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Prof. Dr. H.R. Skopp, Wirtschaftsprüfer BuBi08 1 Vorlesung Buchführung / Bilanzierung Vorlesung in Buchführung I 8. Bewertung des Anlagevermögens.

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1 Prof. Dr. H.R. Skopp, Wirtschaftsprüfer BuBi08 1 Vorlesung Buchführung / Bilanzierung Vorlesung in Buchführung I 8. Bewertung des Anlagevermögens

2 Prof. Dr. H.R. Skopp, Wirtschaftsprüfer BuBi 2 § 247 II HGB: Beim Anlagevermögen sind nur die Gegenstände auszuweisen, die bestimmt sind, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen. dauernd bedeutet nicht für alle Zeiten, sondern Eingliederung in den Geschäftsbetrieb zur wiederholten Nutzung ( Beck BK, § 247, TZ 354) 8. Bewertung des Anlagevermögens 8.1 Definition Anlagevermögen Einteilung des Anlagevermögens Nach Gliederungsprinzipien: Immaterielle VGG Sachanlagen Finanzanlagen Nach Nutzung:Nach Mobilität beweglich unbeweglich Abnutzbar nicht abnutzbar

3 Prof. Dr. H.R. Skopp, Wirtschaftsprüfer BuBi 3 § 253 I 1 HGB: Vermögensgegenstände (VGG) sind höchstens mit Anschaffungs- und Herstellkosten (AHK) vermindert um Abschreibungen nach Sätzen 1 und 2 anzusetzen 8. Bewertung des Anlagevermögens 8.2 gesetzlicher Rahmen § 253 II Sätze 1 und 2 HGB: Planmäßige Abschreibungen §§ 7 I, II EStG:Steuerliche Regelungen gelten als planmäßig § 253 II Satz 4 HGB: Außerplanmäßige Abschreibungen § 6 (I) 1 Satz 2 EStG:

4 Prof. Dr. H.R. Skopp, Wirtschaftsprüfer BuBi 4 Anschaffungskosten (§ 255 I HGB) Aufwendungen des Erwerbs Aufwd. VGG in betriebsbereiten Zustand zu versetzen, SOWEIT einzeln zuordenbar! auch Nebenkosten & nachträgliche AK. Boni, Skonti, Rabatte sind abzuziehen. Herstellkosten (§ 255 II HGB) Aufwendungen für Herstellung VGG durch Verbrauch von Gütern & Inanspruchnahme von Diensten Materialkosten, Fertigungskosten, Sonderkosten der Fertigung (vgl. KLR) keine FK-Zinsen Unterschied zw. HGB und EStG 8. Bewertung des Anlagevermögens 8.3 Anschaffungs- und Herstellkosten

5 Prof. Dr. H.R. Skopp, Wirtschaftsprüfer BuBi 5 Anschaffungspreis Nettopreis des VGG + Anschaffungs-NK Transportkosten, Kosten der Vermittlung und Beurkundung von Verträgen, Provision, Fundamentierungs- und Montagekosten bei Maschinen, Grunderwerbssteuer, Zölle, Vermessungskosten, Kosten der Überführung und Zulassung bei Fuhrpark./. AK - Minderungen Rabatte, Boni, Skonti vom NETTOBETRAG Zuschüsse Subventionen sonstige Nachlässe vom Lieferanten Finanzierungskosten (Zinsen, Disagio, etc.) sind keine Nebenkosten, da sie Wert des VGG nicht erhöhen. VSt-korrektur! Anschaffungskosten = 8. Bewertung des Anlagevermögens

6 Prof. Dr. H.R. Skopp, Wirtschaftsprüfer BuBi 6 Zieleinkauf Maschine zum Preis Montagekosten 800,--,Frachtkosten 600,--. USt. 16%. Rechnung wird über die Bank unter Abzug 2% Skonto beglichen 1. Berechnung der Anschaffungskosten: Anschaffungspreis30.000,-- + ANK Montagekosten800,-- Fracht600, , ,--./. Anschaffungskostenminderungen 2% Skonto v ,-- 628,-- = Anschaffungskosten30.772,-- 2. Buchungen: Eingangsrechnung: Maschinen an Vb.a.L.u.L so.Fo.(VSt.16) Bezahlung: Vb.a.L.u.L an Bank37.246,68 Maschinen 628,-- so.Fo.(VSt 16) 119,32 VSt-korrektur: = 100% x = 2% Anschaffungskosten - Beispiel 8. Bewertung des Anlagevermögens

7 Prof. Dr. H.R. Skopp, Wirtschaftsprüfer BuBi 7 Wertansatz für selbsterstellte Anlagen, für den Verbrauch von Gütern (Material) und Inanspruchnahme von Diensten (Löhne) bei der Erstellung Fertigungsmaterial + Materialgemeinkosten = Materialkosten (1) Fertigungslöhne + Fertigungsgemeinkosten + Sondereinzelkosten der Fertigung = Fertigungskosten (2) (1) + (2) = Herstellungskosten HK – besonders für KLR von Bedeutung Herstellkosten = 8. Bewertung des Anlagevermögens

8 Prof. Dr. H.R. Skopp, Wirtschaftsprüfer BuBi 8 8. Bewertung des Anlagevermögens Gründe: Gebrauch (Nutzung) natürlicher Verschleiß (Rost) technischer Fortschritt Zeitablauf (Patente, Lizenzen) Abschreibung = Vorhersehbare, kalkulatorisch erfassbare Wertminderung abnutzbarer VGG Allgemein: betrieblicher Werteverzehr. Bsp. PKW: Gekauft für Aber ist er das noch wert, wenn wir einmal gefahren sind? -> Dieser Verlust belastet Gewinn -> als Aufwand zu erfassen! 8.4 planmäßige Abschreibung § 253 II S 1,2 HGB, §§ 7 I, II EStG

9 Prof. Dr. H.R. Skopp, Wirtschaftsprüfer BuBi 9 2 gängige Arten: - Lineare Abschreibung - Degressive Abschreibung Abschreibung erfolgt auf Erinnerungswert v. 1. Bleibt VGG darüber im Bestand u. hätte noch tatsächlichen Wert, entstehen stille Reserven (nicht ausgewiesen in Bilanz) Bsp.: Auf 1,- abgeschriebener Computer wird für 100,- verkauft Kasse 100,- an Erträge aus Abg. VGG 100,- Verl. a. Abg. VGG 1,- an Betr. U. Gesch.ausstattung 1,- Stille Reserven i.H.v. 99,- werden realisiert und in GuV ausgewiesen 8.4 planmäßige Abschreibung § 253 II S 1,2 HGB, §§ 7 I, II EStG 8. Bewertung des Anlagevermögens

10 Prof. Dr. H.R. Skopp, Wirtschaftsprüfer BuBi 10 Lineare Abschreibung (§§ 7(I), 7(II)1 EStG) Abschreibung in gleichen, konstanten Jahresbeträgen Berechnung: AHK Nutzugsdauer Bsp: Kauf PKW Gewöhnliche ND 8 Jahre: = p.a. Degressive Abschreibung (§7(II)2 EStG) Berechnung. 2-fache des linearen Satzes, max. 20% Abschreibung in fallenden Raten. Berücksichtigung, dass VGG Anfangs mehr an Wert verliert als später. 100 ND Bsp: Kauf PKW Gewöhnliche ND 5 Jahre: = 20% p.a. Übergang von degressiver Abschr. auf lineare Abschr. möglich Bei immateriellen VGG und Gebäuden IMMER lineare AfA 8. Bewertung des Anlagevermögens 8.4 planmäßige Abschreibung § 253 II S 1,2 HGB, §§ 7 I, II EStG

11 Prof. Dr. H.R. Skopp, Wirtschaftsprüfer BuBi 11 im 1. Jahr der Anschaffung: Es gilt zeitanteilige Abschreibung (pro rata temporis) Bsp: Kauf einer Maschine im April: Abschreibungsaufwand 9/12 von der vollen Abschreibung. Oder wahlweise die Vereinfachungsregel auf materielle VGG des AV Kauf im 1. HJ des GJ: Volle AfA Kauf im 2. HJ des GJ: Halbe AfA Der angefangene Monat zählt immer für die Abschreibung mit Gilt nicht bei immateriellen VGG! 8. Bewertung des Anlagevermögens 8.4 planmäßige Abschreibung § 253 II S 1,2 HGB, §§ 7 I, II EStG

12 Prof. Dr. H.R. Skopp, Wirtschaftsprüfer BuBi 12 Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) (§6(2) EStG) - bis Betrag von netto - Selbstständig nutzbar (ist aber so gut wie alles: Drucker, Monitor...) - verkehrsfähig (veräußerbar) sofort abschreibbar oder lineare oder degressive Abschreibung wahlweise nach Vereinfachungsregel 8. Bewertung des Anlagevermögens 8.4 planmäßige Abschreibung § 253 II S 1,2 HGB, §§ 7 I, II EStG Kauf:GWG 100,- an Kasse 119,- so.Fo. (VoSt) 19,- Abschr.:sofortabschr. GWG 100 an GWG 100,-

13 Prof. Dr. H.R. Skopp, Wirtschaftsprüfer BuBi 13 Auf Fragestellung achten: Soll niedriger Gewinn ausgewiesen werden, dann Ausnutzung aller Abschreibungsspielräume: - GWGs sofort - hohe degressive Abschreibung - Umstieg auf lineare Abschreibung - Vereinfachungsregeln anwenden Soll Gewinn hoch ausfallen, (bzw. Verlust niedrig) dann Einschränkung der Spielräume: - GWGs linear abschreiben - lineare Abschreibung ansetzen - p.r.t - Abschreibung 8. Bewertung des Anlagevermögens 8.4 planmäßige Abschreibung § 253 II S 1,2 HGB, §§ 7 I, II EStG

14 Prof. Dr. H.R. Skopp, Wirtschaftsprüfer BuBi 14 Wann ist Übergang von degressiver AfA auf lineare AfA sinnvoll: Restbuchwert degressive AfA Rest-ND > Betrag degressive AfA 8. Bewertung des Anlagevermögens 8.4 planmäßige Abschreibung

15 Prof. Dr. H.R. Skopp, Wirtschaftsprüfer BuBi 15 Übungsbeispiel: Kfz wurde 1998 für netto gekauft. Voraussichtliche Nutzungsdauer 6 Jahre. Abschreibung für 1999 ist noch zu buchen. Wählen Sie die höchstmögliche AfA. Abschreibung linear: : 6 = 6.666,70 p.a. -- degressiv: 3-fache des linearen Satzes, max. 20% p.a. 3-fach zu viel, ergo 20% AHK /. AfA Restbuchwert /. AfA Restbuchwert Abschreibungen auf Sachanlagen an Fuhrpark Bewertung des Anlagevermögens 8.4 planmäßige Abschreibung § 253 II S 1,2 HGB, §§ 7 I, II EStG

16 Prof. Dr. H.R. Skopp, Wirtschaftsprüfer BuBi 16 Rechtlicher Rahmen nach § 253 (II) Satz 3 HGB: Vermögensgegenstände des Anlagevermögens könnenmüssen mit niedrigerem Wert am Abschlussstichtag angesetzt werden bei vorübergehender Wertminderung Handelrechtliches Wahlrecht bei dauerhafter Wertminderung Handelrechtliche Pflicht Unterschiedliche Regelungen im Steuerrecht und im Handelsrecht 8.5 außerplanmäßige Abschreibung § 253 II S. 4 HGB, § 6 (I) 1 S. 2 EStG 8. Bewertung des Anlagevermögens

17 Prof. Dr. H.R. Skopp, Wirtschaftsprüfer BuBi 17 Ist Teilwert (Vgl. Prof. Fleischmann) einer voraussichtlich dauernden Wertminderung niedriger, kann dieser angesetzt werden. (anders HGB!) keine Aussage im EStG zu vorübergehender Wertminderung Es gilt das MASSGEBLICHKEITSPRINZIP §5 (I) S.1 EStG (HGB maßgeblich für Einheitsbilanz!) Somit muss auch im EStG abgeschrieben werden! 8.5 außerplanmäßige Abschreibung § 253 II S. 4 HGB, § 6 (I) 1 S. 2 EStG 8. Bewertung des Anlagevermögens Rechtlicher Rahmen nach § 6 (I) 1 Satz 2 EStG: Unterschiedliche Regelungen im Steuerrecht und im Handelsrecht Aber

18 Prof. Dr. H.R. Skopp, Wirtschaftsprüfer BuBi 18 Danke! Fragen?


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