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Demografieforum 2015 Betriebliches Gesundheitsmanagement unter Berücksichtigung von Vielfalt Fatih Keskin Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie Oberarzt.

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Präsentation zum Thema: "Demografieforum 2015 Betriebliches Gesundheitsmanagement unter Berücksichtigung von Vielfalt Fatih Keskin Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie Oberarzt."—  Präsentation transkript:

1 Demografieforum 2015 Betriebliches Gesundheitsmanagement unter Berücksichtigung von Vielfalt Fatih Keskin Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie Oberarzt der Institutsambulanz / Tagesklinik Klinik Königshof Krefeld Dortmund,

2 Klinik Königshof Krefeld Fachklinik für Psychiatrie, Neurologie und Psychotherapie 2

3 Institutsambulanz 3

4 4 Q: Vielfalt als Stärke !!!

5 5 TheaterMG-Rheydt

6 6 Was ist Betriebliches Gesundheitsmanagement ??? „Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist die … Steuerung aller betrieblichen Prozesse, mit dem Ziel Gesundheit, Leistung und Erfolg für den Betrieb und alle seine Beschäftigten zu erhalten und zu fördern. Quelle: Wegner & Hetmeier 2008

7 7 Betriebliches Gesundheitsmanagement BGM BetrieblicheGesundheits-förderung Unternehmen FührungArbeits-gestaltung Beteiligung Arbeitsschutz-Sicherheit

8 8 Beteiligung, oder auch: Wie erreichen Sie Mehmet, Manfred und Miquele gleichermaßen??? Quellen:

9 9 Migranten in Deutschland: Zahlen, Daten, Fakten 2014: 16,4 Millionen Menschen ausländischer Herkunft 1 Große Teile der Migranten 2, 3 : Geringerer sozialer Status, Niedrigerer Bildungsstand, Geringeres Einkommen, Doppelt so häufig arbeitslos, Arbeiten häufiger an Arbeitsplätzen mit belastenden Arbeitsbedingungen 1)Statistisches Bundesamt 2)Robert Koch Institut (Hrsg) (2005) Armut, soziale Ungleichheit und Gesundheit. 3)33. Zeeb H, Baune BT, Vollmer W, Cremer D (2004) Gesundheitliche Lage und Gesundheitsversorgung von erwachsenen Migranten

10 10 Damals…

11 11 Heute…

12 12 Gesundheitsvorstellung im Vergleich WestlicheGesundheitsvorstellung Biochemische Einflüsse Psychische Belastungen „Reparatur“

13 13 Gesundheitsvorstellung im Vergleich „Migrantische“Gesundheitsvorstellung Biochemische Einflüsse Religiöse / Pseudoreligiöse Einflüsse Innerfamiliäre Strukturveränderungen Migrationsspezifische Aspekte Naturereignisse „Ganzheitliche“ Heilung von Geist und Körper

14 „Ja Frau Doktor, da tut es weh und überall…alles kaputt…“ 14 Bosporus - Syndrom, Morbus Aua, Ganzkörper‐Schmerz, Mittelmeer‐, Mamma-Mia oder „Total kaputt“- Syndrom

15 Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen 15 Schwerpunktbericht der Gesundheitsberichterstattung des Bundes Migration und Gesundheit 2008 „Menschen mit Migrationshintergrund nehmen viele gesundheitliche Leistungen in geringerem Maße in Anspruch als die Mehrheitsbevölkerung“.

16 Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen 16 Schwerpunktbericht der Gesundheitsberichterstattung des Bundes Migration und Gesundheit 2008 „Sie nutzen häufiger Rettungsstellen statt Hausärzte als erste Anlaufstelle und suchen diese öfter Abends / Nachts und an den Wochenenden auf“

17 Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen 17 Schwerpunktbericht der Gesundheitsberichterstattung des Bundes Migration und Gesundheit 2008 „Früherkennungsuntersuchungen für Kinder sowie ambulante Pflegedienste werden von Migranten trotz eines bestehenden Anspruchs vergleichsweise seltener genutzt als von Deutschen.“

18 Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen 18 Schwerpunktbericht der Gesundheitsberichterstattung des Bundes Migration und Gesundheit 2008 Gründe ???  Angst, den Arbeitsplatz oder das Aufenthaltsrecht zu gefährden.  Angst vor finanziellen Konsequenzen  Kommunikationsprobleme (Sprachbarrieren und Informationslücken) Sie nehmen medizinische Leistungen deswegen oft sehr spät in Anspruch.

19 19 Kulturelle Besonderheiten in der Arbeitswelt Akzeptanz von Hierarchien Migrantische Arbeitnehmer sind es eher gewohnt Hierarchien in verschiedenen Lebensbereichen zu erwarten. Sie benötigen häufiger klare, einfache Strukturen und Führung. Q: https://image.freepik.com

20 20 Kulturelle Besonderheiten in der Arbeitswelt Kommunikation und Beziehung Kommunikation erfolgt nicht auf der Sachebene, sondern auf der persönlichen Ebene. Arbeit und Persönliches sind nicht immer scharf voneinander getrennt. Q:

21 21 Kulturelle Besonderheiten in der Arbeitswelt Individualismus vs. Kollektivismus Migrantische Arbeitnehmer sind es gewohnt eigene Interessen den Interessen des Kollektivs einhergehend mit bedingungsloser Loyalität unterzuordnen. Q:

22 22 Wie können Sie interkulturelles Gesundheitsmanagement in Ihre Betriebe und Unternehmen integrieren ?

23 23 1)Sensibilisierung der BGM - Verantwortlichen für interkulturelle Aspekte 2)Interkulturelle Schulung von Vorgesetzten 3)Qualifizierung und Einbindung von deutschen und migrantischen „Lotsen- Mitarbeitern“ 4)Aufklärung, Schulung der Mitarbeiter, Analyse der inhaltlichen Bedürfnisse der Mitarbeitergruppen Ablauf interkulturelles Gesundheitsmanagement

24 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit !


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