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Anja Fey, M.A. Philosophische Fakultät 3: Empirische Humanwissenschaften Fachrichtung Erziehungswissenschaft.

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Präsentation zum Thema: "Anja Fey, M.A. Philosophische Fakultät 3: Empirische Humanwissenschaften Fachrichtung Erziehungswissenschaft."—  Präsentation transkript:

1 Anja Fey, M.A. Philosophische Fakultät 3: Empirische Humanwissenschaften Fachrichtung Erziehungswissenschaft

2 Anja Fey, M.A. Gliederung Was ist Statistik? Warum sind Statistik- und Methodenkenntnisse wichtig? Unterschied zwischen deskriptiver und Inferenzstatistik Grundbegriffe der Statistik Der Begriff des Messens Skalenniveaus

3 Anja Fey, M.A. Statistik = EZW???

4 Anja Fey, M.A. Was ist Statistik? Die Statistik ist eine Wissenschaft, die Regeln und Methoden zur Verfügung stellt, um Daten zu gewinnen bzw. zu erheben, Daten angemessen zu verarbeiten, Eigenschaften von Daten zu beschreiben & Eigenschaften der Daten angemessen zu beurteilen.

5 Anja Fey, M.A. Warum sind Statistik- und Methodenkenntnisse wichtig? Notwendige Voraussetzung, um sich einen kritischen Eindruck über den Forschungsstand zu verschaffen Notwendig, um auf Grund methodischer Kriterien die Qualität psychologischer Erkenntnisse differenziert beurteilen zu können. Hilfreich, um beurteilen zu können, wann welche Methoden geeignet sind, wenn man selbstständig eine Untersuchung durchführt. Wichtig, da es kaum wissenschaftliche Texte gibt, deren Verständnis keine methodischen und statistischen Kenntnisse voraussetzen.

6 Anja Fey, M.A. Deskriptive Statistik vs. Inferenzstatistik Deskriptive (beschreibende) Statistik Inferenzstatistik (induktive schließende Statistik)

7 Anja Fey, M.A. Deskriptive Statistik Eine bestimmte Gruppe wird zu einem bestimmten Zeitpunkt beschrieben und analysiert Beschreibung Daten in Form von Grafiken oder Tabellen Deskriptivstatistische Ergebnisse sagen ausschließlich etwas über die Objekte aus, die tatsächlich untersucht worden sind. Typische Kennwerte (Mittelwert, Modalwert, usw.)

8 Anja Fey, M.A. Inferenzstatistik Erfasste Personen oder Objekte werden als repräsentativ für die Grundgesamtheit aufgefasst Mit einer gewissen Fehlerwahrscheinlichkeit wird von den Verhältnissen in der Stichprobe auf die Verhältnisse in der Population geschlossen Prüfen von Hypothesen

9 Anja Fey, M.A. Beispiele 2000 Bundesbürger wurden danach befragt, welche Partei sie bei der nächsten Bundestagwahl wählen würden. Eines der Ergebnisse: 4,9% würden die FDP wählen. Deskriptive Statistik Aus dem Ergebnis der Befragung der 2000 Bundesbürger schließen wir, dass mit 95%iger Sicherheit zwischen 4,6 und 5,2% der Bürger die FDP wählen würden. Für eine solche Schlussfolgerung muss insbesondere sichergestellt sein, dass die Befragten repräsentativ ausgewählt wurden. Inferenzstatistik

10 Anja Fey, M.A. Wichtige Grundbegriffe Menge: Unter einer Menge verstehen wir eine Grundgesamtheit gleichartiger Individuen, Objekte oder Ereignisse, an denen ein oder mehrere Merkmale beobachtet werden können. Jedes Individuum (Objekt) der Menge heißt Element.

11 Anja Fey, M.A. Definition wichtiger Begriffe Statistische Einheiten sind Personen oder allgemein Objekte, welche Eigenschaften besitzen, die im Rahmen einer empirischen Untersuchung von Interesse sind. Population ist die Grundgesamtheit der statistischen Einheiten für die die zu treffenden Aussagen Gültigkeit besitzen sollen. Stichproben sind Teilmenge der Population, deren Elemente zufällig oder nach Kriterien, die einen möglichst repräsentativen Einblick in die Struktur der Population ermöglichen, ausgewählt wurden.

12 Anja Fey, M.A. Definition wichtiger Begriffe Merkmal ist eine Eigenschaft einer statistischen Einheit, die bei einer statistischen Untersuchung interessiert. Manifeste Merkmale sind direkt beobachtbar, z. B. Körpergröße, Haarfarbe) Latente Merkmale können nur indirekt gemessen werden z. B. Aggression

13 Anja Fey, M.A. Wichtige Grundbegriffe Messen: Messen bedeutet, Dinge (z.B. Objekte) hinsichtlich eines Merkmals in Beziehung zu setzten und ihnen Zahlen zuzuordnen Jede Beschreibung eines Objektes ist eine Art Messung

14 Anja Fey, M.A. Skalenniveaus 1.Nominalskala 2.Ordinal- oder Rangskala 3.Intervallskala 4.Verhältnisskala

15 Anja Fey, M.A. Nominalskala E(O 1 ) = E(O 2 ) Z(O X ) = Z(O y ) Unterscheidung von Objekten nach ihrer Art oder dem Namen Messwerte bedeuten in erster Linie nominale Kategorien (männlich/weiblich)

16 Anja Fey, M.A. Ordinal- oder Rangskala E(O 1 ) < E (O 2 ) Z(O 1 )< Z(O 2 ) Klassifizierung von Objekten durch eine Ordnung nach bestimmten Merkmalen Verschieden Merkmale lassen sich in einer Rangfolge darstellen Aussage über exakte Abstände der Objekte nicht möglich z.B. Tennisweltrangliste

17 Anja Fey, M.A. Intervallskala E(O 1 ) - E(O 2 ) = E(O x ) - E(O y ) = const. Z(O 1 ) - Z(O 2 ) = Z(O x ) - Z(O y ) = const. An die Eigenschaften von Objekten können Maßeinheiten angelegt werden (z.B. cm, °C,...) Aussage über exakte Abstände der Objekte möglich

18 Anja Fey, M.A. Die vier wichtigsten Skalenarten im Überblick SkalenartMögliche Aussagen Beispiele 1. NominalskalaGleichheit Verschiedenheit Krankheitsklassi fikationen 2. OrdinalskalaGrößer-Kleiner- Relation Militärische Ränge 3. IntervallskalaGleichheit von Differenzen Temperatur in Grad Celsius 4. VerhältnisskalaGleichheit von Verhältnissen Längenmessung

19 Anja Fey, M.A. Allgemeines Abwärtstransformationen sind bei Skalen prinzipiell möglich. D.h. man kann bspw. eine Intervallskala in eine Ordinalskala umformen Eine Aufwärtstransformation hingegen ist nicht möglich


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