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Diplomarbeit Christina Frotschnig

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Präsentation zum Thema: "Diplomarbeit Christina Frotschnig"—  Präsentation transkript:

1 Diplomarbeit Christina Frotschnig
Die Rolle der Lehrenden in studierendenzentrierten Lernszenarien an Fachhochschulen Diplomarbeit Christina Frotschnig

2 Ablauf der Präsentation
Problem- und Fragestellung Untersuchungsgegenstand und Methode Ergebnisse der Arbeit Reflexion des Stellenwerts der Arbeit gemessen am Stand der Forschung Nutzen und Verwertungsmöglichkeit Offene und neue Fragen Einbettung in Wissensmanagement Kritischer Blick Diskussion Ich beginne mit einem Überblick über die Präsentation: Nach der Vorstellung der Problem- und Fragestellung werde ich auf den Untersuchungsgegenstand und auf die Methode eingehen. Danach präsentiere ich die Ergebnisse der Arbeit und deren Interpretation. Daran anschließend möchte ich reflektieren, welchen Stellenwert die Arbeit gemessen am Stand der Forschung in diesem Bereich hat. Nach der Präsentation des Nutzen der Arbeit und Möglichkeiten der Verwertung werde ich auf offene und neue Fragen eingehen, die sich im Laufe der Arbeit ergeben haben. Nach der Erläuterung der Einbettung meiner Arbeit in das Wissensmanagement, werde ich abschließen einen kritischen Blick auf die Arbeit werfen und habe Zeit für eine anschließende Diskussion vorgesehen.

3 Problemstellung Laut Zumbach (2002) ist aktives Lernen, bei dem Lernende durch Handeln neues Wissen selbst konstruieren, wirksamer als das ausschließliche Rezipieren von Wissen. Dies wird auch vom FHR gefordert in den Richtlinien zur Akkreditierung von BA, Mag- und Diplomstg, AR 2006 Version 1.1: die Ausgewogene Gestaltung eines Theorie-Praxis-Verhältnisses sowie den Einsatz von Lehr- und Lernformen, die die Verbindung von praktischen Lernerfahrungen mit abstrakten Lerninhalten fordert. Notwendig ist also Unterricht, der Studierende in den Mittelpunkt des Lernhandelns stellt. Lehrende schlüpfen in eine neue Rolle der LernbegleiterInnen, LernberaterInnen und Coaches, die individuell auf Studierende eingehen. Diese haben unterschiedliche Lernstände und Vorkenntnisse. Von Lehrenden in solchen Lernszenarien sind zusätzliche Fähigkeiten und Kompetenzen gefordert, da nicht mehr von einer einheitlichen Vermittlung von Inhalten ausgegangen werden kann. Demzufolge sind auch die Rahmenbedingungen betroffen, zu denen didaktische Konzepte zählen.

4 Fragestellung - Arbeitshypothesen
Berücksichtigung der besonderen Rolle der Lehrenden in didaktischen Konzepten von drei ausgewählten Fachhochschulstudiengängen Lerntheorien Rolle der Lehrenden in Lerntheorien Arbeitshypothesen Rollenverständnis ist in Lerntheorien ist implizit vorgegeben Rollenverständnis wird in didaktischen Konzepten aufgenommen Fragestellung In welcher Form wird in didaktischen Konzepten von drei ausgewählten Fachhochschulstudiengängen die besondere Rolle der Lehrenden als LernberaterInnen bei studierendenzentrierten Lern- und Lehrszenarios berücksichtigt? Welche Lerntheorien stehen hinter studierendenzentriertem Unterricht in der Fachhochschullehre? Wie wird in diesen Lerntheorien die Rolle der Lehrenden gesehen? Arbeitshypothesen In Lerntheorien ist ein Rollenverständnis von Lehrenden implizit vorgegeben. In didaktischen Konzepten wird das in der Lerntheorie vorgegebene Rollenverständnis aufgenommen.

5 Aufbau der Arbeit - Untersuchungsgegenstand
Theoretischer Teil Lerntheorien Rolle der Lehrenden Lernszenarien Anwendungs-orientierter Teil Didaktisches Konzept FH Vorarlberg Lerntheorie Lernszenario FH St. Pölten FH-Stg. Bgld. Analyse der Lerntheorien und der Konzepte Beantwortung der Forschungsfrage Die Grafik veranschaulicht den Aufbau der Arbeit, die sich in einen theoretischen Teil und in einen anwendungsorientierten Teil gliedert. Untersuchungsgegenstand sind Texte zu Lerntheorien und Lernszenarien im theoretischen Teil und Texte zu didaktischen Konzepten aus Studiengängen unterschiedlicher österreichischer FH. Unterschiedlich in der Art des Stg (wirtschaftlich bzw. technisch ausgereichtet, BA, MA, MA berufsbegl., im Einsatz des Lernszenarios, der Ebene der Implementierung des Didaktischen Konzepts (LV, Modul, Stg.) allerdings vergleichbar in der dahinter liegenden Lerntheorie Didaktisches Konzept der Logistikausbildung des Stg. Wirtschaftsingenieurwesen an der FH Vorarlberg Modul Berufliche Handlungskompetenz des techn. Stg. Medientechnik an der FH St. Pölten Didaktisches Konzept des MA Stg. AW der FH-Stg. Burgenland Vergleich der Rollenbilder in Theorie und Praxis

6 Anwendungsorientierter Teil
Methode Theoretischer Teil Diskursanalyse zu Lerntheorien und Lernszenarien Anwendungsorientierter Teil Inhaltsanalyse von Texten zu didaktischen Konzepten Beantwortung der Forschungsfrage durch Gegenüberstellung der Analyseergebnisse Übereinstimmungen führen zu generalisierenden Aussagen über die Rolle der Lehrenden Die Methode zum Erkenntnisgewinn im theoretischen Teil: Diskursanalyse. Gegenstand: Texte zu Lerntheorien, (Behaviorismus, Kognitivismus und den konstruktivistischen Lerntheorien) und Texte zu Lernszenarien (selbstgesteuerten Lernen, dem handlungsorientierten Lernen, dem problembasierten Lernen und dem kompetenzbasierten Lernen ) in denen konstruktivistische bzw. gemäßigt konstruktivistische Lerntheorien ihre Anwendung finden Diese Texte werden mit den Leitfragen erschlossen: Welche Rolle spielen die Lehrenden beim Lernprozess? Wie findet Lernberatung in konkreten Lernszenarien statt? In der praxisorientierten Anwendung liegen Texte zu didaktischen Konzepten vor, die mit Hilfe eines Kriterienkatalogs kategorisiert werden. Der Analyse folgt der Leitfrage: Welche Lerntheorie liegt dem didaktischen Konzept zu Grunde und wie findet die in der Lerntheorie definierte Rolle der Lehrenden Anwendung? Die Antworten, die auf die Leitfragen gefunden wurden, werden mit Erkenntnissen aus bereits bestehenden Arbeiten zu generalisierenden Aussagen über die Rolle von Lehrenden in studierendenzentrierten Lernszenarien an Fachhochschulen zusammengefasst.

7 Arbeitshypothese verifiziert
Ergebnisse Arbeitshypothese verifiziert Rollenbild der Lehrenden weist Übereinstimmungen auf TutorInnen, LernbegleiterInnen, Facilitators Konzept „Wirtschaftsingenieurwesen“ (BA) (PBL): TutorInnen: begleiten Gruppenarbeiten nach bestimmten Regeln und Abläufen. ExpertInnen: filtern Wesentliches und Exemplarisches heraus und ermöglichen durch Problemfälle Zugang zu fachlichen Themengebieten Zu den Ergebnissen: Die Arbeitshypothese kann verifiziert werden: Das Rollenverständnis wird entsprechend den zu Grunde liegenden Lerntheorien in den Konzepten aufgenommen. Die Rollenbilder der Lehrenden entsprechen jenen der Lerntheorien. Alle drei Konzepte stellen die Lernhandlungen der Studierenden in den Mittelpunkt. Sie definieren die Rolle der Lehrenden als TutorInnen, LernbegleiterInnen oder Facilitators. Gemein ist den Begrifflichkeiten, dass sie die Aufgabe der WissensvermittlerInnen zurück stellen.

8 Konzept „Medientechnik“ (BA) (SOL):
Ergebnisse Konzept „Medientechnik“ (BA) (SOL): LernbegleiterInnen: Ansprechpartner für Studierende unterstützen sie diese in ihren Lernprozessen, fokussieren Lernprozess WissensvermittlerInnen erst in zweiter Linie: Kompetenzraster und Lernjobs Konzept „AW“ (MA) (SL): ExpertInnen: arbeiten gemeinsam mit den Lernenden und ermöglichen das individuelle Lernen Facilitator: UnterstützerIn bzw. ErmöglicherIn Bezeichnung greift weiter als TutorIn oder LernbegleiterIn. Durch Freiraum in der Auseinandersetzung mit den Lernenden sind Lerninhalte viel weiter gefasst. Sie weisen untereinander Übereinstimmungen auf. Unterschiede gibt es in der Bezeichnung und in der Ausführung der Rolle der Lehrenden: zB Im Konzept der FH Vorarlberg PBL: Lehrende als TutorInnen bezeichnet, welche die Gruppenarbeiten der Lernenden nach bestimmten Regeln und Abläufen begleiten. Sie haben auch die Rolle der ExpertInnen, die aus der Fülle des Stoffes das Wesentliche und Exemplarische herausfiltern und den Studierenden durch Problemfälle Zugang zu fachlichen Themengebieten ermöglichen. Konzept der FH St. Pölten SOL: LernbegleiterInnen, die erst in zweiter Linie WissensvermittlerInnen sind. Diese Funktion wird an Kompetenzraster und Lernjobs abgetreten. Als Ansprechpartner für Studierende unterstützen sie diese in ihren Lernprozessen. LernbegleiterIn fokussiert den Lernprozess der Person und begleitet diesen. sie sind in Begleitung des Lernprozesses tätig, die sich nicht nur in Beratung niederschlägt. Sie können daher auch andere Aufgaben erfüllen. Konzept des Studienganges „Angewandtes Wissensmanagement“ (SL) als ExpertInnen genannt, die mit zunehmender Selbstständigkeit der Studierenden die Rolle des Facilitators einnehmen. Rolle als Facilitator wird im Sinne von UnterstützerIn bzw. ErmöglicherIn verstanden. Diese Bezeichnung greift noch weiter als TutorIn oder LernbegleiterIn. Durch den Freiraum in der Auseinandersetzung mit den Lernenden sind Lerninhalte viel weiter gefasst. Als ExpertInnen im Sinne des Situated Learning arbeiten sie gemeinsam mit den Lernenden und ermöglichen ihnen in der Auseinandersetzung mit einem Wissensgebiet das individuelle Lernen.

9 Interpretation der Ergebnisse
Lernszenarien Detailliertes Lernszenario  konkretes Rollenbild und Aufgabenbeschreibung Kompetenzerweiterung Fachliche Kompetenz  Kompetenzen aus Bereichen Methodik, Didaktik, Supervision, Evaluation und Moderation Komplexität Auflistung der Kompetenzen zeichnet ein Bild komplex befähigter Lehrender Schwierigkeiten beim Nachweis Einige dieser Kompetenzen sind im Vorfeld nicht zu erheben  Aktionsforschung bzw. LV-Evaluation Lernszenarien Je detaillierter das Lernszenario im didaktischen Konzept beschrieben ist, umso konkreter wird das Rollenbild der Lehrenden und deren Aufgaben beschrieben. Kompetenzerweiterung - Die Ergebnisse stellen Anforderungen an Lehrende, die eine Zuweisung von Kompetenzen dieser Personen ermöglichen. Neben fachlicher Kompetenz sind weitere Kompetenzen erforderlich, die den Bereichen Methodik, Didaktik, Supervision, Evaluation und Moderation zuzuordnen sind die Fähigkeit zur Gestaltung von studierendenzentrierten Lernarrangements, die Fähigkeit zur Ab- und Einschätzung von Lernständen und Lernvoraussetzungen, die Fähigkeit zur Beratung in Lernangelegenheiten, die Fähigkeit zur Moderation von Gruppen, die Fähigkeit zum Einsatz prozessbegleitender Evaluation von Unterricht und Lernen, die Fähigkeit zum Einsatz adäquater Methoden in bestimmten Lernszenarien, die Kompetenz zur Supervision und die Fähigkeit zum Einsatz von Werkzeugen von Lernberatung Komplexität Auflistung der Kompetenzen zeichnet ein Bild komplex ausgebildeter Lehrender Erhebungsdefizite können entstehen Schwierigkeiten beim Nachweis Einige dieser Kompetenzen sind im Vorfeld nicht zu erheben (Ab- und Einschätzung von Lernständen und Lernvoraussetzungen) Aktionsforschung.

10 Lehre und Lernumgebungen Kompetenzen der Lehrenden
Stand der Forschung Lehre und Lernumgebungen Kompetenzen der Lehrenden Werkzeuge (Feedback, (e)Portfolio, Weblog) Forschungsarbeiten, auf die meine Arbeit aufbaut, sind drei Bereichen zuzuordnen: Lehre und Lernumgebungen Kompetenzen der Lehrenden und die Werkzeuge, die sie in ihren Lehrhandeln in studierendenzentrierten Umgebungen anwenden:

11 Stand der Forschung Arbeiten zum theoretischen Hintergrund zur Lehre definieren, was „gute“ Lehre ist: zB: Wörner (2006) definiert „gute Lehre“ als eine, die sich durch Offenheit, Aktivität, Zusammenarbeit und miteinander Lernen auszeichnet. Diese Kennzeichen seien nicht willkürlich gesetzt, sondern leiten sich aus der Zielsetzung von Lehre ab. Der Fokus liege auf dem studentischen Lernen, das die Lehrperson ermöglichen und positiv begünstigen müsse. Schulmeister (2004) meint mit „offenen“ Lernumgebungen, jene die auf didaktischen Modellen wie fallbasiertem Lernen, problemorientiertem Lernen, entdeckendem Lernen, etc. beruhen. Er meint mit dem Begriff „offen“ den Grad an Freiheit, den die Lernenden in dieser Lernumgebung einnehmen können, um ihre Lernvoraussetzungen zu selektieren, Strategien und Lernstil zu praktizieren und nach ihrer Motivation vorgehen zu können. Diese Arbeit leistet vor diesem Hintergrund einen anwendungsorientierten Beitrag zur Gestaltung von solchen offenen Lernumgebungen und innovativer Hochschullehre. Reflexion: anwendungsorientierter Beitrag zur Gestaltung von offenen Lernumgebungen und innovativer Hochschullehre

12 Stand der Forschung Zum zweiten Bereich wurden u.a. folgende Arbeiten recherchiert, die zum einen Teil auf empirischen Erhebungen beruhen: zB haben Fredersdorf und Lehner im Rahmen einer qualitativen Erhebung an der FH Vorarlberg die Lehrenden zu ihrer Rolle und deren Vorstellung von Didaktik befragt. Wichtigste Ergebnisse : Übereinstimmungen, dass heterogene Gruppen von Studierenden als Herausforderung und als „schwierig“ angesehen wurden. Als bevorzugte Handlungsmöglichkeit: Kleingruppenarbeit genannt, um Studierenden mit geringeren Vorkenntnissen das gezielte Fragenstellen zu ermöglichen. Alternativ dazu eine Abfrage von Erwartungen und Interessen im Vorfeld der Veranstaltung genannt sowie der Einsatz von Studierenden als Co-DozentInnen. Auffallend war, dass die Lehrenden das eigene Handlungsmuster und Planungshandeln nicht ändern wollten, was eventuell die Sicht auf „schwierige“ und „herausfordernde“ Situationen im Unterricht hätte ändern können. In Bezug auf diesen Bereich leistet meine Arbeit einen spezifischen Beitrag zur Diskussion der Forschungsgemeinschaft, was die Rolle der Lehrenden an FHs betrifft. Reflexion: Rolle der Lehrenden an Fachhochschulen als spezifischer Beitrag zur Diskussion in der Forschungsgemeinschaft

13 Stand der Forschung Als dritten Bereich recherchierte ich Arbeiten zu den Werkzeugen, die in studierendenzentrierten Lernumgebungen angewendet werden: Hier liegt einerseits eine große Anzahl an „kleinen“ also nicht representativen Erhebungen aus dem englischen Bereich der Hochschulbildung vor konkret: wie Lehrende mit Feedback an Studierende umgehen andererseits kommen Beiträge aus dem österreichischen Forschungsbereich von Hilzensauer & Hornung-Prähauser Beiträge zum Einsatz von e-Portfolios und Baumgartners Beschreibung einer neuen Lernkultur durch den Einsatz von ePortfolios und Weblogs Meine Arbeit gemessen am Stand dieses Forschungsbereiches zeigt die Bedeutung von Werkzeugen wie ePortfolio und Feedback schon in den didaktischen Konzepten. Sie beziehen sich auch darauf, wie Lehrende diese Werkzeuge einsetzen. Damit kann diese Arbeit eine Antwort auf eine Forderung von Mutch sein, der speziell das Geben von Feedback in der Verankerung in den Konzepten fordert. Reflexion: Bedeutung von Werkzeugen in didaktischen Konzepten Umgang von Lehrenden mit diesen Werkzeugen im Unterricht Antwort auf Kritik von Mutch: Feedback schon in didaktischen Konzepten verankern

14 Nutzen und Verwertungsmöglichkeit
Beitrag zur Hochschuldidaktik Grundlage zur Erstellung von didaktischen Konzepten Vorarbeit für erfolgreiche Umsetzung von Konzepten Erkenntnisse für die Personalentwicklung der Lehrenden an Fachhochschulen Ausrichtung der Fortbildungsmaßnahmen Vermittlung Beitrag zum Forum Hochschuldidaktik (http://www.dicfo.at/index.php) Kontakt zur ÖGHD (http://www.oeghd.or.at/index.php) Dieser Arbeit leistet einen Beitrag zur Hochschuldidaktik. - Konkret kann sie bei der Erstellung von didaktischen Konzepten beispielhaft herangezogen werden. - Wenn man das geändertes Rollenverständnis der Lehrenden bereits in den Konzepten berücksichtigt, ist die erfolgreiche Umsetzung von did. Konzepten leichter. Für die konkrete Vermittlung stehen potentiell zwei Plattformen zur Verfügung: das eine ist das Forum Hochschuldidaktik, das sich speziell der Fachhochschuldidaktik widmet und die Österreichische Gesellschaft für Hochschuldidaktik.

15 Nutzen und Verwertungsmöglichkeit
Zielgruppen Entwicklungsteams für Studiengänge StudiengangsleiterInnen HochschullehrerInnen FHR Der konkrete Nutzen liegt in den Erkenntnissen für die Personalentwicklung der Lehrenden an FHs: In Bezug auf deren Aufgaben und Kompetenzen. Das erweiterte Spektrum an Anforderungen ist in diesem Bereich sicher ein Erkenntnisgewinn und erleichtert das Formulieren von Anforderungen an Lehrende und das gezielte Suchen. Adaptierung der Fortbildungsmaßnahmen Zu den Zielgruppen zählen: Entwicklungsteams für Studiengänge, Personalentwickler, StudiengangsleiterInnen, FachhochschullehrerInnen und der FHR als übergeordnete Behörde

16 Offene und neue Fragen Offene Fragen Neue Fragen
Tatsächliche Abläufe von Lernbegleitung Strategien von Lehrenden Neue Fragen Sicht der Studierenden auf Lernbegleiter Selbstbild der Lehrenden in ihrer neuen Rolle Verbreitung innovativer didaktischer Konzepte im österreichischen Fachhochschulsektor Ist-Analyse der Fortbildungsmaßnahmen Offen geblieben sind Fragen nach tatsächlichen Abläufen von Lernberatung: welche Strategien die Lehrenden zur Lernberatung einsetzen und in welchem Ausmaß das didaktische Konzept für LV-LeiterInnen bindend ist. (Dies wäre die ursprüngliche Forschungsabsicht der Diplomarbeit gewesen: die Begleitung der Einführung des Moduls MoBeHaKo in St-Pölten durch Befragungen von Lehrenden und Studierenden. Durch eine geänderte Einführung des Moduls konnte diese Erhebung allerdings nicht durchgeführt werden.) Weiters offen, warum FHR in den aktuellen Akkreditierungsrichtinien folgender Passus aus der AR2002 nicht mehr enthalten ist: Einsatz innovativer Lehr- und Lernformen, die projekt-, problem- und handlungsorientiertes Lernen fördern Neue Fragen gehen in die Richtung, wie Studierende das geänderte Rollenbild sehen und wie sie die Umsetzung von Lernberatung wahrnehmen. Ebenso wird die Frage nach dem Selbstbild der Lehrenden aufgeworfen: können sich Lehrende in stud.zentr.LU mit dem in dieser Arbeit gezeichneten Bild identifizieren. Interessant ist auch, wie verbreitet innovative didaktische Konzepte im österreichischen Hochschulsektor sind Und welche Fortbildungsmaßnahmen für Lehrende in diesem Bereich stattfinden.

17 Einbettung in Wissensmanagement
Individuelles Lernen Lernen als Konstruktion von Wissen ist Basis des WM Organisationales Lernen Didaktische Konzepte als Regelsysteme sind Basis für organisationales Lernen (Willke) Personalentwicklung Lehrende als MitarbeiterInnen von FHs Die Arbeit ist im Wissensmanagement auf zwei Ebenen eingebettet: Es betrifft das Lernen von Studierenden, das von didaktischen Konzepten geleitet wird. Lernen als Konstruktion von Wissen ist eine Basis des WM. Andererseits betrifft es das organisationale Lernen, da die Erkenntnisse dieser Arbeit die Organisation FH betrifft und das Lernen dieser Organisation betrifft. Willke meint, dass organisationales oder institutionelles Wissen in den personen-unabhängigen, anonymisierten Regelsystemen steckt, welche die Operationsweise eines Sozialsystems definieren. Didaktische Konzepte von FHs zählen zu diesen Regelwerken. Er meint auch, dass Aufgabe des WM ist, sich um das individuelle Wissen von Personen aber auch um das organisationale Wissen kümmern muss. Nachdem sich diese Arbeit mit Kompetenzen von MitarbeiterInnen auseinandersetzt, betrifft sie Personalentwicklung als Bereich von WM: die Auswahl von MItarbeiterInnen und deren Fortbildung sind von großer Bedeutung. Eine Fortführung der Arbeit könnte ebenso sein, wie FH-Stdg. in dem Feld Personalentwicklung agieren und darauf aufbauend können Konzepte zur Personalentwicklung erarbeitet werden.

18 Kritischer Blick auf die Arbeit
Stärken Bedeutung von Lerntheorien bei der Erstellung von didaktischen Konzepten Relevante Forschungsfrage Wichtige Impulse für die zukünftige Gestaltung von innovativen Lernumgebungen an Fachhochschulen Vorarbeit zu empirischen Erhebungen Schwächen Wegfall der empirischen Erhebung Aussagekraft könnte durch Analyse von einer höheren Anzahl von Konzepten erhöht werden Zu den Stärken dieser Arbeit zählt der Fokus auf die Bedeutung von Lerntheorien bei der Erstellung von didaktischen Konzepten Die Forschungsfrage ist für die Forschungsgemeinschaft hoch relevant. Arbeit bietet wichtige Impulse für die zukünftige Gestaltung von innovativen Lernumgebungen an Fachhochschulen Ist als Vorarbeit für empirsche Erhebungen zu sehen Schwächen Durch Änderungen im ursprünglichen Forschungsfeld konnte keine empirische Erhebung gemacht werden. Aussagekraft könnte durch Analyse von einer höheren Anzahl von Konzepten erhöht werden

19 Diskussion und Fragen Problem- und Fragestellung
Untersuchungsgegenstand und Methode Ergebnisse der Arbeit Reflexion des Stellenwerts der Arbeit gemessen am Stand der Forschung Nutzen und Verwertungsmöglichkeit Offene und neue Fragen Einbettung in Wissensmanagement Kritischer Blick


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