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FRÜHKINDLICHE BILDUNG Sprachen Sprachbildung und Sprachförderung im Landkreis Goslar.

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Präsentation zum Thema: "FRÜHKINDLICHE BILDUNG Sprachen Sprachbildung und Sprachförderung im Landkreis Goslar."—  Präsentation transkript:

1 FRÜHKINDLICHE BILDUNG Sprachen Sprachbildung und Sprachförderung im Landkreis Goslar

2 Start gGmbH – Hintergrundinformationen Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft Start gGmbH ist ein bundesweit anerkannter Träger der freien Jugendhilfe und bereits seit 1994 bundesweit aktiv in den Bereichen Organisationsentwicklung und -beratung, Qualifizierung und Supervision, Praxisentwicklung und Forschung sowie im Sozialmarketing. Die Start gGmbH arbeitet seit 2006 insbesondere im Bereich des Kinderschutzes und damit unmittelbar auch im Bereich der Kindertagesbetreuung, so jeweils landesweit im Rahmen der Fachstelle Kinderschutz Brandenburg und des Bündnisses Kinderschutz im Land Mecklenburg-Vorpommern. Bezüglich der Qualifizierung des Arbeitsfeldes Kindertagesbetreuung hat sich die Start gGmbH in der Vergangenheit unter anderem Kompetenzen erworben über das Projekt „Sprachentwicklung in Kindertagesstätten“ der Stadt Halle an der Saale oder die Arbeit der Landesarbeitsstelle Frühförderung im Land Brandenburg. FRÜHKINDLICHE BILDUNG

3 Programmziele*  systematische Integration von Sprachbildung und Sprachförderung in den pädagogischen Alltag von Kindertageseinrichtungen  Förderung aller Kinder vom Eintritt in die Kindertageseinrichtung bis zur Einschulung gemäß des individuellen Bedarfs * gemäß Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung des Erwerbs der deutschen Sprache im Elementarbereich. Erl. D. MK vom 2. Mai 2011 FRÜHKINDLICHE BILDUNG Sprachen

4 Programmschwerpunkte*  Entwicklung und Umsetzung von Konzepten zur systematischen Integration von Sprachbildung und Sprachförderung in den pädagogischen Alltag von Kindertageseinrichtungen  Entwicklung und Umsetzung von Förderansätzen für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf  Qualifizierung von Fach- und Leitungskräften, einschließlich Beratung, Coaching und Supervision * gemäß Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung des Erwerbs der deutschen Sprache im Elementarbereich. Erl. D. MK vom 2. Mai 2011 FRÜHKINDLICHE BILDUNG Sprachen

5 Programmvoraussetzungen*  Entwicklung der Sprachkompetenz der sozialpädagogischen Fachkräfte  Zusammenarbeit mit Eltern  Kooperation mit Grundschullehrkräften bei Sprachförderungen im letzten Jahr vor der Einschulung  Reflexion der Maßnahmen  formative Evaluation der Maßnahmen * gemäß Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung des Erwerbs der deutschen Sprache im Elementarbereich. Erl. D. MK vom 2. Mai 2011 unter Berücksichtigung der Handlungsempfehlungen zur Sprachbildung und Sprachförderung im Elementarbereich. NKM Juli 2011 Sprachbildung und Sprachförderung Handlungsempfehlungen zum Orientierungsplan für Bildung und Erziehung im Elementarbereich niedersächsischer Tageseinrichtungen für Kinder FRÜHKINDLICHE BILDUNG

6 Grundsätzliches : -Aufbau auf vorhandenem Wissen und Kompetenz nutzen -Ressourcenorientierte alltagsbezogene Sprachförderung -Modulhafte - Prozesshafte - Praxis Qualifizierung -Theorie – Praxis – Reflexion -Fachexpertinnen aus Wissenschaft und Praxis -Nachhaltiger Aufbau einer tragfähigen Struktur -Ansprechpartner vor Ort -Qualifizierung dicht dran, in drei Regionen des Landkreises

7 FRÜHKINDLICHE BILDUNG Unser Vorgehen: Wissen nutzen!! Die Einrichtungen und ihre Mitarbeiterinnen sind auf einem je unterschiedlichen Stand, es bestehen Kontakte, Netzwerke zu Ärzten, Logopäden, dem Gesundheitsamt und den Grundschulen. Dieses Wissen gilt es bei der Konzipierung des Programms zu nutzen. Mit einer Zukunftswerkstatt soll der Bestand erhoben und der Konzeptentwurf verfeinert und auf die tatsächlichen Bedürfnisse der Träger, Mitarbeiterinnen, Nutzer und Partner zugeschnitten werden. Zukunftswerkstatt zentral Konzeptüberarbeitung Kontraktierung zwischen Trägern Landkreis Start

8 FRÜHKINDLICHE BILDUNG Qualifizierung : Die Qualifizierung erfolgt auf zwei Ebenen Mitarbeiterinnen Dezentral an drei Standorten Herzschrittmacher/ Netzwerker Zentral Um den unterschiedlichen Vorkenntnissen gerecht zu werden und eine Planungsflexibilität für Träger und Mitarbeiterinnen zu ermöglichen wird es Pflicht- und Wahlmodule geben, diese werden je in den Standorten angeboten. Sollte man nicht zu einem Termin in der eigenen Region teilnehmen können, wären die anderen Standorte als Ausweichtermin möglich. Es wird angestrebt neben einer Zertifizierung von Start und dem Landkreis ein Landeszertifikat zu erhalten, auf diesem Hintergrund kann noch keine genaue Stundentafel angegeben werden. Geplant sind Tagesveranstaltungen

9 FRÜHKINDLICHE BILDUNG Pflichtmodule/ Beispiele Spracherwerb/Sprachentwicklung -Zusammenhang zwischen motorischer, sensorischer, geistiger und sprachlicher Entwicklung erkennen, Verlauf der Sprachentwicklung, mit ihren einzelnen Phasen -Wissen über Sprachentwicklung aktualisieren, erweitern, vertiefen Spracherwerb bei mehrsprachig aufwachsenden Kindern Begriffsklärung „Mehrsprachigkeit“ simultaner Erstspracherwerb sukzessiver Zweitspracherwerb Mögliche Beeinträchtigungen/Sprachauffälligkeiten Ursachen möglicher Beeinträchtigungen unterschiedlichste Sprachauffälligkeiten erkennen können durch Tonbeispiele, auch aus der eigenen Praxis

10 FRÜHKINDLICHE BILDUNG Sprachförderkompetenz/Rolle der Erzieherin - Die Erzieherin als Sprachvorbild - Sprechgelegenheiten und Sprechanlässe in der Kita - Zusammenarbeit mit Eltern - Grundprinzipien der Sprachförderung - Förderbereiche in der Sprachförderung - Erfahrungsaustausch mit Anregungen und Spielideen aus der Praxis Wahlmodule/Beispiele Zusammenarbeit zwischen Kita und Grundschule hinsichtlich Sprachbildung und Sprachförderung Welche Formen der Zusammenarbeit bestehen? Kooperationen zwischen Kita und Grundschule Gemeinsame Projekte im Übergang von Kita zur Grundschule Erfahrungsaustausch mit Anregungen aus der Praxis

11 FRÜHKINDLICHE BILDUNG Erstellen eines Sprachförderkonzeptes für die Einrichtung Beschreibung der Beobachtungs- und Dokumentationsinstrumente zur Erfassung der Sprachkompetenz Beschreibung der praktizierten Ansätze für Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita Zusammenarbeit mit den Eltern Übergang von Kita zur Grundschule Erfahrungsaustausch mit Anregungen aus der Praxis Das waren ein paar Beispiele die angeboten werden können!!!

12 FRÜHKINDLICHE BILDUNG Nähere Modulbeschreibung/ So könnte das Thema aufbereitet werden! Sprachförderkompetenz/Rolle der Erzieherin Inhalte: Die Erzieherin als Sprachvorbild Vortrag oder Brainstorming: Sprachvorbild Gruppenarbeit zu Sprachvorbild/Sprechverhalten Gruppenarbeit zu Handlungsbegleitendes Sprechen Sprechgelegenheiten und Sprechanlässe in der Kita Brainstorming Vortrag Gruppenarbeit: Reflexion Sprechgelegenheiten Gespräch: Sprechgelegenheiten Zusammenarbeit mit Eltern Vortrag Film zu Elternarbeit Erfahrungsaustausch

13 FRÜHKINDLICHE BILDUNG Grundprinzipien der Sprachförderung Vortrag Übung: Korrektives Feedback (korrigierende Wiederholung) Förderbereiche (ganzheitlich) Vortrag – Nonverbale Kommunikation, Hörwahrnehmung, Sprache und Bewegung, Sprache und Musik, Wortschatz, Phonologische Bewusstheit, Morphosyntax, Schriftsprache/Literacy, dialogische Bilderbuchbetrachtung, Erzählen Gruppenarbeit/Übung zur nonverbalen Kommunikation Gruppenarbeit zu den Förderbereichen - Ideensammlung Gruppenarbeit zu Literacy – vorlesen Gruppenarbeit zu Literacy – Geschichten erzählen ausgewählte Filmsequenzen zu einzelnen Förderbereichen Gespräch Förderbereiche – Spiel und Büchertisch Erfahrungsaustausch mit Anregungen und Spielideen aus der eigenen Praxis im gesamten Modul sollen Spielideen der einzelnen TeilnehmerInnen mit einfließen Film „Lust auf Sprache“

14 FRÜHKINDLICHE BILDUNG Qualifizierung „Herzschrittmacher“ Netzwerkerinnen Um eine Nachhaltigkeit zu gewährleisten möchten wir freiwillige Netzwerker aus den Region ausbilden, sie erhalten eine zusätzliche Ausbildung in den Bereichen Moderation, um den Wissensaustausch im Landkreis Goslar sicher zu stellen.

15 FRÜHKINDLICHE BILDUNG Reihe A: Inhalt Bei der Moderationsausbildung für Anfänger steht das Kennen lernen und praktische Umsetzen von Moderationstechniken und - methoden im Vordergrund. Jede Tagesveranstaltung beginnt mit einem theoretischen Input, der dann mittels Gruppen- oder Einzelübungen vertieft wird. Ausbildung für „Herzschrittmacher“ (Reihe A) Modul I Grundlagen der Kommunikation  Was ist Kommunikation?  Wozu dient Kommunikation?  Empfangen und Senden  Nonverbale Kommunikation Modul II Rolle und Selbstverständnis von Moderatoren  Fragen statt Sagen  Alles eine Frage der Haltung  Nicht bewerten und beurteilen Modul III Gruppenprozesse  Gruppenkörper  Rahmenbedingungen  Gruppenphasen  Arbeiten mit Gruppen

16 FRÜHKINDLICHE BILDUNG Modul IV Moderationsmethoden: Motivation und Aktivierung  Methoden und Arbeitsformen  Abfragetechniken und Frageformen Modul V Moderationsmethoden: Konfliktbewältigung  Störungen haben Vorrang  Wie erkenne ich Störungen?  Wie gehe ich auf Störungen ein?  Vermittlung und Konfrontation Modul VI Moderationsmethoden: Zielorientierung und Ergebnissicherung  Methoden und Arbeitsformen  Gesprächsführung und Entscheidungsfindung  Visualisierungs- und Präsentationstechniken

17 FRÜHKINDLICHE BILDUNG Qualitätsforen Mit Projektfortschritt sollen Qualitätsforen entwickelt werden. Diese Veranstaltungen werden von den Netzwerkern geplant, vorbereitet, durchgeführt, reflektiert und dokumentiert. Dies geschieht gerade zu Beginn des Projektes mit Hilfe und Unterstützung der Start gGmbH. Im Laufe des Projektverlaufes und mit fortschreitender Qualifizierung wird die Verantwortung stärker auf die „Herzschrittmacher“ übergehen. Start steht begleitend bis zum Ende des Projektes zur Verfügung. Mit dieser prozesshaften Begleitung machen wir uns entbehrbar und sorgen so dafür, dass eigenverantwortlich das wichtige Thema im Landkreis Goslar weitergeführt und verankert werden kann. Mit den Qualitätsforen soll eine Struktur über die Kitas hinaus für den Landkreis erarbeitet werden.

18 FRÜHKINDLICHE BILDUNG Frühförderung Grundschule Kindertagesstätten Gesundheitsamt Elternvertreter Qualitätsforen sollen: Struktur geben, Praxistransfer und Vernetzung ermöglichen, Erfahrungsaustausch, Wissensvermittlung, Reflexion und Evaluation leisten und so Nachhaltigkeit sichern

19 FRÜHKINDLICHE BILDUNG Programmsteuerung: Die Steuerung soll unter Beteiligung möglichst vieler Betroffener erfolgen. Nach der Kontraktierung, die auf Basis des endabgestimmten Projektes zwischen Trägern, Landkreis und Start besteht, ist Start für die Programmsteuerung in Absprache mit den Partnern zuständig. Auf Wunsch kann es eine gemeinsame Steuerungsgruppe geben. Mit den eingezogenen Reflexionsschleifen: Zukunftswerkstatt und Kontraktierung, Zwischenauswertung und Nachjustierung des Projektes, Prozessauswertung und Programmfortschreibung ist bereits ein Korrektiv gegeben und unter Beteiligung möglichst vieler Akteure geplant.

20 FRÜHKINDLICHE BILDUNG Mitarbeiterinnen Start wird einen Projektleiter benennen, der das Programm vor Ort steuert und koordiniert. Dieser ist als Ansprechpartner verfügbar und bietet auch Beratungsleistung und Expertise vor Ort. Zum Einsatz kommen Kolleginnen und Kollegen die Theorie- und Praxis Erfahrungen einbringen können und im Rahmen von ähnlichen Projekten über Feldwissen verfügen. Es werden Referenten aus dem Wissenschaftlichen Bereich verpflichtet die auf Praktiker treffen. In Kooperation mit dem Bundesverband der Logopäden (dbl-ev) werden Referenten für den Bereich „alltagsbezogene Sprachförderungen“ gebunden.

21 FRÜHKINDLICHE BILDUNG

22 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Ansprechpartner Klaus Roth - Hannover Hans Leitner – Oranienburg Start-Büro Hannover Harenberger Str Hannover Tel.: 0511 / Fax: 0511 / Start-Büro Oranienburg Lehnitzstr Oranienburg Tel.: / Fax:03301 / Berlin BernburgHannover Standorte der Start gGmbH Rostock Oranien burg


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