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Denkstatt GmbH Hietzinger Hauptstraße 28 · A-1130 Wien · Austria T (+43)1 786 89 00 F (+43)1 786 89 00-15 E W denkstatt.

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1 denkstatt GmbH Hietzinger Hauptstraße 28 · A-1130 Wien · Austria T (+43) F (+43) E W denkstatt GmbH · Hietzinger Hauptstraße 28 · A-1130 Wien · Austria T (+43) F (+43) Interne Schulung Das neue Bundes- Energieeffizienzgesetz (EEffG 2014)

2 Folie 2denkstatt 2014 Ziele des Bundesenergieeffizienzgesetzes 2014  Stabilisierung des österr. Energie- verbrauchs auf Petajoule bis 2020 (entspricht GWh)  Steigerung der Energieeffizienz (EE) bei österreichischen Unternehmen  Etablierung der Republik Österreich als Vorbild für Energieeffizienz  Einbindung der Energielieferanten durch Verpflichtung zu Energieeffizienz- maßnahmen

3 Folie 3denkstatt 2014 Vier Arten von Organisationen sind vom Gesetz erfasst

4 Folie 4denkstatt 2014 Drei Arten von Organisationen haben konkrete Verpflichtungen

5 Folie 5denkstatt 2014 Unternehmen 1

6 Folie 6denkstatt 2014 Gilt sowohl für Endenergieverbraucher als auch Endenergielieferanten! Wer ist ein großes Unternehmen? „Große Unternehmen sind jene Unternehmen, die nicht kleine oder mittlere Unternehmen sind“ d.h. große Unternehmen haben…  über 249 Mitarbeiter oder..  wenn unter 250 Mitarbeiter: Umsatz von mehr als 50 Mio. Euro und Bilanzsumme über 43 Mio. Euro „Verbrauchende Unternehmen, die zu mehr als 50% im Eigentum eines anderen Unternehmens stehen, sind dem Mutterunternehmen zuzurechnen“ 1 1) Vortrag André Buchegger / WKO, , energy platform, Wien

7 Folie 7denkstatt 2014 Energieaudits  Durchführung in regelmäßigen Abständen  Zumindest alle 4 Jahre  Externe Auditoren Große Unternehmen: Managementsystem einführen oder Energieaudits durchführen Managementsysteme  Umfasst ein internes oder externes Energieaudit  EnMS nach EN ISO oder  ISO oder  EMAS oder  Innerstaatliches System (v.a. Responsible Care)  Meldung der Tätigkeiten an die Monitoringstelle A A B B

8 Folie 8denkstatt 2014 Große Unternehmen müssen rasch handeln! Energieaudits Innerhalb von 11 Monaten nach Inkrafttreten ihrer Verpflichtung muss ein Energieaudit durchgeführt werden Managementsysteme Innerhalb von 1 Monat nach Inkrafttreten ihrer Verpflichtung muss die Einführung eines EnMS gemeldet werden Innerhalb von 10 Monaten nach der Meldung muss das EnMS vollständig eingeführt sein Mit 30. November 2015 müssen die Anforderungen nach A oder B umgesetzt sein Die Anforderungen treten mit 1. Jänner 2015 in Kraft A A B B

9 Folie 9denkstatt 2014 Energie audit ISO ISO EMAS Identifikation von Energie- Einsparungsmaßnahmen Verankerung der kontinuierlichen Verbesserung Identifikation von Umwelt- Einsparungsmaßnahmen (Abfall, Material, Verpackung, Papier etc.) Imagesteigerung des Betriebes Rechtssicherheit im Umweltbereich Validierter Umweltbericht Verbesserte Förderquote bei Investitionsförderungen EMAS ist das umfassendste System

10 Folie 10denkstatt 2014 Nach Möglichkeit… …Durchführung einer Energieberatung alle vier Jahre  Entsprechend den Anforderungen an Verbesserungen der Energieeffizienz in Unternehmen  Einleitung von Energieeffizienzmaßnahmen  Dokumentation der Ergebnisse und Meldung an die Monitoringstelle durch den externen Berater Kleine und mittlere Unternehmen können ebenfalls EE-Maßnahmen setzen und melden

11 Folie 11denkstatt 2014 Energielieferanten 2

12 Folie 12denkstatt 2014 Die Anforderungen treten mit 1. Jänner 2015 in Kraft Energielieferanten trifft die größte Verpflichtung Anforderungen 1) Jährlicher Nachweis von EE-Maßnahmen im Umfang von 0,6% des Energieabsatzes des Vorjahres bei sich selbst, ihren eigenen Endkunden oder anderen Endenergieverbrauchern  Davon mindestens 40% bei Haushalten, bei Lieferanten mit Kraftstoff auch im Mobilitätsbereich oder öffentlichen Verkehr  EE-Maßnahmen können auch über Ausschreibungen abgewickelt werden  Bei Nichterreichen droht Ausgleichszahlung von EUR 0,20/kWh 2) Errichtung einer Anlaufstelle für Haushaltskunden zur Beratung zur Energieeffizienz, zu Energieverbrauch, Energiekosten und Energiearmut  Entgeltliche Abgabe  25 GWh Energie p.a. an Endenergieverbraucher in Österreich  Die Größenschwelle kann durch das Ministerium jährlich durch VO angepasst werden.

13 Folie 13denkstatt 2014 Maßnahmen aus bestehenden Selbstverpflichtungen sind ab 2014 anrechenbar Branchenverpflichtung für Energielieferanten In Summe müssen für alle verpflichteten Unternehmen oder der Unternehmensvereinigung jährliche Energieeffizienzmaßnahmen im Umfang von min. 0,6% des Energieabsatzes des Vorjahres bei sich selbst, ihren eigenen Endkunden oder anderen Endenergieverbrauchern nachweisen, davon mindestens 40% bei Haushalten Wenn die Selbstverpflichtung in Summe nicht eingehalten wird, leben die individuellen Einsparungsziele bis 2020 wieder auf und 2016 können die nicht erfüllten Maßnahmen mitgenommen werden. Energielieferanten, die einzeln weniger als 150 GWh Energie verkauft haben, können eine Branchen- Selbstverpflichtung mit dem Bund abschließen

14 Folie 14denkstatt 2014 Berücksichtigung der Wirkungsdauer Fall A: Lebensdauer bzw. Wirkungsdauer der Maßnahme bis mind. 2020: Die gesamte jährliche Einsparung kann für das erste Jahr angerechnet werden. Fall B: die Maßnahme wirkt nur z.B. 2 Jahre: Die gesamte Einsparung wird bis 2020 aufgeteilt, die aliquote Einsparung eines Jahres kann für das erste Jahr angerechnet werden Einsparung tatsächlich aliquotiert angerechnet Einsparung Einsparung

15 Folie 15denkstatt 2014 yyy GWh Basis der Betrachtung Absatz 2014 EEffG- Verpflichtung: 0,6 % Einsparung (= xxx GWh 2015) EEffG- Verpflichtung: 0,6 % Einsparung (= xxx GWh 2015) Rest nicht erreicht HH erreicht HH nicht erreicht Rest erreicht 40% der Einsparung muss über Haushalte erreicht werden

16 Folie 16denkstatt 2014 Republik Österreich 3

17 Folie 17denkstatt 2014 Der Bund nimmt eine Vorbildfunktion ein  Anregung zur Förderung der Endenergieeffizienz und jährliche Information der Öffentlichkeit  Transparente Informationen zu EE- Förderungsmechanismen, EE-Mechanismen und finanzielle Rahmenbedingungen bereitstellen.  Kriterien für Musterverträge und Programme für KMU und Haushalte zur Verfügbarkeit von Energieaudits  Maßnahmen zur Bewusst -seinsbildung von Energieeffizienz

18 Folie 18denkstatt 2014 Der Bund muss eine Sanierungsquote von 3% erfüllen  Für jede Bundesdienststelle muss es einen Energieexperten geben  Der Bund bestellt zudem Energieberater des Bundes  Bei Erwerb und Miete von unbeweglichem Vermögen müssen, sofern keine budgetären oder technischen Gründe entgegen- stehen, energieeffiziente Objekten bevorzugt werden.  Der Bund verpflichtet sich zu einer Sanierungsquote von 3% der Objekte (der Zentralregierung), die in seinem Eigentum stehen. Dabei sind hauptsächlich die Objekte der Ministerien über 250m² gemeint.  Nach 2018 haben neue Gebäude des Bundes dem Standard für Niedrigstenergiegebäuden zu entsprechen

19 Folie 19denkstatt 2014 Generell: die Strafen für Versäumnisse sind empfindlich Energielieferanten, die den Einspar- verpflichtungen nicht nachkommen und  keine Ausschreibung in die Wege leiten oder  den Ausgleichsbetrag nicht oder zu spät zahlt Energielieferanten, die keine Anlaufstelle für Energiearmut gründen oder falsche Angaben machen Wer die Tätigkeit als Energiedienstleister ausübt und nicht registriert ist Wer falsche Angaben (z.B. zur Unternehmens- größe oder Managementsystem macht) Wer die Verpflichtungen zu spät umsetzt EUR EUR EUR EUR

20 Folie 20denkstatt 2014 EnMS EN ISO oder Energieaudit? EnMS EN ISO Energie Audit EN & EEffG Organisiert, Strukturierte interne Verbesserung Außenwirkung, Kontinuierlicher Verbesserungsprozess Höher: Doku E-Team Ext. Beratung Organisation: vom individuellen Engagement mehrerer MA abhängig Geringer: Regelmäßige Durchführung Durch externen Energieauditor Aufwand Nutzen

21 Folie 21denkstatt 2014 Vorteile durch ein systematisches Energiemanagement AuditEnMS Wie oft bekomme ich Input für Verbesserungen? Statisch alle 4 Jahre Tagesaktuelles Monitoring Wie flexibel bin ich in der Umsetzung? Gering, nur externe Energieauditoren zugelassen Hoch; interne Stelle für Audits (z.B. Umwelt- management) in Kombination mit externen Experten möglich Wie oft fallen externe Kosten an? Alle 4 Jahre Nur für die Einführung zu Beginn Wie hoch ist der Aufwand, die Ergebnisse in den Betrieb zu integrieren? Hoch, keine Synergie mit anderen Themen Mittel, aber mit vielen Synergiemöglichkeiten

22 Folie 22denkstatt 2014 Zusammenfassung Überblick Forderungen EEffG EE-Maßnahmen nachweisen & Beratungsstelle einrichten Energieaudits oder Management- system Energieberatung und EE- maßnahmen Information und Förderung Keine Verpflichtungen

23 Folie 23denkstatt 2014 denkstatt GmbH · Hietzinger Hauptstraße 28 · A-1130 Wien · Austria T (+43) F (+43) Stand: 16. Oktober 2014 Anforderungen an Energieaudits (nach §18 und Anhang III EEffG)

24 Folie 24denkstatt 2014 Gebäude, Prozesse und der Transport sind zu erheben > 10% GebäudeProzesseTransport

25 Folie 25denkstatt 2014 Mindestkriterien für Energieaudits (EEffG§18) 1.Energieaudits müssen den in Anhang III (EEffG) festgelegten Mindestkriterien entsprechen 2.Detaillierte und validierte Berechnungen für die vorgeschlagenen Maßnahmen und klare Informationen über potenzielle Einsparungen 3.Aufbewahrung der Daten für historische Analysen und zur Rückverfolgung der Leistung 4.Ohne Einwand durch den Verbraucher können Auditergebnisse an Energiedienstleister bzw. die Monitoringstelle weitergegeben werden 5.Der Bundesminister kann die Mindestkriterien mittels Verordnung ändern

26 Folie 26denkstatt 2014 Anforderungen an Erbringer von Energieaudits (§17) Erbringer von Energiedienstleistungen und Energieberatungen für Unternehmen haben sich in einem Register eintragen zu lassen und folgende Mindestanforderungen zu erfüllen:  Ausbildung technischer und wirtschaftlicher Natur  vertiefende Kenntnisse auf dem Gebiet der Energieeffizienz  mindestens sechsmonatige Tätigkeit auf dem Gebiet der Energieeffizienz, oder  eine mindestens dreijährige, ununterbrochene berufliche Tätigkeit auf dem Gebiet der Energieeffizienz. In diesem Fall ist über den Ausbildungsweg binnen sechs Monaten eine für die Tätigkeit erforderliche Fachkenntnis zu erwerben.

27 Folie 27denkstatt 2014 Anhang III: Energieaudits für große Unternehmen – Mindestkriterien (1)  a) basieren auf aktuellen, gemessenen, belegbaren Betriebsdaten zum Energieverbrauch für alle eingesetzten Energieträger (zB Rechnungen vom Energiehändler), wobei die ausgewiesenen Mengen – sofern erforderlich – in energetische Einheiten umgerechnet werden müssen; basieren – sofern vorhanden – auf Lastprofilen bzw. Zähleinrichtungen mit fernübertragbaren Energiewerten;  b) müssen wesentliche Energieverbrauchsbereiche (min. 10% am gemäß Gesamtenergieverbrauch) lit. c bis lit. e aufzeigen.  c) schließen eine eingehende Prüfung des Energie- verbrauchsprofils von Gebäuden oder Gebäudegruppen ein. Neben der Vorgaben aus der EN , ÖN EN oder entsprechenden Nachfolgenormen, sind zusätzliche Anforderungen an die Datenerhebung, den Außeneinsatz (Gebäudebegehung) und die Maßnahmenfestlegung zu erfüllen. Anmerkung: detaillierte Aufgliederung im Annex III

28 Folie 28denkstatt 2014 Anhang III: Energieaudits für große Unternehmen – Mindestkriterien (2)  d) schließen eine eingehende Prüfung des Energie- verbrauchsprofils von Betriebsabläufen oder Anlagen in der Industrie ein. Neben den Vorgaben aus der EN , ÖN EN oder entsprechenden Nachfolgenormen, sind zusätzliche Anforderungen an die Datenerhebung und –analyse, den Außeneinsatz (vor Ort Erhebung) und die Maßnahmenfestlegung zu erfüllen.  e) schließen eine eingehende Prüfung des Energie- verbrauchsprofils von Beförderungs- bzw. Transportprozessen ein. Neben den Vorgaben aus der EN , ÖN EN oder entsprechenden Nachfolgenormen, sind zusätzliche Anforderungen an die Datenerhebung, den Außeneinsatz (vor Ort Erhebung) und die Maßnahmenfestlegung zu erfüllen. Anmerkung: detaillierte Aufgliederung im Annex III

29 Folie 29denkstatt 2014 Anhang III: Energieaudits für große Unternehmen – Mindestkriterien (3)  f) basieren nach Möglichkeit auf einer Lebenszyklus- Kostenanalyse anstatt auf einfachen Amortisationszeiten, um langfristige Einsparungen, Restwerte von langfristigen Investitionen und Abzinsungssätze zu berücksichtigen. Soweit möglich, müssen zur Berechnung der Energieeinsparlösungen dynamische Rechenverfahren (zB die Kapitalwert- oder Annuitätenmethode) herangezogen werden.  g) werden von Personen durchgeführt, die die in § 17 festgelegten Qualitätsstandards erfüllen.  h) sind verhältnismäßig und repräsentativ hinsichtlich Gesamtenergieeffizienz wodurch sich die wichtigsten Verbesserungsmöglichkeiten zuverlässig ermitteln lassen. Anmerkung: detaillierte Aufgliederung im Annex III

30 Folie 30denkstatt 2014 denkstatt GmbH · Hietzinger Hauptstraße 28 · A-1130 Wien · Austria T (+43) F (+43) EnerFIT & LES

31 Folie 31denkstatt 2014 EnerFIT MA22 / Wien / Ökobusinessplan Betriebsberatung für die Steigerung der Energieeffizienz in Vorbereitung auf die Umsetzung des EEffG für Wiener Unternehmen Worum geht’s? Gruppenworkshops 4 x 1 Tag Erarbeitung der Kern- elemente des EEffG und Energieeffizienz in Unter- nehmen Individuelle Beratung 9 Tage je Unternehmen Implementierung ausge- wählter Elemente von EnMS oder Energieaudits, Erhebung von Einsparungsmaßnahmen Umsetzungsbegleitung Optional, nach Aufwand Zertifizierungen, Fördermanagement, Ausbildung von Auditoren, sonstige Beratung Aufbau EUR , wovon EUR im Rahmen des ÖkoBusinessPlan gefördert werden (  “Selbstbehalt” für die Unternehmen: EUR 8.920) Kosten Start im Nov. 2014

32 Folie 32denkstatt 2014 LES Linz AG Energieservice / Oberösterreich Gruppenberatungsprojekt mit dem Ziel ein Energiemanagement System (EnMS) nach ISO mit der Möglichkeit der Zertifizierung bei teilnehmenden Clusterpartnern einzuführen. Worum geht’s? Gruppenworkshops 4 x 1 Tag Erarbeitung der Kern- elemente des EEffG und Energieeffizienz in Unter- nehmen Individuelle Beratung 4-10 Tage pro Betrieb Implementierung ausge- wählter Elemente von EnMS oder Energieaudits, Erhebung von Einsparungsmaßnahmen Umsetzungsbegleitung Optional, nach Aufwand Zertifizierungen, Fördermanagement, Ausbildung von Auditoren, sonstige Beratung Aufbau Förderung von 30% der Kosten, Fördervolumen maximal EUR bei Technologieprojekten, EUR bei Organisationsprojekten Kosten Start im Dez. 2014

33 Folie 33denkstatt 2014  Senkung der Energiekosten um bis zu 20%  Keine Kosten für die Ausbildung von zwei MitarbeiterInnen zu Energiebeauftragten  Keine Zusatzkosten für die Durchführung eines Energieaudits  Keine Kosten für die Schulung des Energieteams  Vermeidung von Strafzahlungen der Geschäftsführung (bis zu EUR )  Umsetzung / Integration der ISO in Betrieben  Durchführung des ersten Energieaudits  Reduktion des Energieverbrauchs / Reduktion der operativen Kosten  Vorbereitung auf das Energieeffizienzgesetz – Legal Compliance  Ausbildung von 2 MitarbeiterInnen zum Energiebeauftragten Projektergebnisse EnerFIT & LES Vorteile für die Unternehmen


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