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Universitätsklinikum Essen, Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Fragestellung: Das Auftreten von Hirnmetastasen ist für die betroffene Patientin.

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1 Universitätsklinikum Essen, Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Fragestellung: Das Auftreten von Hirnmetastasen ist für die betroffene Patientin mit einer deutlichen Verschlechterung der Prognose verbunden. Beim Mammakarzinom treten in 10-20% der Fälle symptomatische Hirnmetastasen auf. Die empfohlene Behandlung ist derzeit die primäre Strahlentherapie. Das optimale Management von ZNS-Metastasen wird jedoch weiterhin kontrovers diskutiert. Pharmakokinetische Studien zeigen, daß Topotecan in der Lage ist, die intakte Blut-Hirn-Schranke zu passieren und das Liquorkonzentrationen von mehr als 30-40% erreicht werden. Ergänzend konnte eine Wirksamkeit von Topotecan beim fortge-schrittenen Mammakarzinom nachgewiesen werden. Basierend auf diesen Daten haben wir im Rahmen einer Pilot- Studie die Effektivität von Topotecan in der Behandlung von Patientinnen mit Mammakarzinom und zerebralen Metastasen geprüft. Patienten und Methoden: 24 Patientinnen (Pat.) mit zerebralen Metastasen (bidimensional meßbar) erhielten Topotecan (Hycamtin, SmithKline Beecham Deutschland), 1.5 mg/m 2 /Tag als 30-Minuten Infusion für 5 Tage, Wiederholung Tag 22. Die Patientencharakteristika sind in Tabelle 1 dargestellt. Insgesamt wurden 93 Therapiekurse (Krs.) (Median=3 Krs/Pat., Spannweite: 1-11) verabreicht. Die geplante Anzahl von mindestens 4 Kursen konnte bei 11 Patienten appliziert werden, 5 erhielten 6, 3 Pat. > 6 Krs der Chemotherapie. Die mediane Zeit bis zum besten Ansprechen war 76 Tage (Min. 35 Tage, Max. 161 Tage) Dosisreduktion und Behandlungsverzögerung s. Tabelle 2. Es galten folgende Einschlußkritereien: Schriftliche Einverständniserklärung Alter > 18 Jahre Histologisch gesichertes Mammakarzinom Im CT oder MRT nachgewiesene Hirnmetastasen Nachweis mindestens einer zweidimensional meßbaren Hirnmetastase Mehrere adjuvante oder palliative Hormon- bzw. Chemotherapie sind erlaubt Ausreichende Organfunktion (Knochenmark, Leber, Niere) WHO Performance-Status 0-2 Lebenserwartung > 3 Monate Ausschlußkriterien waren: Gleichzeitige Hormon- oder Chemotherapie Gleichzeitige Strahlentherapie (palliative Radiatio von Knochenmetastasen ist erlaubt) Vorangegangene Strahlentherapie des Hirnschädels Die meisten Patientinnen hatten bereits eine adjuvante oder palliative Chemotherapie erhalten. Die Art und Anzahl der systemischen Vorbehandlungen zeigt Tabelle 3. Ergebnisse: Bei 8/24 Pat. Wurde die Therapie vorzeitig abgebrochen. Die Gründe Waren: Patientenwunsch (n=1), Nebenwirkung (n=1) Rasche Progression (n=1), Studienverletzung (Glioblastom n=1), keine Angaben (n=1). 16 Pat. konnten für ein Therapieansprechen ausgewertet werden. Die Ergebnisse zeigt Tabelle 4. Die mediane Gesamtüberlebenszeit war 6,25 Monate (s. Abb. 2) Schlußfolgerungen: Unsere Ergebnisse zeigen, daß die primäre Chemotherapie mit Topotecan eine effektive und verträgliche Alternative in der Behandlung von Patientinnnen mit Mamma- karzinom und ZNS-Metastasen darstellt. Basierend auf diesen Ergebnissen sollten multimodale Therapiekonzenpte entwickelt werden, um die Behandlung von Hirnmetastasen zu optimieren z. B. unter Einbeziehung der Strahlentherapie0 Hämatotoxizität war die vorherrschende Nebenwirkung, nicht-hämatotoxische Neben- wirkungen traten selten auf (siehe Tabelle 5 u. 6).


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