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Denosumab bei Riesenzelltumoren des Knochens. Anwendungsgebiet (EU) XGEVA ® Fachinformation Denosumab (XGEVA ® ) ist indiziert –zur Prävention von skelettbezogenen.

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1 Denosumab bei Riesenzelltumoren des Knochens

2 Anwendungsgebiet (EU) XGEVA ® Fachinformation Denosumab (XGEVA ® ) ist indiziert –zur Prävention von skelettbezogenen Komplikationen (pathologische Fraktur, Bestrahlung des Knochens, Rückenmarkkompression oder operative Eingriffe am Knochen) bei Erwachsenen mit Knochenmetastasen aufgrund solider Tumoren. Die empfohlene Dosis von XGEVA ® in dieser Indikation beträgt 120 mg einmal alle 4 Wochen. –zur Behandlung von Erwachsenen und skelettal ausgereiften Jugendlichen mit Riesenzelltumoren des Knochens, die nicht resezierbar sind oder bei denen eine operative Resektion wahrscheinlich zu einer schweren Morbidität führt. Die empfohlene Dosis von XGEVA® in dieser Indikation beträgt 120 mg einmal alle 4 Wochen mit zusätzlichen Dosen von 120 mg an den Behandlungstagen 8 und 15. Ergänzend müssen alle Patienten täglich mindestens 500 mg Calcium und 400 IE Vitamin D erhalten, außer bei bestehender Hyperkalzämie. Eine bestehende Hypokalzämie muss vor Beginn der XGEVA ® -Therapie korrigiert werden. ▼ Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung –Dies ermöglicht eine schnelle Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. –Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung zu melden. –Hinweise zur Meldung von Nebenwirkungen siehe Abschnitt 4.8 der Fachinformation.

3 Tritt typischerweise im dritten und vierten Lebensjahrzehnt auf 2 Riesenzelltumor des Knochens (RZT) Ein lokal aggressiver, osteolytischer Primär- tumor des Knochens 1. Werner M. Int Orthop 2006;30:484  9; 2. Mendenhall W, et al. Am J Clin Oncol 2006;29:96  9. Primäre Lokalisation 1 Auftreten (%) Distaler Femur27 Proximale Tibia21 Distaler Radius8 Wirbelsäule/Kreuzbein8 Proximaler Femur7 Proximale Fibula6 Proximaler Humerus5 Andere18 Femur TibiaFibula Wirbel- säule Kreuz- bein Radius Humerus

4 Charakteristika des RZT Typischerweise schnell wachsende Tumoren Blay J-Y, et al. CIBD 2012 [Abstract P20 and poster]. Verursachen Knochenzerstörung und breiten sich in das umliegende Gewebe aus

5 Symptome des RZT Eine stark beeinträchtigende, mit erheblicher Skelettmorbidität verbundene Erkrankung Mendenhall W, et al. Am J Clin Oncol 2006;29:96  9; Szendröi M. J Bone Joint Surg Br 2004;86:5  12; Turcotte RE. Orthop Clin N Am 2006;37:35  51. RZT Schmerzen Schwellung Verminderte Gelenk- beweglichkeit Eingeschränkte Mobilität Eingeschränkte Funktion Pathologische Fraktur

6 Epidemiologie des RZT Eine seltene Erkrankung mit einer Inzidenz von etwa 1 pro 1 Million Einwohner pro Jahr Liede A, et al. ECC 2013 [Abstract P519 and poster]. Schätzungen für 2013 RZT-Inzidenz (Basisannahme) Inzidenzrate (pro ) 3-Jahres- Prävalenz 5-Jahres- Prävalenz USA2700, Frankreich751, Deutschland1301, Italien901, Spanien460, VK651, Japan910, Australien271, Kanada371, Schweden90, Die Inzidenz von RZT im Jahr 2013 wurde für 10 Länder in unterschiedlichen geografischen Regionen geschätzt. Die Punktschätzungen unterscheiden sich stark je nach verwendeter Methodik; die gesamte Evidenz deutet jedoch auf eine geringe Inzidenz hin

7 Behandlungsoptionen: Operation, medikamentöse Therapie, Embolisierung, Bestrahlung (für problematische Lokalisationen) 1  80% der Patienten mit primärem RZT kommen für eine Operation in Frage 2  Der Eingriff kann mit erheblicher Morbidität verbunden sein (z.B. Amputation von Gliedmaßen, Gelenkresektion) 2  Daher besteht die Therapie der ersten Wahl in intraläsionaler Curettage mit oder ohne adjuvante Therapie 1  3 Lokalrezidive bei bis zu 20% der Fälle ohne adjuvante Therapie –Bei Tumoren, die für eine Curettage zu groß sind, kann eine weite Resektion erforderlich sein –Kryochirurgie reduziert die Lokalrezidivraten, kann jedoch mit Komplikationen wie Frakturen und Gefäßverletzungen verbunden sein 1 Die Behandlungsoptionen für Patienten mit inoperablen Tumoren sind begrenzt 2 Es gab bisher keine medikamentöse Standardbehandlung oder Chemotherapie 4 Behandlung des RZT Therapeutische Lücken für Chirurgie-Kandidaten ebenso wie für Patienten mit inoperablen Tumoren 1. Raskin KA, et al. J Am Acad Orthop Surg 2013;21:118  26; 2. Thomas D, et al. Lancet Oncol 2010;11:275  80; 3. Szendröi M. J Bone Joint Surg Br 2004;86:5  12; 4. Chawla S, et al. Lancet Oncol 2013;14:901  8.

8 Lokale angewandte chemische und physikalische Substanzen Flüssiger Stickstoff Methylmethacrylat Alkohole Phenol Wasserstoffperoxid Strahlentherapie Behandlung des RZT Es wurden verschiedene adjuvante Therapien eingesetzt, um die Rezidivraten zu reduzieren Nach Kim Y, et al. Clin Orthop Surg 2012;4:107  16; Szendröi M. J Bone Joint Surg Br 2004;86:5  12. Denosumab (120 mg Q4W) ist gegenwärtig in der EU nicht für die Behandlung von Riesenzelltumoren des Knochens zugelassen. Die Anwendung von Denosumab in diesem Setting ist experimenteller Natur.

9 Drei veröffentlichte retrospektive Fallserien: Es werden standardisierte Protokolle für die Bisphosphonat-Therapie benötigt 3,4 Behandlung des RZT Bisphosphonate sind für diese Indikation nicht zugelas- sen, nur wenige Daten sprechen für die Wirksamkeit 1. Tse LF, et al. Bone 2008;42:68  73; 2. Yu X, et al. Oncol Lett 2013;5:447  51; 3. Balke M, et al. BMC Cancer 2010;10:462; 4. Balke M. Lancet Oncol 2013;14:801  2. StudiePatientenkollektivErgebnisse Tse et al 1 Appendikulärer RZT (n = 44) Operation ± Bisphosphonat perioperativ i.v. oder oral Rezidiv bei 6 von 20 Patienten, die nur chirurgisch behandelt wurden, bzw. bei 1 von 24 Patienten, die Bisphosphonate erhielten Yu et al 2 RZT am distalen Femur (n = 16) Curettage, Knochenzementfüllung + orales Bisphosphonat über 2 Jahre Keine Lokalrezidive oder Lungenmetastasen berichtet EuroBoNeT consortium 3 Aggressiver, primärer, rezidivierter und metastasierter RZT (n = 25) - Breite Palette an Therapieprotokollen Die Autoren schließen, dass „Bisphosphonate für die Kontrolle der Tumorprogression bei RZT nützlich sein könnten“ (Daten nicht berichtet)

10 Klinischer Verlauf des RZT Hohe Rate an Lokalrezidiven 1. Balke M, et al. J Cancer Res Clin Oncol 2008;134:969  78. Primärlokalisation des RZTLokalrezidivrate (%) 1 Distaler Radius89 Distale Tibia46 Proximaler Femur36 Wirbelsäule/Kreuzbein36 Distaler Femur35 Proximale Tibia24 Proximale Fibula20 Proximaler Humerus9 Andere40 Gesamtrezidivrate31% Retrospektive Studie bei Patienten, die wegen RZT behandelt wurden (n = 214)

11 In 1  3% aller RZT-Fälle und in 6% der rezidivierten Fälle wurde ein benigner metastasierender RZT festgestellt 1 Falls möglich, wird chirurgische Resektion empfohlen: 2  76% tumorfreies Überleben; 17% Mortalität RZT metastasieren am häufigsten in die Lunge, typischerweise 2  3 Jahre nach Behandlung des Primärtumors 1 –Die Histologie ist mit derjenigen des benignen Tumors identisch 1 Klinischer Verlauf des RZT Metastasierungspotential 1. Szendröi M. J Bone Joint Surg Br 2004;86:5  12; 2. Raskin KA, et al. J Am Acad Orthop Surg 2013;21:118  26.

12 RZT können in seltenen Fälle maligne sein –Primär oder sekundär Primär maligne RZT: 1  3% aller RZT-Fälle Sekundär maligne RZT: 5  10% aller RZT-Fälle –Können bei Rezidivierung eines benignen RZT oder nach Strahlentherapie auftreten Klinischer Verlauf des RZT Malignitätspotential Szendröi M. J Bone Joint Surg Br 2004;86:5  12.

13 Rationale für die Behandlung des RZT mit Denosumab

14 Zellulärer Aufbau des RZT Verstreute Tumor-Riesenzellen und dicht gepackte Tumorstromazellen Branstetter DG, et al. Clin Cancer Res 2012;18:4415  24. Mikroaufnahme einer RZT-Gewebeprobe (Hämatoxylin-Eosin) Vielkernige Tumor- Riesenzellen Spindelförmige Stromazelle Vermehrte Knochenmatrix und -geflecht

15 Die Riesenzellen besitzen osteoklastische Eigenschaften und verursachen eine verstärkte Osteolyse 1 Die Stromazellen gelten als neoplastische Komponente und stimulieren die Bildung von Osteoklastenvorläufern 1,2 Zellulärer Aufbau des RZT Tumor-Riesenzellen exprimieren RANK, Tumorstromazellen exprimieren RANK-Ligand 1. Branstetter DG, et al. Clin Cancer Res 2012;18:4415  24; 2. Werner M. Int Orthop 2006;30:484  9. RANK, receptor activator of nuclear factor-κB. RANK-Ligand-positive Tumorstromazellen 1 RANK-positive Tumorriesenzellen 1

16 Denosumab Ein RANK-Ligand-Inhibitor Vollhumaner monoklonaler Antikörper 1 Bindet präzise an den humanen RANK-Liganden, einen Schlüsselfaktor für die Differenzierung und Aktivie- rung von Osteoklasten 1,2 1. McClung MR, et al. N Engl J Med 2006;354:821–31; 2. Lacey DL, et al. Nat Rev Drug Discov 2012;11:401  19.

17 Studien zur SRE-Prävention mit Denosumab* SRE-Prävention mit Denosumab vs. Zoledronsäure bei Patienten mit Knochenmetastasen Lipton A, et al. Eur J Cancer 2012;48:3082–92. HR, Hazard Ratio; RR, Rate Ratio; SRE, Sskelettbezogene Komplikation (skeletal-related event).. HR = 0,83 (95%-KI, 0,76–0,90) p < 0,001 (Überlegenheit) Zeit bis zum ersten SRE während der Studie Studienmonat Patienten ohne SRE (%) ,6 Monate 19,4 Monate (n = 5.723) 8,2 Monate Denosumab Zoledronsäure Integrierte Analyse dreier Phase III-Studien mit Denosumab bei Patienten mit Knochenmetastasen aufgrund eines soliden Tumors oder Multiplen Myeloms Kumulative mittlere Anzahl von SRE pro Patient Studienmonat SRE insgesamt Denosumab Zoledronsäure (n = 5.723) RR = 0,82 (95%-KI, 0,75–0,89) p < 0,001 (Überlegenheit) Zeit bis zum ersten und folgenden SRE während der Studie

18 Osteoklastenvorläufer RANK RANK-Ligand Stroma- zellen Aktivierter Osteoklastenvorläufer Osteoklast Aktivierte Riesen- zelle RANK-Ligand Fusion Hypothetische Pathogenese des RZT Überexprimierter RANK-Ligand aktiviert osteoklasten- ähnliche Riesenzellen – Folge: Verstärkte Osteolyse Blay J-Y, et al. J Clin Oncol 2011;29(Suppl) [Abstract and poster].

19 Hypothetischer Wirkmechanismus von Denosumab Denosumab hemmt RANK-Ligand und blockiert so die Riesenzellbildung und Osteoklastenaktivität Blay J-Y, et al. J Clin Oncol 2011;29(Suppl) [Abstract and poster]. Fusion Fusion und Aktivierung von Riesenzellen gehemmt RANK RANK-Ligand Denosumab Stroma- zellen Aktivierter Osteoklastenvorläufer RANK Osteoklastenvorläufer Denosumab Osteoklasten- bildung gehemmt

20 Proof-of-concept-Studie der Phase II Beispiel für radiologisches Ansprechen bei einem RZT-Patienten unter Denosumab Thomas D, et al. J Clin Oncol 2009;27(Suppl 15) [Abstract and poster]. † Ansprechen definiert als Elimination von ≥ 90% der Tumor-Riesenzellen oder keine radiologische Progression der Zielläsion bis Woche 25. Die Patienten erhielten Denosumab 120 mg s.c. alle 28 Tage (Loading dose an den Tagen 8 und 15 in Monat 1) bis zur kompletten Tumorresektion oder bis zum Ausbleiben eines klinischen Nutzens. Studienbeginn 8 Wochen 20 Wochen 30 von 35 Patienten (86%) sprachen auf Denosumab an † CT-BildPET-Bild

21 Histologie von RZT-Gewebeproben Denosumab verringerte den Anteil RANK-positiver Tumor-Riesenzellen Branstetter DG, et al. Clin Cancer Res 2012;18:4415  24. RANK-positive Tumorriesenzellen RANK Ligand-positive Tumorstromazellen Studienbeginn Repräsentative zu Studienbeginn entnommene Proben aus einer offenen Studie, in der 37 Patienten mit RZT Denosumab 120 mg s.c. Q4W (mit zusätzlichen Gaben an den Tagen 8 und 15) erhielten und von 20 dieser Patienten histologische Proben zur Verfügung standen.

22 Histologie von RZT-Gewebeproben Denosumab verringerte den Anteil RANK-positiver Tumor-Riesenzellen Branstetter DG, et al. Clin Cancer Res 2012;18:4415  24. Keine RANK-positiven Tumorriesenzellen Geringe Anzahl RANK- Ligand-positiver Tumorstromazellen Nach Behandlung mit Denosumab Repräsentative, zu Studienbeginn entnommene Proben aus einer offenen Studie, in der 37 Patienten mit RZT Denosumab 120 mg s.c. Q4W (mit zusätzlichen Gaben an den Tagen 8 und 15) erhielten und von 20 dieser Patienten histologische Proben zur Verfügung standen.

23 Phase II-Studie Offene, einarmige Studie mit Denosumab bei rezidiviertem oder inoperablem RZT Chawla S, et al. Lancet Oncol 2013;14:901  8. † Tage 8 und 15. ‡ Patienten, deren Standardversorgung bildgebende Diagnostik beinhaltete. Kohorte 1: inoperabler Tumor Denosumab 120 mg s.c. loading dose †  Q4W Kohorte 2: operabel, Operation geplant Denosumab 120 mg s.c. loading dose †  Q4W Ope- ration Tumorprogression Tumorstatus und klinischer Nutzen Objektives Tumoransprechen ‡ Tumorkontrolle ‡ Sicherheit Kohorte 3: Fortführung einer vorangegangenen Phase II- Studie Denosumab 120 mg s.c. Q4W Tägliche Supplementierung mit ≥ 500 mg Calcium und ≥ 400 IE Vitamin D empfohlen Operation: Verzögerung, Vermeidung oder reduzierte Morbidität Tumorprogression Tumorstatus und klinischer Nutzen Objektives Tumoransprechen ‡ Tumorkontrolle ‡ Sicherheit Tumorprogression Tumorstatus und klinischer Nutzen Sicherheit Einschlusskriterien Erwachsene oder sekelettreife Jugendliche Histologisch gesicherter RZT Offene Behandlung

24 Phase II-Studie – Zwischenanalyse Unter Denosumab traten keine neuen Sicherheitssignale auf Chawla S, et al. Lancet Oncol 2013;14:901  8. Basierend auf MedDRA; Version 14.1 und CTCAE Version 3.0). † 1 Patient starb an respiratorischem Versagen, das als nicht durch Denosumab verursacht eingestuft wurde. ‡ 2 Patienten mit Sarkom und 1 mit Schilddrüsenkarzinom Patienten mit UE, n (%)Patienten (n = 281) Alle UE236 (84) UE, die bei ≥ 10% der Patienten auftraten Arthralgie55 (20) Kopfschmerzen51 (18) Übelkeit48 (17) Müdigkeit45 (16) Rückenschmerzen42 (15) Schmerzen in Extremitäten41 (15) UE vom Grad 3, 4 oder 5 † 50 (18) Schwerwiegende UE25 (9) UE, die zum Behandlungsabbruch führten14 (5) UE von Interesse Positiv adjudizierte Kieferosteonekrose3 (1) Abgeheilt2 (1) Hypokalzämie (nicht schwerwiegend)15 (5) Schwere Infektionen5 (2) Neues Primärmalignom ‡ 3 (1)

25 Phase II-Studie – Zwischenanalyse Unter Denosumab konnte ein klinisch relevantes Tumoransprechen beobachtet werden Chawla S, et al. Lancet Oncol 2013;14:901  8. n, Anzahl der aufgenommenen Patienten, die ≥ 1 Gabe Denosumab erhielten und für die eine Beurteilung des Tumorstatus vorlag. Die Ergebnisse beziehen sich auf das beste im Beurteilungszeitraum berichtete Ansprechen. Komplettes Partielles Tumor-Tumor- Ansprechen Ansprechen stabilität progression Kohorte 1: Inoperabler Tumor (n = 159) Komplettes Partielles Tumor-Tumor- Ansprechen Ansprechen stabilität progression Kohorte 2: Operabler Tumor, OP geplant (n = 100) Vom Prüfer festgestellter Tumorstatus (bestes Ansprechen) Prozentanteil der Patienten

26 Phase II-Studie – Zwischenanalyse Denosumab zeigte einen positiven Einfluss auf patientenbezogene Endpunkte Chawla S, et al. Lancet Oncol 2013;14:901  8. Vom Prüfer festgestellter Tumorstatus (bestes Ansprechen) Schmerz-Mobilitäts- Funktions- Andere reduktion verbesserung verbesserung Kohorte 1: Inoperabler Tumor (n = 169) Schmerz-Mobilitäts- Funktions- Andere reduktion verbesserung verbesserung Kohorte 2: Operabler Tumor, OP geplant (n = 100) Prozentanteil der Patienten n, Anzahl der aufgenommenen Patienten, die ≥ 1 Gabe Denosumab erhielten und für die eine Beurteilung des Tumorstatus vorlag. Die Ergebnisse beziehen sich auf das beste im Beurteilungszeitraum berichtete Ansprechen.

27 Phase II-Studie – Zwischenanalyse Unter Denosumab zeigte sich ein objektives Tumoransprechen Chawla S, et al. Lancet Oncol 2013;14:901  8; Blay J-Y, et al. ESMO 2012 [Abstract 1480PD and poster discussion]. N1, Patienten mit ≥ 1 auswertbaren Befunden; OR, objektives Tumoransprechen; ‡ komplettes oder partielles Ansprechen oder Tumorstabilität. OR, % (n/N1) Mediane Zeit bis zum OR, Monate OR ≥ 24 Wochen, % (n/N1) Tumor-kontrolle ≥ 24 Wochen, % ‡ (n/N1) Gesamt 72 (136/190) 3,1 68 (76/111) 98 (109/111) Modifizierte RECIST 25 (47/187) nicht erreicht 24 (26/109) 99 (108/109) EORTC 96 (25/26) 2,7 92 (11/12) 100 (12/12) Inverse Choi 76 (134/176) 3 75 (76/102) 99 (101/102) OR für ≥ 24 Wochen bei 68% der Patienten

28 Phase II-Studie – Zwischenanalyse Zeit bis zum kompletten oder partiellen Ansprechen Chawla S, et al. Lancet Oncol 2013;14:901  8. Median, Wochen (95%-KI) 95 (62  NE) 28 (21  48) Kohorte Kohorte Wochen Anteil der Patienten mit komplettem oder partiellem Ansprechen (%) Kohorte 2: Operabler Tumor, OP geplant (n = 100) Kohorte 1: Inoperabler Tumor (n = 169)

29 Phase II-Studie – Zwischenanalyse Denosumab verzögerte, vermied oder begrenzte Operationen bei Patienten mit operablen Tumoren Chawla S, et al. Lancet Oncol 2013;14:901  8. NZ, nicht zutreffend. Chirurgischer Eingriff, n Geplant (n = 100) Insgesamt durchgeführt (n = 26) Gesamtanzahl der Eingriffe10026 Große Eingriffe443 Hemipelvektomie40 Amputation170 Gelenk-/Prothesenersatz91 Gelenkresektion142 En-bloc-Resektion376 En-bloc-Exzision40 Randexzision10 Curettage1316 Andere11 Kein EingriffNZ74

30 Phase II-Studie – Zwischenanalyse Progressionsfreies Überleben Chawla S, et al. Lancet Oncol 2013;14:901  8. Kohorte Kohorte Wochen Anteil überlebender Patienten am Leben mit und ohne Tumorprogression (%) Kohorte 2: Operabler Tumor, Operation geplant (n = 100) Kohorte 1: Inoperabler Tumor (n = 169)

31 Symptome des RZT Eine stark beeinträchtigende, mit erheblicher Skelettmorbidität verbundene Erkrankung Mendenhall W, et al. Am J Clin Oncol 2006;29:96  9; Szendröi M. J Bone Joint Surg Br 2004;86:5  12; Turcotte RE. Orthop Clin N Am 2006;37:35  51. RZT Schmerzen Schwellung Verminderte Gelenk- beweglichkeit Eingeschränkte Mobilität Eingeschränkte Funktion Pathologische Fraktur

32 Phase II Studie  Ergebnisse zu Schmerzen Patienten mit klinisch relevanter Verbesserung der Schmerzen Martin-Broto J, et al. Acta Oncol 2014;53:1173−9. Die Analyse der Schmerzdaten von 282 eingeschlossenen Patienten zeigte eine klinisch relevante Verringerung des stärksten Schmerzes (≥ 2 Punkte Verringerung gegenüber Studienbeginn) bei 31,4% der Patienten innerhalb 1 Woche nach Behandlungsbeginn und bei ≥ 50% in Woche Anteil der Patienten TagMonate Kohorte 1 n= Kohorte 2 n= Kohorte 1 Kohorte 2 Patienten mit einem Schmerzscore ≥ 2 zu Studienbeginn

33 Broto JM, et al. CTOS 2012 [Abstract 143 and poster]. n, Anzahl der Patienten mit zur jeweiligen Visite verfügbaren Daten Kohorte 1, n Kohorte 2, n WocheTag Anteil der Patienten (%) Kohorte 1: Inoperabler Tumor Kohorte 2: Operabler Tumor, Operation geplant Patienten mit Abnahme des Schmerzscores vs. Studienbeginn um ≥ 2 Punkte Phase II-Studie – Ergebnisse zu Schmerzen Patienten mit Verbesserung des Scores für stärksten Schmerz

34 Broto JM, et al. CTOS 2012 [Abstract 143 and poster]. Anteil der Patienten (%) Kohorte 1, n Kohorte 2, n WocheTag Kohorte 1: Inoperabler Tumor Kohorte 2: Operabler Tumor, Operation geplant Patienten mit Abnahme des Schmerzscores vs. Studienbeginn um ≥ 2 Punkte bei Patienten mit moderaten/starken Schmerzen zu Studienbeginn n, Anzahl der Patienten mit zur jeweiligen Visite verfügbaren Daten

35 Patienten mit Verminderung des Analgetikabedarfs von starken Opiaten hin zu keinen/schwächeren Analgetika: –Bis zu 38,5% der 56 Patienten in Kohorte 1 (inoperabler Tumor) –Bis zu 40% der Patienten in Kohorte 2 (operabler Tumor) Patienten mit Zunahme des Analgetikabedarfs von keinen/schwächeren Analgetika hin zu starken Opiaten: –  5% der 113 Patienten in Kohorte 1 (inoperabler Tumor) –  5% der 86% Patienten in Kohorte 2 (operabler Tumor) Broto JM, et al. CTOS 2012 [Abstract 143 and poster]. Phase II-Studie – Ergebnisse zu Schmerzen Patienten mit Verbesserung des Scores für stärksten Schmerz

36 Denosumab wurde von Patienten mit rezidiviertem oder nicht resezierbarem Riesenzelltumor grundsätzlich gut vertragen. Das Sicherheitsprofil entsprach dem bisher bekannten 1 72% der Patienten unter Denosumab-Therapie hatten ein objektives Tumoransprechen gemäß mindestens einem der präspezifizierten Kriterien 1,2 Denosumab reduzierte die Notwendigkeit morbiditätsrelevanter Operationen 1,2 –74% der geplanten Operationen wurden nicht durchgeführt –62% der operierten Patienten wurden einem weniger beeinträchtigenden Eingriff unterzogen als geplant Denosumab war mit einer schnellen und klinisch relevanten Schmerzverringerung assoziiert 3 Denosumab ist eine effektive Behandlungsoption für Patienten ohne oder mit beschränkten chirurgischen Optionen 1,3 Denosumab und Riesenzelltumor Schlussfolgerungen 1. Chawla S, et al. Lancet Oncol 2013;14:901  8; 2. XGEVA ® Fachinformation; 3. Martin-Broto J, et al. Acta Oncol 2014;53:1173−9.

37 Denosumab ist zugelassen zur Behandlung von Erwachsenen und skelettal ausgereiften Jugendlichen mit Riesenzelltumoren des Knochens, die nicht resezierbar sind oder bei denen eine operative Resektion wahrscheinlich zu einer schweren Morbidität führt. 1 Denosumab wird in Leitlinien empfohlen: –ESMO: Bei Patienten mit GCTB, um eine Zytoreduktion zu erzielen, die im Anschluss eine potenziell kurative Operation ermöglicht. Bei Patienten mit nicht resezierbarer und seltener metastatischer Erkrankung, bei denen eine Behandlungsunterbrechung üblicherweise eine Progression zur Folge hat. 2 –NCCN: Bei Patienten mit nicht resezierbarer Erkrankung und in ausgewählten Fällen einer lokalisierten Erkrankung 3 Denosumab und Riesenzelltumor Schlussfolgerungen 1. XGEVA ® Fachinformation; 2. ESMO/European Sarcoma Network Working Group. Ann Oncol 2014;25:iii113–iii123; 3. NCCN Guidelines v Giant Cell Tumor of the Bone. Available at: (Accessed October 2014). EMA, European Medicines Agency; ESMO, European Society for Medical Oncology; NCCN, National Comprehensive Cancer Network.

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