Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Messung, Skalen und Indizes Julia Michl Gerald Posautz Michael Schuster.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Messung, Skalen und Indizes Julia Michl Gerald Posautz Michael Schuster."—  Präsentation transkript:

1 Messung, Skalen und Indizes Julia Michl Gerald Posautz Michael Schuster

2 11. März 2005 [2]Methoden der quantitativen Sozialforschung Agenda Einleitung Skalen, Indizes und Operationalisierung Objektivität, Reliabilität, Validität Testtheorie Grundlagen Polaritätsprofil Guttmann-Skalierung Meßtheorie Skalenniveaus, Skalenhierarchie

3 11. März 2005 [3]Methoden der quantitativen Sozialforschung Agenda Einleitung Skalen, Indizes und Operationalisierung Objektivität, Reliabilität, Validität Testtheorie Grundlagen Polaritätsprofil Guttmann-Skalierung Meßtheorie Skalenniveaus, Skalenhierarchie

4 11. März 2005 [4]Methoden der quantitativen Sozialforschung Wir beobachten um zu erkennen Welt Zusammenhänge, Aussagen ForscherIn

5 11. März 2005 [5]Methoden der quantitativen Sozialforschung Nicht alles lässt sich direkt beobachten Theoretische Konstrukte Zufriedenheit, Einstellung, Zustände Skalen und Indizes Zusammenhänge, Aussagen ForscherIn

6 11. März 2005 [6]Methoden der quantitativen Sozialforschung Beispiele für indirekte Messung Intelligenztest Messung anhand von einzelnen Indikatoren wie Problemlösung, Kreativität, räumliches Denken, etc. Tornadostärke Messung der Stärke eines Tornados anhand des Zustandes eines Huhns Vgl. Franke (2000)

7 11. März 2005 [7]Methoden der quantitativen Sozialforschung Trennschärfemessung mittels Korrelation Operationalisierun g mittels Likert Skala* * Approximiert Normalerverteilung Fragebogen mit 15 Items Ergebnisse für jedes Item und n Personen A B C … Itemsumme für jedes Item Berechnung der Korrelation zwischen einzelnen Ergebnissen und der Itemsumme Trennschärfekorrelation zeigt Qualität der Items

8 11. März 2005 [8]Methoden der quantitativen Sozialforschung Objektivität Qualitätskriterien Validität Reliabilität In Durchführung und Auswertung Methoden: Paralleltest, Test-Retest und Testhalbierung Inhalts-, Kriteriums- und Konstruktvalidität

9 11. März 2005 [9]Methoden der quantitativen Sozialforschung Beispiel für die Anwendung der Qualitätskritierien Tachometer zeigt objektiv das selbe Ergebnis Verlässlich wenn er nur dann das Ergebnis ändert, wenn die Geschwindigkeit verändert wird Gültig wenn die tatsächliche Geschwindigkeit angezeigt wird

10 11. März 2005 [10]Methoden der quantitativen Sozialforschung Agenda Einleitung Skalen, Indizes und Operationalisierung Objektivität, Reliabilität, Validität Testtheorie Grundlagen Polaritätsprofil Guttmann-Skalierung Meßtheorie Skalenniveaus, Skalenhierarchie

11 11. März 2005 [11]Methoden der quantitativen Sozialforschung Testtheorie – Grundaussage Einzelne Messungen weichen vom realen Wert um einen Messfehler ab (Annahme 1) – Intelligenztest - Müdigkeit Bei Zutreffen gewisser Annahmen (1-5) entspricht bei ausreichend vielen Messungen der Mittelwert der Messwerte (X) dem realen Wert (T oder true score).

12 11. März 2005 [12]Methoden der quantitativen Sozialforschung Annahme 2 der Mittelwert der Messfehler ergibt 0, ist also manchmal positiv, manchmal negativ Beispiel: Aufwachen in der Früh – ohne Wecker (manchmal früher, manchmal später) Gegenbeispiel: Erhebung durchschnittlicher Preise für Mittagessen durch Befragung über die Ausgaben – Trinkgeld ist immer eine positive Abweichung Reliabilität: je größer die Schwankungsbreite des Messfehlers, desto geringer die Reliabilität des Messinstruments. IT: richtiges Raten, Müdigkeit

13 11. März 2005 [13]Methoden der quantitativen Sozialforschung Annahme 2: Messfehler gleichen sich aus Messwerte weichen von tatsächlichen Werten ab > Messfehler Der Mittelwert der Messfehler ergibt 0, je größer die Schwankungsbreite desto geringer die Reliabilität Intelligenztest Richtiges Raten, Müdigkeit

14 11. März 2005 [14]Methoden der quantitativen Sozialforschung Annahme 3 Der wahre Wert und der Messfehler sind nicht korreliert Beispiel: Sandwaage misst immer um bis zu 1 kg falsch – keine Korrelation (bei 10 kg – 9-11, bei 100 kg – kg) Gegenbeispiel: Sandwaage misst jeweils um bis zu 10% des Sollgewichts falsch – Korrelation (bei 10 kg – 9-11, bei 100 kg – ). IT: Fehlereinflüsse sind bei Personen mit hoher und niedriger Intelligenz in gleicher Weise wirksam

15 11. März 2005 [15]Methoden der quantitativen Sozialforschung Annahme 3: Wert und Messfehler korrelieren nicht Beispiel: Waage misst immer 1 kg falsch, bei 10 kg liegt der Messwert zwischen 9 – 11 kg, bei 100 kg zwischen 99 – 101 kg > Keine Korrelation Gegenbeispiel: Messfehler der Waage beträgt 10 % des tatsächlichen Gewichtes > Starke Korrelation Intelligenztest Fehlereinflüsse bei Personen mit niedriger oder hoher Intelligenz gleich wirksam

16 11. März 2005 [16]Methoden der quantitativen Sozialforschung Annahme 4 Es besteht keine Abhängigkeit zwischen zwei Messungen – das Messinstrument darf kein Gedächtnis haben. Beispiel: Besucherzahlen bei IKEA an zwei Tagen Gegenbeispiel: LV-Evaluationen bei denen IT: Personen die einmal sehr müde sind, sollten beim nächsten Test keine analogen Müdigkeitserscheinungen aufweisen

17 11. März 2005 [17]Methoden der quantitativen Sozialforschung Annahme 4: Kein Zusammenhang zwischen zwei Messungen Beispiel: Besucherzahlen von Ikea an zwei verschiedenen Tagen > Keine Korrelation Gegenbeispiel: LV Evaluierung > Starke Korrelation Intelligenztest Äußere Einflüsse sollten an zwei verschiedenen Tagen unterschiedlich sein (zB Müdigkeit)

18 11. März 2005 [18]Methoden der quantitativen Sozialforschung Annahme 5 Messfehler der ersten Messung darf nicht systematisch mit dem true score der zweiten Messung verknüpft sein IT: Messfehler eines IT sollten nicht mit Testangst oder Konzentrationsfähigkeit korrelieren???

19 11. März 2005 [19]Methoden der quantitativen Sozialforschung Annahme 5: Messfehler der ersten Messung darf keinen systematischen Zusammenhang mit zweiter Messung haben Gegenbeispiel: LV Evaluierung > Starke Korrelation Intelligenztest Äußere Einflüsse sollten an zwei verschiedenen Tagen unterschiedlich sein (zB Müdigkeit)

20 11. März 2005 [20]Methoden der quantitativen Sozialforschung Polaritätsprofil Methode zur Beschreibung von Objekten anhand von Charakteristika – Beispiel Studium FH (*) – Uni (<>) Org. Unterstützung *<> Selbstorganisation Berufsausbildung *<> Berufsvorbildung Persönliches Verhältnis *<> Anonymität Viele Wahlmöglichkeiten innerhalb des Studiums <>* Wenig Wahlmöglichkeiten Fördert Selbständigkeit <>* Erlaubt Unselbständigkeit

21 11. März 2005 [21]Methoden der quantitativen Sozialforschung Guttman-Skalierung Items können nach dem Grad ihrer wahrscheinlichen Zustimmung geordnet werden (Schwierigkeitsgrad) Es ergibt sich ein idealtypisches Antwortmuster (Hypothese oder getestet) Möglichkeit, kulturelle Unterschiede zu erkennen, wenn die Antwortmuster stark abweichen

22 11. März 2005 [22]Methoden der quantitativen Sozialforschung Guttman-Skalierung Beispiel ItemsTyp ITyp IITyp IIITyp IVTyp V ich werde das Studium fortsetzen01111 ich würde mich wieder für das Studium entscheiden00111 ich empfehle das Studium Freunden weiter00011 ich werde nach dem Abschluss ein weiteres Studium an dieser Institution beginnen00001

23 11. März 2005 [23]Methoden der quantitativen Sozialforschung Guttman-Skalierung Güte der Übereinstimmung Die erwartete Antwortmatrix wird der beobachteten gegenübergestellt coefficient of reproducability (CR): hoher CR – brauchbare Guttman-Skala CR = 1 – Fehlerzahl Anzahl Items * Anzahl Befragte

24 11. März 2005 [24]Methoden der quantitativen Sozialforschung Agenda Einleitung Skalen, Indizes und Operationalisierung Objektivität, Reliabilität, Validität Testtheorie Grundlagen Polaritätsprofil Guttmann-Skalierung Meßtheorie Skalenniveaus, Skalenhierarchie

25 11. März 2005 [25]Methoden der quantitativen Sozialforschung Messtheorie Zuordnung von Zahlen zu Objekten nach bestimmten Regeln (Stevens, 1951) Strukturkonforme Abbildung der Objekte auf eine Menge von Zahlen Skalenniveau (Messniveau) als wichtiger Bestandteil

26 11. März 2005 [26]Methoden der quantitativen Sozialforschung Skalenniveaus Nominalskala (unterste Hierarchieebene) Ordinalskala (Rangskala) Intervallskala Ratioskala (Verhältnisskala) Absolutskala

27 11. März 2005 [27]Methoden der quantitativen Sozialforschung Skalenniveaus bestimmen zulässigen Transformationen der Skalenwerte Zulässigkeit von Aussagen Rechenoperationen (statistische Kennzahlen)

28 11. März 2005 [28]Methoden der quantitativen Sozialforschung Nominalskala Gleichheit oder Verschiedenheit Kodierung der Äquivalenzklasse: Mann: 0 Frau: 1 Modalwert (Modus) Klasse mit höchster Besetzungszahl Mann oder Frau

29 11. März 2005 [29]Methoden der quantitativen Sozialforschung Ordinalskala (Rangskala) Rangordnung nach einer Eigenschaft Lieblingsurlaubsziele Rangfolgebewahrende Transformationen erlaubt Abstände zwischen Skalenwerten nicht interpretierbar Median (trennt oberen 50% von den unteren 50%)

30 11. März 2005 [30]Methoden der quantitativen Sozialforschung Intervallskala Rangordnung und Abstände zwischen Messwerten Willkürlicher Nullpunkt Berechnung von %-Zuwächsen unzulässig Positive lineare Transformation erlaubt Arithmetischer Mittelwert

31 11. März 2005 [31]Methoden der quantitativen Sozialforschung Ratioskala (Verhältnisskala) Natürlicher Nullpunkt (0 Einkommen) Skaleneinheit frei wählbar Prozentuale Vergleiche/Aussagen über Verhältnisse Positiv proportionale Transformation zulässig Geometrischer Mittelwert

32 11. März 2005 [32]Methoden der quantitativen Sozialforschung Absolutskala Skaleneinheit ist vorgegeben Häufigkeiten/Wahrscheinlichkeiten Prozentuale Vergleiche/Aussagen über Verhältnisse Nur identitätswahrende Transformationen zulässig Geometrischer Mittelwert

33 11. März 2005 [33]Methoden der quantitativen Sozialforschung Skalenhierarchie Mit steigendem Skalenniveau sinken die zulässigen Transformationen steigt die Bedeutsamkeit steigt der Umfang erlaubter Rechenoperationen/ Aussagen können auch Kennzahlen eines niedrigeren Niveaus berechnet werden

34 11. März 2005 [34]Methoden der quantitativen Sozialforschung Auswahl des Messverfahrens Mehrdimensional statt eindimensional Möglichst hohes Skalenniveau Ausgewähltes Skalenniveau bestimmt statistischen Auswertungsverfahren

35 Danke!


Herunterladen ppt "Messung, Skalen und Indizes Julia Michl Gerald Posautz Michael Schuster."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen