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Die Rose als Mitwirkende Ethik Sprache Natur- wissen- schaften Kunst Geo- grafie Sport Politik Mathe- matik Ideen-Generator Bildung für nachhaltige Entwicklung.

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Präsentation zum Thema: "Die Rose als Mitwirkende Ethik Sprache Natur- wissen- schaften Kunst Geo- grafie Sport Politik Mathe- matik Ideen-Generator Bildung für nachhaltige Entwicklung."—  Präsentation transkript:

1 Die Rose als Mitwirkende Ethik Sprache Natur- wissen- schaften Kunst Geo- grafie Sport Politik Mathe- matik Ideen-Generator Bildung für nachhaltige Entwicklung Unterricht und Schulkultur für verantwortliches Denken und Handeln entwickeln Schule

2 Vortrag Prof. Jahnke – Universität Flensburg: Streitschlichter Schülerparlament (Partizipation) Zur Situation und zu Perspektiven der Bildung für nachhaltige Entwicklung – KMK Bericht 2012KMK Bericht 2012 Lehrerfortbildungen zu BNE formix.info/BNEformix.info/BNE Kooperation mit Nachbarschulen (Peer-Teaching) BNE – Curriculum der Schule: Wann macht welche Klasse was (in welchem Fach)? Projekt-Datenbank der Zukunftsschule.SH: LinkLink BNE Schülerfirmen : UNESCO – BNE-Projekte: Materialportal - > Bereich BNEwww.lehrer-online.deBereich BNE

3 Politik Nutzung der Methode Szenario-Technik im Unterricht:Szenario-Technik „Beyond GDP“ – vom Bruttoinlandsprodukt zu subjektiven Wohlfühlindikatoren : Die Macht einer Zahl: LinkLink Planspiel Bildung für nachhaltige Entwicklung: LinkLink

4 Ethik Ethische Dimension von BNE: Aufsatz BeckerAufsatz Becker Climate Engeneering: Gott spielen: LinkLink Unterrichtsideen: Konsum und Armut Kinderarbeit WebQuest Weltreligionen Konsum und Armut Kinderarbeit WebQuest Weltreligionen BNE-Portal Religion: BNE-Portal Ethik:

5 Präsentation Jasmin Godemann, University of Nottingham: Material Text 1: Material Text 2: Sprache

6 Naturwissenschaften Kontextorientierter Unterricht erleichtert BNE-Fokus Klimaprojekte – z.B. Wettbewerbe der Zukunftsschulen Untersuchungen zur Klimabilanz der Schule Kontroverse Diskussionen zum (sehr aktuellen) Thema Climate Engineering Schwerpunkt „Wissensgrundlage“ im Kontext („Lernen, um zu verstehen…“) Verankerung von BNE in einem verbindlichen Schulcurriculum wichtig für nicht grundsätzlich in dem Bereich aktive KollegInnen. Nutzung der Freiräume der Lehrpläne Chemie: Mikroplastik, Ozeanversauerung, O 2 -Armut im Ozean

7 Kunst

8 Kunst FORUM 4 : K U N S T Kernideen. Erfahrungen. Ergebnisse Auf dem Feld der Nachhaltigkeit steht überwiegend das WAS der Arbeit, also die Themen – Energiewende, Verkehr, Umwelt, Ernährung etc. – im Vordergrund. Wo aber das WAS einseitig dominiert, bleibt allzu oft im Dunkeln, wie sehr unse r Wahrnehmen, Erkennen, Denken und Handeln von Automatismen und Gewohnheiten bestimmt wird, die einem wirklichen Wandel im Wege stehen. BNE im Kunstunterricht könnte, sollte primär bedeuten, Methoden, Praktiken und Prozesse zu vermitteln, die von einem »starken« Menschenbild aus (jeder Mensch ein Künstler) dabei unterstützen, Bewusstheit für das WIE des In‐der‐ Welt‐Seins als Quelle eines Zukunft schaffenden Gestaltens zu entwickeln. Hat doch bereits die Quantenphysik erkennbar gemacht, dass die Art, wie die Welt – im Großen und im Kleinen – sich zeigt und wie sie ihr Potenzial entfalten kann, davon abhängt, wie wir sie betrachten, uns ihr annähern. Zentrale Fragen von BNE im Kunstunterricht sind daher: Wie nehmen wir wahr? Wie denken wir? Wie erkennen wir? Wie stehen wir in Beziehung – zu uns selbst, zueinander, zu den anders‐als‐menschlichen Lebewesen, zur Welt? Und von da aus: Welche Betrachtungsweisen und Annäherungen braucht es, damit Lebendiges und Wandelbares sich zeigen und mitgestaltet werden kann? Wie finden wir – als Individuen und Gemeinschaften – zu diesen Formen des Wahrnehmens, des Denkens und Erkennens, des Tuns, des Miteinanders? Eine solche gestalterische Auseinandersetzung mit Grundfragen menschlicher Existenz führt auf die Ebene der Gewohnheiten und Verhaltensmuster hinab, wo vorhandene Haltungen und Werte reflektiert werden können. Sobald wir beginnen zu sehen, wie wir sehen, wie wir der Welt begegnen, durch welche »Linsen« wir sie betrachten, öffnet sich ein neuer Möglichkeitsraum – mit der Freiheit, unsere Betrachtungsweisen, Haltungen und Werte, wo nötig, umzugestalten.

9 Kunst Erkundungen in dieser Tiefendimension kreativen Gestaltens bringen, auch un d gerade im Kunstunterricht, eine neue Wir‐Qualität hervor – ein generatives Wir jenseits von Individualismus und Kollektivismus. Generativ ist dieses Wir insofern, als es Emergenz‐Phänomene begünstigt: Ein Neues entsteht, das mehr als die Summe der Teile ist – siehe die Blüte der Rose. Damit bildet Kunstunterricht im Horizont von BNE elementare Fähigkeiten heraus, die zu einem verlebendigenden Lernen in allen Fächern – und zu einer gedeihlichen Schulkultur – führen können. Eine Grundlage für solchen Kunstunterricht kann es sein, »Ästhetik« neu als Gegenteil von »Anästhesie« zu bestimmen (Wolfgang Welsch, Kunsttheoretike r und Shelley Sacks, Künstlerin). So verstanden beinhaltet ästhetische Praxis ei n verlebendigtes Sein jenseits der allgegenwärtigen Betäubungen. Von da aus braucht Verantwortung nicht mehr per Gesetz oder Vorschrift von außen verordnet zu werden, sondern sie wird zur Fähigkeit, auf das, was sich i n der Welt äußert, zu antworten. Eine weitere wichtige Grundlage für BNE im Kunstunterricht bietet das erweiterte Verständnis von Kunst, wofür einst Joseph Beuys die Formel »jeder Mensch ein Künstler« und den Begriff der »Sozialen Plastik« prägte. De mnach ist jeder einzelne Mensch heute fähig und berufen, kreativ den notwendigen Wandel mitzugestalten: die derzeitigen De‐formationen umzugestalten in Formen des Lebens, Arbeit ens und Wirtschaftens, die überhaupt erst human im Sinne von menschenwürdig – und damit auch ökologisch – wären. BNE handelt davon, einander zu unterstützen, in diesem Sinne immer mehr zum Künstler, zur Künstlerin zu werden. An der Oxford Brookes University gibt es seit Ende der 90er Jahre mit der So cial Sculpture Research Unit (SSRU) eine Einrichtung zur Erforschung der Sozi alen Plastik. Dort wurden und werden Methoden, Strategien, Praktiken und Prozesse für ein transformatives Arbeiten im Kunstunterricht – im Sinne von BNE – entwickelt. Dazu gehören das »aktive Sehen«, das »aktive Zuhören«, die »aktive Stille«, das »bildnerische Denken«, das »innere Atelier finden« o der das dialogische Prinzip. Mit dem Prozess Vom Es zum Du (Apfel‐Prozess) wurden einige dieser Methoden im Forum 4 praktiziert.

10 Geografie Geografie begreifen als Brückenfach zwischen Naturwissenschaften und Gesellschaftswissenschaften „lokales Handeln“ – globales Denken: Bei Projekten immer „globales Lernen“ mitdenken „Bundnis Eine Welt“ : Vorbildfunktion von Schulfesten, Mensa (Bio, FairTrade) thematisieren Unterrichtsideen: „ Der Weg des T-shirts!“ ; Herstellung von Schokolade; Wasser; „Meine Jeans“ -- Kooperationen mit den Naturwissenschaften interdisziplinäres statt multidisziplinäres Arbeiten Hoher Anteil von Partizipation der Lernenden Probleme sind weniger inhaltlicher als didaktisch- methodischer Natur, außerdem: Rahmenbedingungen Geografische Projekttage/ Fachtage/ Kompetenztage- Experten von außen- Vorhabenwoche- Besuch von Instituten- globale Schulpartnerschaften

11 Sport Thema Sportkleidung / Artikel Fächerübergreifendes Lernen am anderen Ort inklusive sportlicher Elemente (Laufen, Wandern, Klettern) in der Natur Link zur Netzseite unseres Referenten: Schulische Flohmärkte, Tauschbörsen Nachhaltige Anschaffungen von Geräten für den Sportunterricht, Einbindung der Schüler in die Planung (z.B. beim Kauf von nachhaltig hergestellten Fußbällen) Nachhaltigkeit in der Bewertung einbeziehen (Sportnote) Der Nachhaltigkeitsbericht des DfB: LinkLink Sportarten fördern, die „naheliegen“: In S.-H. Segeln statt Skifahren Thema Gesundheit und Ernährung – Verbindungen zum naturwissenschaftlichen Unterricht Werteerziehung (Fairness im Sinne der Nachhaltigkeit)

12 Die Rose als Mitwirkende Während der Fachtagung stand eine rote, langstielige Rose vorne neben dem Rednerpult. In vielen Kulturen rings um den Globus versinnbildlicht die Rose das Geheimnis der Liebe. Doch verkörperte die Rose hier – sie wurde am Bahnhof erworben und stammt aus Ecuador – auch das immense soziale und ökologische Unrecht, den vielen Schmerz, den unsere derzeitige Art des Lebens und Wirtschaftens in die Welt bringt. »Ohne die Rose machen wir gar nichts«, so Joseph Beuys, dessen neues, erweitertes Verständnis von Kunst ein stärkender, ermutigender Impuls für die Anwesenden sein kann: »Die alte Gestalt, die stirbt oder erstarrt ist, in eine lebendige, durchpulste, lebensfördernde, seelenfordernde, geistfördernde Gestalt umzugestalten. Das ist der erweiterte Kunstbegriff«. (Beuys) In diesem Sinne dürfen sich alle BNE-Akteure als Künstlerinnen und Künstler verstehen. Und sie erinnert an das Geheimnis des Wandels. Wenn wir einmal versuchsweise die Blüte vor unseren Augen verbergen, um eine Weile nur den Stängel und die Blätter anzuschauen, wobei wir uns vorstellen, wir hätten noch nie eine Blume, noch nie eine Rose gesehen: Würden wir es dann für möglich halten, dass aus dem, was sich uns mit dem grünen Pflanzenteilen darbietet, auf einmal etwas wie eine solche Blüte entsteht? Von dem, was ihr vorausgeht, dem Stängel und den Blättern aus betrachtet, ist die Blüte eine Revolution. Etwas in jederlei Hinsicht Neues, das wie von außen, wie von oben in Erscheinung zu treten scheint. Doch zugleich wissen wir: Schon vom ersten Wurzelhärchen an ist dieses Wunder vorbereitet, angelegt. Alles an dem Pflanzenwesen wirkt, wenn auch dem Auge verborgen, mit an dieser scheinbaren Revolution. Die Blüte ist also doch eher eine Evolution, die aus vielen kleinen, meist unsichtbaren Schritten hervorgeht. Oder? Wahrscheinlich gilt beides. Jedenfalls dürfen alle, die, wie die BNE-Akteure, am Wandel hin zu einem zukunftsfähigen Leben und Wirtschaften mitwirken, sich als (R)Evolutionäre im Sinne der Rose verstehen.

13 Mathematik Simulation von Straßenverkehr: LinkLink


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