Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

CONFIDENTIAL Produced by: Name Surname Date: 03.11.2005 Slide 1 Bewältigung von Unternehmenskrisen mit Unterstützung der Bank Date:9. März 2009 Produced.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "CONFIDENTIAL Produced by: Name Surname Date: 03.11.2005 Slide 1 Bewältigung von Unternehmenskrisen mit Unterstützung der Bank Date:9. März 2009 Produced."—  Präsentation transkript:

1 CONFIDENTIAL Produced by: Name Surname Date: Slide 1 Bewältigung von Unternehmenskrisen mit Unterstützung der Bank Date:9. März 2009 Produced by:Alain B. Fuchs, Leiter Firmenkunden KMU Region Zentralschweiz

2 Produced by: Christian Wolf Date: 9. März 2009, Slide 2 Krise kann ein produktiver Zustand sein. Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen." Max Frisch ( ). 1.Einleitung 2.Bank - Kunde 3.Massnahmen 4.Restrukturierung 5.Exkurs

3 Produced by: Christian Wolf Date: 9. März 2009, Slide entscheidend ist der Zeitpunkt der (Früh-)Erkennung Krisen sind fast normal... Start upWachstu m ReifeRückgangExit / Turnaround Business Regeneration Turnaround Liquidation

4 Produced by: Christian Wolf Date: 9. März 2009, Slide 4 Oft sieht man nur die Spitze des Eisbergs

5 Produced by: Christian Wolf Date: 9. März 2009, Slide 5 Restrukturierungen setzen oft erst bei Verschärfung des Handlungsdruckes ein – häufig erst kurz vor der Insolvenz Start der Restrukturierung Ergebniskrise Liquiditätskrise INSOLVENZ "Akuter Restrukturierungsfall" Strategische Krise Handlungsspielraum Handlungsbedarf gering groß gering Ursache 20% 57% 23% Strategische Krisen werden häufig zu spät erkannt Restrukturierungs- bedarf wird in 80% der Fälle erst dann (an-) erkannt, wenn er sich bereits in den Ist- Erfolgsgrößen bzw. in akuten Liquiditäts- engpässen nieder- geschlagen hat

6 Produced by: Christian Wolf Date: 9. März 2009, Slide 6 Die typischen Krisenursachen können in vier Bereiche untergliedert werden Nachfrage- rückgang Veränderungen Wettbewerb Über- expansion Ineffizienzen Konjunkturkrisen Branchenkrisen Preisverfall Nachfrage- verschiebungen Neue Wettbewerber aus Billig- lohnländer, wie z.B. Asien, Osteuropa Neue Technologien/Konkurrenz- projekte Verändertes Beschaffungsverhalten der Kunden Fehl-Akquisitionen Aufbau von Komplexität (Strukturen, Werke, Regionen) Fehlende Integration von Übernahmen Keine wettbewerbsfähigen Kostenstrukturen zu geringe Auslastung Nicht wettbewerbsfähige Konfiguration der Wertschöpfungs- kette Unzureichende Controllingsysteme % Anteile Krisenursachen 50%16% 39%36% EXTERN INTERN

7 CONFIDENTIAL Produced by: Name Surname Date: Slide 7 Bank - Kunde

8 Produced by: Christian Wolf Date: 9. März 2009, Slide 8 Die Bank unterstützt nicht nur in guten Zeiten, sondern ist auch verlässlicher Partner in "anspruchsvollen" Zeiten Wir bieten Experten-Knowhow bei Restrukturierung, Kostenmanagement, Abspaltung von nicht notwendigen Geschäftsbereichen u.a. Manchmal hilft auch nur ein Blick von "aussen" Die Bank – Mein Geschäftspartner

9 Produced by: Christian Wolf Date: 9. März 2009, Slide 9 Was sollte der Kunde tun? Frühzeitig, umfassend und ungeschminkt informieren Kooperieren Straffes Reporting einführen (intern und extern) Kontrollieren der Geldflüsse alle Gläubiger gleich behandeln Commitment der (Risiko-)Kapitalgeber einholen Vorschlagen eines konkreten Massnahmenplans (mit Ergebnisaussichten und Liquiditätsplanung)

10 Produced by: Christian Wolf Date: 9. März 2009, Slide 10 Kommunikation: Nur wer den Abgrund sieht, kann mithelfen, ihn zu überbrücken Wann? Mit wem? Was? Wie? Schlüsselfragen: Öffentlichkeit Lieferanten Mitarbeiter Mittel- management GL / VR Eigentümer Banken Kunden Zielgruppen Kommunikation entspricht Realität Vertrauen

11 Produced by: Christian Wolf Date: 9. März 2009, Slide 11 Research/Überblick über den Gesamtmarkt oder Teilmärkte Finanzierungsmodelle (z.B. Leasing anstatt Kredit) Factoring für Debitorenmanagement Liquiditätssicherung Absicherung von Risiken z.B. im Bereich Devisenhandel Verstärkung EK-Basis (z.B. Mezzanine), sofern Unternehmen überlebensfähig und plausibler Business-Plan vorliegt Unterstützungsmöglichkeiten der Bank

12 Produced by: Christian Wolf Date: 9. März 2009, Slide 12 Entscheidende Faktoren Schnelle Bestimmung der tatsächlichen Krisenursachen Konsequente Umsetzung von Sofortmassnahmen als Signal zur Veränderung Aufstellen eines integrierten Businessplanes Klare Zuordnung Verantwortung für Umsetzung der Massnahmen Straffes Controlling der Umsetzung aller Massnahmen Einbezug aller Stakeholder, um Vertrauen wieder herzustellen

13 Produced by: Christian Wolf Date: 9. März 2009, Slide 13 Natürlich wird die Bank versuchen, Risiken zu minimieren/vermeiden: (Bank = Fremdkapital = Kreditor) - Verstärkung von Sicherheiten - Überprüfung unbenutzer/nicht notwendiger Limite - risikoadäquates Pricing Aber alles Einzelentscheidungen (kein Credit Crunch) Grundsätzlich

14 CONFIDENTIAL Produced by: Name Surname Date: Slide 14 Massnahmen

15 Produced by: Christian Wolf Date: 9. März 2009, Slide 15 Massnahmen 2. Leistbare Finanzierung sicherstellen Reduktion des Finanzierungsbedarfs ist unbedingt erforderlich kritische Überprüfung der geplanten Investitionen und Projekte konsequente Ausweitung von Synergien aus Unternehmenskäufen bzw. -übernahmen Analyse von Beteiligungsstrukturen, inklusive möglicher Deinvestitionen Überprüfung der derzeitigen Finanzierungsstruktur und Auswahl neuer Instrumente (z.B. Mezzanine-Kapital) Stärkung des Eigenkapitals – und damit auch der Fremdfinanzierungskraft 1. Liquidität, Liquidität, Liquidität Rascher Aufbau von Liquidität ist wesentlichen Faktor Working Capital Management (z.B. Verhandlungen mit Lieferanten und Kunden über Zahlungskonditionen, aktive Nutzung eigene Einkaufsstärken, Order-to- Delivery, Factoring, Leasing und Mahnwesen) Abgabe nicht voll genutzter Anlagen und Rationalisierung nicht ertragreicher Kunden und Produkte.

16 Produced by: Christian Wolf Date: 9. März 2009, Slide 16 Massnahmen 4. Nach vorne schauen und Risiken managen Einrichtung (bzw. Verbesserung) eines systematischen Risikomanagements Entwicklung von Hedgingstrategie und Einsatz von Derivaten zur Absicherung von Rohstoffschwankungen oder Fremdwährungsgeschäften verlässlicher Controlling-Werkzeuge schaffen Transparenz Erkennungen wo noch Geld verdient wird oder wo bereits Werte vernichtet werden. 3. Flexibilisierung als Antwort auf Marktschwankungen Anpassungsfähigkeit des Unternehmens auf schwankende Absatzmärkte variable Gestaltung der Gehälter/Gehaltsbestandteile sowie der Beschäftigungsverhältnisse Outsourcing / Insourcing aktives Talent Management der Schlüsselarbeitskräfte (Finanzwesen, Personal, Einkauf etc.)

17 Produced by: Christian Wolf Date: 9. März 2009, Slide 17 Massnahmen 5. Wachstumschancen ergreifen Suchen von Möglichkeiten, das eigene Geschäft aktiv auszubauen. idealer Zeitpunkt, Wachstum durch Unternehmenskäufe im In- und Ausland zu prüfen Umsetzung neuer Geschäftsmodelle in Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten Anbieten von Zusatzleistungen (z.B. gemeinsame Nutzung von Assets, Anbieten von eigener Shared Service Center Leistungen am Drittmarkt, Optimierung Wertschöpfungskette)

18 Produced by: Christian Wolf Date: 9. März 2009, Slide 18 Businessplan Klarheit schaffen, Orientierung finden, Zielsetzungen definieren! Ein Businessplan ist ein dynamisches Arbeitspapier, welches laufend anzupassen ist. Der Businessplan sollte Klarheit verschaffen mit Bezug auf: Produktportefolio Kunden- und Marktsegmenten (Abnehmer/Lieferantenrisiko) Zukünftige Entwicklung – inkl. Worst-Case Projektportefolio Massnahmen

19 CONFIDENTIAL Produced by: Name Surname Date: Slide 19 Restrukturierung

20 Produced by: Christian Wolf Date: 9. März 2009, Slide 20 Die Ansätze zur operativen Restrukturierung sind banal Senkung sonstiger betrieblicher Aufwand > Massnahmenpläne Reduktion Materialaufwand > Einkaufspreise, Optimierung Materialbedarf, Lieferantenbündelung, Reduktion Teilevielfalt Verkaufsförderungsprogramme > Aktionen, Vertriebscontrolling Personalabbau > Senkung Personalnebenkosten, Einführung Kurzarbeit, Lohnverzicht, Ferienregelung

21 Produced by: Christian Wolf Date: 9. März 2009, Slide 21 Die strategischen Massnahmen führen oft zu Konzentrationstendenzen... Standardisierung / Komplexitätsreduktion von Produkten und Leistungen Aufgabe von Kunden oder Kundengruppen Aufgabe von Produkten oder Produktgruppen Grundsätzliche Neupositionierung hinsichtlich Produkten und Märkten Veräusserung / Liquidation von Beteiligungen Schliessung / Veräusserung von Geschäftsbereichen

22 Produced by: Christian Wolf Date: 9. März 2009, Slide und unter Umständen zu Verlusten von Arbeitsplätzen Schliessung von Standorten Verlagerung der Gesamt- oder Teilproduktion in Niedriglohnländer Outsourcing von Funktionen Ausbau Vertikalisierung Die Umsetzung der Unternehmensstrategie ist eine der anspruchsvollsten Aufgaben im Rahmen einer Restrukturierung

23 Produced by: Christian Wolf Date: 9. März 2009, Slide 23 Die strategische Ausrichtung Wo wird jetzt und in Zukunft Geld verdient? Wo wird Wert generiert, wo vernichtet? Wo sind die Kernkompetenzen? M&A-Aktivitäten ROCE = Return on capital employed ROCE über Kap.kosten unter Kap.kosten Wachstumspotenzial unterdurchschnittl.überdurchschnittl. Schliessung oder Verkauf Verstärken oder Kooperation Turnaround, Verkauf oder Kooperation Verstärkung Strategische Handlungsoptionen für Geschäftsfelder Halten

24 Produced by: Christian Wolf Date: 9. März 2009, Slide 24 Leistungen erfolgen situativ angepasst Auswahl der Sanierungsinstrumente erfolgt aufgrund der betrieblich erfor- derlichen Auswirkungen auf Bilanz, Ertragslage und Liquidität Im Vordergrund stehen folgende Instrumente: Zins- und Amortisationsstundungen Zinsreduktionen Zinsverzichte Rangrücktritte Forderungsverzichte Privatdarlehen von Aktionären Kapitalerhöhung (Mezzanine) Komplizierten Mix vermeiden Gleichberechtigung aller "Stakeholder"

25 Produced by: Christian Wolf Date: 9. März 2009, Slide 25 Finanzielle Massnahmen müssen bedarfsgerecht Liquidität und Bilanzsituation verbessern Zuführung flüssiger Mittel Ja Nein Reduktion Verlustvortrag NeinJa Aufwertung von Grundstücken oder Beteiligungen Auflösung stiller Reserven Rangrücktritte Dept-Equity-Swaps Auffanggesellschaften Kapitalerhöhungen Aktionärsdarlehen Neue (nachrangige) Darlehen Mezzanine-Kapital Forderungsverzichte Kapitalherabsetzung Nachlassverträge A-fonds-perdu- Zuschüsse (freiwillige Zahlungen)

26 CONFIDENTIAL Produced by: Name Surname Date: Slide 26 Exkurs - Kurzarbeit

27 Produced by: Christian Wolf Date: 9. März 2009, Slide 27 Die Kurzarbeitsentschädigung (KAE) Die Arbeitslosenversicherung deckt den von Kurzarbeit betroffenen Arbeitgebern über einen gewissen Zeitraum einen Teil der Lohnkosten. Voranmeldung (mind. 10 Tage vorher) bei der zuständigen kantonalen Amtsstelle nach Bewilligung Weiterleitung an die zuständige Kasse Leistung: nach einer Karenzzeit - 80% des auf die ausgefallenen Arbeitsstunden anrechenbaren Verdienstausfalls. Einen Anspruch kann der/die ArbeitgeberIn für diejenigen ArbeitnehmerInnen geltend machen, welche die obligatorische Schule abgeschlossen, das AHV-Rentenalter aber noch nicht erreicht haben. Zudem müssen die ArbeitnehmerInnen in einem ungekündigten Anstellungsverhältnis stehen. kein Geschäftsführer


Herunterladen ppt "CONFIDENTIAL Produced by: Name Surname Date: 03.11.2005 Slide 1 Bewältigung von Unternehmenskrisen mit Unterstützung der Bank Date:9. März 2009 Produced."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen