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Diplomarbeit Christina Frotschnig

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Präsentation zum Thema: "Diplomarbeit Christina Frotschnig"—  Präsentation transkript:

1 Diplomarbeit Christina Frotschnig
Die Rolle der Lehrenden in studierendenzentrierten Lernszenarien an Fachhochschulen Diplomarbeit Christina Frotschnig

2 Ablauf der Präsentation
Problem- und Fragestellung Methode Ergebnisse der Arbeit Reflexion des Stellenwerts der Arbeit gemessen am Stand der Forschung Nutzen und Verwertungsmöglichkeit Offene und neue Fragen Stärken und Schwächen der Arbeit Diskussion

3 Problemstellung Studierendenzentrierter Unterricht fordert zusätzliche Fähigkeiten und Kompetenzen von Lehrenden keine einheitliche Vermittlung von Inhalten Lehrende = LernbegleiterInnen, LernberaterInnen und Coaches individuelle Begleitung und Beratung beim Lernen Rahmenbedingungen (u. a. didaktisches Konzept)

4 Fragestellung - Arbeitshypothesen
Berücksichtigung der besonderen Rolle der Lehrenden in didaktischen Konzepten von drei ausgewählten Fachhochschulstudiengängen Lerntheorien Rolle der Lehrenden in Lerntheorien Arbeitshypothesen Rollenverständnis ist in Lerntheorien ist implizit vorgegeben Rollenverständnis wird in didaktischen Konzepten aufgenommen Arbeitshypothesen In Lerntheorien ist ein Rollenverständnis von Lehrenden implizit vorgegeben. In didaktischen Konzepten wird das in der Lerntheorie vorgegebene Rollenverständnis aufgenommen. Fragestellung In welcher Form wird in didaktischen Konzepten von drei ausgewählten Fachhochschulstudiengängen die besondere Rolle der Lehrenden als LernberaterInnen bei studierendenzentrierten Lern- und Lehrszenarios berücksichtigt? Welche Lerntheorien stehen hinter studierendenzentriertem Unterricht in der Fachhochschullehre? Wie wird in diesen Lerntheorien die Rolle der Lehrenden gesehen?

5 Methode Theoretischer Teil Diskursanalyse zu Lerntheorien
Diskursanalyse zu Lernszenarien Anwendungsorientierter Teil Inhaltsanalyse von Texten zu didaktischen Konzepten Beantwortung der Forschungsfrage durch Gegenüberstellung der Analyseergebnisse Übereinstimmungen führen zu generalisierenden Aussagen über die Rolle der Lehrenden Die Methode zum Erkenntnisgewinn im theoretischen Teil: Diskursanalyse. Gegenstand: Texte zu Lerntheorien, (Behaviorismus, Kognitivismus und den konstruktivistischen Lerntheorien). Diese Texte werden mit der Leitfrage erschlossen: Welche Rolle spielen die Lehrenden beim Lernprozess? Im nächsten Schritt werden Texte zu Lernszenarien, in denen Lerntheorien ihre Anwendung finden, die eine Lernberatung ermöglichen mit der Leitfrage erschlossen: Wie findet Lernberatung in konkreten Lernszenarien statt? In der praxisorientierten Anwendung: Texte zu didaktischen Konzepten von drei verschiedenen Fachhochschulstudiengängen vor, die mit Hilfe eines Kriterienkatalogs analysiert werden, dem folgende Leitfrage zu Grunde liegt: Welche Lerntheorie liegt dem didaktischen Konzept zu Grunde und wie findet die in der Lerntheorie definierte Rolle der Lehrenden Anwendung? Die Antworten, die auf die Leitfragen gefunden wurden, werden mit Erkenntnissen aus bereits bestehenden Arbeiten zu generalisierenden Aussagen über die Rolle von Lehrenden in studierendenzentrierten Lernszenarien an Fachhochschulen zusammengefasst.

6 Ergebnisse Arbeitshypothese verifiziert:
Das Rollenverständnis wird entsprechend den zu Grunde liegenden Lerntheorien in den Konzepten aufgenommen. Rollenbild der Lehrenden weist Übereinstimmungen auf TutorInnen, LernberaterInnen, LernbegleiterInnen, Facilitators Je detaillierter das Lernszenario im didaktischen Konzept beschrieben ist, umso konkreter wird das Rollenbild der Lehrenden und deren Aufgaben beschrieben.

7 Interpretation der Ergebnisse
Vergleichbarkeit Überprüfung der Übereinstimmung der Rolle der Lehrenden mit der Lerntheorie macht eine Vergleichbarkeit möglich Kompetenzerweiterung Neben fachlicher Kompetenz sind weitere Kompetenzen erforderlich, die den Bereichen Methodik, Didaktik, Supervision, Evaluation und Moderation zuzuordnen sind Komplexität Auflistung der Kompetenzen zeichnet ein Bild komplex ausgebildeter Lehrender Erhebungsdefizite Einige dieser Kompetenzen sind im Vorfeld nicht zu erheben  Aktionsforschung Aussagekraft Ergebnisse wird in Verbindung mit weiteren empirischen Erhebungen erhöht Die Ergebnisse stellen Anforderungen an Lehrende, die eine Zuweisung von Kompetenzen dieser Personen ermöglichen. Neben der fachlichen Kompetenz, die Lehrende zu ExpertInnen machen sind folgende Kompetenzen zur Durchführung studierendenzentrierten Unterrichts erforderlich: die Fähigkeit zur Gestaltung von studierendenzentrierten Lernarrangements, die Fähigkeit zur Ab- und Einschätzung von Lernständen und Lernvoraussetzungen, die Fähigkeit zur Beratung in Lernangelegenheiten, die Fähigkeit zur Moderation von Gruppen, die Fähigkeit zum Einsatz prozessbegleitender Evaluation von Unterricht und Lernen, die Fähigkeit zum Einsatz adäquater Methoden in bestimmten Lernszenarien, die Kompetenz zur Supervision und die Fähigkeit zum Einsatz von Werkzeugen von Lernberatung.

8 Stand der Forschung Lehre und Lernumgebungen Reflexion
Wörner (2006): definiert „gute Lehre“ Schulmeister (2004): fordert offene Lernumgebungen Blom (2000): hinterfragt die Konzeption der Hochschullehre Baumgartner (2004): drei prototypische Arten von Lehren definieren, wie Lehrende in den jeweiligen Lernszenarien agieren Reflexion Arbeit leistet anwendungsorientierten Beitrag zur Gestaltung von offene Lernumgebungen und innovativer Hochschullehre

9 Stand der Forschung Kompetenzen der Lehrenden Reflexion
Heinrich et al. (2004): Mangelnde didaktisch-methodische Ausbildung der Lehrenden Gnahs & Seidel (1999): Kompetenzen der Lehrperson, die den Lernprozess in den Mittelpunkt des Unterrichts stellt Babel & Hackl (2004, S. 26): drei didaktische Leistungen der Lehrenden Briggs (2005): unzureichende Kompetenzen in bestimmten Rollen Fredersdorf & Lehner (2004): qualitative Erhebung zur Rolle der Lehrenden und deren Vorstellungen von Didaktik Reflexion Rolle der Lehrenden an Fachhochschulen als spezifischer Beitrag zur Diskussion in der Forschungsgemeinschaft

10 Stand der Forschung Werkzeuge (Feedback, (e)Portfolio, Weblog)
empirische Erhebungen zu Feedback (Miller et al. (1998), Falchikov (1995), Lea & Street (1998), Thorpe (2002) laut Mutch (2003) Vorwurf der geringen Repräsentation Elizabeth Hartney (2007): Umgang Vortragender mit dem Stress aus Feedbacktutorien Hattie & Timperley (2007): Richtlinien für Feedback für den nachhaltig Lernprozess Erskine et al. (2003): konkrete Hilfestellungen zur Lernberatung in der fallbasierten Lehre Hilzensauer & Hornung-Prähauser (2006): wesentliche Beiträge zum Thema e-Portfolio Baumgartner (2005): neue Lernkultur durch den Einsatz von e-Portfolio und Weblogs

11 Stand der Forschung - Reflexion
Bedeutung von Werkzeugen wie ePortfolio und Feedback in didaktischen Konzepten Umgang von Lehrenden mit diesen Werkzeugen im Unterricht Antwort auf Kritik von Mutch, Feedback schon in didaktischen Konzepten vozrzusehen

12 Nutzen und Verwertungsmöglichkeit
Beitrag zur Hochschuldidaktik Grundlage zur Erstellung von didaktischen Konzepten erfolgreiche Umsetzung von Konzepten Beschreibung von Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrenden durch die Redefinition ihrer Rolle in didaktischen Konzepten Vermittlung Beitrag zum Forum Hochschuldidaktik (http://www.dicfo.at/index.php) Kontakt zur ÖGHD (http://www.oeghd.or.at/index.php)

13 Nutzen und Verwertungsmöglichkeit
Erkenntnisse für die Personalentwicklung der Lehrenden an Fachhochschulen Erstellung eines Aufnahmekriterienkatalogs für Lehrende an Fachhochschulen Ausrichtung der Fortbildungsmaßnahmen Zielgruppen Für Entwicklungsteams für Studiengänge, Personalentwickler, StudiengangsleiterInnen und HochschullehrerInnen

14 Offene und neue Fragen Offene Fragen Neue Fragen
Tatsächliche Abläufe von Lernberatung eingesetzte Strategien der Lehrende zur Lernberatung Zuordnung von Kompetenzen von Lehrenden in welchem Ausmaß ist didaktisches Konzept bindend für die LV-LeiterInnen Sicht der Studierenden Selbstbild der Lehrenden Neue Fragen Arbeit der Lehrenden in ihrer neuen Rolle welche Kompetenzbeschreibungen treffen auf diese Personen zu ermöglicht Vorschläge zu Fortbildungsinitiativen Verbreitung innovativer didaktischer Konzepte im österreichischen Fachhochschulsektor Ist-Analyse der Fortbildungsmaßnahmen

15 Stärken und Schwächen Stärken Schwächen
Bedeutung von Lerntheorien bei der Erstellung von didaktischen Konzepten Relevante Forschungsfrage Wichtige Impulse für die zukünftige Gestaltung von innovativen Lernumgebungen an Fachhochschulen Schwächen In manchen Teilen der Arbeit wird der Fokus auf die Fachhochschulen erweitert auf Hochschuldidaktik generell Aussagekraft könnte durch Analyse von einer höheren Anzahl von Konzepten erhöht werden

16 Einbettung ins Wissensmanagement


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