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509.215 SE 2st. Psychologie des Musizierens Universität Graz Sommersemester 2006 Richard Parncutt ((my last.

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1 SE 2st. Psychologie des Musizierens Universität Graz Sommersemester 2006 Richard Parncutt ((my last

2 Ziele: Wiss. Inhalte Überblick über aktuelle Forschung Überblick über aktuelle Forschung –Fragen –Ansätze –Ergebnisse Bewusstsein für Bewusstsein für –interdisziplinäre Verbindungen –Implikationen und Anwendungen

3 Ziele: Wiss. Arbeiten Literatur Literatur –finden –kritisch evaluieren –kombinieren (auch Nawi-Gewi-Praxis) Argument Argument –selbstständig entwickeln –überzeugend darstellen wissenschaftliches Referieren wissenschaftliches Referieren –frei –effektiv –audiovisuell

4 Ziele: Wiss. Kultur Peer Review praktizieren Peer Review praktizieren –Qualitätskontrolle durch wiss. Demokratie Sich gegenseitig unterstützen Sich gegenseitig unterstützen –konstruktives Feedback schreiben –bei Revisionen Feedback berücksichtigen Abgabetermine einhalten Abgabetermine einhalten Teamwork und Selbstwirksamkeit fördern Teamwork und Selbstwirksamkeit fördern

5 Organisatorisches Anwesenheitspflicht zweimalige Abwesenheit ohne Erklärung zweimalige Abwesenheit ohne Erklärung dritte Abwesenheit mit Begründung dritte Abwesenheit mit Begründung –passend, plausibel, schriftlich – an ((my last – –Betreff: LV-Name (sieht sonst wie Spam aus!) – –Ich werde Ihre Mail getrennt aufbewahren. – –Ich werde in der Regal nicht darauf antworten. halbe Anwesenheitspflicht bei neuen Terminen halbe Anwesenheitspflicht bei neuen Terminen –d.h. am Anfang des Semesters noch nicht fest Noch nicht angemeldet für diese LV? Vorbedingung für Ausstellung des Zeugnisses! Vorbedingung für Ausstellung des Zeugnisses!

6 Empfohlene LVn Das SE baut auf folgende LVn auf: 102 UE Arbeitstechniken 102 UE Arbeitstechniken 106 PS SMW 106 PS SMW 108 UE Tonsatz 108 UE Tonsatz 110 UE Mus. Akustik 110 UE Mus. Akustik 212 PS SMW-Methoden 212 PS SMW-Methoden 213 PS Musikpsychologie 213 PS Musikpsychologie 214 VO Musiksoziologie 214 VO Musiksoziologie

7 Benotung: Überblick Planungsunterlagen: 3/10 Planungsunterlagen: 3/10 Referat: 2/10 Referat: 2/10 Schriftliche Arbeit: 3/10 Schriftliche Arbeit: 3/10 Test:1/10 Test:1/10 Mitarbeit: 1/10 Mitarbeit: 1/10 - getrennte Noten für Gruppenmitglieder - Unterlagen z.T. von AssistentIn kommentiert - alle Noten hängen von Termineinhaltung ab (außer Mitarbeit)

8 Benotung: Detail AnforderungBenotungskriterien (Auswahl) Planung1. ArgumentationsgangVollständigkeit, Klarheit, Logik… 2. LiteraturverzeichnisVollständigkeit, Balance… 3. Entwurf der FolienVollständigkeit, Literatur, Klarheit… Referat4. Referat selbstDito (Inhalt und Präsentation) 5. Revidierte FolienDito Schrift- liche Arbeit 6. TextKlarheit (Grammatik, Sätze, Absätze) 7. Umgang mit Literaturgenug, passend, nach APA zitiert 8. ArgumentationsgangVollständigkeit, Klarheit, Logik… laufend9. Mitarbeitinteressante Diskussionsbeiträge Schluss10. TestKenntnis der zitierten Literatur

9 Mögliche Hauptfragen 1. Was fördert die Entwicklung des musikalischen Potenzials? 2. Was motiviert MusikerInnen, lang und konsequent zu üben? 3. Was beeinflusst Aufführungsangst? 4. Auf welche grundleg. psychol. Fähigkeit baut Blattlesen auf? 5. Auf welche grundleg. psy. Fähigkeit baut Improvisation auf? 6. Wie übt man am besten, um mus. Ziele effizient zu erreichen? 7. Wie fördert man am besten das musikalische Gedächtnis? 8. Wie werden in mus. Aufführungen Strukturen kommuniziert? 9. Wie werden in mus. Aufführungen Emotionen kommuniziert? 10. Welche Rolle spielen Körperbewegungen in Aufführungen? 11. Welche Rolle spielen die Gesten einer/s Dirigentin/en? (Die grün markierten Fragen wurden nicht gewählt)

10 Potenzial: Vorschlag Hauptfrage (HF): Was fördert die Entwicklung des musikalischen Potenzials? Hauptthese (HAT): Hauptsächlich die Personen im Umfeld eines Kindes Was spezifische Personen (Eltern, LehrerInnen, Peers) dafür tun Was spezifische Personen (Eltern, LehrerInnen, Peers) dafür tun Die Rolle der Motivation Die Rolle der Motivation Vorbilder, Motivation, Identität Vorbilder, Motivation, Identität

11 Aufführungsangst: Vorschlag HF: Was beeinflusst Aufführungsangst? HT: Hauptsächlich kognitive Faktoren Vorbereitung Vorbereitung Trait anxiety Trait anxiety Situation Situation gelernte Gedankenmuster gelernte Gedankenmuster Selbstwirksamkeit Selbstwirksamkeit

12 Blattlesen: Vorschlag HF: Auf welche grundleg. psychol. Fähigkeit baut Blattlesen auf? HT: Gestaltwahrnehmung Text versus Musik Text versus Musik Gedächtnis Gedächtnis Augenbewegung Augenbewegung Kreativität Kreativität

13 Improvisation: Vorschlag HF: Auf welche grundleg. psy. Fähigkeit baut Improvisation auf? HT: Sprache Spracherwerb Spracherwerb Improvisation als Kommunikation Improvisation als Kommunikation Gruppenkreativität Gruppenkreativität

14 Gedächtnis: Vorschlag HF: Wie fördert man am besten das musikalische Gedächtnis? HT: musikalische Struktur verstehen Rolle der Stilkenntnisse Rolle der Stilkenntnisse Rolle der mus. Analyse Rolle der mus. Analyse Struktur und Audiation Struktur und Audiation

15 Emotion: Vorschlag HF: Wie werden in mus. Aufführungen Emotionen kommuniziert? HT: Nachahmung der Sprache Sprachlicher Charakter der Musik Sprachlicher Charakter der Musik Einzelne akustische Parameter Einzelne akustische Parameter Redundanz der emotionalen Kommunikation Redundanz der emotionalen Kommunikation

16 Körperbewegungen: Vorschlag HF: Welche Rolle spielen Körperbewegungen in Aufführungen? HT: Sie unterstützen die klangliche Kommunikation von Struktur und Emotion Körperbewegungen in Musik Körperbewegungen in Musik Kommunikation von mus. Struktur Kommunikation von mus. Struktur Kommunikation von mus. Emotion Kommunikation von mus. Emotion

17 Zu den Vorschlägen Hauptthese: Hauptthese: –interessant und einheitlich! Teilthesen: Teilthesen: –verschiedene Gründe, warum die Hauptthese stimmen sollte –möglichst unabhängig voneinander (nicht überlappend) –stützen die Hauptthese direkt (Teamwork!) Generell: Generell: –Die Vorschläge sollen nicht vorschreiben, sondern inspirieren –Alles ist verbesserungswürdig –Tipp: mutig statt brav sein

18 Fehlende Gruppenmitglieder Ersatz? Ersatz? 3 Personen: 3 Personen: –Einleitung, Hauptteil, Schlussteil –Einleitung/Schlussteil, TT1, TT2 2 Personen: 2 Personen: –Einleitung/Schlussteil, Hauptteil –Einleitung/TT1, TT2/Schlussteil

19 Semesterablauf einführende Vorlesung einführende Vorlesung Themenwahl, Termine Themenwahl, Termine Erklärung der Planungsunterlagen Erklärung der Planungsunterlagen Bestandaufnahme der Literatursuche Bestandaufnahme der Literatursuche 7.4. Abgabe der Planungsunterlagen Abgabe der Planungsunterlagen Besprechung der Planungsunterlagen Besprechung der Planungsunterlagen Vorgangsweise beim Referat Vorgangsweise beim Referat Besprechung mit erster Gruppe Besprechung mit erster Gruppe erstes Referat (1 Referat pro Einheit) erstes Referat (1 Referat pro Einheit) Test Test Tipps zur schriftlichen Arbeit Tipps zur schriftlichen Arbeit

20 Termine für Referate DatumThemaMitglieder 3.5.Gedächtnis Durnig Egger Höden Schaut 10.5.Emotion Hensle Jakobitsch Nieniewska Stieber Zechner 17.5.Blattlesen Erdinger Fuchs Lueders Morscher Schauberger 24.5.Timbre Caroline Traube (Gast aus Montréal) 31.5.Potenzial Edler Fuerntrath Nageler Pichler 7.6.Improvisn. Nikzat Omerdic Quenz Riedel 14.6.Bewegung Keim Reisinger Steirer Wegscheider 21.6.Angst Dorner Hostniker Schutti Senger Weinzoedl

21 Gliederung der wöchentlichen Einheiten 10 Minuten vor Beginn: technische Geräte aufbauen und ausprobieren 10 Minuten vor Beginn: technische Geräte aufbauen und ausprobieren Organisatorisches Organisatorisches Referat Referat –4-5 Teile à 7 Minuten –Rückmeldungen und Diskussion Organisatorisches Organisatorisches

22 Nachholen fehlender Termine Bei der ersten Einheit am stimmten die Studierenden für die Verlängerung aller Termine um 15 Minuten also von 13:00 bis 14:45

23 Gliederung des Referats bzw. der Arbeit Teil*ReferatArbeit Einleitung 5-7 Minuten 2-3 Seiten 1. Teilthema 5-7 Minuten 2-3 Seiten 2. Teilthema 5-7 Minuten 2-3 Seiten (3. Teilthema) (5-7 Minuten) (2-3 Seiten) Schlussfolg. 5-7 Minuten 2-3 Seiten Referat insgesamt 30 Min.; Arbeit im 1. Abschnitt: 2 S./Teil Referat insgesamt 30 Min.; Arbeit im 1. Abschnitt: 2 S./Teil Einleitung und Schlussfolgerungen sind inhaltlich gleich Einleitung und Schlussfolgerungen sind inhaltlich gleich wichtig wie die einzelnen Teilthemen wichtig wie die einzelnen Teilthemen

24 Gruppenbildung Moderne internationale Forschungsteams Vorbild für dieses Seminar Anzahl der Mitglieder Min. 4 ( 2 Teilthemen) Max. 5 (Handhabbarkeit) Interdisziplinäre Zusammensetzung wiss. Qualität durch wiss. Vielfalt nicht mehr als 1 Spezialist/in pro Gruppe – –PsychologIn, SoziologIn, EthnologIn, GermanistIn, MusikerIn

25 Teamwork: Tipps Klare Vereinbarungen treffen und einhalten Klare Vereinbarungen treffen und einhalten –Orte und Termine für Sitzungen – –Aufgaben und Rollen der Gruppenmitglieder ein Teil des Referats pro Gruppenmitglied regelmäßig neue Aufgaben verteilen dabei teil/t jede/r auch Verantwortung für das Ganze dabei teil/t jede/r auch Verantwortung für das Ganze Sich gegenseitig unterstützen Sich gegenseitig unterstützen –unaufgefordert konstruktive Vorschläge machen –konstruktive Vorschläge gern entgegennehmen –immer diskussionsbereit sein –Probleme ohne Verzögerung ansprechen Gruppenkreativität fördern Gruppenkreativität fördern

26 Gruppensitzungen: Vorschlag Erste Sitzung: Wer sucht Literatur zu welchen Themen? Wer sucht Literatur zu welchen Themen? Brainstorming über: Brainstorming über: –mögliche Begriffskombinationen –englische Schreibweisen der Begriffe Zweite Sitzung: Durchsicht der gefundenen Literatur Durchsicht der gefundenen Literatur Haupt- und Teilthemen vorläufig festlegen Haupt- und Teilthemen vorläufig festlegen Wer präsentiert welchen Teil des Referats? Wer präsentiert welchen Teil des Referats?

27 Gruppenkommunikation Zu Beginn des Semesters: Mail an alle Gruppenmitglieder Mail an alle Gruppenmitglieder –mit allen Mailadressen und Telefonnummern –Kopie an mich Alle Mails an mich auch an alle Gruppenmitglieder weiterleiten, damit: sie am Laufenden gehalten werden sie am Laufenden gehalten werden ich allen antworten kann ich allen antworten kann

28 Planungsunterlagen 4 Seiten pro Person: 1. Deckblatt 2. Argumentationsgang (Ihr Teil des Referats) 3. Literaturliste (1-1-Bezug zum Argumentationsgang) 4. Entwurf von 6 ppt-Folien (Ihr Teil des Referats) Verpackung: die 4 Seiten zusammenheften die 4 Seiten zusammenheften eine Plastikhülle pro Gruppe eine Plastikhülle pro GruppeTermin: im muwi-Sekretariat

29 Planungsunterlagen: Deckblatt Universität, Institut Universität, Institut Nr., Typ, Leiter, Name der LV, Sem. Nr., Typ, Leiter, Name der LV, Sem. Ihr Name, Ihre Matrikelnr., Ihre Ihr Name, Ihre Matrikelnr., Ihre Thema des Referats und Ihres Teiles Thema des Referats und Ihres Teiles Datum des Referats und des Entwurfs Datum des Referats und des Entwurfs

30 Argumentationsgang: Ziele Klares wissenschaftliches Denken Klares wissenschaftliches Denken klare Präsentation und Kommunikation klare Präsentation und Kommunikation Fähigkeit, ein eigenes Argument zu konstruieren Fähigkeit, ein eigenes Argument zu konstruieren Eigenständigkeit, Überzeugungskraft Eigenständigkeit, Überzeugungskraft Teamwork Teamwork Kreativität, Interdisziplinarität, Qualitätskontrolle Kreativität, Interdisziplinarität, Qualitätskontrolle Analyse des eigenen Arguments Analyse des eigenen Arguments Eigenschaften und Funktionen verstehen von den Begriffen… Eigenschaften und Funktionen verstehen von den Begriffen… Thema, Beispiel, Frage, These, Begründung, Gegenargument, Beschränkung, Implikation, Anregung …anhand eines konkreten Beispiels

31 Gliederung des Arguments Hauptfrage 1. Teilthema 2. Teilthema 3. Teilthema Hauptthese 1. Teilthese2. Teilthese3. Teilthese Einleitung: Schluss- Folgerungen:

32 Analyse des Arguments ElementEigenschaftenFunktionen Thema klar, vollständig Identifikation BeispielvertrautRealitätsbezug FrageInhalt=ThemaZielsetzung TheseeinheitlichVereinigung Begründungempirisch/logischRealitätsbezug Gegenargumentempirisch/logischRealitätsbezug BeschränkungrealistischRealitätsbezug ImplikationenkreativRealitätsbezug AnregungenkreativFortschritt

33 Teil 1: Einleitung holistisch, kontextbezogen ReferentInName Hauptthema Ergänzungen Ergänzungen in 5-10 Wörtern; spricht Thema des Seminars an; Gegenstand ist Musik (nicht die Wiss. darüber) Erklärung des Themas – was Sie darunter meinen Erklärung des Themas – was Sie darunter meinen evtl. Definitionen von Fachausdrücken im Thema evtl. Definitionen von Fachausdrücken im Thema (Fall-) Beispiel Erklärung Erklärung Eine spezifische Person/Situation (zB Anekdote). Anschaulich, leitet Hauptfrage ein, begründet sie, verbindet Theorie mit Wirklichkeit Verbindung zum Thema (vor- und nachher!) Verbindung zum Thema (vor- und nachher!) Ausgangslage Spezifisches, relevantes, akzeptiertes Wissen in relevanten Fächern; keine Einzelstudien Hauptfrage Relevanz Relevanz Mögliche Thesen Mögliche Thesen In 5-10 Wörtern; entspricht dem Hauptthema Warum ist diese Frage wichtig und interessant? Warum ist diese Frage wichtig und interessant? Plausible Antworten, je 5-10 Wörter Plausible Antworten, je 5-10 Wörter Ihr Ansatz Überblick über Teilthemen; Erklärung ihrer Wahl

34 Teil 2, 3… (Hauptteil) analytisch, detailliert ReferentInName Teilthema Ergänzungen Ergänzungen In 5-10 Wörtern kurze Erklärung; Verbindung zur Haupfrage kurze Erklärung; Verbindung zur Haupfrage evtl. Definitionen von Fachausdrücken im Teilthema evtl. Definitionen von Fachausdrücken im Teilthema Teilfrage mögl. Antworten mögl. Antworten In 5-10 Wörtern plausible Antworten auf die Teilfrage plausible Antworten auf die Teilfrage Details Literaturquellen vergleichen, die für Teilfrage direkt relevant ist (primär empirisch; auch theoretisch) Teilthese Ihre bevorzugte Antwort auf die Teilfrage; trägt direkt zur Beantwortung der Hauptfrage bei Begründung* Empirische, theoretische & logische Indizien, die die Teilthese stützen; mehrere Studien zitieren! Gegenargumente* Beschränkungen* untergraben Teilthese bzw. stützen andere mögliche Teilthesen; schwächer als Begründung *bezieht sich ausschließlich auf die Teilthese!

35 Schlussfolgerungen holistisch, kontextbezogen wiederholt, bestätigt, vereinigt, fasst zusammen, rekontextualisiert ReferentInName Hauptfrage Hauptthese Hauptthese Wie in der Einleitung Eine plausible Antwort auf die Hauptfrage Eine plausible Antwort auf die Hauptfrage - das Gemeinsame an allen Teilthesen - geht über die zitierten Quellen hinaus - das Originelle an Ihrem Referat / Ihrer Arbeit Begründung* Das Gemeinsame an den Teil-Begründungen; Indizien, die die Hauptthese als Ganzes unterstützen, sich nicht auf einzelne Teilthemen beschränken und nur hier vorkommen; Detail vermeiden, das zum Hauptteil passt Gegenargumente* Beschränkungen* Das Gemeinsame an den Teil-Gegenargumenten und - Beschränkungen; weitere Probleme der Hauptthese Beispiel Erklärung des Einleitung-Beispiels anhand der These Implikationen* Was wäre, wenn die Hauptthese wirklich stimmte? Spezifische praktische Folgen/Konsequenzen Anregungen Spezifische Ideen zur weiterführenden Forschung *bezieht sich ausschließlich auf die Hauptthese!

36 Stufenweise Entwicklung des Argumentationsgangs Schrittweise Annäherung durch wiederholte Revision: Schrittweise Annäherung durch wiederholte Revision: –Feedback Planung –Vorbereitung Referat (Gruppe) –Feedback Referat –Vorbereitung schriftliche Arbeit (Gruppe) Meine Vorschläge: Meine Vorschläge: –hängen vom Ist-Zustand ab –ändern sich dementsprechend! Vorgang Vorgang –wiederholte Einstellung: der Weg ist das Ziel! –ziel- und prozessorientiert; quasi-hermeneutisch –bottom-up vs top-down d.h. spezifisch, literaturgeleitet vs allgemein, theoriegeleitet d.h. spezifisch, literaturgeleitet vs allgemein, theoriegeleitet

37 Argumentationsgang: Evaluationskriterien –vollständig, verständlich, präzis? –logisch, nachvollziehbar, überzeugend? –klare hierarchische Gliederung? starke Verbindung zw Haupt- u. Teilfragen starke Verbindung zw Haupt- u. Teilfragen keine Überlappung zwischen Teilthemen keine Überlappung zwischen Teilthemen –Integration aller Einträge der Literaturliste? Format: (Autor, Jahr) Format: (Autor, Jahr)

38 Planungsunterlagen: Literaturliste Ziel: Qualitätssicherung der Referate / Arbeiten rechtzeitig relevante Literatur finden! rechtzeitig relevante Literatur finden!Inhalt: 10 Einträge im APA-Format 10 Einträge im APA-Format www-gewi.uni-graz.at/staff/parncutt/zitieren.html www-gewi.uni-graz.at/staff/parncutt/zitieren.html www-gewi.uni-graz.at/staff/parncutt/zitieren.html

39 Literatursuche: Tipps Datenbanken im Internet (PsychINFO, RILM…) Datenbanken im Internet (PsychINFO, RILM…) –Unibereich: www-gewi.uni-graz.at/staff/parncutt www-gewi.uni-graz.at/staff/parncutt www-gewi.uni-graz.at/staff/parncutt –zu Hause: zuerst Cisco installieren www-classic.uni-graz.at/zidwww/kfunet/vpn/ www-classic.uni-graz.at/zidwww/kfunet/vpn/ www-classic.uni-graz.at/zidwww/kfunet/vpn/ UB-Bücherkatalog UB-Bücherkatalog Google Google In allen drei Fällen: englische Begriffe kombinieren! Z.B. music AND creativity (in title) AND trance Z.B. music AND creativity (in title) AND trance

40 Internet als wiss. Quelle? Als Infoquelle zu Büchern, Artikeln, Kapiteln Als Infoquelle zu Büchern, Artikeln, Kapiteln Als Quelle sonst nicht veröffentlichter Ideen Als Quelle sonst nicht veröffentlichter Ideen Nicht als Beweis/Begründung Nicht als Beweis/Begründung –weil nicht wissenschaftlich kontrolliert –Wikipedia kann evtl. als Ausnahme betrachtet werden APA-Format: APA-Format: Author, A. A., & Author, B. B. (Date of publication if known). Title of article or page. Retrieved/Eingesehen DATUM from Daumenregel Daumenregel –Bis zu 10% der Literaturliste

41 Literatur: Evaluation skriterien Vollständigkeit, d.h. Berücksichtigung Vollständigkeit, d.h. Berücksichtigung –der wirklich zentralen Quellen –aller relevanten Disziplinen Relevanz für Ihre Fragestellung bzw. für Ihr Teilthema Relevanz für Ihre Fragestellung bzw. für Ihr Teilthema Wiss. Qualität (z.B. Artikel aus Peer-Review-Zeitschriften) Wiss. Qualität (z.B. Artikel aus Peer-Review-Zeitschriften) Vielfalt: Vielfalt: –deutsch- und fremdsprachig (englisch überwiegt) –ältere und neuere Quellen (aktuelle überwiegen) –systematische und gewi Quellen (syst überwiegen) –Artikel, Bücher, Kapitel (primäre Quellen überwiegen) –verschiedene Fächer (das am relevanteste überwiegt) Minimale Überlappung mit anderen Gruppenmitgliedern Minimale Überlappung mit anderen Gruppenmitgliedern –Überlappung nur bei wiss. besonders ergiebigen Quellen

42 Text auf Folien: präzis und aussagekräftig –schnell verständliche Darstellung der Struktur Ihres Arguments –stichwortartig formulieren und hierarchisch gliedern Die Punkte einer Liste: nicht mehr als eine Zeile pro Punktnicht mehr als eine Zeile pro Punkt möglichst unabhängig voneinandermöglichst unabhängig voneinander im freien Vortrag erklären (nicht wörtlich ablesen!)im freien Vortrag erklären (nicht wörtlich ablesen!) Ausnahme: Zitate, Fragestellungen, Thesen: grammatikalisch vollständig formulieren grammatikalisch vollständig formulieren wörtlich von der Folie ablesen wörtlich von der Folie ablesen im freien Vortrag erklären im freien Vortrag erklären

43 Klarheit des Referats Gliederung: Gliederung: Titelfolie zu Beginn jeden Teils Titelfolie zu Beginn jeden Teils Titel auf jeder Folie (entsprichend dem Inhalt!) Titel auf jeder Folie (entsprichend dem Inhalt!) Bildschirmpräsentation-Animation-Erscheinen o.ä. Bildschirmpräsentation-Animation-Erscheinen o.ä. Verständlichkeit: Verständlichkeit: Schriftgröße nie weniger als 20 Schriftgröße nie weniger als 20 Mindestens 1 Minute pro Folie Mindestens 1 Minute pro Folie Klare, direkte Sprache Klare, direkte Sprache Erklären Sie nur Dinge, die Sie selbst verstehen Erklären Sie nur Dinge, die Sie selbst verstehen

44 Abbildungen auf Folien Grafiken, Noten.. sind besser als Text Grafiken, Noten.. sind besser als Text –A picture paints a thousand words Software kennenlernen! Software kennenlernen! –selbst zeichnen –einscannen Alle Details verständlich machen Alle Details verständlich machen –sonstige Details weglassen Achsen auf Grafiken Achsen auf Grafiken –vollständlich schriftlich und mündlich erklären

45 Erste Folie …des Referats …des Referats –LV-Nr, -Typ, -Name, Semester –Titel des Referats in 5-10 Wörtern –Namen der Vortragenden –Datum des Referats –Datum des Entwurfs …eines Teils …eines Teils –Einleitung, Teilthema oder Schlussfolgerungen –Name des/des Referenten

46 Folien: Beispiele Folien aus den Seminaren im WS05: www-gewi.uni-graz.at/staff/parncutt/ lehre/05W/05w.html (Diese als noch verbesserungswürdig betrachten!)

47 Klarheit und Effizienz Möglichst 1-1-Entsprechung zwischen: ArgumentationsgangArgumentationsgang Referat (Folien)Referat (Folien) Schriftliche ArbeitSchriftliche Arbeit d.h. möglichst gleiche BestandteileBestandteile GliederungGliederung zitierte Literaturzitierte Literatur

48 Vorbereitung des Referats Inhalt entspricht Argumentationsgang Inhalt entspricht Argumentationsgang –Termini Hauptthese Teilfrage… vermeiden Bilder sind besser als Text Bilder sind besser als Text –Software kennenlernen Jeden Punkt mündlich erklären Jeden Punkt mündlich erklären –nicht vorlesen! 7 Minuten/Person bzw. 30 Minuten/Referat 7 Minuten/Person bzw. 30 Minuten/Referat –In der Zeit bleiben

49 Zum Referat mitbringen Laptop, Datastick oder CD mit ppt Laptop, Datastick oder CD mit ppt –Klangbeispiele/Videoclips mit ppt gelinkt Feedbackbögen Feedbackbögen –Diese werden Ihrer Arbeit angehängt! 10 Minuten vor Beginn Geräte testen! 10 Minuten vor Beginn Geräte testen!

50 Feedbackbögen Ca. 8 Kopien im folgenden Format zum Referat mitbringen: Nummer/Typ/Leiter/Name/Semester der LV ReferentIn 1, ReferentIn 2, … GutachterInnen: … Datum: … Konstruktive Rückmeldungen (Highlights, Vorschläge, Fragen…)

51 Abgabe der revidierten Folien Ca. 1 Woche nach Referat per Mail Ca. 1 Woche nach Referat per Mail Vorschläge zum Referat berücksichtigen Vorschläge zum Referat berücksichtigen Als eine einzige Datei abgeben Als eine einzige Datei abgeben Die revidierten Folien werden im Internet veröffentlicht und sind Vorbedingung für Besprechung der schriftlichen Arbeit.

52 Test Wann: Wann: –letzte Einheit Dauer: Dauer: –30 Minuten (wird nachher erklärt) Prüfungsrelevant: Prüfungsrelevant: –die Themen der abgehaltenen Referate –die wichtigsten zitierten Quellen insbesondere Abstracts aus Parncutt & McPherson (2002) insbesondere Abstracts aus Parncutt & McPherson (2002)Abstracts Benotungskriterien: Benotungskriterien: –Überblick –klare Argumente –kritische Bewertung der Literatur

53 Abgabe der schriftlichen Arbeit Am Ende der Ferien (siehe nächste Seite) Am Ende der Ferien (siehe nächste Seite) Vorbild: Musterarbeit graz.at/staff/parncutt/SEmusterarbeit.doc mit: Vorbild: Musterarbeit graz.at/staff/parncutt/SEmusterarbeit.doc mit:http://www-gewi.uni- graz.at/staff/parncutt/SEmusterarbeit.dochttp://www-gewi.uni- graz.at/staff/parncutt/SEmusterarbeit.doc –Begleitbrief und Feedback –revidiertem Argumentationsgang Dazu auch anhängen: –revidierten Folien (Handzettel, 6/Seite, Schwarz auf Weiß) Spätester Termin f. Abgabe bei besonderen Gründen: Spätester Termin f. Abgabe bei besonderen Gründen: –Ende des Folgesemesters (WS: 30.9.; SS: 28.2.) –Sonst negative Note (Prüfungsabbruch) (Quelle: Vizerektor für Studium, )

54 Besprechung der schriftlichen Arbeit Vorbedingung für Termin- vergabe: Vorbedingung für Termin- vergabe: –Folien im Internet Mitzubringen: Mitzubringen: –alle Gruppen- mitglieder! –schriftliche Arbeit in 3 Exemplaren (2 für uns, 1 für Sie) –ausgefüllte Zeugnisse DatumZeitThemaMitglieder

55 Unterschied zwischen im 1. und 2. Abschnitt Musikpsychologische SE im 2. Abschnitt: Hauptfragen nicht im Voraus formuliert Hauptfragen nicht im Voraus formuliert höherer wissenschaftlicher Standard höherer wissenschaftlicher Standard flexiblere Gliederung des Arguments flexiblere Gliederung des Arguments mehr Zeit für Referat, längere Arbeit mehr Zeit für Referat, längere Arbeit Abstract Abstract Erwünscht: Vorschläge zu diesem Leitfaden Erwünscht: Vorschläge zu diesem Leitfaden

56 Unterstützung Richard Parncutt Richard Parncutt –Sprechstunde Do Uhr außer in Montreal außer in Montreal –parncutt /\+ uni-graz.at auch wenn ich nicht in Graz bin auch wenn ich nicht in Graz bin Margit Painsi Margit Painsi –Sprechstunde Di Uhr –margitpainsi /\+ gmx.at

57 Tipps zum Drucken dieser Datei In Microsoft PowerPoint: Datei-Drucken Datei-Drucken –Drucken: Handzettel (6 Folien pro Seite) –Farbe und Graustufe: Rein Schwarzweiß Änderungen zu dieser Datei Änderungen zu dieser Datei –werden mit Farbe markiert


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