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Lebensverläufe von in Deutschland lebenden Türken

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Präsentation zum Thema: "Lebensverläufe von in Deutschland lebenden Türken"—  Präsentation transkript:

1 Lebensverläufe von in Deutschland lebenden Türken
Gert Hullen, Bad Nauheim/Wiesbaden „Bedingungen und Potentiale intergenerationaler Beziehungen“, Konferenz im Rahmen des GGP (Generations and Gender Programme) der UN/ECE, Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung, Wiesbaden,

2 Fragestellung Bedingungen und Veränderungen der Lebensverläufe von in Deutschland lebenden Türken im Vergleich zur autochthonen Bevölkerung und im Kohortenvergleich Der GGS ist kein Integrationssurvey, und er kann nicht die ins Blickfeld geratende ethnische und kulturelle Vielfalt auch der Türken in Deutschland analysieren Ethnische und kulturelle Vielfalt - "Deutschländer" / "Allmanci" (Scholl-Latour 2001: 352)‏, - Kurden, - Aleviten (Scholl-Latour 2001: 338 ff.)‏, - Aramäer, Christen, - Wehrdienstableistung - Islamismus (Brettfeld/Wetzels 2007)‏ Konflikte der Ausländer in Deutschland - doppelte Staatsbürgerschaft (Scholl-Latour 2001: 351)‏ OVG NRW: Kein Anspruch auf den vorherigen Aufenthaltstitel für ehemalige Deutsche Staatsbürger 3. April 2008 | Von E. S. | Kategorie: Leitartikel | Keine Kommentare | Artikel versenden Das Oberverwaltungsgericht (OVG) NRW hat am (18 A 4547/06) beschlossen, dass ehemalige deutsche Staatsbürger, die ihre deutsche Staatsbürgerschaft durch die Annahme einer anderen Staatsbürgerschaft verloren haben, keinen Anspruch auf Erteilung ihres vorherigen Aufenthaltstitels haben. Damit bestätigte das OVG ein Urteil des Verwaltungsgerichts Minden vom (7 K 2970/05).(Jur.Blog.de, )‏ Integration „Bundesregierung will Integrationserfolge wissenschaftlich messen Die Entwicklung der gesellschaftlichen Integration der Bevölkerung mit Migrationshintergrund und die Erfolge der Integrationspolitik sollen künftig regelmäßig anhand von wissenschaftlichen Messgrößen (Indikatoren) überprüft werden. Dazu hat die Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Maria Böhmer, am im Kabinett die Konzeption „Integration fördern – Erfolge messen – Zukunft gestalten“ für ein bundesweites Integrationsmonitoring vorgelegt. Das bundesweite Integrationsmonitoring basiere auf 100 Indikatoren zu 14 Themenfeldern und beziehe alle Bevölkerungsgruppen mit Migrationshintergrund ein. Das Integrationsmonitoring solle die Entwicklung der Integration der Bevölkerung mit Migrationshintergrund im Zeitverlauf beschreiben und Ansatzpunkte für die Verbesserung integrationspolitischer Instrumente und Maßnahmen bieten. Die Ergebnisse würden als “Integrationsindikatorenbericht” veröffentlicht werden. Ziel sei es, den Bericht, der unter Federführung der Integrationsbeauftragten erstellt wird, periodisch vorzulegen. Beispiele für Indikatoren: Rechtsstatus: Ziel / Thema: Einbürgerungen Indikator: Zahl der Einbürgerungen im Verhältnis zur Zahl der Ausländer/innen mit einer Aufenthaltsdauer von 10 Jahren und mehr, die ihren Lebensunterhalt überwiegend durch Erwerbstätigkeit beschreiben Frühkindliche Bildung und Sprachförderung: Zielng von Personen mit Migrationshintergrund Indikator: Beschäftigungslücke von Personen insgesamt / mit Migrationshintergrund Soziale Integration und Einkommen: Ziel / Thema: Armut unter Personen mit Migrationshintergrund senken Indikator: Armutsgefährdungsquote nach Sozialtransfers für Personen insgesamt / mit Migrationshintergrund Gesellschaftliche Integration und Beteiligung: Ziel / Thema: Politisches Engagement und Interesse stärken Indikator: Mitgliedschaft in Parteien oder politi / Thema: Angleichung der Sprachniveaus in Deutsch von Kindern mit und ohne Migrationshintergrund vor der Einschulung Indikator: Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund und Sprachförderbedarf in Deutsch (im Alter von 4 Jahren und vor der Einschulung) Bildung: Ziel / Thema: Senkung der Zahl der Personen mit Migrationshintergrund ohne Schulabschluss Indikator: Anteil der 20- bis 24-Jährigen insgesamt / mit Migrationshintergrund, die nicht über einen Abschluss der Sekundarstufe I verfügen und in den letzten 4 Wochen vor Erhebung nicht an einer Aus- oder Weiterbildung teilgenommen haben Ausbildung: Ziel / Thema: Senkung der Zahl der Personen mit Migrationshintergrund ohne beruflichen Bildungsabschluss oder Hochschulabschluss Indikator: Personen im Alter von 25 bis 34 Jahren ohne beruflichen Bildungsabschluss oder Hochschulabschluss insgesamt/mit Migrationshintergrund dien Indikator: Umfang der Nutzung von Mainstream-Medien durch Personen insgesamt / mit Migrationshintergrund (Rundfunk, Printmedien, Internet) Interkulturelle Öffnung der Verwaltung und der Sozialen Dienste: ZArbeitsmarktintegration: Ziel / Thema: Erhöhung der Erwerb Indikator: (vollständige) Inanspruchnahme der Kinder-Gesundheitsuntersuchungen U3 bis U9 bei Kindern insgesamt / mit Msbeteiliguschen Organisationen und sozialer Status (Bildung, Einkommen etc.) für Personen insgesamt/mit Migrationshintergrund Wohnen: Ziel / Thema: Verbesserung der Wohnsituation von Personen mit Migrationshintergrund und Angleichung der Wohnsituation an das Niveau der Gesamtbevölkerung Indikator: durchschnittliche Wohnungsgröße in Quadratmetern von Mieterhaushalten mit Bezugspersonen insgesamt / mit Migrationshintergrund nach der gewichteten Zahl der Haushaltsmitglieder Gesundheit: Ziel / Thema: Inanspruchnahme von Gesundheitsvorsorge und medizinischen Leistungen verbessernigrationshintergrund Demographie: Ziel / Thema: Familiennachzug von Ehegatten Indikator: Anteil der nachziehenden Ehegatten zu Deutschen und Ausländern Mediennutzung: Ziel / Thema: Erhöhung der Beteiligung von Personen mit Migrationshintergrund am Mediengeschehen und der Nutzung von Mainstream-Meiel / Thema: Erhöhung des Anteils von Beschäftigten mit Migrationshintergrund im öffentlichen Dienst Indikator: Anteil von Beschäftigten mit Migrationshintergrund im öffentlichen Dienst Politik: Ziel / Thema: Vertretung von Personen mit Migrationshintergrund in den politischen Entscheidungsgremien Indikator: Anteil von Mandatsträgerinnen und Mandatsträger mit Migrationshintergrund im Deutschen Bundestag und in den Landesparlamenten Kriminalität, Gewalt und Fremdenfeindlichkeit: Ziel / Thema: Kriminalität senken Indikator: Kriminalitätsquote bei Personen insgesamt / mit Migrationshintergrund; abzüglich ausländerspezifischer Straftaten und Straftaten der nicht melderechtlich registrierten Bevölkerung (Touristen, Illegale)“ (http://www.jurblog.de/2008/06/05/bundesregierung- will-integrationserfolge-wissenschaftlich-messen/)‏

3 Ereignisanalyse zu Migration und Lebensverläufen
Fuzziness der Ereignisabfolge und -datierung Notwendigkeit von Längsschnittanalysen (begrenzte Aussagen des Mikrozensus)‏ Hullen, Gert: Interactions between internal migration and other biographic events. The modelling of the initial distribution of sojourn times. 12th Annual Conference of the European Society for Population Economic (ESPE-98), Amsterdam, 4-6 June, Amsterdam 1998. 4.3 Fuzziness The question is which might be an appropriate interval to declare conjunct events? As expected that the percentages of junctions increases with the duration of the intervals (table 2). For instance junctions of moves with ends of professions go up from four to seven per cent in the whole sample and even to ten per cent in the female sample. It would give no sense not to be aware of fuzzy time in sequences of events which are not causal related and to restrict junctions to the same month only. On the other hand the definition of longer intervals could inhibit the neglection of short-time changes for instance of consensual unions or of professions. Begrenzte Nutzung des Mikrozensus Gert Hullen: Die Nutzung des Mikrozensus im Längsschnitt - Wohnverläufe und Lebensverläufe. 3. Nutzerkonferenz "Forschung mit dem Mikrozensus: Analysen zur Sozialstruktur und zum Arbeitsmarkt“, 9. und 10. Oktober 2003, Mannheim Nuptialität Kurz 2005 verweist auf Oppenheimer 1988 traditionelles Ehemuster: "An individual's current labor-market position affects his or her current ability to marry because it affects the ability to set up an independent household." (Oppenheimer, Valerie Kincade (1988): A Theory of Marriage Timing. In: American Journal of Sociology, Jg. 94, H. 3, S. 563–591, S. 573)‏

4 Türken in Deutschland Leichter Rückgang der in Deutschland lebenden Türkinnen und Türken gemäß Ausländerstatistik (Statistisches Bundesamt)‏ (männlich/weiblich/gesamt)‏ Türkei

5 Unabhängige Variablen
Migrationshintergrund, Ethnie Geschlecht Alter Kohorte Periode Bildung usw. Conjoint events (Junktime) Zuwanderungsalter Aufenthaltsdauer Aufenthaltsdauer "34 Prozent der Türken, 30 Prozent der Italiener, 28 Prozent der Griechen, 23 Prozent der Personen mit den Staatsangehörigkeiten Serbiens und Montenegros sowie 4 Prozent der Polen wurden in Deutschland geboren." (Bundesminister des Innern (Hg.) (2008): Migration und Integration. Aufenthaltsrecht, Migrations- und Integrationspolitik in Deutschland. Unter Mitarbeit von Referat M. I. 1. Des Bundesministerium Innern. Berlin, S. 27)‏ Aufenthaltsdauer der Türken in Deutschland (gesamt )‏ unter 4 Jahre vier bis unter acht Jahre acht bis unter zwanzig Jahre Jahre und länger; durchschnittlich 20,7 Jahre (Bundesminister des Innern (Hg.) (2008): Migration und Integration. Aufenthaltsrecht, Migrations- und Integrationspolitik in Deutschland. Unter Mitarbeit von Referat M. I. 1. Des Bundesministerium Innern. Berlin, S )‏

6 Staatsangehörigkeitrecht und -pragmatik
Einbürgerungen Ausbürgerung Einbürgerungen Mit Abstand die größte Gruppe der Eingebürgerten waren 2006 – wie schon in den Jahren zuvor – ehemals türkische Staatsangehörige, die gut ein Viertel der Einbürgerungen ausmachten. (Bundesminister des Innern (Hg.) (2008): Migration und Integration. Aufenthaltsrecht, Migrations- und Integrationspolitik in Deutschland. Unter Mitarbeit von Referat M. I. 1. Des Bundesministerium Innern. Berlin, S. 42)‏ Ausbürgerung IV. DIE WIRKUNGEN DES VERLUSTES 1. Behandlung als Ausländer und vorbehaltene Rechte Artikel 29 Personen, die aufgrund dieses Gesetzes die türkische Staatsangehörigkeit verlieren, werden beginnend am Tage des Verlustes wie Ausländer behandelt. Diejenigen jedoch, die die türkische Staatsangehörigkeit durch die Geburt und später die Staatsangehörigkeit eines fremden Staates durch Genehmigung des Ministerrates zur Entlassung erworben haben, und ihre gesetzlichen Erben genießen vorbehaltlich der die nationale Sicherheit und öffentliche Ordnung der Republik Türkei betreffenden Bestimmungen weiterhin die den türkischen Bürgern zuerkannten Rechte in den Bereichen Aufenthalt, Reise, Arbeit und Erbschaft sowie Erwerb und Übertragung von beweglichen und unbeweglichen Gütern. Die Bestimmungen der Art. 33 und 35 bleiben unberührt. (Türkei (1964): GESETZ ÜBER DIE TÜRKISCHE STAATSANGEHÖRIGKEIT Gesetznummer : 403 Verabschiedet am Veröffentlicht im Amtsblatt vom , Nr.: Veröffentlicht in der Gesetzessammlung: Serie 5, Band 3, Seite 470.)‏

7 Forschungsdaten SOEP Venema/Grimm 2006: Situation der ausländischen Arbeitnehmer und ihrer Familienangehörigen in der Bundesrepublik Deutschland. Repräsentativuntersuchung Teil A: Türkische, ehemalige jugoslawische, italienische sowie griechische Arbeitnehmer und ihre Familienangehörigen in den alten Bundesländern und im ehemaligen West-Berlin Repräsentativerhebung nach vorangegangenen Befragungen in 1980, 1985 und 1995. Der GGS SOEP Datenbasis SOEP 1984 bis 2002; Stichproben, die sich auf Westdeutschland, Ostdeutschland (ab 1990) und die größten sog. Gastarbeitergruppen aus den Anwerbeländern Türkei, Italien, Spanien, Griechenland und dem früheren Jugoslawien beziehen (Kurz, Karin (2005): Die Familiengründung von Männern im Partnerschaftskontext. In: Tölke, Angelika; Hank, Karsten (Hg.): Männer - Das 'vernachlässigte' Geschlecht in der Familienforschung. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften , S. 178–197, S. 184)‏ Kurz zählte gerade mal 54 Geburten bei der Migranten-Stichprobe und sah deshalb von einer gesonderten Analyse für die Migranten ab (Kurz 2005:190, Fn. 9) Frühere Befragungen von Türken in Deutschland Venema/Grimm 2006: Situation der ausländischen Arbeitnehmer und ihrer Familienangehörigen in der Bundesrepublik Deutschland. Repräsentativuntersuchung Teil A: Türkische, ehemalige jugoslawische, italienische sowie griechische Arbeitnehmer und ihre Familienangehörigen in den alten Bundesländern und im ehemaligen West-Berlin Repräsentativerhebung nach vorangegangenen Befragungen in 1980, 1985 und 1995.

8 Der GGS Dem Generations and Gender Survey von 2005 mit rund deutschsprachigen Befragten folgte im Jahr 2006 eine inhaltlich gleiche, ebenfalls vom BiB in Auftrag gegebene Befragung von rund 4000 in Deutschland lebenden Türkinnen und Türken (dokumentiert durch Ette et al. 2007). Aus dieser bis dato von der Zahl der Personen und ihrer Altersspanne her größten demographischen Ausländerbefragung in Deutschland werden mit diesem Bericht erste Ergebnisse vorgelegt, und zwar Beschreibungen der Lebensverläufe von Türkinnen und Türken in Deutschland - vor der Schablone der Lebensverläufe von Deutschen. Zur Schärfung der Gegenüberstellung werden unter den mit dem GGS 2005 befragten Personen jene Deutschen herausgenommen, die keinen Migrationshintergrund haben. In Frage steht zum einen also der Vergleich von Türken und Deutschen, zum anderen sollen die zu unterstellenden historischen Veränderungen generativen Verhaltens im Zuge des „sozial-ökologischen Kontextwechsels“ (Nauck 1988) der Migranten dargestellt werden. Das generative Verhalten im Aufnahmeland ist bikulturell geprägt. Wie Morgenroth und Merkens (1997: 303) zusammenfassten, ist eine Reorganisation bzw. Neubewertung des Mikrosystems Familie zu erwarten, eine Fragmentierung bzw. Desorganisation der Familien, verbunden mit einer Abnahme von Kohäsion und sozialer Kontrolle. Vorab sei betont, dass dies keine Studie über Integration bzw. Ausgrenzung ist, diesem Hauptstrang der Migrationsforschung also nicht zugehört. Es geht vielmehr darum, die Veränderung und Vielfalt generativen Verhaltens einer besonderen Migrantengruppe zu beschreiben. Schwierigkeiten einer komparativen Darstellung sind vor allem gegeben durch derzeit fehlende entsprechende Daten des Herkunftslandes Türkei (zu regionalen Unterschieden der Fertilität siehe jüngst Isik/Pinarcioglu 2006 auf der Basis des Turkey Demographic and Health Surveys TDHS), darüber hinaus durch die letztlich doch geringe Stichprobengröße, die der Vielfalt innerhalb der befragten Personengruppe kaum gerecht werden dürfte. Grundgesamtheit der Befragung waren die in Deutschland gemeldeten türkischen Staatsangehörigen im Alter von 18 bis 79 Jahren. Eingeschlossen waren Personen mit sowohl türkischer als auch deutscher Staatsangehörigkeit, die es ja gibt, auch wenn es nach einem Alter von 23 Jahren nicht legal ist. Ausgeschlossen waren eingebürgerte Personen türkischer Herkunft mit lediglich der deutschen Staatsangehörigkeit. Die Zielpersonen wurden in drei Stufen ausgewählt: 1. Feststellung der Anzahl der Zielpersonen auf Ebene der kommunalen Ausländerbehörden, diese sind in der Regel die Landkreise bzw. kreisfreien Städte, 2. Schätzung der Anzahl der Zielpersonen auf Gemeindeebene; gezogen wurden für West 386 Points (in 89 Gemeinden) und für Ost 14 Points (in vier Gemeinden), 3. Zufallsauswahl von Zielpersonen in den Einwohnermeldeämtern der gezogenen Gemeinden, und zwar hundert Adressen je Point. Die Interviewer hatten die ihnen gegebenen Adressen zu kontaktieren. Die Interviews wurden computerunterstützt auf Deutsch durchgeführt, wobei eine schriftliche, türkischsprachige „Übersetzungshilfe“ zur Verfügung stand. Beim Interview anwesende Dritte wurden toleriert, bei Verständigungsschwierigkeiten auch vielfach gebraucht. Mit durchschnittlich 73 Minuten dauerten die Interviews 16 Minuten länger als im GGS 2005 mit deutschsprachigen Zielpersonen. Gründe dafür sind die größeren Haushalte und Familien (die Daten all dieser Personen wurden ja erhoben), die geringere Bildung der Zielpersonen und Verständigungsschwierigkeiten. Die Ausschöpfung der Adressen wurde seitens Infratest mit 34,1 Prozent angegeben. Niedrige Ausschöpfungen durch schwierige Erreichbarkeit sowohl in Hinsicht auf die Adressen als auch auf die Interviewbereitschaft sind kennzeichnend für Befragungen von Ausländern in Deutschland (vgl. Baykara-Krumme/Hoff 2006 für den Berliner Alterssurvey oder Goldberg/Sauer 2004 über die Erhebungen des Zentrums für Türkeistudien in Nordrhein-Westfalen; ferner: Boos-Nünning/Karakasoglu 2005, 2005a; Jessen/Wilamowitz-Moellendorff 2006; Polat 1997).

9 Die Stichprobe GGS 2006 4000 Befragte ab 18 Jahren
Selektion und Gewichtung nach AZR Fragebogen wie beim GGS 2005 mit einigen weiteren Fragen gemäß SOEP-Fragebogen Tab. : Die Stichprobe in Deutschland wohnender Türkinnen und Türken nach Geburtskohorten, 2006 Geliefert wurden schließlich 4045 auswertbare Interviews. Der Grundgesamtheit der Türken in Deutschland entsprechend enthält der GGS 2006 deutlich weniger ab 60-Jährige als der GGS 2005, mit zwei Drittel Männern und nur einem Drittel Frauen. Stärker besetzt und geschlechtsausgeglichener sind - in der Stichprobe - hingegen die Kohorten der ab dem Jahr 1970 Geborenen. Ungewichtete und gewichtete Stichprobe, Einteilung in 25-Jahre-Kohorten GT_Stichprobe (xact)‏ Alterskohorte Gewichtung m w Total ohne Geburtsjahr Stichprobe GGS ,05 0,57 12 über 55 Jahre GGS\Auswertung\GGS410.cf 15,31 11,64 549 31 bis 55 Jahre 52,70 53, bis 30 Jahre 31,94 34, Total ohne Geburtsjahr PPGEW 0,03 0,61 12,08 über 55 Jahre PPGEW 21,97 20,42 859,30 31 bis 55 Jahre PPGEW 48,08 49, ,64 bis 30 Jahre PPGEW 29,93 29, ,01 Total PPGEW 2149, , ,03 Recht starke Hochgewichtung der älteren Frauen (fast verdoppelt)‏

10 Datenrevision Die Daten unterlagen den gleichen Validitätsprüfungen auf Untererfassung sowie auf ausreichende Propensität und Zellenbesetzung. Wie zu sehen ist, reicht aber selbst bei der Unterteilung in nur drei große Geburtsjahrkohorten die Datenbasis nicht immer aus für vollständige Ergebnisse: Insbesondere für die Gruppe der Jüngsten, den ab 1970 Geborenen, können Durchschnittsalter und Survivorfunktionen mancher Ereignisse nicht wiedergegeben werden.

11 Zuwanderungsalter

12 Zuwanderungsalter und Eheschließungen - Frauen

13 Zuwanderungsalter und Eheschließungen - Männer

14 Zuwanderungsalter und Mutterschaft

15 Zuwanderungsalter und Scheidungen – (jemals geschiedene) Frauen


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