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1 Prüfung: Dauer: 60 Minuten 1. Frage: Text bzw. Textausschnitt kommentieren Siehe handouts und PPPs: 2. Frage: Themenaspekt (s. Disposition auf den Handouts) 3. Transfer-Frage: Kontextualisierungen, übergreifende Zusammenhänge, u. U. eigene Wahl eines Beispiels 4. Lektüre-Frage: mind. 25 S., Titel aus Bibliographie; Frage nach Inhalt und eigener kritischer Beurteilung Weitere schriftliche Prüfungstermine s. Instituts- Homepage!

2 Paul Heyse ( ) Nobelpreis 1910

3 Kitsch: von engl. sketch – ? von dt. kitschen – den Straßenschlamm mit der Kotkrücke zusammenscharren – ?

4 Hermann Broch ( )

5 Wer Kitsch erzeugt, ist nicht einer, der minderwertige Kunst erzeugt, er ist kein Nichts- oder Wenigkönner, er ist durchaus nicht nach den Maßstäben des Ästhetischen zu werten, sondern er ist ein ethisch Verworfener, er ist der Verbrecher, der das radikal Böse will. Und weil es das radikal Böse ist, das sich hier manifestiert, das Böse an sich, das als absolut negativer Pol mit jedem Wertsystem in Verbindung steht, deshalb wird der Kitsch, nicht nur von der Kunst, sondern von jedem Wertsystem aus, das nicht Imitationssystem ist, böse sein; denn wer um des schönen Effektes willen arbeitet, wer nichts anderes sucht als jene Affektbefriedigung, die ihm das augenblickliche Aufatmen schön verschafft, der radikale Ästhet also, wird zu solcher Schönheitserzielung jedes Mittel ungehemmt verwenden dürfen und verwenden […]. Hermann Broch, Das Böse im Wertsystem der Kunst (1933)

6 Walther Killy, Deutscher Kitsch (1961): Kumulation und Repetition Lyrisierung Emotionalisierung schiefe Bilder und Pseudosymbole weltanschauliche Schwarzweißmalerei Wunscherfüllungscharakter

7 H. Clauren Mimili (1816)

8

9 Daß auf Grund historischer und geschmack- soziologischer Bedingungen ein Teilbereich der Literatur pauschal kanonisiert, ein anderer pauschal diskriminiert wird, daß und wie sich in einer zeit- genössischen Geschmacksträgergruppe oder -schicht ein Konsensus über die literarische Toleranzgrenze zwischen diesen Bereichen herausbildet, dies sind Phänomene von wissenschaftlichem Interesse. Dementsprechend funktionieren wir den Begriff um: aus einem unmittelbar ästhetischen zu einem unmit- telbar historischen, – und definieren Trivialliteratur als Bezeichnung des Literaturkomplexes, den die domi- nierenden Geschmacksträger einer Zeitgenossen- schaft ästhetisch diskriminieren. Helmut Kreuzer, Trivialliteratur als Forschungsproblem (1967)

10 Wilhelm Hauff Kontrovers- Predigt (1826)

11 Ernst Bloch Das Prinzip Hoffnung ( )

12 Wer die Dichotomie von hoher und niederer Literatur aufzuheben sich bemüht, gerät in Gefahr, gerade jener Ideologie zu verfallen, die für die Kultur- industrie charakteristisch ist: Diese sucht den Gegen- satz zu versöhnen, indem sie die ernste in der leich- ten Kunst aufgehen läßt und umgekehrt. Unterschla- gen ist dabei die geschichtliche Rolle der Kunst. [...] Wer die Dichotomie von hoher und niederer Literatur auf dem Wege einer wissenschaftlichen Methode auf- heben will, zeigt, daß seine Theorie der Trivialliteratur das Problem des Zusammenhangs von Trivialliteratur und gesellschaftlicher Realität nicht reflektiert. Christa Bürger, Textanalyse als Ideologiekritik (1980)

13 Allen prominenten Verdikten über den Kitsch ist eines gemeinsam: der Vorwurf, dass Kitsch verlogen sei, dass er die Zerrissenheit der Welt mit einem Gefühlsbrei zukleistere und dabei nach standardisierten Formeln verfahre. Diese Kritik setzt zweierlei voraus: dass der Kitsch mit der Kunst konkurriere und dass es der Kunst um die Wahrheit gehen müsse. Fallen diese Voraussetzungen weg, wird es schwierig, die Kritik am Kitsch aufrechtzuerhalten. Deshalb entspricht der Karriere von Kitsch, aber auch von Trash der Niedergang der Kunst und ihre Auflösung in der Unterhaltungsindustrie. Die Emanzipation des Kitsches ist die späte Rache des Geschmacks an der avantgardistischen Zumutung, dass es in Kunstdingen nicht um sinnliche Sensationen, sondern um Askese und Wahrheit, Bilderverbot und Verweigerung gehen müsse. Konrad Paul Liessmann, Jenseits von Gut und Böse (2003)

14 Kultursoziologie: Pierre Bourdieu: Die feinen Unterschiede (1979, dt. 1982)

15

16 80er, 90er Jahre: Cultural Studies: Kultur als Alltagspraxis, keine (wertende) Unterscheidung zwischen Hoch- und Populärkultur

17 Postmoderne: Enthierarchisierung, cross-over zwischen Kunst und Trivialkultur

18 Hans-Dieter Gelfert: Was ist gute Literatur? Wie man gute Bücher von schlechten unterscheidet (3. Aufl. 2010)

19 Jeff Koons, Pink Panther (1988)

20 Pink Panther (seit 1964), Jayne Mansfield ( )

21 Felix Salten, Bambi (1923) Film 1942

22 Bambi-Verleihung 2003

23 Elfriede Jelinek: Bambiland, UA Burgtheater

24 Inlay zum Hörbuch


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