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- von den rechtlichen Grundlagen der Inventarisierung zur Anlagenkarte - Kai-Inventarisierungstag.

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Präsentation zum Thema: "- von den rechtlichen Grundlagen der Inventarisierung zur Anlagenkarte - Kai-Inventarisierungstag."—  Präsentation transkript:

1 - von den rechtlichen Grundlagen der Inventarisierung zur Anlagenkarte - Kai-Inventarisierungstag

2 18. Mai 2010Kai-Inventarisierungstag Folie 2 Agenda: 1.Definition Anlagenbuchhaltung 2.Primärziele der Anlagenbuchhaltung 3.Warum Anlagenbuchhaltung? 4.Beginn der Anlagenbuchhaltung 5.Veränderungen der Anlagenbuchhaltung 6.Verknüpfungen von Finanz- und Anlagenbuchhaltung 1.Definition Anlagenbuchhaltung 2.Primärziele der Anlagenbuchhaltung 3.Warum Anlagenbuchhaltung? 4.Beginn der Anlagenbuchhaltung 5.Veränderungen der Anlagenbuchhaltung 6.Verknüpfungen von Finanz- und Anlagenbuchhaltung

3 18. Mai 2010Kai-Inventarisierungstag Folie 3 Definition Anlagevermögen (VV Nr. 2 zu § 49 GemHVO-Doppik): Was versteht man unter dem Begriff Anlagenbuchhaltung? 1. Definition Anlagenbuchhaltung Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind dazu bestimmt, dauernd dem Geschäftsbetrieb einer Kommune zu dienen. Die Terminologie auf Dauer zielt jedoch nicht auf einen bestimmten Zeitraum (z. B. länger als ein Jahr) ab, sondern auf die stetige Nutzung des Vermögensgegenstandes.

4 18. Mai 2010Kai-Inventarisierungstag Folie 4 Konkretisierung des Strukturaufbau der Bestände des Anlagenvermögens gemäß § 49 Abs. 3 Nr. 1 a), b) und c) GemHVO-Doppik: Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen Finanzanlagen Was versteht man unter dem Begriff Anlagenbuchhaltung? 1. Definition Anlagenbuchhaltung

5 18. Mai 2010Kai-Inventarisierungstag Folie 5 Software, Patente, Lizenzen Immaterielle Vermögensgegenstände Anlagen im Bau Grundstücke, Gebäude Infrastrukturvermögen Sachanlagen Maschinen, BGA Finanzanlagen Wertpapiere Beteiligungen Was versteht man unter dem Begriff Anlagenbuchhaltung? 1. Definition Anlagenbuchhaltung

6 18. Mai 2010Kai-Inventarisierungstag Folie 6 Anlagenbuchhaltung als Nebenbuchhaltung Anlagebuchhaltung Kassenbuchhaltung Kreditorenbuchhaltung Debitorenbuchhaltung Personalbuchhaltung Materialbuchhaltung Finanzbuch- haltung Legende: grün = bestehen blau = neu rot = kann entfallen 1. Definition Anlagenbuchhaltung

7 18. Mai 2010Kai-Inventarisierungstag Folie 7 2. Primärziele der Anlagenbuchhaltung Aufbau eines Nachweises über den Bestand und die Entwicklung des Anlagevermögens Ermittlung und Erfassung des Werteverzehrs bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, insbesondere in Form von planmäßigen und zeitanteiligen Abschreibungen Bereitstellung von Informationen, z. B. Aufbau eines Anlagenspiegels; auch für die Kosten- und Leistungsrechnung Darstellung des generellen Reinvestitionsbedarfs des Anlagevermögens Wichtige Primärziele der Anlagenbuchhaltung sind:

8 18. Mai 2010Kai-Inventarisierungstag Folie 8 Bedeutung der Anlagenbuchhaltung AktivaPassiva Eröffnungsbilanz zum … Bilanzsumme Anlagevermögen 90 % bis 95 % Umlaufvermögen und Aktive Rechnungsabgrenzung (5 % bis 10 %) Eigenkapital, z. B. Netto-Position, Rücklagen Sonderposten, z. B. Beiträge, Zuweisungen für Investitionen Passive Rechnungsabgrenzung, z. B. Grabnutzungsrechte Schulden, z. B. Rückstellungen, Verbindlichkeiten 3. Warum Anlagenbuchhaltung?

9 18. Mai 2010Kai-Inventarisierungstag Folie 9 Eröffnungsbilanz Rechtliche Grundlagen § 114o HGO i. V. m. § 108 Abs. 3 HGO Schlussbilanz § 114s Abs. 1 HGO Vollständige Aufnahme und Nachweis der Vermögensgegenstände Grundsatz der Vollständigkeit Zeitpunkt 3. Warum Anlagenbuchhaltung?

10 18. Mai 2010Kai-Inventarisierungstag Folie 10 Rechtliche Grundlagen Schlussbilanz: (§ 114s Abs. 1 HGO i. V. m. §§ 35 Abs. 1 und 38 Abs. 1 GemHVO- Doppik) Die Kommune hat zum Schluss eines jeden Haushaltsjahres sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten in einer Inventur unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Inventur vollständig aufzunehmen. Hierzu zählen auch vollständig abgeschriebene, aber noch genutzte Vermögensgegenstände. 3. Warum Anlagenbuchhaltung?

11 18. Mai 2010Kai-Inventarisierungstag Folie 11 Rechtliche Grundlagen Einzelnachweis und Einzelbewertung (§ 40 Nr. 2 GemHVO-Doppik): Die Kommune hat die Vermögensgegenstände, die im wirtschaftlichen Eigentum stehen, zum Abschlussstichtag einzeln zu bewerten. Hieraus ergibt sich der grundsätzliche Einzelnachweis der noch genutzte Vermögensgegenstände. 3. Warum Anlagenbuchhaltung?

12 18. Mai 2010Kai-Inventarisierungstag Folie 12 Rechtliche Grundlagen Ausnahmen: Ausnahmen vom Grundsatz des Einzelnachweises und der Einzelbewertung Festwert Sachgesamtheit (Gruppenwert) Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) 3. Warum Anlagenbuchhaltung?

13 18. Mai 2010Kai-Inventarisierungstag Folie 13 Beispiel: Monitor Der Computerrechner mit Monitor, Tastatur, Maus und Drucker bildet die Sachgesamtheit Personal Computer, da diese Gegenstände in einem engem Sach- und Funktionszusammenhang stehen. Beispiel: Monitor Der Computerrechner mit Monitor, Tastatur, Maus und Drucker bildet die Sachgesamtheit Personal Computer, da diese Gegenstände in einem engem Sach- und Funktionszusammenhang stehen. Sachen, die zu keiner selbstständigen Nutzung fähig sind und mit anderen Gegenständen in einem engen Sach- und Funktionszusammenhang stehen, werden als ein Vermögensgegenstande in Form einer Sachgesamtheit erfasst. Dabei ist die Höhe der Aufwendungen für die unselbstständigen einzelnen Objekte einer Sachgesamtheit unbedeutend. Sachen, die zu keiner selbstständigen Nutzung fähig sind und mit anderen Gegenständen in einem engen Sach- und Funktionszusammenhang stehen, werden als ein Vermögensgegenstande in Form einer Sachgesamtheit erfasst. Dabei ist die Höhe der Aufwendungen für die unselbstständigen einzelnen Objekte einer Sachgesamtheit unbedeutend. Sachgesamtheit (VV Nr. 2 zu § 40 GemHVO-Doppik und VV Nr. 9.1 zu § 59 GemHVO-Doppik)

14 18. Mai 2010Kai-Inventarisierungstag Folie 14 Festwert (§ 35 Abs. 2 GemHVO-Doppik) Wichtige Grundzüge der Festwertbildung: Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens; sowie Vorräte Bestand darf in Größe, Wert und Zusammensetzung nur geringen Veränderungen unterliegen Gesamtwert ist von nachrangiger Bedeutung Regelmäßiger Ersatz der Vermögensgegenstände; Zugänge werden als Aufwand gebucht; keine Abschreibungen Verpflichtung zur Bestandsaufnahme grundsätzlich alle 3 Jahre Wichtige Grundzüge der Festwertbildung: Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens; sowie Vorräte Bestand darf in Größe, Wert und Zusammensetzung nur geringen Veränderungen unterliegen Gesamtwert ist von nachrangiger Bedeutung Regelmäßiger Ersatz der Vermögensgegenstände; Zugänge werden als Aufwand gebucht; keine Abschreibungen Verpflichtung zur Bestandsaufnahme grundsätzlich alle 3 Jahre

15 18. Mai 2010Kai-Inventarisierungstag Folie 15 abnutzbare und bewegliche Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens bis 60,00 Aufwandskonten, z. B. Büromaterial (VV Nr. 7 zu § 43 GemHVO-Doppik) über 60 bis 410 GWG-Konten (VV Nr. 5 zu § 43 GemHVO-Doppik) über 410 Anlagenkonten Einzelerfassung in der Anlagenbuchhaltung (§ 40 Nr. 2 GemHVO- Doppik) WahlrechtzwingendWahlrecht Geringwertige Wirtschaftsgüter (1) (§ 43 Abs. 2 GemHVO-Doppik i. V. m. VV Nr. 5 und 7 zu § 43 GemHVO- Doppik) Ergebnisrechnung

16 18. Mai 2010Kai-Inventarisierungstag Folie 16 Geringwertige Wirtschaftsgüter (2) (§ 43 Abs. 2 GemHVO-Doppik i. V. m. VV Nr. 6 und 8 zu § 43 GemHVO-Doppik) zwingend abnutzbare und bewegliche Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens bis 150,00 (ohne Umsatzsteuer) über 150,00 bis 1.000,00 (ohne Umsatzsteuer) über (ohne Umsatzsteuer) Aufwandskonten, z. B. Büromaterial (VV Nr. 8 zu § 43 GemHVO-Doppik) Sammelposten oder Sammelkonto (VV Nr. 6 zu § 43 GemHVO-Doppik) Pflichtabschreibung über fünf Jahre Anlagenkonten Einzelerfassung in der Anlagenbuchhaltung (§ 40 Nr. 2 GemHVO- Doppik) Ergebnisrechnung zwingend

17 18. Mai 2010Kai-Inventarisierungstag Folie 17 Bestandsaufnahme (§ 35 GemHVO- Doppik) ausführliches Bestandsverzeichnis (§ 35 GemHVO- Doppik) Inventar komprimiertes Bestandsverzeichnis (§ 49 GemHVO-Doppik) AP Anlagevermögen Vermögensrechnung (Eröffnungsbilanz) Umlaufvermögen Eigenkapital Sonderposten Verbindlichkeiten Von der Inventur über das Inventar zur Bilanz 4. Beginn der Anlagenbuchhaltung

18 18. Mai 2010Kai-Inventarisierungstag Folie 18 Bewegungen in der Anlagenbuchhaltung Zugänge Anlage an Anlage Zielanlage an AiB Verkauf Verschrottung Umbuchungen Abgänge Abschreibungen außerplanmäßige Abschreibung planmäßige Abschreibung durch Kauf aus Eigen- fertigung durch Schenkung durch Zuschreibung 5. Veränderungen der Anlagenbuchhaltung

19 18. Mai 2010Kai-Inventarisierungstag Folie 19 Zugänge durch Kauf Investitionen Investitionen sind Auszahlungen für die Veränderung des Anlagevermögens (§ 58 Nr. 18 GemHVO-Doppik). Bewegungen in der Anlagenbuchhaltung 5. Veränderungen der Anlagenbuchhaltung

20 18. Mai 2010Kai-Inventarisierungstag Folie Verknüpfungen von Finanz- und Anlagenbuchhaltung Anlagenbuchungsgruppen stellen die Verknüpfung zwischen Anlagenbuchungen und den jeweiligen Sachkonten in der Finanzbuchhaltung, insbesondere zu den Bilanz- und Finanzkonten, her. Anlagenklassen werden verwendet, um die Anlagenbuchungsgruppen weiter zu untergliedern bzw. um einzelne Anlagen übergeordnet zu gruppieren. Anlagensachgruppen werden verwendet, um die Anlagenklassen weiter zu unterteilen. Beispielsweise um die Anlagenklasse Grundstücke differenzierter darstellen möchten.

21 18. Mai 2010Kai-Inventarisierungstag Folie 21 Sachkonten gemäß Kontenplan (KVKR) und Anlagenbuchungsgruppen Anlagenklassen Fahrzeuge Personal Computer Anlagensachgruppen - Standard Dienstfahrzeuge - Feuerwehrfahrzeuge - Sonderfahrzeuge Baubetriebshof - Arbeitsplatz-PC - Netzwerkdrucker - sonstige Peripheriegeräte Vermögensrechnung (Bilanz) mit Bilanzposten 086 Datenverarbeitungsanlagen 081 Fuhrpark AP … Vermögensrechnung (Bilanz) Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Eigenkapital Sonderposten Verbindlichkeiten … 6. Verknüpfungen von Finanz- und Anlagenbuchhaltung

22 18. Mai 2010Kai-Inventarisierungstag Folie 22 Anlagenkarte 6. Verknüpfungen von Finanz- und Anlagenbuchhaltung In der Anlagenkarte werden insbesondere die individuellen Stammdaten einer Anlage, z. B. Standort, Anschaffungswert, Abschreibungsmethode hinterlegt. Einer Anlagenkarte können Dimensionen bzw. Kriterien (Anlagenklasse, Anlagensachgruppe) zugewiesen werden, die bei der Buchung mit Integration in die Finanzbuchhaltung mitgeführt werden.

23 18. Mai 2010Kai-Inventarisierungstag Folie 23 Anlagenwirtschaft (Anlagenmanagement) Anlagenplanung Anlagensteuerung Anlagenüberwachung Zusammenfassung und Ausblick (1) Anlagenwirtschaft als Prozess

24 18. Mai 2010Kai-Inventarisierungstag Folie 24 Instrumente (Werkzeuge) der Anlagenwirtschaft Wirtschaftlichkeits-/Investitionsrechnungen (§ 12 Abs. 1 GemHVO-Doppik) Inventarisierung (§§ 35 und 36 GemHVO-Doppik) Anlagenbuchhaltung (§ 114s Abs. 1 HGO und § 38 Abs. 1 GemHVO-Doppik) Anlagenstatistik Zusammenfassung und Ausblick (2) ……

25 18. Mai 2010Kai-Inventarisierungstag Folie 25 Fragen? Diskussionspunkte? Meinungen?


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