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Thema: Familiensurvey Referentin: Maria Lorenz 1. Juni 2006.

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1 Thema: Familiensurvey Referentin: Maria Lorenz 1. Juni 2006

2 Informationelle Grundlagen der empirischen Sozialforschung 2 Gliederung 1. Das deutsche Jugendinstitut - Geschichte - Datenbanken - Längsschnittstudien 2. Familiensurvey - Erhebung - 3.Welle - Beispielstudie

3 Informationelle Grundlagen der empirischen Sozialforschung 3 Das deutsche Jugendinstitut Geschichte Entstanden 1963 auf Beschluss des deutschen Bundestages. Bundesweit das größte außeruniversitäre sozialwissenschaftliche Forschungsinstitut. - 90er Ausweitung der Forschung auf die neuen Bundesländer - Europäisierung der DJI-Forschung - Einbindung in internationale Forschungsnetze

4 Informationelle Grundlagen der empirischen Sozialforschung 4 Das deutsche Jugendinstitut Datenbanken Das DJI unterhält Datenbanken zur Situation von Kindern, Jugendlichen sowie Familien und bereitet Daten der amtlichen Statistik in regionalisierter Form auf. Regionaldatenbank Familienbezogene Länder- und Kreisdaten für den regionalen Vergleich der Lebenslagen von Familien. Surveydatenbank Informationen aus den großen Längsschnittstudien des DJI.

5 Informationelle Grundlagen der empirischen Sozialforschung 5 Das deutsche Jugendinstitut Längsschnittstudien Familiensurvey: Untersuchung familialer Lebensformen seit 1986 Jugendsurvey: Untersuchung von Lebensverhältnissen und gesellschaftlichen und politischen Orientierungen junger Menschen seit 1992 Kinderpanel: Längsschnittstudie zum Thema Kindheit in Deutschland seit 2001

6 Informationelle Grundlagen der empirischen Sozialforschung 6 Das deutsche Jugendinstitut Die Dokumentation der Studien findet auf vier Ebenen statt. 1. Informationen über die Studiengruppen. 2. Informationen über die inhaltlichen Schwerpunkte und Erhebungszeiträume/-methoden. Erhebungsunterlagen, wie z.B. Fragebögen, Listenhefte und/oder Methodenberichte. 3. Informationen über die Datensätze. Beschreibungen von deren Inhalt und vom Umfang der Variablen und Fälle. 4. Informationen über die einzelnen Variablen. Es werden Probleme bei der Arbeit mit einzelnen Variablen und ggf. deren mögliche Lösungen genannt.

7 Informationelle Grundlagen der empirischen Sozialforschung 7 Projekt des DJI: Familiensurvey Wandel und Entwicklung familialer Lebensformen Das Projekt "Wandel und Entwicklung familialer Lebensformen" ist das Herzstück des DJI. Auftraggeber ist das Bundesfamilienministerium. Analysen richten sich im Schwerpunkt auf: - Vielfalt und Wandel von Familienformen - Netzwerkstruktur von Familie und Verwandtschaft - Dynamiken von Partnerbeziehungen, von Geburten und Aufwachsen von Kindern - Berufskarrieren mit ihren Auswirkungen auf das Familienleben

8 Informationelle Grundlagen der empirischen Sozialforschung 8 Familiensurvey Die Besonderheit des DJI-FS besteht im Netzwerk-Konzept von Familie: Familien werden nicht allein als Haushaltsform definiert, sondern als gelebte Beziehungen in den Mittelpunkt der Analyse gestellt. Anders als in der amtlichen Statistik, fragt der FS danach, wie Menschen ihre familiäre und außerfamiliäre Umwelt erleben, wie sie darin handeln, auf welche Bedingungen und Zwänge sie Rücksicht nehmen. Es geht über die statistischen Fakten hinaus um komplexe Zusammenhänge, um Ursachen und Motive.

9 Informationelle Grundlagen der empirischen Sozialforschung 9

10 10 Familiensurvey: 3.Welle Erhebung Die im Jahr 2000 erhobene dritte Welle des Familiensurveys setzt inhaltlich auf die beiden vorangegangenen Wellen (1988/1990 und 1994) auf. Als Erhebungsmethode wurden computergestützte Standardisierte persönliche Interviews (CAPI) benutzt, welche mit dem Random-Route-Plus-Modell ausgewählt wurden. Im Gegensatz zu den früheren Wellen wurden in die Surveystichprobe der dritten Welle auch deutschsprachige Ausländer aufgenommen.

11 Informationelle Grundlagen der empirischen Sozialforschung 11 Familiensurvey: 3.Welle Insgesamt wurden Personen befragt Personen wurden replikativ befragt und zusätzlich, aus den replikativ befragten Haushalten, 225 Jugendliche zwischen 16 und 17 Jahren. Von den Befragten entfallen 8790 auf die alten und 1528 auf die neuen Bundesländer. Die Studie umfasst einen replikativen Survey, der wie die früheren Wellen 18- bis 55jährige im Visier hat (n = 8.091). Außerdem steht mit dieser Erhebung die dritte Panelwelle mit nunmehr 30- bis 67jährigen Deutschen (n = 2.002) zur Verfügung.

12 Informationelle Grundlagen der empirischen Sozialforschung 12

13 Informationelle Grundlagen der empirischen Sozialforschung 13 Familiensurvey: 3.Welle Ausbildungsbiographie: Angaben zu den Ausbildungen des Befragten. Aus der Erwerbsbiographie generiert. Berufsbiographie: Angaben zu Berufsunterbrechungen, - wechseln und Arbeitszeitveränderungen. Jede Datenzeile entspricht einer Veränderung. Aus der Erwerbsbiographie generiert. Erwerbsbiographie: Alle Informationen zum Themenbereich Erwerbsleben. Kinderbiographie: Zu jedem Befragten existieren, je nach Anzahl der Kinder, mehrere Datensätze. Partnerbiographie: Angaben zu derzeitigen und bisherigen Partnerschaften. Jede Datenzeile steht für einen genannten Partner.

14 Informationelle Grundlagen der empirischen Sozialforschung 14

15 Informationelle Grundlagen der empirischen Sozialforschung 15 Familiensurvey: 3.Welle Ergebnisse Der Familiensurvey III unterwirft erstmals die so genannte "Pluralisierung" der Lebensformen einer empirischen Kontrolle und stellt fest: Die erreichte Vielfalt ist weder beliebig noch grenzenlos. Vielmehr haben sich neue Ordnungsmuster etabliert. Auch die steigende Zahl nichtehelicher Familienformen ist nicht allein ein Ausdruck wachsender individueller Spielräume - oder zunehmender Notlagen, sondern gleichzeitig Muster einer neuen Zweckrationalität, eines Kosten-Nutzen-Kalküls.

16 Informationelle Grundlagen der empirischen Sozialforschung 16 Beispielstudie AUTOR: Klein, Thomas; Eckhard, Jan TITEL: Fertilität in Stieffamilien QUELLE: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 56, 2004, S Studie: basierend auf den Daten des Familiensurveys 2000.

17 Informationelle Grundlagen der empirischen Sozialforschung 17 Daten und Methoden Nicht-Deutsche wurden ausgeschlossen, weil ihr generatives Verhalten Sonderbedingungen unterliegt und ihre Fertilitätsbiographie überwiegend nicht zur Erklärung der Geburtenentwicklung in der Bundesrepublik beiträgt. Aus den Angaben zu Partnerschaftsbiographie resultieren insgesamt Partnerschaften. Als Partnerschaft sind im FS neben den Ehen alle mindestens einjährigen Partnerschaften und alle zum Befragungszeitpunkt bestehende erfasst, jeweils unabhängig vom Familienstand und von einem gemeinsamen Haushalt. Aus der Zuordnung von Kindern zu einzelnen Partnerschaften ergibt sich, welche Kinder nicht aus der betreffenden Partnerschaft hervorgegangen sind. Soweit diese Kinder mit dem Befragten leben, wurden diese Partnerschaften als Stieffamilien klassifiziert.

18 Informationelle Grundlagen der empirischen Sozialforschung 18 Ergebnisse Im Jahr 2000 kann ein Anteil der Stieffamilien mit Kindern unter 18 Jahren bezogen auf die Gesamtzahl der Familien mit Kindern unter 18 Jahren von 6% im Westen und 8% im Osten aufgezeigt werden. Der FS ist stark Frauenlastig. Dieser Überschuss beruht auf der besseren Verfügbarkeit von Frauen, vor allem, wenn Kinder im Haushalt leben. Es ist daher eine Überschätzung der Fertilität zu vermuten.


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