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FFV-Workshop 30.3.2007 Bedeutung von Patenten und Patentrecherchen für ein High-Tech-Unternehmen Dr.- Ing. Michael Gude.

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1 FFV-Workshop Bedeutung von Patenten und Patentrecherchen für ein High-Tech-Unternehmen Dr.- Ing. Michael Gude

2 FFV-Workshop Dr. Michael Gude 2 Inhalt  Welche Schutzrechte gibt es?  Patente, Gebrauchsmuster und was sie kosten  Welche Rechte und Rechtsfolgen haben Patentverletzungen?  Verwertung von Patenten  Bedeutung der Recherche  Patentstrategien  Ausblick

3 FFV-Workshop Dr. Michael Gude 3 Patent / Gebrauchsmuster naturwissenschaftlich - technische Erfindungen max. 20 / 10 Jahre Marke Firmen- und Produktbezeichnungen, Logos, dreidimensionale Gestaltung 10 Jahre, beliebig verlängerbar Geschmacksmuster Design, d.h. Erscheinungsbild, Farbe, Form, Struktur eines Gegenstandsmax. 10 Jahre Halbleiter-Topographie mikroelektronischer Halbleitermax. 10 Jahre Was schützt was wie lange?

4 FFV-Workshop Dr. Michael Gude 4 Anmeldevoraussetzungen für ein Patent § 1 PatG: Patente werden für Erfindungen erteilt, die neu sind, auf einer erfinderischen Tätigkeit beruhen und gewerblich anwendbar sind. Erfindung und erfinderische Tätigkeit: Neuheit gegenüber dem Stand der Technik, für den Durchschnittsfachmann nicht naheliegend. (Erfindungshöhe) Neu: Weltweite Neuheit, d.h. noch nicht irgendwo schriftlich oder mündlich veröffentlicht oder in Produkt benutzt. Gewerblich anwendbar: Die Erfindung muss herstellbar oder benutzbar sein.

5 FFV-Workshop Dr. Michael Gude 5 Unterschied deutsches Patent / Gebrauchsmuster Patent Gebrauchsmuster Prüfung auf Neuheit nur formale Prüfung und Erfindungshöhe max. Laufzeit 20 Jahremax. Laufzeit 10 Jahre Recht gegen Verletzer erst Recht gegen Verletzer direkt nach Erteilung (in der Regel nach Eintragung (in der Regel mindestens 2 Jahre später)etwa 2 Monate) für Verfahren und Gegenständenicht für Verfahren erhebliche Erfindungshöhenur erfinderischer Schritt keine Schonfrist für Veröffentlichung 6 Monate Neuheitsschonfrist ab 3. Jahr aufsteigende JahresgebührGebühr nach 3, 6, 8 Jahren

6 FFV-Workshop Dr. Michael Gude 6 Kosten eines Patents /GbrM

7 FFV-Workshop Dr. Michael Gude 7 Welche Rechte hat der Patentinhaber? Allein der Patentinhaber ist berechtigt die Erfindung während der Schutzzeit in dem entsprechenden Gebiet zu nutzen. (§ 9 PatG) Verbietungsrechte: Es ist verboten ein geschütztes Erzeugnis, herzustellen, anzubieten, in Verkehr zu bringen oder zu gebrauchen oder zu diesen Zwecken entweder einzuführen oder zu besitzen. Es ist verboten ein geschütztes Verfahren anzuwenden oder zur Anwendung im Geltungsbereich dieses Gesetzes anzubieten; für ein durch das Verfahren unmittelbar hergestelltes Erzeugnis ist es verboten dieses anzubieten, in Verkehr zu bringen oder zu gebrauchen oder zu diesen Zwecken entweder einzuführen oder zu besitzen.

8 FFV-Workshop Dr. Michael Gude 8 Verwertung von Patenten A: Keine eigentliche Verwertungsabsicht, Anmeldung oder Patenturkunde soll zur Steigerung der Reputation bei Kunden und Konkurrenten dienen. B: Verwertung durch Lizenz oder Verkauf C: Verwertung in eigener Firma oder durch eigene Firmengründung D: Verwertung durch Schadenersatzforderungen gegenüber Verletzer

9 FFV-Workshop Dr. Michael Gude 9 Risiko Patentverletzung Stellt man auf einem technischen Gebiet Produkte her, so hat man immer das Risiko, Schutzrechte anderer zu verletzen. Zur Untersuchung des Standes der Technik Recherche im Internet durchführen. Prüfung: - Verstößt man mit dem neuen Produkt gegen Ansprüche eines anderen? - Ist das Schutzrecht überhaupt anhängig? (z.B. Gebühr nicht gezahlt) - Ist das Schutzrecht rechtsbeständig? - Ist das Schutzrecht einfach zu umgehen? - Sollte man nach einer Lizenz des Schutzrechtsinhabers nachfragen?

10 FFV-Workshop Dr. Michael Gude 10 Patentstrategien I - Parallele Anmeldung von Gebrauchsmuster und Patent - Anmeldung nur in wenigen relevanten größeren Ländern, z.B. Deutschland und USA u.U. EP - Anmeldung ohne Patentanwalt (Ohne Patentanwalt sind etwa 5-10 Mal so viele Anmeldungen zu gleichen Kosten möglich) - Bei Anmeldung direkt Prüfungsantrag stellen, dadurch erster Prüfungsbericht nach ca. 8 Monaten - Nutzung der Priorität der deutschen Anmeldung

11 FFV-Workshop Dr. Michael Gude 11 Patentstrategien II - Frühzeitiger Hinweis an Verletzer - Frühzeitige Abmahnung von Verletzer, insbesondere Importeur - Bei Anmeldung direkt Prüfungsantrag stellen, dadurch erster Prüfungsbericht nach ca. 8 Monaten - Nutzung der Patentliteratur für eigene Entwicklungen 98% der Patentliteratur ist nicht geschützt!! - aktuell: Gründung PatForce GmbH zur Durchsetzung von Verletzungen und Minimierung des Kostenrisikos bei Auseinandersetzung vor Gericht

12 FFV-Workshop Dr. Michael Gude 12 Ausblick Nach wie vor viele Probleme für Patentanmelder: - Diskussion über Softwarepatente, Unterschiede zwischen USA und EU - kein europäisches Patent, kein Weltpatent - totales Durcheinander von nationalen Gebühren und Anmeldevorschriften im Detail - sehr hohe Streitwerte bei Patentauseinandersetzungen - schwierige Situation bei Haftpflichtversicherungen

13 FFV-Workshop Dr. Michael Gude 13 Danke für Ihre Aufmerksamkeit Diese Dokumentation wurde nach bestem Wissen erstellt. Jedwede Haftung für die Richtigkeit des Inhalts ist ausgeschlossen. Der Inhalt ist auch nicht als Rechts- oder Patentberatung zu verstehen. Rechtverbindliche Auskünfte könne nur Rechts- und/oder Patentanwälte geben.


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