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Eric Fischer und Stefan Hähnel. Gliederung Einführung Teil I - PISA Teil II - IGLU Teil III - TIMSS Erkenntnisse.

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Präsentation zum Thema: "Eric Fischer und Stefan Hähnel. Gliederung Einführung Teil I - PISA Teil II - IGLU Teil III - TIMSS Erkenntnisse."—  Präsentation transkript:

1 Eric Fischer und Stefan Hähnel

2 Gliederung Einführung Teil I - PISA Teil II - IGLU Teil III - TIMSS Erkenntnisse

3 Einführung „Hätten Pisa-Kritiker sich einmal wirklich mit den im Pisa-Vergleich erfolgreichen Staaten befasst, so hätten sie schnell erkannt, das uns finnische Schulen meilenweit voraus sind - und wahrscheinlich schlagen sie uns auch bei Lara Croft. Fangen wir heute damit an von diesen Staaten zu lernen und die Erkenntnisse umzusetzen, anstatt uns immer neue Ablenkungsmanöver auszudenken. Pisa bietet uns dazu den globalen Horizont.“ erschienen in der „Welt“ vom 04.Mai 2003

4 Teil I - PISA  “Programs für International Student Assessment” (PISA)  von der OECD durchgeführt  erstmal im Jahre 2000 an rund Jugendlichen aus 32 Ländern durchgeführt  nächste Studien: (Problemlösefähigkeit) und (Umgang mit modernen Medien) PISA - Studie im Überblick:

5 Teil I - PISA eine international durchgeführte umfassende Schulleistungsstudie zur Erhebung vergleichender Daten der Bildungssysteme in den beteiligten Ländern in Deutschland auf Länderebene ausgedehnt Ziel: Konzeption: Lesekompetenz (die Fähigkeit Konzept- und Prozesswissen in unterschiedlichen Kontexten anzuwenden und aus geschriebenen Texten gezielt Informationen entnehmen zu können) Mathematische Grundbildung (Umgang mit Mathematik, mathematischen Begriffen und die Fähigkeit sie in verschiedenen Kontexten einsetzen zu können) Naturwissenschaftliche Grundbildung (Verständnis naturwissen- schaftlicher Konzepte, Vertrautheit mit naturwiss. Denk- und Arbeitsweise und die Fähigkeit diese anwenden zu können)

6 Teil I - PISA Ergebnisse:

7 Teil I - PISA  Lesen: unteres Mittelfeld; Leistungsstreuung vergleichsweise groß  Mathe: unterdurchschnittliche Ergebisse  Naturwissenschaften: unteres Mittelfeld In allen drei Kompetenzbereichen erreichen jeweils rund 25% nicht einmal Grundschulniveau. Es besteht ein starker Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und den erworbenen Kompetenzen - besonders in Deutschland! Auch die Streuung der Ergebnisse ist in Deutschland besonders stark; Gründe: Einschulungs- und Versetzungspraxis Ergebnisse des internat. Vergleichs:

8 Teil I - PISA  in fast allen Bundesländern bestätigt sich ein niedriges Gesamtleistungs- niveau gepaart mit großer Leistungsstreuung  Auswirkungen / Zusammenhänge: Ergebnisse des nationalen Vergleichs: - Agressivität - Sozialverhalten - Verantwortungsübernahme - Einstellung der Schüler zur Schule - Umgang mit modernen Medien - finanzielle und personelle Ausstattung der Schule - soziale Herkunft der Schüler

9 Teil II - IGLU IGLU - Studie im Überblick:  “Internationale Grundschul - Lese - Untersuchung” (IGLU)  von der IEA (International Association for the Evaluation of Educational Achievement) im Jahr 2001 durchgeführt  teilgenommen: 35 Länder  In Deutschland wurden 239 Grundschulen nach dem Zufallsprinzip ausgewählt.  Des weiteren wurde die Untersuchung zum Leseverständnis um Mathematik, Naturwissenschaften, Orthographie und Aufsatz erweitert. (IGLU - E)  IGLU sollte die Wissenslücke über das Bildungsniveau der Grundschulen schließen.

10 Teil II - IGLU Eine international vergleichende Studie des Leseverständnisses von SchülerInnen der 4. Jahrgangsstufe Ziel: Konzeption: Die insgesamt vier Teststunden wurden auf zwei Tage in jeweils zwei bis drei Testblöcke untergliedert. Zusätzlich wurden Fragebögen an Eltern, Lehrer, Schulleiter und Schüler zur Erhebung von Zusatzinformationen ausgegeben.

11 Teil II - IGLU Zum Ende der 4.Jahrgangsstufe erreichen die Kinder in Deutschland im internationalen Vergleich im Leseverständnis ein mit europäischen Ländern vergleichbares Leseverständnis und Kompetenzniveau – und das über einen verhältnismäßig großen Teil der Schülerschaft. Ergebisse: Das Angebot an Differenzierung ist in Deutschland überwiegend an den schwachen Schülern ausgerichtet. (Klassenunterricht) Nur knapp 40% eines Jahrgangs erreichen die Kompetenzstufe II (von 5) und werden ohne weitere Förderung Schwierigkeiten bei der Erarbeitung neuer Lerngegenstände haben. Zum ersten Mal wurde in der IGLU –Studie belegt, welchen Einfluss der Besuch eines Kindergartens vor allem für die Sprachentwicklung hat: Gute Rechtschreiber haben mindestens 2 Jahre lang einen Kindergarten besucht.

12 IGLU vs. PISA - gutes naturwiss. Potential wird nicht ausreichend gefördert - Probleme der Grundschule verschärfen sich in den nachfolgenden Jahren - Grundschullehrer gehen von heterogener Schülerschaft aus, Lehrer höherer Stufen von einer homogenen - das in der Grundschule erworbene Leistungsniveau bestimmt im wesentlichen die Bildungskarriere Erkenntnisse aus IGLU und PISA:

13 IGLU vs. PISA Der direkte Vergleich zwischen IGLU und PISA ist schwierig: - unterschiedliche Tests zur Erfassung der Kompetenzen - ganz verschiedene Schülergruppen (4.Klasse vs. 8./9.Klasse; unterschiedliche Einschulungsjahrgänge) - Besonderheit des dreigliedrigen Schulsystems wird außer Acht gelassen - von 20 Ländern, die bei PISA vor Deutschland lagen, waren 10 bei IGLU nicht dabei; statt dessen kamen schwache Länder (z.B. Belize) hinzu Vergleichbarkeit IGLU und PISA:

14 Teil III - TIMSS  “Third International Mathematics and Science Study” (TIMSS)  durchgeführt von der IEA; die selbe Organisation, die auch IGLU durchführte  erstmal durchgeführt im Jahre 1964: First International Mathematics Study (FIMS) (ohne deutsche Beteiligung)  1983/84 : Second International Mathematics and Science Study (SISS)  : TIMSS  : TIMSS - R (Repeat) --> neues Datenmaterial lm folgenden wird es nur um TIMSS bzw. TIMSS - R gehen! TIMSS im Überblick:

15 Teil III - TIMSS Eine internationale Längs- und Querschnittsstudie der Kompetenzbereiche Mathematik und Naturwissenschaften Ziel: Konzeption: Gleichzeitige Durchführung - in den Schlüsseljahrgängen der Grundschule (TIMSS I) - in der Sekundarstufe I (TIMSS II) - und in der Sekundarstufe II (TIMSS III) Selbst Politiker des Bundestages und des europäischen Parlaments und die Printmedien haben keinen Durchblick.

16 Teil III - TIMSS Auszüge aus dem Fragebogen Mathematik: 1. Aus dem Sachgebiet Zahlen und Zahlenverständnis Aufgabe mittleren Schwierigkeitsgrades: Drei Fünftel der Kinder einer Klasse sind Mädchen. Wenn 5 Mädchen und 5 Jungen dazukommen, welche der folgenden Aussagen über die Klasse ist dann wahr? A) In der Klasse gibt es mehr Mädchen als Jungen. B) Es gibt gleich viele Jungen wie Mädchen in der Klasse. C) In der Klasse gibt es mehr Jungen als Mädchen. D) Aufgrund dieser Information kann man nicht sagen, ob es mehr Mädchen oder mehr Jungen in der Klasse gibt.

17 Teil III - TIMSS Auszüge aus dem Fragebogen Mathematik: 2. Aus dem Sachgebiet Geometrie Aufgabe mittleren Schwierigkeitsgrades: In welchem Verhältnis steht bei einem Quadrat die Länge einer Seite zur Länge des Umfangs? A) 1/1 B) 1/2 C) 1/3 D) 1/4 Die Ergebnisse und Erkenntnisse aus TIMSS werde ich jetzt zusammen mit denen der PISA- und IGLU-Studie im 4.Teil vorstellen.

18 Teil IV - Erkenntnisse In allen Studien und allen Kompetenzbereichen liegen wir im unteren Drittel Klare Aussagen über die Bildungssysteme der Länder können nicht gemacht werden. Probleme der Grundschule übertragen und verschärfen sich in der Sekundarstufe I. Zusammenhänge Schulleistungen und - Sozialverhalten (Alte Bundesländer) - Einstellung der Schüler zur Schule (Alte Bundesländer) - Verantwortungsübernahme (Bayern, Baden W. vs. S-A) - Umgang mit modernen Medien (alte Bundesländer) - Agressivität (z.B. i.d.Region Cottbus) - und vieles vieles mehr... FAZIT:Ja, wir haben ein Bildungsproblem!!!

19 Quellen- und Literaturangaben - SPIEGEL 14/01 und 20/02, Welt vom 04.Mai Dietrich Schwanitz: „Bildung - Alles was man wissen muss“ - Volkmar Weiss: „ Ein kritischer Beitrag zur politischen Wertung der PISA-Studie“ - Internetadressen: und noch 37 weitere

20 Eric Fischer und Stefan Hähnel


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