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I. Allgemeine Zielsetzungen und Merkmale des sportlichen Trainings.

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Präsentation zum Thema: "I. Allgemeine Zielsetzungen und Merkmale des sportlichen Trainings."—  Präsentation transkript:

1 I. Allgemeine Zielsetzungen und Merkmale des sportlichen Trainings

2 1. Anpassung als Voraussetzung sportlichen Trainings 1.1 Adaptation und Superkompensation

3 1.1.1 Adaptation

4 1.1.2 Biologische Gesetzmäßigkeiten der Adaptation

5 Röntgenaufnahme eines Herzens (links: untrainiert; rechts: trainiert)

6 Schematische Darstellung der Beziehungen zwischen Genotypus (Organismus) und Umwelt

7 Die biologische Adaptation an einen exogenen Reiz erfolgt über einen gesetzmäßigen gestaffelten zeitlichen Ablauf:

8 Steigerung und Abnahme der sportlichen Leistungsfähigkeit in Abhängigkeit von der Reizsetzung Optimale Reizsetzung Unzureichende Erholung

9 Handelt es sich bei der Steigerung der sportlichen Leistungsfähigkeit um Adaptationen im Bereich des Energiestoffwechsels, so spricht man von Superkompensation.

10 1.2 Reizstufen und Funktionszustandsregel Reizstufenregel unterschwellige Reizekeine Wirkung schwach überschwellige ReizeFunktionserhaltend stark überschwellige Reizeoptimale Anpassungserscheinungen, Verbesserung des Leistungsniveaus zu starke ReizeFunktionsschädigend

11 1.2 Reizstufen und Funktionszustandsregel Eng verbunden mit der Reizstufenregel ist die so genannte Funktionszustandsregel:

12 Schematische Darstellung der unterschiedlichen Leistungsbereiche

13 Aufgabenstellung 4: Arbeitsheft, Band I Arbeitsheft Band I, S. 13

14 Lösung (Teil 1): Arbeitsheft Band I, S. 64 Der Muskel kann – je nach Trainingszustand, Motivation, Tageszeit etc. – nur bis zu einem gewissen Grad sein gegebenes Potenzial ausschöpfen. Er ist weder koordinativ – hier spielt sowohl die intra- als auch die intermuskuläre Koordination eine Rolle – noch energetisch in der Lage, 100 % zu geben. Der Bereich der automatisierten Leistungen (bis 15% der maximalen Muskelleistung, z.B. das Gehen) erfordert ebenso wie die physiologische Leistungsbereitschaft (15–35%, wie z.B. das lockere Joggen) nur geringe bis mittlere Willensanstrengungen. Die Mobilisierung der gewöhnlichen Einsatzreserven (35-65% z.B. bei einem 1000m- Tempo-Lauf) benötigt ausgeprägte Willenskräfte und geht mit einer relativ starken Ermüdung einher.

15 Lösung (Teil 2): Arbeitsheft Band I, S. 64 Die autonom geschützten Reserven (85-100%) schließlich sind im Allgemeinen nur zugänglich über eine Enthemmung durch Affekte (z.B. Todesangst), Hypnose oder Pharmaka (z.B. Doping-Aufputschmittel). Hier handelt es sich um Leistungen, die unter Umständen zur völligen Erschöpfung bzw. zum Tode führen können. Die Grenze zwischen dem Bereich der gewöhnlichen Einsatzbereitschaft und den auto- nom geschützten Reserven bezeichnet man als Mobilisationsschwelle. Die Mobili- sationsschwelle lässt sich unter Motivationsbedingungen und durch entsprechen- des Training verschieben, so dass ein hoch trainierter bzw. hoch motivierter Sport- ler im Vergleich zu einer untrainierten Person mit gleichem Muskelquerschnitt größere Kräfte entwickeln kann. Als Ursache hierfür kann unter anderem die erhöhte Zahl an gleichzeitig innervierten motorischen Einheiten in der Muskulatur – man spricht von verbesserter intramuskulärer Koordination – angeführt werden.

16 1.3 Arten der Anpassung

17 Diskutieren Sie welche Anpassungen bei den gezeigten Sportarten im Vordergrund stehen! (Zum Abspielen bitte anklicken.)

18 1.4 Faktoren, welche die Adaptation beeinflussen

19 2. Trainingsziele, -inhalte, -methoden, -mittel und Belastungskomponenten

20 2.1 Training und Trainierbarkeit

21 2.2 Entwicklung der sportlichen Leistungsfähigkeit unter Vorgabe von Trainingszielen, -inhalten, -methoden und - mitteln

22 2.2 Sportliche Leistungsfähigkeit und Belastungskomponenten

23 Komponenten der Trainingsbelastung: Reizintensität:Stärke des einzelnen Reizes in Prozent der individuellen maximalen Leistungsfähigkeit Beispiel:Die geringste, gerade noch trainingswirksame Herzfrequenz eines 20-jährigen Athleten liegt etwa bei 60% der maximalen Ausdauerleistungsfähigkeit. Bezogen auf die maximale Herzfrequenz entspricht dies 120 Schläge/Minute: für die maximale Herzfrequenz (Schläge/Minute) gilt die Faustregel 220 – Lebensalter; (220 – 20 = 200) x 60% = 120

24 2.2 Sportliche Leistungsfähigkeit und Belastungskomponenten

25 Komponenten der Trainingsbelastung: Reizdichte:Das zeitliche Verhältnis von Belastungs- und Erholungsphasen Beim Schnelligkeitstraining oder auch bei motorischen Lernprozessen ist ein ermüdungsfreier Zustand Voraussetzung für eine qualitativ hochwertige Bewegungsausführung. Das bedeutet, dass die Übungsfolge nicht zu dicht sein darf, wenn ein optimaler Lernerfolg erzielt werden soll.

26 2.2 Sportliche Leistungsfähigkeit und Belastungskomponenten

27 Komponenten der Trainingsbelastung: Reizhäufigkeit:Zahl der Trainingseinheiten pro Tag/Woche Sie spielt für die Trainingseffektivität eine entscheidende Rolle, da sich die Spuren der Adaptation verlieren (Reversibilität), wenn der Abstand zwischen den Trainingsreizen zu groß ist

28 2.2 Sportliche Leistungsfähigkeit und Belastungskomponenten

29 Komponenten der Trainingsbelastung: Reizumfang:Gesamtvolumen bzw. -dauer und/oder Gesamtzahl der Reize pro Trainingseinheit Beispiel:Bei Gewichthebern wäre dies die Gesamtlast die sich aus einer bestimmte Anzahl an Sätzen/Serien mit einer gegebenen Wiederholungszahl und gegebenem Gewicht ermitteln lässt z.B. drei Serien Bankdrücken mit 100kg bei 12 Wiederholungen wären 3600kg Gesamtlast

30 2.2 Sportliche Leistungsfähigkeit und Belastungskomponenten

31 Komponenten der Trainingsbelastung: Reizdauer:Einwirkungsdauer eines einzelnen Reizes bzw. einer Reizserie Vor allem im konditionellen Bereich für die Trainings- effektivität wichtig. Ist beispielsweise der Zeitraum der Einwirkung auf den Muskel beim Krafttraining nicht lange genug, so erfolgt keine Vergrößerung des Muskel- querschnitts.

32 2.2 Sportliche Leistungsfähigkeit und Belastungskomponenten

33 Komponenten der Trainingsbelastung: Reizkomplexität:Komplexität des jeweiligen Reizes Je höher die Komplexität des Trainings, desto höher wird der Schwierigkeitsgrad der Bewegungsaufgabe. Trainingsmethoden und -inhalte sollten also gemischt bzw. kombiniert werden. z.B. Im Basketball:Dribbeln eines Balles und gleichzeitiges Hochhalten eines Luftballons.

34 Belastungskomponenten auf einen Blick Reizintensität:Stärke des einzelnen Reizes in Prozent der individuellen maximalen Leistungsfähigkeit Reizdichte:zeitliches Verhältnis von Belastungs- und Erholungsphasen Reizhäufigkeit:Zahl der Trainingseinheiten pro Tag/Woche Reizumfang:Gesamtvolumen bzw. -dauer und/oder Gesamtzahl der Reize pro Trainingseinheit Reizdauer:Einwirkungsdauer eines einzelnen Reizes bzw. einer Reizserie Reizkomplexität:Komplexität des jeweiligen Reizes

35 Aufgabenstellung 3 aus dem Arbeitsheft / Abiturvorbereitung Sport: Mit Hilfe der Belastungskomponenten können sowohl die Methoden als auch die Gesamtbelastung eines Trainings (sei es eines Leistungs- oder Gesundheitstrainings) differenziert betrachtet werden. Vervollständigen Sie die nachfolgende Tabelle in Bezug auf ein gesundheitsorientiertes Ausdauertraining! Belastungs- komponenten Kurzcharakteristik eines gesundheitsorientierten Ausdauertrainings Reizintensität Reizdichte Reizumfang Reizdauer Reizkomplexität Reizhäufigkeit Arbeitsheft Band I, S. 12

36 Belastungs- komponenten Kurzcharakteristik eines gesundheitsorientierten Ausdauertrainings Reizintensität Reizdichte Reizumfang Reizdauer Reizkomplexität Reizhäufigkeit Arbeitsheft Band I, S. 64

37 Belastungs- komponenten Kurzcharakteristik eines gesundheitsorientierten Ausdauertrainings Reizintensität Die Reizintensität ist relativ gering und sollte in etwa 60% der maximalen individuellen Ausdauerleistungsfähigkeit bzw. einer Herzfrequenz von zirka Schlägen pro Minute (20-30jähriger) entsprechen. Reizdichte Reizumfang Reizdauer Reizkomplexität Reizhäufigkeit Arbeitsheft Band I, S. 64

38 Belastungs- komponenten Kurzcharakteristik eines gesundheitsorientierten Ausdauertrainings Reizintensität Die Reizintensität ist relativ gering und sollte in etwa 60% der maximalen individuellen Ausdauerleistungsfähigkeit bzw. einer Herzfrequenz von zirka Schlägen pro Minute (20-30jähriger) entsprechen. Reizdichte Die Reizdichte ist maximal hoch (100%), da während des Dauerlaufs im Allgemeinen keine Pause gemacht wird. Reizumfang Reizdauer Reizkomplexität Reizhäufigkeit Arbeitsheft Band I, S. 64

39 Belastungs- komponenten Kurzcharakteristik eines gesundheitsorientierten Ausdauertrainings Reizintensität Die Reizintensität ist relativ gering und sollte in etwa 60% der maximalen individuellen Ausdauerleistungsfähigkeit bzw. einer Herzfrequenz von zirka Schlägen pro Minute (20-30jähriger) entsprechen. Reizdichte Die Reizdichte ist maximal hoch (100%), da während des Dauerlaufs im Allgemeinen keine Pause gemacht werden sollte. Reizumfang Der Reizumfang entspricht hier der Reizdauer. Reizdauer Reizkomplexität Reizhäufigkeit Arbeitsheft Band I, S. 64

40 Belastungs- komponenten Kurzcharakteristik eines gesundheitsorientierten Ausdauertrainings Reizintensität Die Reizintensität ist relativ gering und sollte in etwa 60% der maximalen individuellen Ausdauerleistungsfähigkeit bzw. einer Herzfrequenz von zirka Schlägen pro Minute (20-30jähriger) entsprechen. Reizdichte Die Reizdichte ist maximal hoch (100%), da während des Dauerlaufs im Allgemeinen keine Pause gemacht werden sollte. Reizumfang Der Reizumfang entspricht hier der Reizdauer, da der Dauerlauf einziger Inhalt dieser Trainingseinheit ist. Reizdauer Optimal ist ein mindestens 30minütiger Dauerlauf – ein entsprechendes Aufbautraining vorausgesetzt –, da hierbei vermehrt Fett verstoffwechselt wird, was besonders gesundheitsrelevant ist. Reizkomplexität Reizhäufigkeit Arbeitsheft Band I, S. 64

41 Belastungs- komponenten Kurzcharakteristik eines gesundheitsorientierten Ausdauertrainings Reizintensität Die Reizintensität ist relativ gering und sollte in etwa 60% der maximalen individuellen Ausdauerleistungsfähigkeit bzw. einer Herzfrequenz von zirka Schlägen pro Minute (20-30jähriger) entsprechen. Reizdichte Die Reizdichte ist maximal hoch (100%), da während des Dauerlaufs im Allgemeinen keine Pause gemacht werden sollte. Reizumfang Der Reizumfang entspricht hier der Reizdauer, da der Dauerlauf einziger Inhalt dieser Trainingseinheit ist. Reizdauer Optimal ist ein mindestens 30minütiger Dauerlauf – ein entsprechendes Aufbautraining vorausgesetzt –, da hierbei vermehrt Fett verstoffwechselt wird, was besonders gesundheitsrelevant ist. Reizkomplexität Die Reizkomplexität ist gering, da ein Dauerlauf sowohl in konditioneller als auch koordinativer Hinsicht anspruchslos und damit für jedermann problemlos zu bewältigen ist. Reizhäufigkeit Arbeitsheft Band I, S. 64

42 Belastungs- komponenten Kurzcharakteristik eines gesundheitsorientierten Ausdauertrainings Reizintensität Die Reizintensität ist relativ gering und sollte in etwa 60% der maximalen individuellen Ausdauerleistungsfähigkeit bzw. einer Herzfrequenz von zirka Schlägen pro Minute (20-30jähriger) entsprechen. Reizdichte Die Reizdichte ist maximal hoch (100%), da während des Dauerlaufs im Allgemeinen keine Pause gemacht werden sollte. Reizumfang Der Reizumfang entspricht hier der Reizdauer, da der Dauerlauf einziger Inhalt dieser Trainingseinheit ist. Reizdauer Optimal ist ein mindestens 30minütiger Dauerlauf – ein entsprechendes Aufbautraining vorausgesetzt –, da hierbei vermehrt Fett verstoffwechselt wird, was besonders gesundheitsrelevant ist. Reizkomplexität Die Reizkomplexität ist gering, da ein Dauerlauf sowohl in konditioneller als auch koordinativer Hinsicht anspruchslos und damit für jedermann problemlos zu bewältigen ist. Reizhäufigkeit Als optimale Trainingshäufigkeit gilt ein dreimaliger Dauerlauf pro Woche. Arbeitsheft Band I, S. 64


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