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Oldenburg, 06.08.2009 Marketing – Chancen und Herausforderungen für die BA Arbeitsmarktgespräch mit Bundes- und Landespolitikern des Agenturbezirks der.

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1 Oldenburg, 06.08.2009 Marketing – Chancen und Herausforderungen für die BA Arbeitsmarktgespräch mit Bundes- und Landespolitikern des Agenturbezirks der Agentur für Arbeit Oldenburg Risiken und Chancen in der Region

2 Seite1 Quelle: Statistikservice Nordost Zeitverlauf Istwerte

3 Seite2

4 3

5 4

6 5

7 6

8 7

9 8 Integrationsgrad Job to Job Juli 2009

10 Seite9 Erweiterte Dauer der faktischen Arbeitslosigkeit - Juli 2009 -

11 10 Wirkung: Gesamtvolumen Kunden ohne BBL 1 Abgänge Kundenkontakt ohne BBL + J2J1-Integrationen VI Va Vb I Erweiterte Dauer faktischer Arbeitslosigkeit LE (eDfA) (inkl. Job to Job, Existenzgründung und Wiedereinstellungen)

12 Seite11 Regionale Arbeitslosenbestände und Quoten im Agenturbezirk Oldenburg Quoten bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen in Prozent 5.295 1.766 9.750 23.205 1.782 1.699 2.913 Berichtsmonat Juli 2009

13 Seite12 Quoten bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen in Prozent Vormonats- und Vorjahresveränderung in Prozentpunkten Berichtsmonat Juli 2009 Vor- jahr Vormonat +0,1 +/- 0 + 0,2 + 0,3 + 0,4 + 0,3 + 0,4

14 Seite13 Zugänge von Arbeitslosen in Arbeitslosigkeit (Vergleich 2009./. 2008, jeweils Januar bis Juli)

15 Seite14 Abgänge von Arbeitslosen aus Arbeitslosigkeit (Vergleich 2009./. 2008, jeweils Januar bis Juli)

16 15

17 Seite16 Erweiterte Spielräume durch das Konjunkturpaket II BA übernimmt die Hälfte, ab dem 7. Monat des Bezuges die vollen Sozialversicherungsbeiträge Leichtere Zugangsvoraussetzungen Flexibilisierung von Kurzarbeit – Vorteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer Bei Qualifizierung werden die Sozialbeiträge vollständig übernommen

18 Seite17 Komplexes System der Förderung der Qualifizierung Beschäftigter in Unternehmen Arbeitnehmer in Beschäftigung (WeGebAU) Arbeitnehmer in Kurzarbeit Geringqualifizierte Weiterbildungs- kosten § 77 Abs. 2 Arbeitsentgeltzu- schuss § 235c Fachkräfte Weiterbildungs- kosten § 417 i.V.m § 421t Abs. 4. Geringqualifizierte Weiterbildungs- kosten § 77 Abs. 2 Fachkräfte Weiterbildungs- kosten ESF-Richtlinie Für Zeitarbeitnehmer bei Wiedereinstellung § 421t (5)

19 Seite18

20 Seite19 Modelllogik zur Abschätzung Risikofaktoren nach Branchen IndikatorWert Summe der Risikofaktoren als Gesamtrisikofaktor der Branche,Bewertung: UmsatzProzentuale Veränderung ggü. VJ Auftrags- eingang (AE) Prozentuale Veränderung ggü. VJ Auftrags- reichweite (AR ) Reichweite: absolute Verän- derung ggü. VJ Exportab- hängigkeit Prozent vom Umsatz Finanzierungs- schwierigkeiten 1 - 3: nicht anwendbar 0: Keine Finanzierungsschwierigkeiten -1 :Leichte Finanzierungsschwierigkeiten -2: Mittlere Finanzierungsschwierigkeiten -3: Schwere Finanzierungsschwierigkeiten Sonder- faktoren (SF ) 3. Stark positiv (z.B. Massive Wachstumsbranche) 2: Positiv (z.B. Wachstumsbranche) 1: Leicht positiv (z.B. Einstellungswelle) 0: Keine -1: Leicht Negativ (z.B. Einstellungsstopps) -2: Negativ (z. B. angekündigte Restrukturierung) -3: Stark negativ (z.B. Großinsolvenzen) Thema Risikofaktor – Beschreibung Quantitative Indikatoren 4... -4Geringes Beschäftigungsrisiko Klasse 0: Zusätzliche Einschätzung -5 … - 8Mittleres Beschäftigungsrisiko Klasse -1: -9 … - 12Hohes Beschäftigungsrisiko Klasse -2: <-12Sehr hohes Beschäftigungsrisiko Klasse -3: ifo-Geschäfts- klima (ggü. Vorjahr) >12Hohe Beschäftigungschancen Klasse 3: 9 …12Beschäftigungschancen Klasse 2: 5 … 8Geringe Beschäftigungschancen Klasse 1: Relevante Klassen in der momentanen Wirtschaftslage

21 Seite20 -3%-12%-6% Auf Basis von BIP-Szenarien lässt sich das Beschäftigungsrisiko* abschätzen Gering Sehr Hoch Angenommenes Ausmaß der Krise Klasse 0Klasse -1Klasse -2Klasse -3 Informativ: Beschäftigungs- risiko Bund* (vorläufig) in Mio. Beschäftigte Szenario A Szenario B Szenario C 0% -2% -4% -5% -8% -10% -16% -20% -1,3 -1,7 -2,4 Beschäftigungsrisiko in Prozent -4,7 -6,3 -8,6 Gesamt- rückgang** ggü. 2008 in Prozent -4,5 -6,0 -7,5 in Prozent BIP- Szenarien *Beschäftigungsrisiko führt zu Beschäftigungsverlust, wenn Rückgänge der wirtschaftlichen Tätigkeit nicht durch Umkehr der Entwicklung oder durch beschäftigungsbildende oder -erhaltende Maßnahmen abgefangen werden **Während des gesamten Verlaufs der Krise ggü. Stand 2008; keine Modellierung nichtlinearer Verstärkungseffekte; unterstellter Grobzusammenhang: 1% BIP-Veränderung entspricht bei dauerhaft schlechter Konjunktur (kein V-Verlauf) bis zu 300.000 Beschäftigungsverlust *** Verschiebung der Risikoklassen durch nichtlineare Verstärkungseffekte im langfristigen Krisenverlauf Szenario D*** -2%-5%-10%-20%-3,3-11,8-10

22 Seite Vortragender, Vortragstitel, Datum 21 Beschäftigungsrisiko nach AA-Bezirk im Szenario B Arbeitsort Gesamtbeschäf- tigungsrisiko In Prozent der SvB bis -5,4% -5,4 bis -6,3% -6,3 bis -7,2% mehr als -7,2% Kategorie Anzahl AA-Bezirke nach Kategorien IV III II I

23 Seite Vortragender, Vortragstitel, Datum 22 Beschäftigungsrisiko nach AA-Bezirk im Szenario B – Vergleich Arbeitsort und Wohnort Arbeitsort Wohnort Kategorie I bis -5,4% der SvB Kategorie II -5,4 bis -6,3% der SvB Kategorie III -6,3 bis -7,2% der SvB Kategorie IV Mehr als -7,2% der SvB

24 23 Struktur des reg. Arbeitsmarktes

25 Seite24 Gesamtdarstellung: Arbeitsmarktverfassung Indikatoren: - Aloquote - Erwerbstätigenquote - SGB II Quote Stark überdurch- schnittlich Überdurch- schnittlich Durchschnittlich Stark unterdurch- schnittlich Unterdurch- schnittlich

26 Seite25 Gesamtdarstellung: Entwicklungspotenzial Indikatoren: - Bevölkerungsentwicklung - Anteil Hochqualifizierter - Anteil Schulabgänger ohne Abschluss Überdurch- schnittlich Stark überdurch- schnittlich Stark unterdurch- schnittlich Durchschnittlich Unterdurch- schnittlich

27 26 Einzelhandel

28 Seite27 Risikomonitor lokaler Arbeitsmarkt – mathematische Betrachtung - Finanzdienstleistungen - Automobil- und Maschinenbau - Chemie sowie abhängige Branchen - Metallerzeugung, elektronische Ausrüstung, Reparatur und Installation, Handel mit Kfz - Zeitarbeit - Landverkehr, Luft- und Schifffahrt - Gastronomie und Beherbergung - Architektur- und Ingenieurbüros und Werbung/Marktforschung

29 Seite28 Risikomonitor lokaler Arbeitsmarkt bis 31.12.2009 nach Erkenntnissen der AA Oldenburg - Finanzdienstleistungen - Automobil- und Maschinenbau - Chemie sowie abhängige Branchen - Metallerzeugung, elektronische Ausrüstung, Reparatur und Installation, Handel mit Kfz - Zeitarbeit - Landverkehr, Luft- und Schifffahrt - Gastronomie und Beherbergung - Architektur- und Ingenieurbüros und Werbung/Marktforschung

30 Seite29 Risikobranchen Agenturbezirk (Monitoring AA Oldenburg) Risikoklasse – 3 - Gastronomie, Beherbergung (ca. 4.600 SvB) - Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (ca.1050 SvB) - Metallerzeugung und –bearbeitung (ca. 950 SvB) Risikoklasse – 2 - Handel mit Kraftfahrzeugen, Instandhaltung und Reparatur (ca. 4.350 SvB) - Maschinenbau (ca. 3.500 SvB) - Architektur- und Ingenieurbüros ca. 2.200 SvB) - Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (ca.1.550 SvB) Risikoklasse – 1 - Einzelhandel, Großhandel (ohne Handel mit Kfz) (ca. 26.300 SvB) - Lagerei und sonstige Dienstleistungen (ca. 4.750 SvB) - Sonstiger Fahrzeugbau (ca. 4.600 SvB) - Herstellung von Metallerzeugnissen, Herstellung von Druckerzeugnissen (ca. 5.800 SvB)

31 Seite30 Bei einem BIP von minus 6 % entfallen bundesweit ca. 1,7 Mio. sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze Bei einem unterdurchschnittlichen Betroffenheitsszenario hat die Region – ausgehend von 175.000 SvB am 30.09.2008 ein Risiko von minus 9.200 bis minus 10.700 SvB Von November 2008 bis Juni 2009 wurden 2.700 (+ 19%) mehr arbeitslose Menschen aus Erwerbstätigkeit registriert Die Arbeitslosenquote (Bezug: zivile Erwerbspersonen) könnte auf 9,9% bzw. 10,4% steigen


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