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Pressemappe - Auditbegriffe

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Präsentation zum Thema: "Pressemappe - Auditbegriffe"—  Präsentation transkript:

1 Pressemappe - Auditbegriffe
Audit  Audit Energieaudit und Audit von Managementsystemen DIN EN und DIN EN ISO 50001 Audit =/= Audit

2 Pressemappe - Auditbegriffe
Die DIN EN ISO enthält Anforderungen an die Betriebsorganisation und Betriebsführung – an das Management eines Unternehmens – speziell im Bezug auf die Verbesserung der Energie-Effizienz. ISO 50001 Anforderungs-Katalog an Management Interpretation& Auslegung zur Umsetzung in der Betriebsorganisation Politik Auditor der Zertifizierungs-gesellschaft Unternehmen EnMS § ! Anforderungen erfüllt? Betriebsführung Daten, Fakten zu ebL Zielen, Kennzahlen (IST & SOLL-Zustände) Anforderungen Zertifikat Auch zwischen DIN EN ISO und DIN EN besteht ein Unterschied! Die beiden sehen die Welt mit ganz anderen Augen / mit ganz anderen Sichten !!!! Fangen wir mit der ISO an: Die Norm enthält einen Anforderungskatalog an das Management der Firma – also an die Art und Weise, wie der Betrieb geführt wird. Die enthält keine Lösungen oder Hinweise darauf, wie man seine Sache besonders gut macht – also wie man „gut“ managed – das steht in den sogenannten Leitfäden zu den Normfamilien … -> Die Normanforderungen müssen auf die Art, wie der Betrieb geführt wird umgesetzt und angepasst – interpretiert – werden - durch das Unternehmen oder einen helfenden Berater -> dabei werden die speziellen Handlungen/ Abläufe durch-dacht und festgelegt -> Anforderungen identifiziert und dafür gesorgt, dass sie auch eingehalten werden (Compliance) -> die Mitarbeiter informiert und möglichst weit einbezogen und geschult -> Zahlen-Daten-Fakten zum IST und SOLL-Zustand erhoben, Kennzahlen gebildet und verglichen, daraus konkrete Ziele abgeleitet -> und die Arbeit auf ein Team verteilt -> als Krönung kann man dann einen Zertifizierer und seinen Auditor holen und sich bescheinigen lassen, dass man den Standard erfüllt -> die Bescheinigung, die aussagt: „alle Anforderungen erfüllt“ nennt man Zertifikat Energie-Team System kommunizieren und leben Abläufe Audit =/= Audit 2

3 Pressemappe - Auditbegriffe
DIN EN 16247er-Reihe stellt Anforderungen an die Inhalte und den Ablauf der Beratung sowie an die Kompetenz des verantwortlich durchführenden Energieauditors (Berater oder Dritter). DIN EN bis -4 DIN EN Berater = ggf. Energieauditor Anforderungen an Beratungs-Prozess und Berater Interpretation Auslegung Auditor der Zertifizierungs-gesellschaft als Energieauditor Energie-Bericht Auditor Unternehmen Unterschrift Daten, Fakten zu ebL - Kennzahlen Was ändert sich nun, wenn man ISO durch EN ersetzt. 1) Bei der DIN EN handelt es sich um 4 zusammenhängende Teilnormen zur Durchführung von Energie-Audits mit zurzeit unterschiedlichem Norm-Geltungsbereich >>> (Normstati siehe unten) 2) gem. Einleitung : „Diese Europäische Norm definiert die Eigenschaften eines qualitativ guten Energieaudits. Sie legt die Anforderungen an Energieaudits und entsprechende Verpflichtungen innerhalb des Energieauditprozesses fest.“ „3.1 Energieaudit = systematische Inspektion und Analyse des Energieeinsatzes und des Energieverbrauchs einer Anlage, eines Gebäudes, eines Systems oder einer Organisation mit dem Ziel, Energieflüsse und das Potenzial für Energie-Effizienzverbesserungen zu identifizieren und über diese zu berichten“ -> Sie ist eine Anforderungskatalog für die Beratung, die so formuliert sind, dass sie wie eine Anleitung für den Beratungsprozess gelesen werden kann. -> Für die Kompetenzen des Beraters sind auch Anforderungen in der prEN festgelegt. -> und -> Die für das EnMS typischen Komponenten Compliance und Festlegung des Managements entfallen. -> ebenso, das Energieteam – obwohl es sehr viel Sinn macht, für die Unterstützung des Beraters Zuständige und „Mitarbeiter“ zu benennen -> im Zweifel muss man das Audit auch nicht mit den Mitarbeitern kommunizieren – nur die Ergebnisse sind mit der Organisation zu besprechen (5.6.3) -> von den Abläufen werden nur Teile festgestellt, analysiert und ggf. eine Optimierung vorgeschlagen -> Zahlen, Daten, Fakten werden zusammen mit der Beschreibung der Ausgangssituation beim Kunden, dem Vorgehen beim EnAudit und den Schlussfolgerungen als Priorisierung von bewerteten Verbesserungsmaßnahmen und Umsetzungsprogramm schriftlich in einem Energie-Bericht zusammengestellt -> wenn man bescheinigt bekommen will, dass das EnAudit konform zur EN abgelaufen ist, beauftragt man einen Zertifizierer und seinen externen Auditor und auf Einhaltung der Norm – wie eben auch, -> nur dass nicht der Betrieb, sondern der Bericht geprüft wird. Diese „Bescheinigung“ Eigentlich macht man das nur, um die Anforderungen des Spitzenausgleichs und/oder der EU-Energie-Effizienz-RL (s.u.) zu erfüllen. Dazu kommen wir später noch. …. … schauen wir uns noch kurz die ISO Anforderungen genauer an, damit Sie Ihrem Kunden ein wenig über die Unterschiede erklären können und den Hintergrund einiger Anforderungen und Vokabeln der EN kennen. ============================================ (RiLi 2012/27/EU; in Kraft seit ; muss bis 05. Juni 2014 in die nationale Gesetzgebung überführt werden) Das Ziel der EU-Energieeffizienz-Richtlinie Mit der neuen Energieeffizienz-Richtlinie wird ein neuer Rahmen für Maßnahmen geschaffen, mit dem sichergestellt werden soll, dass das Ziel der EU - die Energieeffizienz bis 2020 um 20 % zu steigern - erreicht und weitere Verbesserungen der Energieeffizienz nach 2020 vorbereitet werden. Erreicht werden soll dieses Ziel durch: Festlegung nationaler Energieeffizienzziele für 2020 Sanierungsquote für Gebäude der Zentralregierung von 3 % p. Jahr Verpflichtung zur Energieeinsparungen von 1,5 % p. Jahr Steigerung der Energieeffizienz bei Umwandlung, Übertragung und Verteilung Information und Motivation der Verbraucher Normstati - Hintergrund Normung - Stand Teil 1: Allgemeine Anforderungen Vorwort : „Im vorliegenden Teil werden die allgemeinen Anforderungen behandelt, die für sämtliche Energieaudits gelten. Zur EN gehören drei weitere Teile, die zurzeit erarbeitet werden und zusätzlich zu Teil 1 ergänzende Angaben für drei spezielle Bereiche enthalten. Die anderen Teile der EN sind:  Energieaudits — Teil 2: Gebäude;  Energieaudits — Teil 3: Prozesse;  Energieaudits — Teil 4: Transport. „ Die letzten 3 liegen als Fpre-Norm (FprEN – formular vote – s.u.) vor. beim zuständigen DIN-Normausschuss (NA AA Energieeffizienz und Energiemanagement) stehen die 3 Entwürfe auf der Seite der gültigen Normen (seit Okt 2012) und bei den Projekten (http://www.nagus.din.de/gremien/NA AA/de/ html). ============================ Daneben gibt es noch einen Norm-Entwurf, der ebenfalls als national gültig seit seinem Erscheinungsdatum am und Ausgabe auf der Seite des DIN NA 172 steht (Normausschuss) und für das CEN (Europäische Komitee für Normung) noch als prEN (Entwurf, der national veröffentlicht wurde) gilt. Hier geht es um die „Kompetenz von Energieauditoren“. Eine spezifische Internationale Norm (ISO 50002) für Energie-Audits wird derzeit ausgearbeitet und wird voraussichtlich die ersetzen. =================================================================== Energieaudits - Teil 2/3/4: ……Deutsche Fassung FprEN /3/4:2014 FprEN = Draft European Standard for formal vote d.h. Status „zur Genehmigung“ d.h., dass die Entwürfe durch die nationalen Komitees gegangen sind (Spiegelkomitees). Auf Basis der nationalen Stellungnahmen erstellt das europäische Arbeitsgremium einen Schlussentwurf, der erneut in deutscher, englischer und französischer Sprache veröffentlicht wird. Über die Annahme als Europäische Norm entscheiden die nationalen Normungsorganisationen anschließend in einer zweimonatigen Schlussabstimmung – in dieser Phase sind wir jetzt – Für die Annahme sind mindestens 71 % der gewichteten Stimmen der CEN/CENELEC-Mitglieder nötig. Die Ratifizierung einer Europäischen Norm erfolgt automatisch einen Monat nach einem positiven Abstimmungsergebnis. Messungen, Qualität, Analysen, Genauigkeit, Übersichten, Lastgänge … Priorisierung Einspar-Potentiale Wirtschaftlichkeitsrechnungen Abläufe Audit =/= Audit 3


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