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Auswirkungen von Rechtsnormen auf Controlling und Interne Revision Generalthema des Seminars: Ausgewählte aktuelle Fragen aus Rechnungs- legung, Wirtschaftsprüfung.

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Präsentation zum Thema: "Auswirkungen von Rechtsnormen auf Controlling und Interne Revision Generalthema des Seminars: Ausgewählte aktuelle Fragen aus Rechnungs- legung, Wirtschaftsprüfung."—  Präsentation transkript:

1 Auswirkungen von Rechtsnormen auf Controlling und Interne Revision Generalthema des Seminars: Ausgewählte aktuelle Fragen aus Rechnungs- legung, Wirtschaftsprüfung und Controlling Referenten: Sabine Drexl und Gerhard Glissmann

2 Sabine Drexl & Gerhard Glissmann2 1 Einleitung 1.1 Problemstellung Unternehmerisches Überwachungssystem Internes Überwachungssystem (IÜS) Organisatorische Sicherungs- maßnahmen ControllingPrüfung (Interne Revision) Risikomanagementsystem (RMS) ggf. Externe Revision (Wirtschafts- prüfung) ggf. Aufsichtsrat ggf. Aufsichts- behörden prozessabh., permanente Überwachungshandlungen Controlle Prüfung Aufsicht prozessunabhängige Überwachungshandlungen Quelle: Modifiziert übernommen aus Freidank/Paetzmann 2004a, S. 18.

3 Sabine Drexl & Gerhard Glissmann3 1 Einleitung 1.1 Problemstellung Controlling und Interne Revision sind, neben anderen Kompo- nenten, wichtige Bestandteile des unternehmerischen Über- wachungssystems! Wenn das unternehmerische Überwachungssystem von einer steigenden Regulierungsdichte beeinflusst wird, so erfahren auch das Controlling und die Interne Revision eine zunehmende Normierung! Leitfrage: Wie wirken sich (neue) Rechtsnormen konkret auf das Controlling und die Interne Revision aus?

4 Sabine Drexl & Gerhard Glissmann4 1 Einleitung 1.2 Gang der Untersuchung 1. Problemorientierter Themeneinstieg. 2. Betrachtung der Grundlagen: - Begriff der Corporate Governance, - Stand der Reformbestrebungen in Deutschland, - Unternehmerisches Überwachungssystem und seine Komponenten, - Abgrenzung von Controlling gegenüber Interner Revision. 3. Analyse beispielhafter Rechtsnormen (Prüfungsorientierte, Controlle-orientierte und Aufsicht-orientierte Rechtsnormen). 4. Schlussbetrachtung.

5 Sabine Drexl & Gerhard Glissmann5 2 Grundlagen 2.1 Begriff der Corporate Governance und Stand der Reform- bestrebungen Zum Begriff der Corporate Governance Unter dem Schlagwort Corporate Governance werden gegenwärtig Reformansätze primär aus rechtlicher Sicht diskutiert und in verbindliche Regelungen transformiert, die bewirken sollen, dass vor allem kapitalmarktorientierte Unternehmen effizienter geführt und überwacht werden können. Die Diskussion der Corporate Governance hat die Auffassung ge- formt – unabhängig von länder- und rechtsraumspezifischen In- halten –, dass ein wesentlicher Beitrag zur Vermeidung von Unter- nehmenskrisen aus interner Risikofrüherkennung sowie Prüfungen der Internen Revision, flankiert durch externe Überwachungsmaß- nahmen, resultiert.

6 Sabine Drexl & Gerhard Glissmann6 2 Grundlagen 2.1 Begriff der Corporate Governance und Stand der Reform- bestrebungen (wesentliche deutsche Reformschritte) April 1998 Inkrafttreten des Gesetzes zur Verbesserung der Wettbewerbs- fähigkeit deutscher Konzerne an Kapitalmärkten und zur Erleichterung der Aufnahme von Gesellschaftsdarlehen (Kapitalaufnahmeerleichterungsgesetz – KapAEG). Mai 1998 Inkrafttreten des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG). Januar und Juli 2000 Veröffentlichung der Arbeitsergebnisse der privaten Frankfurter Grundsatzkommission Corporate Governance (Leitung: U.H. Schneider). Juni 2000 Veröffentlichung der Ergebnisse German Code of Corporate Governance des Berliner Initiativkreises (Leitung: A.v.Werder). Juli 2000 Veröffentlichung von Empfehlungen zur Corporate Governance durch die 1. Regierungskommission Corporate Governance – Unternehmensführung – Unternehmenskontrolle – Modernisier- ung des Aktienrechts (Leitung der Kommission: T. Baums).

7 Sabine Drexl & Gerhard Glissmann7 2 Grundlagen 2.1 Begriff der Corporate Governance und Stand der Reform- bestrebungen (wesentliche deutsche Reformschritte) Februar 2002 Veröffentlichung eines Kodex (DCGK) durch die 2. Regier- ungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex (Leitung der Kommission: G. Cromme). Juli 2002 Inkrafttreten des Gesetzes zur weiteren Reform des Aktien- und Bilanzrechts,zu Transparenz und Publizität (TransPuG), das Empfehlungen der 1. Regierungskommission aufgreift. Februar 2003 Veröffentlichung (einer überarbeiteten Fassung) des 10 – Punkte – Programms Anlegerschutz und Unternehmensin- tegrität der Bundesregierung. Nov Das Bilanzrechtsreformgesetz (BilReG) (Bundesgesetzblatt 2004, Teil I Nr. 65, vom , S. 3166) und das Gesetz zur Kontrolle von Unternehmensabschlüssen (BilKoG) werden vom Bundesrat beschlossen.

8 Sabine Drexl & Gerhard Glissmann8 2 Grundlagen 2.2 Controlling und Interne Revision als Teil des unternehmerischen Überwachungssystems Unternehmerisches Überwachungssystem Überwachung erfolgt durch Kontrollen, Prüfungen und Aufsicht. Überwachung beinhaltet traditionell den Vorgang des Vergleichens von Ist-Zuständen mit Norm-Zuständen. Die betriebswirtschaftliche Überwachungstheorie hat auf der Grundlage bedeutender Beschreibungen von Kontrollen und Prüfungen Ansätze für Erklärungen sowie zur Gestaltung und zur Prognose von Überwachungsvorgängen entwickelt: - überwachungstheoretischer Ansatz, - Internal-Control-Ansatz. Aus den Ansätzen lassen sich die Komponenten des internen Kontroll- bzw. des internen Überwachungssystems ableiten.

9 Sabine Drexl & Gerhard Glissmann9 2 Grundlagen 2.2 Controlling und Interne Revision als Teil des unternehmerischen Überwachungssystems Internal-Control-Ansatz Fußt auf dem angelsächsischen Control-Begriff. Der Inhalt des Control-Begriffs ist in Anlehnung an die deutsche Controlling-Interpretation zu sehen. Damit ist der Inhalt des Control- Terminus in diesem Konzept deutlich weiter gefasst als der Begriffs- inhalt der Kontrolle im überwachungstheoretischen Ansatz. Internal Control beinhaltet nicht nur die reine Vergangenheitsbetrach- tung, sondern über die Sicherstellung der Wirksamkeit und der effizi- enten Gestaltung betrieblicher Abläufe hinaus auch eine zukunftsge- richtete Unternehmenssteuerung (strategische Überwachung). Aufspaltung des IÜS in die Komponenten Interne Kontrolle und Interne Prüfung!

10 Sabine Drexl & Gerhard Glissmann10 2 Grundlagen 2.2 Controlling und Interne Revision als Teil des unternehmerischen Überwachungssystems Unternehmerisches Überwachungssystem Internes Überwachungssystem (IÜS) Organisatorische Sicherungs- maßnahmen ControllingPrüfung (Interne Revision) Risikomanagementsystem (RMS) ggf. Externe Revision (Wirtschafts- prüfung) ggf. Aufsichtsrat ggf. Aufsichts- behörden prozessabh., permanente Überwachungshandlungen Controlle Prüfung Aufsicht Quelle: Modifiziert übernommen aus Freidank/Paetzmann 2004a, S. 18. prozessunabhängige Überwachungshandlungen

11 Sabine Drexl & Gerhard Glissmann11 2 Grundlagen 2.2 Controlling und Interne Revision als Teil des unternehmerischen Überwachungssystems Komponenten des unternehmerischen Überwachungssystems Interne Revision:Wichtiger Bestandteil des IÜS von Unternehmen und be- deutsames Instrument zur Erfüllung der Überwachungs- aufgaben der Unternehmensführung. Tätigkeitsfelder: Finanz- und Rechnungswesen, Aufbau- und Ablauforganisation. Controlling:Im Mittelpunkt der Arbeit des Controlling steht, durch den Ein- satz geeigneter Instrumente, die Geschäftsführung bei der Zielbildung, Planung, Kontrolle, Koordination, Informationsver- sorgung und Kommunikation zu unterstützen. Org. Sicherungsmaßnahmen: In die Arbeitsabläufe des Unternehmens in- tegrierte Sicherungsmaßnahmen.

12 Sabine Drexl & Gerhard Glissmann12 2 Grundlagen 2.2 Controlling und Interne Revision als Teil des unternehmerischen Überwachungssystems beispielhafte Aspekte ControllingInterne Revision Ausrichtung auf die Unternehmensziele unmittelbarmittelbar Zeitbezug der Aufgabenerfüllung kurz-, mittel- und langfristige Zukunft klassisch: Vergangenheit modern: Gegenwart und Zukunft Beziehung zu den überwachten Prozessen prozessabhängigprozessunabhängig Einsatzort/-art fordert Informationen an, wertet bereitgestellte Informationen aus greift selbst direkt auf Informationen zu (am Geschehensort) Notwendige Befug- nisse der Stellen Informationsrechte u. Koordi- nationsrechte bei der Planung und Kontrolle umfassende und nicht einschränkbare Informa- tions- u. Prüfungsrechte

13 Sabine Drexl & Gerhard Glissmann13 2 Grundlagen 2.2 Controlling und Interne Revision als Teil des unternehmerischen Überwachungssystems Unternehmerisches Überwachungssystem Internes Überwachungssystem (IÜS) Organisatorische Sicherungs- maßnahmen ControllingPrüfung (Interne Revision) Risikomanagementsystem (RMS) ggf. Externe Revision (Wirtschafts- prüfung) ggf. Aufsichtsrat ggf. Aufsichts- behörden prozessabh., permanente Überwachungshandlungen Controlle Prüfung Aufsicht Quelle: Modifiziert übernommen aus Freidank/Paetzmann 2004a, S. 18. prozessunabhängige Überwachungshandlungen

14 Sabine Drexl & Gerhard Glissmann14 3 Analyse überwachungsbezogener Rechtsnormen 3.1 Prüfungsorientierte Normen als Einflussgröße Rechnungslegung und Abschlussprüfung Unternehmerisches Überwachungssystem Internes Überwachungssystem (IÜS) Organisatorische Sicherungs- maßnahmen ControllingPrüfung (Interne Revision) Risikomanagementsystem (RMS) ggf. Externe Revision (Wirtschafts- prüfung) ggf. Aufsichtsrat ggf. Aufsichts- behörden prozessabh., permanente Überwachungshandlungen Controlle Prüfung Aufsicht prozessunabhängige Überwachungshandlungen Quelle: Modifiziert übernommen aus Freidank/Paetzmann 2004a, S. 18.

15 Sabine Drexl & Gerhard Glissmann15 3 Analyse überwachungsbezogener Rechtsnormen 3.1 Prüfungsorientierte Normen als Einflussgröße Rechnungslegung und Abschlussprüfung Risikomanagement (Risiko-) Controlling Internes Überwach- ungssystem Frühwarn- system Internes Kon- trollsystem Interne Revision Quelle: Modifiziert übernommen aus Beckmann 2003, S. VII (Anhang).

16 Sabine Drexl & Gerhard Glissmann16 3 Analyse überwachungsbezogener Rechtsnormen 3.1 Prüfungsorientierte Normen als Einflussgröße Rechnungslegung und Abschlussprüfung Auswirkungen der Normierung des Risikomanagementsystems auf… Controlling: (Neue)Aufgabenfelder: Das (Risiko-)Controlling hat z.B. die notwendigen Maßnahmen und Instrumente im Bereich Risiko- identifikation, -analyse und -bewertung bereitzu- stellen bzw. weiterzuentwickeln. Das (Risiko-)Controlling hat auch im Kontext des Risikomanagements seine Unterstützungs- und Beratungsfunktion gegenüber der Unternehmens- führung wahrzunehmen. Interne Revision: (Neue)Aufgabenfelder:Strategie- und zielorientierte Prüfungen der Managementleistungen. Begutachtungs- und Beratungsaufgaben.

17 Sabine Drexl & Gerhard Glissmann17 3 Analyse überwachungsbezogener Rechtsnormen 3.1 Prüfungsorientierte Normen als Einflussgröße Rechnungslegung und Abschlussprüfung Risikomanagementsystem als Gegenstand der Abschlussprüfung Controlling: Als Bestandteil des Risikomanagementsystems ist das Controlling als ein Prüfungsobjekt nach § 317 Abs. 4 HGB im Rahmen der handelsrechtl. Jahresabschlussprüfung anzusehen. Interne Revision: Als Bestandteil des Risikomanagementssystems ist die Interne Revision als ein Prüfungsobjekt nach § 317 Abs. 4 HGB im Rahmen der handelsrechtlichen Jahresabschlussprüfung anzusehen. Der Abschlussprüfer hat nach PS 321 Tz. 22 das Vorgehen bzw. den Um- fang der Arbeiten der Internen Revision zu beurteilen, um die Auswirkun- gen selbiger auf das Kontrollrisiko einschätzen zu können.

18 Sabine Drexl & Gerhard Glissmann18 3 Analyse überwachungsbezogener Rechtsnormen 3.1 Prüfungsorientierte Normen als Einflussgröße Rechnungslegung und Abschlussprüfung Rechtsnormen zur Rechnungslegung Bilanzrechtsreformgesetz (BilReG): Künftig sind im Lagebericht vor- aussichtliche wesentliche Chancen und Risiken darzustellen. => (Risiko-)Controlling Zunehmende Internationalisierung der Rechnungslegung (IFRS) IAS 14 Segmentberichterstattung: Veröffentlichung von Abschluss- daten einzelner Geschäftssegmente oder geographischer Segmente des Unternehmens. => Informationen des Controlling

19 Sabine Drexl & Gerhard Glissmann19 3 Analyse überwachungsbezogener Rechtsnormen 3.1 Prüfungsorientierte Normen als Einflussgröße Rechnungslegung und Abschlussprüfung IAS 38 Bilanzierung immaterieller Vermögensgegenstände: IAS bezieht sich hierbei auf den künftigen wirtschaftlichen Nutzen dieser Aktiva. => Rückgriff auf Angaben der Unternehmensplanung (Controlling) IAS 11 Bilanzierung langfr. Fertigungsaufträge: Gemäß IAS ist nach der sog. Precentage-of-Completion-Methode vorzugehen. Es wird dazu eine ausgebaute Kostenrechnung und eine zuverlässige Ermittlung des Fertigungsgrades in zu bildenden Projektkostenstellen benötigt. => Zuständigkeitsbereich des Controlling

20 Sabine Drexl & Gerhard Glissmann20 3 Analyse überwachungsbezogener Rechtsnormen 3.1 Prüfungsorientierte Normen als Einflussgröße Bonitätsprüfung Bankenaufsichtsrechtliche Normen (Basel II) Die drei Säulen von Basel II 1. Säule Mindestkapital- anforderungen 2. Säule Überwachungs- regeln 3. Säule Transparenz- regeln

21 Sabine Drexl & Gerhard Glissmann21 3 Analyse überwachungsbezogener Rechtsnormen 3.1 Prüfungsorientierte Normen als Einflussgröße Bonitätsprüfung Auswirkung auf Unternehmen: Neue Eigenkapitalvereinbarung. Individuelle Bonität des Kredit- nehmers (Unternehmens) ist entscheidend. Bonitätsprüfung durch Banken. Traditionell: Bilanzanalyse; künftig: Zukunftsorientierte Sichtweisen >Informationsbedarf => Controlling (Informationsfkt.) 1. Säule Mindestkapital- anforderungen

22 Sabine Drexl & Gerhard Glissmann Controlle-orientierte Normen als Einflussgröße Werkzeuge des Controlling als Überwachungskomponente der Controlle Planungs- und Kontrollinstrumente des Controllers stehen hierbei im Vordergrund

23 Sabine Drexl & Gerhard Glissmann Früherkennungssystem Man unterscheidet derzeit drei Generationen von Frühwarnsystemen: 1. Kennzahlen-/hochrechnungsorientierte 2. Strategische 3. Indikatororientierte 1. Generation: arbeitet mit Zeitvergleich von internen prognosefähigen Kennzahlen, Kennzahlungssystemen oder mit Planungshochrechnungen. Für die Früherkennung ist ein Zeitvergleich von zentraler Bedeutung. Hochrechnungen stellen ein gutes Mittel der Frühwarnung im kurz- bis mittelfristigem Bereich dar. Kennzahlen sind zur Frühaufklärung bedingt geeignet, da nur bereits eingetretene Entwicklungen erkannt werden und potentielle Risiken und Chancen nicht identifiziert werden können.

24 Sabine Drexl & Gerhard Glissmann unternehmenswertorientierte Steuerung Bei den Controllinginstrumenten der Bewertung, steht das Konzept der unternehmenswertorientierten Steuerung im Zentrum. Es unterstützt die Unternehmensführung durch Lieferung von Entscheidungsalternativen zur Steigerung des Unternehmenswertes.

25 Sabine Drexl & Gerhard Glissmann Kontrolle Kontrollinstrumente des Controlling sind bislang frei von normativen Einflüssen Sind auf Soll/Ist-Vergleiche, Abweichungsanalysen und die Entwicklung gegensteuernder Maßnahmen ausgerichtet Werden Kontrollgrößen im Rahmen von Soll/Ist- Untersuchungen aus dem extern orientierten Rechnungswesen abgeleitet und korrespondierenden Vergleichsgrößen der Unternehmensplanung gegenübergestellt, finden Wertkonventionen der (inter-) nationalen Rechnungslegung Eingang in das Controlling.

26 Sabine Drexl & Gerhard Glissmann Kontrolle Anwendungsbeispiel aus der Praxis: jahresabschlussbezogene Kennzahlensysteme Aufgabe dieser Kennzahlensysteme ist es u.a., die Unternehmensleitung in die Lage zu versetzen, spezifische Steuerungsmaßnahmen einleiten zu können. FAZIT: Der Realisierung von Controllingaufgaben liegt die Informationsversorgung des Managements, mit Hilfe der genannten Instrumente, zu Grunde.

27 Sabine Drexl & Gerhard Glissmann Risikomanagement Risikomanagement (Risiko-) Controlling Internes Überwach- ungssystem Frühwarn- system Internes Kon- trollsystem Interne Revision

28 Sabine Drexl & Gerhard Glissmann Risikomanagement Das Risikomanagementsystem besteht aus den Komponenten IÜS, Früherkennungs-, und Controllingsystem. Der Prozess des Risikomanagementsystems erfolgt nach den Stufen: Identifikation, Analyse, Bewertung, Steuerung und der Berichterstattung von Risiken.

29 Sabine Drexl & Gerhard Glissmann Überwachung des Vorstands Die Überwachung des Risikomanagements (RMS) ist eine der wichtigsten Aufgaben des Aufsichtsrats (§ 91 Abs.2). Grundsätzlich darf er sich hierbei nicht der Internen Revision (IR) bedienen. IR = Stabstelle, die den Weisungen des Vorstands unterliegt und nur an diesen berichtet. FAZIT: Controlling und IR sind als Bestandteile des RMS Prüfungsobjekte des Aufsichtsrats nach § 111 Abs. 1 AktG.

30 Sabine Drexl & Gerhard Glissmann Aufsichtsrechtliche Normen Unternehmerisches Überwachungssystem Internes Überwachungssystem (IÜS) Organisatorische Sicherungs- maßnahmen ControllingPrüfung (Interne Revision) Risikomanagementsystem (RMS) ggf. Externe Revision (Wirtschafts- prüfung) ggf. Aufsichtsrat ggf. Aufsichts- behörden prozessabh., permanente Überwachungshandlungen prozessunabhängige Überwachungshandlungen Kontrolle Prüfung Aufsicht

31 Sabine Drexl & Gerhard Glissmann Aufsichtsrechtliche Normen Externe Prüfungen eines Unternehmens durch Aufsichtsbehörden sind durch entsprechende Rechtsnormen reglementiert. Im Rahmen der Reformbestrebungen zur Verbesserung der Corporate Governance spielt das Regelwerk von Basel II eine große Rolle. In Deutschland hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die Aufsicht über das Kreditwesen. Die BaFin hat zwei Grundsätze, die für alle Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute verbindlich sind. Der Grundsatz I (Basel I) = Hinterlegung der Risikoaktiva (Unternehmenskredite) einer Bank mit 8% Eigenkapital. Im Rahmen der Bestrebungen zur Verbesserung der Führung und Überwachung der entsprechenden Unternehmen im Finanzsektor wurde Basel IIerarbeitet.

32 Sabine Drexl & Gerhard Glissmann32 4. Schlussbetrachtung Die Komponenten der Überwachung (Prüfung, Aufsicht, Controlle) stehen im Fokus, wenn es um Fragen des Controllings und der IR geht. Besondere Aufmerksamkeit gilt der wachsenden Konvergenz von internem und externem Rechnungswesen.


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