichen Personal in den letzten Jahren beachtlich, auch auf Professoren Ebene Allerdings:  Niveau immer noch sehr niedrig – auch internationale Elite Unis haben zum Teil sehr geringe Frauenanteile – Uni Oxford bei full professors 8%  Glass ceiling Effekt nahezu unverändert  „Entwertung“ des Professorenstatus durch die zunehmenden Frauenanteile (wie historisch bereits mit vielen Berufen passiert, in den Ländern mit den höchsten Anteilen wie Portugal oder Türkei sind Positionen in der Forschung sehr schlecht bezahlt)  Frauen in wenigen Fächern konzentriert  Die Altersstrukturen geben Hoffnung

12 3. Qualitätsmanagement und Peer-Review 1 Gängige Methoden und Kriterien für das Messen und Bewerten von Qualität oder Exzellenz:  Quantitative Kriterien: Publikationsanalysen (Anzahl Publikationen, Impact, Zitationen), „Esteem factors“, Drittmitteleinwerbung, Dissertationen, etc.  Qualitative Kriterien: Forschungs- und Publikationsstrategie, Lehrentwicklung, Didaktische Qualität, Nachwuchsförderung, etc.  Benchmarking (international national, eigene Universität)  Peer Review

13 4. Kritik und Gender Bias „Neutralität“ der Methoden?  Bestimmte Formen von Forschung werden benachteiligt (inter- und transdisziplinäre Forschungen, oft auch innovative oder risikoreiche Forschung)  Kritisch gegenüber Karrierewegen jenseits der „Normkarriere“  Kontakte und Unterstützung („encouragement“) sind für den Erfolg in der Wissenschaft ausschlaggebend, Peers agieren vielfach als „old- boy-networks“  Evidenz auf Biases bezüglich Geschlecht, Sprache, und vor allem Prestige der Einrichtung  „Self Selection“ Bei Bewerbungsprozessen oder Forschungsförderungsprojekten Beispiel und Diskussion: „Nepotism and sexism in peer-review” (Wenneras C, Wold A, Nature 1997): Weibliche Bewerberinnen mußten beim Swedish Medical Research Council 2,5 mal produktiver sein um gleiche Wertungen im Peer Verfahren zu erhalten

14 5. Beispiel: Qualitätssicherung bei Berufungsverfahren an der Universität Wien  Aktive und internationale Suche nach geeigneten KandidatInnen: Entwicklung von Suchstrategien, Einsatz von Such Komitees – Steuerung des Self Selection Prozesses  Transparenz und Fairness: Standardisierungen und klare Kriterien  Begutachtung der Gutachter um „old-Boy network“ Effekte auszuschließen,  Ausgewogene Alters- und Geschlechterverteilung in den Gremien  Alternative Karrierepfade ermöglichen, keine Diskriminierung aufgrund von Alter oder Berufsunterbrechungen


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