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© Susanne Weller, Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. Stand der Umsetzung der Rahmenkonzeption Migrationsfachdienste in Brandenburg.

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Präsentation zum Thema: "© Susanne Weller, Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. Stand der Umsetzung der Rahmenkonzeption Migrationsfachdienste in Brandenburg."—  Präsentation transkript:

1 © Susanne Weller, Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. Stand der Umsetzung der Rahmenkonzeption Migrationsfachdienste in Brandenburg Fachtagung der Migrationsdienste der Wohlfahrtsverbände am

2 © Susanne Weller, Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. Zur Erinnerung /2003: Rahmenkonzeption Migrations- fachdienste im Land Brandenburg vom Landesintegrationsbeirat beschlossen. Am in einer Veranstaltung der Liga für Mitgliedsorganisationen und Migrationsdienste vorgestellt und diskutiert. 07/2005: 1. Fortschreibung zum Landesinte- grationskonzept vom Kabinett beschlossen, bezieht Rahmenkonzept MFD ausdrücklich ein.

3 © Susanne Weller, Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. Ziele der Rahmenkonzeption: Flächendeckendes, bedarfsorientiertes Beratungsnetz Trägervielfalt und Subsidiarität Niedrigschwellige Beratungsangebote und –zugänge Interkulturelle Öffnung der Regelversorgung und Institutionen Anpassungsmöglichkeit an die spezifischen Gegebenheiten vor Ort Verbesserung der Zusammenarbeit vorhandener Beratungsstellen Stärkung der Mittlerfunktion

4 © Susanne Weller, Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. Kernidee der Rahmenkonzeption: Die Träger von migrationsspezifischen Bera- tungsangeboten in einer Region/ Landkreis/ kreisfreien Stadt stellen verbindliches Ein- vernehmen über die Orientierung an den Leitlinien der Konzeption zu Aufgaben- und Leistungsverständnis, Qualitätsstandards und Kooperationsstrukturen her und arbeiten gemeinsam an deren Umsetzung.

5 © Susanne Weller, Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. Landesintegrationskonzept 7/2005: Umsetzung Konzept trägerübergreifendes, migrationsspezifisches Beratungsnetz mit ein vernehmlicher Orientierung an gemeinsamen Leitlinien und Standards Aufhebung Bindung Kostenerstattung des Landes an die Art der Unterbringung Erhalt d. Qualifikationsniveaus der Berater/innen Aufhebung Trennung Beratungsstrukturen nach Art der Unterbringung Einbindung Flüchtlingsberatung in einen MFD

6 © Susanne Weller, Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. Weitere neue Rahmenbedingungen... → 05/ 2004 EU-Erweiterung → ab 1/ 2005: Zuwanderungsgesetz und Sozialreformen → Zusammenführung der Ausländersozial- beratung und Aussiedlerberatung für Erwachsene in einer bundesfinanzierten Migrationserstberatung → Sinkende Zuwandererzahlen

7 © Susanne Weller, Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. Stand der Umsetzung: Änderung Erstattungsverordnung steht bevor u. führt den Begriff der „migrationsspezifischen sozialen Beratung“ ein. Anpassung der „Mindestbedingungen für den Betrieb v. Gemeinschaftsunterkünften...“ war zum geplant. Verlängerung d.bisherigen Mindestbedingun- gen bis mit Experimentierklausel Arbeitsgruppe „Optimierung der Beratungs- strukturen“ des Landesintegrationsbeirates seit 05/ 2005

8 © Susanne Weller, Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. AG „Optimierung Beratungsstrukturen“ Auftrag: Erarbeitung einer Handreichung zur Umsetzung des Migrationsfachdienstkonzeptes vor Ort

9 © Susanne Weller, Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. AG „Optimierung Beratungsstrukturen“ → Anregungen und Empfehlungen für gute Ansätze der Umsetzung → Modellhaft, möglichst konkret, und mit Beispielen für gute Praxis → Adressaten: Landkreise/ Kommunen, Träger und Mitarbeiterinnen v. Beratungsstellen und von Übergangswohnheimen, weitere Interessierte Auftrag: Erarbeitung einer Handreichung zur Umsetzung des Migrationsfachdienstkonzeptes vor Ort

10 © Susanne Weller, Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. Handreichung AG 4: Drei inhaltliche Schwerpunkte: 1.Aufgaben der Migrationsfachdienste und Aufgabenteilung 2.Organisations- und Kooperationsstrukturen der MFD 3.Evaluierung und Datenerfassung/ Dokumentation* (* zur Zeit zurückgestellt)

11 © Susanne Weller, Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. Zwischenbericht AG : → AG empfiehlt die Veröffentlichung der Handreichung zusammen mit der Rahmenkonzeption Migrationsfachdienste als Broschüre im ersten Quartal 2006 → Beantragt in der nächsten Beiratssitzung am die Beauftragung mit der Weiterarbeit bis Fertigstellung spätestens Februar 2006

12 © Susanne Weller, Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. Migrationsspezifische Beratung – was ist das? Soziale Beratung: Aktivierung d. Klienten durch Erhöhung der Selbsthilfekompetenz Sozialintegrative Funktion ≠ Betreuung: Entlastung des Klienten durch Hilfestellung

13 © Susanne Weller, Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. Allgemeine soziale Betreuung in Gemeinschaftsunterkünften/ ÜWG: Zielt auf den Betreuungsbedarf aufgrund der Einschränkung der Selbständigkeit bei Unterbringung in GU und umfasst: Organisation des Zusammenlebens d. Bewohner/innen in der GU, Unterstützung gegenseitiger Hilfe Sicherstellung d. Funktion der Ausstattung Postverteilung Unterstützung bei Außenkontakten bzw. „Ersatz nachbarschaftlicher Hilfe“

14 © Susanne Weller, Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. Allgemeine soziale Betreuung in Gemeinschaftsunterkünften/ ÜWG: Vermittlung bei Auseinandersetzungen und Problemen im Heimbetrieb Informationen über grundlegende Pflichten und Rechte in der Unterkunft und Kontrolle der Einhaltung...erfordert neben organisatorischen Fähigkeiten auch die Fähigkeit zum „kultursensiblen Nachbarn“

15 © Susanne Weller, Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. Was ist ein MFD in einer Region? Der Migrationsfachdienst ist das qualifizierte Beratungsangebot in migrationsspezifischen Angelegenheiten für Zuwanderer und für nicht migrationsspezifische Dienste, Einrichtungen und Institutionen in einer Region.

16 © Susanne Weller, Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. Woraus bildet sich ein MFD in der Region? Migrationsfach- dienst in einer Region Regionale landesfinanzierte Beratung für Bleibeberechtigte nach LAufnG Regionale landesfinanzierte Beratung für Asylsuchende, Geduldete, Kriegsflüchtlinge nach LAufnG Bundesgeförderte Migrationserstbera -tung für Neuzuwanderer (soweit vorhanden) Bundesgeförderter Jugendmigrations- dienst (soweit vorhanden) Überregionale landesfinanzierte themenspezifische Beratung für Asylsuchende, Geduldete, Kriegsflüchtlinge

17 © Susanne Weller, Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. Gemeinsamkeit der Glieder des MFD: Sie beraten Neuzuwanderer und seit längerem in Brandenburg lebende Migrant/innen in migrationsspezifischen Anliegen, d.h. bei Bedarfen, Problemen und in Krisen, die migrationsbedingt sind und im Zusammenhang mit der Migrationserfahrung, spezifischen Migrationsrisiken sowie mit den Anforderungen/ Schwierigkeiten des Integrationsprozesses stehen.

18 © Susanne Weller, Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. Migrationsspezifische Beratung: Besondere Bedarfslagen resultieren aus speziellen Migrationsrisiken, die mit dem Weggang aus dem Herkunftsland und der Ankunft in einer unbekannten Umgebung und Lebenssituation zu tun haben und mit den Bemühungen, sich zurechtzufinden und heimisch zu werden.

19 © Susanne Weller, Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. Besondere Bedarfslagen: → ungesicherter Rechtsstatus und prekäre wirtschaftliche Lage als Verursacher oder Verstärker → Verlust des vertrauten Umfeldes als soziale, strukturelle, geografische Entheimatung → Entwurzelung und Identitätskrisen, Existenz- ängste → Anpassungsdruck bzw. Ausgrenzungs- und Diskriminierungserfahrungen → Sprachbarrieren → Wertekonflikte und Orientierungsprobleme

20 © Susanne Weller, Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. Besondere Bedarfslagen: → rechtliche Angelegenheiten (Status, Asyl-, Aufenthaltsrecht, Staatsangehörigkeit etc.) → Bilaterale Fragestellungen betr. Herkunfts- u. Deutschland (soziale Sicherung, Personen- standsfragen, Wehrpflicht, etc.) → Rückkehr und Weiterwanderung....treten in allen/ verschiedenen Phasen der Migration und Integration auf, sind nicht an Neuzuwanderung gebunden!

21 © Susanne Weller, Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. Aufgaben Migrationsfachdienst Anlauf- und Clearingstelle f. Zugewanderte Beratung und Begleitung v.Neuzuwanderern und „Altkommern“ Bleibeberechtigten, Flüchtlingen,Asylsuchenden Flankierende Integrationsmaßnahmen Vermittlerrolle in das soziale und psychosoziale, das Gesundheits-,Bildungs- und sonstiges Dienstleistungssystem Begegnungs- u. gemeinwesenorientierte Arbeit Unterstützung bei interkultureller Öffnung

22 © Susanne Weller, Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. Aufgabenteilung und Spezialisierung: Prozess der Abstimmung und des Aufeinanderzugehens Identifikation + Nutzung unterschied- licher Schwerpunkte + Ressourcen, (z. B. individuelle Kompetenzen von Mitarbeiter/innen) Gemeinsame Bedarfsanalyse im LK/ in der Region Fachliche, zeitliche und örtliche Deckung des Gesamtbedarfs

23 © Susanne Weller, Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. Aufgabenteilung nach Aufgaben- schwerpunkten: alle Dienste im gesamten Territorium tätig inhaltliche Aufgabenteilung + Spezialisierung → z. B. Schwerpunkt: „Strukturelle Integration“ durch landesfinanzierte MD für Bleibeberechtigte unmittelbar nach der Aufnahme im Landkreis (Unterstützung bei Anmeldeverfahren, Wohnungsmiete, Kontoeinrichtung etc.) → z. B. Schwerpunkt: individuelle Integrationsförderung und Fallmanagement durch MEB und JMD Wechselseitige Ergänzung

24 © Susanne Weller, Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. Aufgabenteilung nach Aufgaben- schwerpunkten: Doppelarbeit vermeiden durch hohes Maß an Abstimmung Gemeinsame Koordinierung + konkrete Absprachen zu Öffentlichkeits- Netzwerkarbeit, interkulturelle Öffnung, Coaching Ehrenamt etc Fallbesprechungen und Federführung bei gemeinsamer Arbeit an einem „Fall“ Transparenz der Aufgabenteilung für Klienten und Öffentlichkeit erforderlich

25 © Susanne Weller, Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. Aufgabenteilung nach Zielgruppen: Erwachsene + jugendliche Zuwanderer → Gemeinsame Aufgaben MEB und JMD → „Schnittmenge“ KlientInnen unter 27 Jahren Bei Nutzung beider Dienste abgestimmte Beratung nötig z. B. zu Integrationsförderplan, sozialpäd.Begleitung des Integrationskurses Wechselseitige Vermittlung zur Nutzung spezifischer Kompetenzen der MitarbeiterInnen Beratungsprofil schärfen und nach außen deutlich machen

26 © Susanne Weller, Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. Aufgabenteilung nach Zielgruppen: Erwachsene + jugendliche Zuwanderer Spezialisierung: z.B. bei Vertetung jugendspezifischer Belange im Sozialraum, Zusammenarbeit mit Schule, berufliche Bildungseinrichtungen, Jugendamt, Gruppenarbeit etc. Aufgabenteilung u. Kooperation: Sozialraum-, Netzwerkarbeit, interkulturelle Öffnung, Öffentlichkeits- u. Lobbyarbeit regelmäßige Zusammenkünfte sinnvoll

27 © Susanne Weller, Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. Aufgabenteilung nach Zielgruppen: Flüchtlinge und Asylsuchende Spezialisierung sinnvoll, da i.d.R. unsicherer Aufenthaltsstatus, (noch) kein auf Dauer angelegtes Bleiberecht. Viele aufenthalts- und sozialrechtliche Einschränkungen sind zu berücksichtigen. Aufgabenteilung punktuell, z. B. bei Fragen der Öffentlichkeitsarbeit und Übergabe, wenn Aufenthaltstitel erteilt wird. Thematische Aufgabenteilung zwischen landesgeförderten Stellen im LK und den landesgef.überregionalen Beratungsstellen

28 © Susanne Weller, Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. Regionale Aufgabenteilung: z. B. weil nicht alle Migrationsdienste im LK weiträumige Kreise mit dezentraler Ansiedlung ungünstiger ÖPNV → MEB, landesfinanzierte Beratung für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge ergänzt durch JMD nehmen alle Aufgaben migrationsspezifischer Beratung wahr. → Zusammenarbeit über den Einzelfall hinaus → Regelmäßige gemeinsame Besprechungen → Kooperationsvereinbarung

29 © Susanne Weller, Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. Wünsche der AG „Optimierung der Beratungsstrukturen“ an SIE: Wo und was funktioniert (es) gut? ☺ Hinweise auf gute Praxis + Erfahrungen auf dem Weg zum Migrationsfachdienst ☺ Organisations- u. Kooperationsformen ☺ Aufgabenteilung und Spezialisierung ☹ Stolpersteine und Schwierigkeiten

30 © Susanne Weller, Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!


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