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1 18.06.2002 Natalja Reiband Wissensintegration als ein Konstrukt, als ein Forschungsfeld und als ein förderlicher Faktor im Wissensmanagement und im kollaborativen.

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1 Natalja Reiband Wissensintegration als ein Konstrukt, als ein Forschungsfeld und als ein förderlicher Faktor im Wissensmanagement und im kollaborativen Lernen Vorlesung STS2,

2 Natalja Reiband Gliederung 1.Was ist Wissensintegration 2.Common Ground und seine Quellen 3.Ein Konstrukt der Wissensintegration 4.Ausgewählte Forschungsergebnisse 5.Ergebnisse aus dem Projekt WInn: Meta-Wissen im Wissensmanagement 6.Technik und Wissensintegration 7.Wissensintegration im Lichte der Theorie der soziotechnischen Systeme

3 Natalja Reiband 1a. Offene Forschungsfragen Wie kann bei unterschiedlichem Wissen der Akteure Verständigung erreicht werden? Wie kann trotz und wegen dieser Unterschiede neues Wissen entstehen? Bedeutung für Wissensmanagement Wissensmanagement bedeutet Vernetzung vorhandenen und Generierung neuen Wissens sowie Dokumentation und Transfer von Wissen aus der Umwelt in die Organisation (Schneider, 1996) Bedeutung für kollaboratives Lernen Lernen erfolgt durch das kooperative Aufbauen des neuen Wissens. Dabei soll ein Einverständnis über die zu erlernenden Inhalte und Ergebnisse bestehen (Lewis, 1996; Wessner & Pfister, 2001)

4 Natalja Reiband Kollaborative Lernumgebung am eigenen Material lernen mit Material anderer lernen vorbereiten Aufgaben erstellen Material erstellen Gruppen einteilen Ergebnisse darstellen Ergebnisse editieren nachforschen Anmerkungen anfügen Weitere Empfänger zulassen Weitere Informationsquellen Lehrender verknüpfenkopieren Auf Beiträge anderer achten Anmerkungen anfügen suchenfiltern bewerten kollaborieren 1b. Wissensintegration beim Lernen mit Kolumbus ? Lerngruppe Lerner Auf Beiträge anderer achten Untergruppen bilden vorschlagen aushandeln diskutieren Fehlende Zustimmung nachfragen

5 Natalja Reiband 1c. Was ist Wissensintegration Wissensintegration ist die Schaffung eines gemeinsamen kognitiven Bezugsrahmen der beteiligten Akteure, der die Verständigung und das Entstehen des neuen Wissens ermöglicht (nach Steinheider, 2001) Probleme der Wissensintegration (Beispiele) Geringe Bereitschaft, sich auf eine andere Sichtweise einzulassen Eigene Sichtweise kann den anderen Teammitgliedern nur unzureichend verständlich gemacht werden Missverständnisse bei Besprechungen, weil die Teammitglieder unter gleichen Begriffen Unterschiedliches verstanden.

6 Natalja Reiband 2. Common ground Theorie commom ground Two peoples common ground is,..., the sum of their mutual, common, or joint knowledge, beliefs and suppositions. (Clark, 1996, S.93). Common ground oder shared basis ist eine Form des self- awerness, dass ein common ground zwischen den Akteuren besteht und dass alle diese Information über das Bestehen von common ground besitzen. Common Ground – Iteration: A hat Information, dass a, und B hat Information, dass a, und A hat Information, dass B hat Information, dass a usw.

7 Natalja Reiband 2a. Quellen des common ground (Clark, 1996) Communal common ground Common ground aufgrund der Zugehörigkeit zu einer cultural community Grundlage der cultural community ist Consensus Inhalte Human nature – basic facts and laws of nature Communal Lexikons, z.B. regionale Dialekte, technische Terminologie Cultural Facts, Norms, Procedures Personal common ground Basiert auf den gemeinsamen Erfahrungen in einer Situation 2 Quellen: Perceptual Basis – ein Ereignis, in dem die Beteiligten eine gemeinsame Erfahrung machen. Voraussetzung ist, dass die Akteure copresent sind und an einem Objekt teilhaben. Actional Basis – gemeinsame Aktivität an sich

8 Natalja Reiband Wissensrepräsentation 3. Ein Konstrukt der Wissensintegration Basis: Wissensrepräsentationen, die sich im Prozess der Wissensintegration verändern Wissensrepräsentation Shared Knowledge Wissen über distributed Knowledge Eigenes & fremdes Wissen Perspektivenwissen fremd t

9 Natalja Reiband 3a. Grundlagen zum Konstrukt Commom Ground Distributed Knowledge / transactive memory Wissen, das auf die Teilnehmer der Interaktion verteilt ist. (Hutchins, 1995 ) Für die Erforschung der Wissensintegration ist dabei wichtig: inwieweit die Akteure über das Wissen verfügen, was andere Beteiligten wissen (Moreland, 1999) Inwieweit die Akteure wissen, wie ihr eigenes Wissen unter anderen verteilt ist (nach Bromme, 1999) Wissen als Perspektive (Bromme, 1999) Wissen ist eine Perspektive auf die Wirklichkeit und den Stil ihrer Erkundigung

10 Natalja Reiband 4. Ausgewählte Forschungsergebnisse Social Validation geteilte (kommunizierte) Information wird als objektiv und valide empfunden (Higgins, 1999) Collective information sampling (Stasser, 1999) Bei der Findung einer Entscheidung diskutieren Gruppen mehr geteilte als ungeteilte Informationen (Larson et al., 1996). Teilung von unshared Informationen fördern: Wissen darüber, wer in welchem Gebiet ein Experte ist Informationsranking Zeit Transactive Memory (Wegner, 1995; Moreland, 1999) Die Qualität der Gruppenentscheidung ist davon anhängig, wie gut die Gruppenmitglieder die verteilte Expertise in dieser Gruppe erkennen Vertraulichkeit ist ein wichtiger Faktor

11 Natalja Reiband 5. Ergebnisse aus dem Projekt WInn Aufgabe des Projektes Erforschung, wie es Unternehmen gelingt, Wissensmanagement erfolgreich zu organisieren. Untersuchungsgegenstände Maßnahmen zur Einführung der Wissensmanagementsysteme Nutzung der Systeme, Nutzungssituationen und –Schwierigkeiten Förderung des Wissensaustausches durch Technikgestaltung und Organisatorischen Maßnahmen Ergebnisse Aussagen zu förderlichen und hinderlichen Faktoren des Wissensmanagements Methode und Umfang Halbstrukturierte Interviews (ca. 60) in 9 Unternehmen

12 Natalja Reiband 5a. Ergebnisse aus dem Projekt WInn – Meta-Wissen im Wissensmanagement Meta-Kognition ist Denken über Denken Deklarativer Aspekt – Kenntnisse über Denkprozesse des Menschen, Wissen über Lösungswege eines Problems Exekutiver Aspekt: Steuerung und Kontrolle einer Handlung

13 Natalja Reiband 5.b Ergebnisse aus dem Projekt WInn – Meta-Wissen im Wissensmanagement Wissen über Strukturierung der Inhalte Wissen über bereitzustellende Inhalte Wissen austauschen Wissensstrukturen aufbauen Inhaltsbezogenes kooperationsbezogenes awarenessbezogenes selbstwirksamkeits- bezogenes Meta-Wissen Wissen über Anforderungen an Inhalte

14 Natalja Reiband 5c. Technik und Kognition – wie das Meta-Wissen gefördert werden kann Nutzer Meta-Wissen Wissen über die Strukturierung der Inhalte Wissen über die Aufbereitung der Inhalte Inhaltsbezogenes Kooperationsbezogenes awarenessbezogenes Selbstwirksamkeits- bezogens Inhalte aktualisieren Wissen einstellen Strukturen erstellen Wissen suchen WM-System DiskussionsforumBenutzergruppenAnnotationen InhalteSuchfunktion

15 Natalja Reiband 6a. Technik und Wissensintegration Unterstützen Joing editing KOLUMBUS LiveLink Wissensintegration? Warum?

16 Natalja Reiband Welche Features im Kolumbus können Wissensintegration positiv oder negativ beeinflussen? Warum? Rechtenkonzept Annotation Chat Awarenessfeatures (z.B. Anzeige vom Urheber im Kolumbus ) Welche weitere Features sind für die optimale Wissensintegration notwendig? 7b. Technik und Wissensintegration

17 Natalja Reiband 7. Wissensintegration im Lichte der Theorie der soziotechnischen Systeme 1) Warum braucht eine Gruppe, die mit Kolumbus eine Entscheidung trifft, Wissensintegration? 2) Wie hängt dabei Wissensintegration zusammen mit: Selbstbestimmter Grenzbildung Selbtreferentialität Kontingenz Autopoiese Emergenz


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