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Amt für Volksschule und Kindergarten Deutschschweizer Lehrplan: Grundlagen und Stand der Arbeit.

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Präsentation zum Thema: "Amt für Volksschule und Kindergarten Deutschschweizer Lehrplan: Grundlagen und Stand der Arbeit."—  Präsentation transkript:

1 Amt für Volksschule und Kindergarten Deutschschweizer Lehrplan: Grundlagen und Stand der Arbeit

2 Amt für Volksschule und Kindergarten AVK Schulentwicklung, Marco Rüegg, AbteilungsleiterGrundlagenpräsentation Lehrplan Deutschschweiz, Sommer Grundfunktionen von Lehrplänen Auftragserteilung und Steuerung durch den Schulträger Koordination der Stufen und der Zusammenarbeit von Fachlehrpersonen Arbeitsinstrument für Lehrerinnen und Lehrer Grundlage für die Lehrer- innen- und Lehrerbildung Grundlage für die Lehrmittelbeschaffung Reflexionshilfe für Unterricht und Schwerpunktsetzung Unterstützung von Entwicklungen Grundlage für Leistungsüberprüfungen Teil der Identität von Schule Begründung von Infrastrukturansprüchen Legitimation gegenüber Eltern, Behörden, Steuerzahlern Grundlage für Schulaufsicht und Schulevaluation

3 Amt für Volksschule und Kindergarten AVK Schulentwicklung, Marco Rüegg, AbteilungsleiterGrundlagenpräsentation Lehrplan Deutschschweiz, Sommer Veränderter Unterricht  veränderte Lehrpläne 1984 bis 2000: Gesamtrevisionen der Lehrpläne der Jahrhundertwende 19./20. Jahrhundert in praktisch allen Deutschschweizer Kantonen

4 Amt für Volksschule und Kindergarten AVK Schulentwicklung, Marco Rüegg, AbteilungsleiterGrundlagenpräsentation Lehrplan Deutschschweiz, Sommer Grundideen der aktuellen Lehrpläne aus den Neunzigerjahren Zielorientierung, nicht Inhaltsorientierung Was soll die Schülerinnen und Schüler wann können, nicht was sollen sie wann gehabt haben Zielhierarchie Leitideen – Richtziele – Grobziele Allgemeines – Didaktische Bemerkungen Spiralprinzip Vertiefung der Fertigkeiten und selbstständigeres Arbeiten mit zunehmendem Alter der Schülerinnen und Schüler Rollenwechsel der Lehrpersonen Von der Wissensvermittlung zur Lernbegleitung Individualisierung und Gemeinschaftsbildung Eingehen auf individuelle Bedürfnisse und im Gegenzug Förderung der Sozialkompetenzen

5 Amt für Volksschule und Kindergarten AVK Schulentwicklung, Marco Rüegg, AbteilungsleiterGrundlagenpräsentation Lehrplan Deutschschweiz, Sommer Funktionen von Lehrplänen Ebene Kanton Steuerung Kanton als vom Bund beauftragter Schulträger bestimmt, was gelehrt wird Grundlage für die Schaffung und Überarbeitung von Lehrmitteln Ebene Schulbehörde / Schulleitung Orientierungshilfe Bewegen sich die Lehrpersonen im kantonalen Rahmen? Ebene Lehrerschaft Legitimation Unterricht kann gegenüber Eltern, Schülerinnen und Schülern, Schulbehörde und Schulleitung begründet werden (Schulbehörde gegenüber Eltern) Planungsinstrument Mittel- und längerfristige Planung Grundlage für Absprachen mit Parallelklassen und abnehmenden Stufen

6 Amt für Volksschule und Kindergarten AVK Schulentwicklung, Marco Rüegg, AbteilungsleiterGrundlagenpräsentation Lehrplan Deutschschweiz, Sommer Lehrplanarbeit auf drei Ebenen  Konfliktpotenzial Lehrplan Politische Ebene (Regierungsrat) Was ist gesellschaftlich relevant Unterschiedliche Interessen sowie Einstellungen und Haltungen bergen Konflikt- potenzial demokratischer Aushandlungsprozess Bildungsverwaltung Lehrplanerarbeitung, bzw. -revision Lehrplaneinführung Überprüfung der Zielerreichung Schulpraxis Konkrete Umsetzung im Unterricht

7 Amt für Volksschule und Kindergarten AVK Schulentwicklung, Marco Rüegg, AbteilungsleiterGrundlagenpräsentation Lehrplan Deutschschweiz, Sommer interkantonal kantonal Erkenntnisse aus den Evaluationen der Neunzigerjahrlehrpläne Neunzigerjahrlehrpläne erfüllen die in sie gesetzten Erwartungen nicht! Lehrpläne eignen sich kaum als Feinplanungsinstrument Lehrpläne eignen sich nur bedingt zur Zielüberprüfung (keine Feinziele) Leitfaden Unterricht (Thurgau) Treffpunkte (EDK) Schulbücher (interkantonal) Gesetze Vorschriften Lehrerbildung Weiterbildung Finanzen Klassencockpit (interkantonal) Stellwerk (interkantonal) Orientierungsarbeiten (BKZ) ESP (europäisch) IEF (schweizerisch) Qualitätskonzept Systembeobachtung Evaluation Bildungsmonitoring Kompetenzen Unterricht Lehrpläne INPUTOUTPUT Bezugsnorm für Überprüfung: Kompetenzprofile und Minimalstandards (= Feinziele)  HarmoS Überprüfung durch:

8 Amt für Volksschule und Kindergarten AVK Schulentwicklung, Marco Rüegg, AbteilungsleiterGrundlagenpräsentation Lehrplan Deutschschweiz, Sommer Deutschschweizer Lehrplan: Zielvorstellungen Kompetenzorientierung, nicht Inhaltsorientierung Was soll die Schülerinnen und Schüler wann können, nicht was sollen sie wann gehabt haben Zielhierarchie Vom Übergeordneten zum Konkreten (Bezeichnungen der Zielebenen sind noch in Diskussion) Neu: Feinziele Überprüfbare HarmoS-Kompetenzbeschreibungen (Kann-Formulierungen = Feinziele) als Lehrplanbestandteil oder als Referenzrahmen  enge Zusammenarbeit mit HarmoS  Instrumentarien zur Kompetenzüberprüfung (Testsysteme)

9 Amt für Volksschule und Kindergarten AVK Schulentwicklung, Marco Rüegg, AbteilungsleiterGrundlagenpräsentation Lehrplan Deutschschweiz, Sommer Kompetenz- niveaus Themen- bereiche Handlungsaspekte Quelle EDK Aufbau eines dreidimensionalen Kompetenzmodells HörenLesenSprechenSchreiben Sachtext Literatur ...

10 Amt für Volksschule und Kindergarten AVK Schulentwicklung, Marco Rüegg, AbteilungsleiterGrundlagenpräsentation Lehrplan Deutschschweiz, Sommer Handlungsaspekte 1.Neugierde entwickeln 2.Fragen und untersuchen 3.Informationen erschliessen 4.Ordnen, strukturieren, modellieren 5.Einschätzen und beurteilen 6.Entwickeln und umsetzen 7.Mitteilen und austauschen 8.Eigenständig arbeiten 9.Reflektieren Themenbereiche Planet Erde Bewegung, Kraft und Energie Kommunikation; regeln und steuern Stoffe Lebewesen Lebensräume und -gemein- schaften Entwicklungen Mensch und Gesundheit Mensch und Natur Natur und Technik – Perspektiven Quelle EDK z.B. Handlungsaspekte und Themenbereiche Naturwissenschaften

11 Amt für Volksschule und Kindergarten AVK Schulentwicklung, Marco Rüegg, AbteilungsleiterGrundlagenpräsentation Lehrplan Deutschschweiz, Sommer Basiskompetenzen kantonale Schwellen Sek I für leistungsdifferenzierte Strukturmodelle Entwicklungshorizont Kompetenzniveaus Möglicherweise standardisierte Prüfungen (z.B. im Bereich Fremdsprachen) Quelle EDK Basisstandards in einem Kompetenzmodell mit progressiven Niveaus

12 Amt für Volksschule und Kindergarten AVK Schulentwicklung, Marco Rüegg, AbteilungsleiterGrundlagenpräsentation Lehrplan Deutschschweiz, Sommer Grundlagen: Unterricht Selbst- evaluation (Individuum) Interne Evaluation (Organisation) Fremd- evaluation (Individuum) Externe Evaluation (Organisation) Schülerinnen und SchülerLehrerinnen und Lehrer Schulorganisation Gesetz §§ 1a, 19a; Verordnung §§ 4-6 Berufsauftrag; Lehrplan Lehrmittel, ESP, HarmoS Guter UnterrichtGute Schule, Q-Merkmale, Schulbeh. SB, SL, L+L, SHP, Th-Th Diagnose Zielüberprüfung Diagnose Zielüberprüfung Umsetzung Lernprozess Umsetzung Lernbegleitung Lernen Bildungsmonitoring Planung Lernplan Planung Förderplan Standortgespräch Zielvereinbarung Diagnose Reflexion Diagnose Auswertung Umsetzung Unterricht Umsetzung Besuche Planung Vorbereitung Planung Umsetzung Standortgespräch Zielvereinbarung Diagnose Zielüberprüfung Umsetzung Teilprojekte Umsetzung Projekte/SCHILW Planung Entwicklung Planung Entwicklung Standortgespräch Zielvereinbarung Diagnose Zielüberprüfung Qualitätssicherung durch standardbasierte Beurteilung

13 Amt für Volksschule und Kindergarten AVK Schulentwicklung, Marco Rüegg, AbteilungsleiterGrundlagenpräsentation Lehrplan Deutschschweiz, Sommer Deutschschweizer Kantone Plenarversammlung der deutschsprachigen EDK-Regionalkonferenzen Steuergruppe (erweiterter Lenkungsausschuss) Begleitgruppe Projektleitung mit Projektsekretariat Projektgruppe HarmoS Deutschschweizer Lehrplan: Arbeitsorganisation Kantonsvertretungen TG: Marco Rüegg LCH: Felix Züst Marco Adamina, PHBE Co-Leiter HarmoS NTW Konstantin Bähr BiPla ZH Christian Studer, C VSA BL Anton Strittmatter, LCH Brigitte Wiederkehr, PL 4bis8 EDK Ost Quelle

14 Amt für Volksschule und Kindergarten AVK Schulentwicklung, Marco Rüegg, AbteilungsleiterGrundlagenpräsentation Lehrplan Deutschschweiz, Sommer Stand der Arbeiten Sommer 2007 In der Projektgruppe werden die gemeinsamen Grundlagen für die Erarbeitung des gemeinsamen Lehrplans diskutiert. Klar ist, dass es sich um einen ausgearbeiteten Lehrplan mit allen Zielstufen bis hin zur konkretesten (= entspricht den Feinzielen) handeln soll, damit er auch wirklich zur Feinplanung und Zielüberprüfung verwendet werden kann. Die HarmoS-Kompetenzprofile werden entweder integrierter oder ergänzender Bestandteil des Lehrplans. Aktuell geht es beispielsweise um Fragen wie Was beinhalten die Zielebenen, wie werden sie bezeichnet? Werden Stufen- oder Jahresziele formuliert? Werden für die Sekundarstufe I Niveaus festgelegt, falls ja, wie viele? Soll eine gemeinsmame Stundentafel erarbeitet werden? Die konkrete Lehrplanerarbeitung erfolgt auf diesen Grundlagen, die im ersten Halbjahr 2008 in eine breite Vernehmlassung gehen.

15 Amt für Volksschule und Kindergarten AVK Schulentwicklung, Marco Rüegg, AbteilungsleiterGrundlagenpräsentation Lehrplan Deutschschweiz, Sommer HarmoS Projektphasen Lehrplan EE Projektplanung und Meilensteine IVIIIIII IVIIIIII IVIIIIII IVIIIIII IVIIIIII IVIIIIII Planungsstand: EEEntscheid Quelle Entscheid über Durch- führung Entscheid über Durch- führung Ver- nehm- lass- ung Ver- nehm- lass- ung Erarbeitung Grundlagen Einsetzung Projekt- organisation Einsetzung Projekt- organisation Über- arbeitung Über- arbeitung Ver- nehm- lass- ung Ver- nehm- lass- ung Erarbeitung Lehrplan Erarbeitung Lehrplan Implemen- tierung … B B Mathematik Entwicklung B B Erstsprache Entwicklung B B Fremdsprachen Entwicklung Beratung Naturwissenschaften Entwicklung Ratifizierung Beratung / E. Konkordat Vernehmlassung EE EE EE EE EE EE

16 Amt für Volksschule und Kindergarten AVK Schulentwicklung, Marco Rüegg, AbteilungsleiterGrundlagenpräsentation Lehrplan Deutschschweiz, Sommer Was soll mit dem HarmoS-Konkordat erreicht werden? Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der obligatorischen Schule vom 14. Juni 2007 I. Zweck und Grundsätze der Vereinbarung Art. 1 Zweck Die Vereinbarungskantone harmonisieren die obligatorische Schule, indem sie a.die Ziele des Unterrichts und die Schulstrukturen harmonisieren und b.die Qualität und Durchlässigkeit des Schulsystems durch gemeinsame Steuerungsinstrumente entwickeln und sichern.

17 Amt für Volksschule und Kindergarten AVK Schulentwicklung, Marco Rüegg, AbteilungsleiterGrundlagenpräsentation Lehrplan Deutschschweiz, Sommer Was regelt das HarmoS-Konkordat? Definition der Grundbildung (Basisstandards) Sprachenunterricht (Fremdsprachen) Einschulung mit 4 Jahren Dauer der Schulstufen Individuelle Durchlaufzeit (Akzeleration, Retardation) Bildungsstandards (Kompetenzen und Bildungsinhalte) Lehrpläne und Lehrmittel (sprachregional) Portfolios (zur Dokumentation des Wissens und Könnens) Bildungsmonitoring Blockzeiten und Tagesstrukturen  Inkraftsetzung wenn mind. 10 Kantone ratifiziert haben  Sechsjährige Übergangsfrist

18 Amt für Volksschule und Kindergarten AVK Schulentwicklung, Marco Rüegg, AbteilungsleiterGrundlagenpräsentation Lehrplan Deutschschweiz, Sommer Vermessene Bildung Bildungsstandards werden erst wirksam, wenn deren Erreichung auch überprüft wird. Die Überprüfung erfordert entsprechende Testinstrumentarien (vgl. Lingualevel zum ESP). Idealerweise gibt es dazu Tools zur gezielten Förderplanung, die den Schülerinnen und Schülern auch eigenständiges Lernen ermöglicht.  Die Erarbeitung der Tools wird längere Zeit in Anspruch nehmen.  Erfahrungsgemäss werden sich hier nicht zuletzt Lehrmittelverlage und private Verlage profilieren wollen.


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