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1 Das Gesetz zur Modernisierung des Bilanzrechtes (BilMoG) Das Bundeskabinett hat am 21. 5. 2008 den Entwurf des BilMoG beschlossen Ziele: das HGB-Bilanzrecht.

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1 1 Das Gesetz zur Modernisierung des Bilanzrechtes (BilMoG) Das Bundeskabinett hat am den Entwurf des BilMoG beschlossen Ziele: das HGB-Bilanzrecht auf Dauer beibehalten und für den Wettbewerb mit den internationalen Rechnungslegungsstandards stärken. Umsetzung europarechtlicher Vorgaben Der handelsrechtliche Jahresabschluss bleibt die Grundlage der Gewinnausschüttung und die steuerlichen Gewinnermittlung.

2 2 Inhalt 1.Deregulierung und Kostensenkung 2.Verbesserung der Aussagekraft des Jahresabschlusses 3.Stand des Gesetzgebungsverfahrens und geplantes Inkrafttreten Das Gesetz zur Modernisierung des Bilanzrechtes (BilMoG)

3 3 1.Deregulierung und Kostensenkung Ziel: Deregulierung und Kostensenkung zugunsten kleiner und mittlerer Unternehmen. Befreiung von der handelsrechtlichen Buchführungs- und Bilanzierungspflicht Einzelkaufleute (max Euro Umsatz und Euro Gewinn an zwei aufeinander folgenden Geschäftsjahren) Gilt für nach dem beginnende Geschäftsjahre

4 4 Schwellenwerte für Informationspflichten der Unternehmen werden um 20% angehoben. Kostensenkung in Höhe von 1,3 Mrd. erwartet 1.Deregulierung und Kostensenkung Ziel: Deregulierung und Kostensenkung zugunsten kleiner und mittlerer Unternehmen.

5 5 Die neuen Schwellenwerte gelten erstmals für Geschäftsjahre, die nach dem beginnen.

6 6 2.Verbesserung der Aussagekraft des Jahresabschlusses durch eine Annäherung an die internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS) aber: insgesamt soll ein überschaubares eigenes Regelwerk beibehalten werden.

7 7 Wichtige Änderungen: immaterielle selbstgeschaffene Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (Patente, Know-how) werden zu bilanzierungspflichtigen Posten –Bisher Ansatzverbot –Eigenkapital wird eventuell ausgebaut –Ausnahme: Bilanzierungsverbot für Marken, Drucktitel, Verlagsrechte, Kundenlisten, oder vergleichbare –Ausschüttungssperre wegen Gläubigerschutz zu Handelszwecken erworbene Finanzinstrumente (Aktien, Schuldverschreibungen, Fondsanteile, Derivate) werden zum Zeitwert bewertet

8 8 Realistischere Bewertung von Rückstellungen für künftige Verpflichtungen Insbesondere Pensionsrückstellungen sind betroffen (i.d.R. GmbH) Bewertung mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag Preis- und Kostensteigerungen sind zu berücksichtigen Bei einer Laufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag Durchschnittlicher Zinssatz für sichere Anlage mit entsprechender Laufzeit (Bundesbank)

9 9 Realistischere Bewertung von Rückstellungen für künftige Verpflichtungen Konsequenzen für die Bewertung der Pensionsverpflichtungen -Bisher wurde i.d.R. der steuerlich zulässige Wert in der Handelsbilanz angesetzt (Abzinsung mit 6 %) -Neu: a)Berücksichtigung von erwarteten Rentenanpassungen und Gehaltssteigerungen b)Schätzung der zu erwartenden Mitarbeiterfluktuation c)Abzinsung mit einem Zinssatz von derzeit ca. 4,25% bis 4,5 % -In der Regel erhebliche Auswirkungen auf die handelsrechtliche Rückstellungen -Die steuerlichen Rückstellungen ändern sich dagegen nicht

10 10 Realistischere Bewertung von Rückstellungen für künftige Verpflichtungen Beispiel: Pensionszusage i.H.v.:EUR ,00 p.a. steuerlich zulässiger Zinssatz: 6,00% durchschnittlicher Zins beispielsweise: 4,25% zugesagte Rentendauer:20 Jahre Rentenbeginn:sofort Rückstellung (alt):EUR ,21 Rückstellung (neu):EUR ,66 Zuwachs i.H.v. EUR ,45 (=15,91%)

11 11 Folgen aus den Neuerungen: -zwingende Abweichungen der Steuer- und Handelsbilanz -Beispiele: a) Rückstellungen (s.o.) b) selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände (s.o.) c) Firmenwertabschreibung (steuerlich 15 Jahre, BilMoG: tatsächliche Nutzungsdauer) d) Ansparrücklage / Sonderabschreibung (z.B. § 7g EStG) ist steuerlich weiterhin zulässig, nach BilMoG nicht. -Dadurch wird ein Ansatz von latenten Steuern erforderlich (Befreiung für kleine Kapitalgesellschaften s.o.) -In vielen Fällen ist die Aufstellung einer bisher üblichen Einheitsbilanz nicht mehr möglich -Höhere Kosten und mehr Aufwand, aber Verbesserung der Aussagekraft des Jahresabschlusses

12 12 3.Stand des Gesetzgebungsverfahrens und geplantes Inkrafttreten Bundeskabinett hat am den Entwurf des BilMoG beschlossen Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am Stellung genommen: Überraschend bittet er an einigen Stellen noch einmal um Prüfung Zur Stellungnahme des Bundesrats hat sich unterdessen die Bundesregierung am geäußert.

13 13 Im Folgenden die fünf wichtigsten Punkte, die der Bundesrat (zum Teil erneut) zur Diskussion stellt oder vorschlägt: 1.Befreiung von der Rechnungslegungspflicht: Neben Einzelkaufleuten auch für kleine Personenhandels- gesellschaften Wird von der Bundesregierung abgelehnt. 2.Nur außerplanmäßige Abschreibung bei entgeltlich erworbenem Geschäfts- oder Firmenwert (Impairment- Only-Approach), um keinen nationalen Sonderweg zu beschreiten Wird von der Bundesregierung abgelehnt. 3.Abstellen auf Stichtagszins statt durchschnittlichen Marktzins bei Abzinsung von Rückstellungen. Wird von der Bundesregierung abgelehnt.

14 14 4.Forderung eines Wahlrechts statt Pflicht bei der Aktivierung von selbsterstellter immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens Wird von der Bundesregierung geprüft. 5.Wahlrecht statt Pflicht beim Ausweis aktiver latenter Steuern. Wird von der Bundesregierung abgelehnt. Der größte Teil der neuen Vorschriften soll nach dem gegenwärtigen Stand erstmals auf Geschäftsjahre Anwendung finden, die im Kalenderjahr 2009 beginnen


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