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1 Dipl.-Finw. Detlef Hergaden Aufgabe –Vermeiden oder Beseitigen von personellen Überkapazitäten in qualitativer, quantitativer, zeitlicher oder örtlicher.

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1 1 Dipl.-Finw. Detlef Hergaden Aufgabe –Vermeiden oder Beseitigen von personellen Überkapazitäten in qualitativer, quantitativer, zeitlicher oder örtlicher Hinsicht –Kann durch Änderung und Beendigung bestehender Arbeitsverhältnisse erfolgen –bei frühzeitigem Erkennen eines Personalüberhanges, steigen die Verwendungsaltanativen Aufgaben der Personalfreisetzung

2 2 Dipl.-Finw. Detlef Hergaden Ursachen Unternehmensinterne Ursachen sind z.B.: –Technischer Wandel –Reorganisation, neue Zuordnung von Aufgaben, Personal, Sachmitteln –Verlagerung von Betriebsteilen ins Ausland –Konzentration, Mergers & Acquisitions Unternehmensexterne Ursachen sind z.B.: –Umsatzrückgang in folge von Änderungen des Kundenverhaltens, Konjunktureinbruch, Einkommensrückgang, etc. –Saisonal bedingte Schwankungen Mitarbeiter bezogene Ursachen –die im Verhalten oder den Fähigkeiten des Mitarbeiters begründet sind Ursachen der Personalfreisetzung

3 3 Dipl.-Finw. Detlef Hergaden Maßnahmen der Personalfreisetzung Quelle: Jung, Allgemeine BWL, München, Wien 1999, 909 Maßnahmen der Personalfreisetzung Quantitative Maßnahmen Qualitative Maßnahmen - Maßnahmen der Perso- nalentwicklung - Arbeitsorganisatorische Maßnahmen Maßnahmen der Produktions- und Absatzplanung Indirekte Maßnahmen - Erweiterte Lagerhaltung - Rücknahme vom Fremd- aufträgen - Vorziehen von Reparatur- und Erneuerungsaufgaben - Produktdiversifikation - Intensivierung der Marketingaktivitäten - Eistellungsbeschränkungen - Abbau von Leiharbeit Arbeitszeitverkürzende Maßnahmen - Abbau von Mehrarbeit bzw. von Überstunden - Einführung von Kurzarbeit - Kürzung der regulären Arbeitszeit - Urlaubsplanung - Umwandlung von Voll- in Teilzeitstellen Direkte Maßnahmen - vorzeitige Pensionierung - Aufhebungsverträge - Entlassungen

4 4 Dipl.-Finw. Detlef Hergaden Beendigung des Arbeitsverhältnisses Die ordentliche Kündigung kann nur unter Einhaltung einer Kündigungsfrist erfolgen. Für alle Arbeitnehmer gilt eine Mindestkündigungsfrist von 4 Wochen zum Ende oder zur Mitte eines Monats. Ausnahmen hierzu sind bei Betrieben unter 20 Beschäftigte und bei Aushilfstätigkeiten von weniger als 3 Monaten Dauer möglich. In der Probezeit beträgt die Frist 2 Wochen. Bei längerer Betriebszugehörigkeit gelten erweiterte Fristen zum Monatsende (allerdings erst ab einem Alter über 25 Jahre): Ab 2 Jahren 1 Monat Ab 5 Jahren 2 Monate Ab 8 Jahren 3 Monate Ab 10 Jahren 4 Monate Ab 12 Jahren 5 Monate Ab 15 Jahren 6 Monate Ab 20 Jahren 7 Monate Maßnahmen der Personalfreisetzung

5 5 Dipl.-Finw. Detlef Hergaden Die fristlose außerordentliche Kündigung erfolgt aus wichtigen Grund. Ein solcher ist die grobe Verletzung einer vertraglichen Pflicht. Entscheidend ist, das denn kündigenden Teil die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses nicht mehr zugemutet werden kann. Einhaltung der Kündigungserklärungsfrist von 2 Wochen nach Kenntnisnahme von dem wichtigen Grund. Abwarten der Frist von 3 Tagen innerhalb derer der Betriebsrat der außerordentlichen Kündigung widersprechen kann. Maßnahmen der Personalfreisetzung

6 6 Dipl.-Finw. Detlef Hergaden Beachtung von Kündigungsverboten Kündigung während der Schwangerschaft und 4 Monate nach der Entbindung Kündigung von Schwerbehinderten nur mit Zustimmung der Hauptfürsorgestelle Betriebsratsmitglieder und Vertreter der Jugend- und Auszubildendevertretung bis 1 Jahr nach Beendigung ihrer Mitgliedschaft. Ansonsten ist eine Kündigung nicht möglich. Soziale Rechtfertigung der Kündigung nach dem Kündigungsschutzgesetz Kriterien zur Sozialauswahl bei betriebsbedingter Kündigung: Betriebszugehörigkeitsdauer, Unterhaltspflicht Kündigung ist im Verhalten des Arbeitnehmers begründet. Eine verhaltensbedingte Kündigung setzt eine Abmahnung voraus. Anhörung des Betriebsrates, Abwarten der Frist von einer Woche bei der ordentlichen Kündigung, innerhalb derer der Betriebsrat der ordentlichen Kündigung widersprechen kann. Kündigungsschutzklage beim zuständigen Arbeitsgericht binnen 3 Wochen nach Zugang der Kündigungserklärung. Maßnahmen der Personalfreisetzung

7 7 Dipl.-Finw. Detlef Hergaden Zuordnung der Mitarbeiter zu den einzelnen Stellen –qualitativ –quantitativ –zeitlich –örtlich Unternehmens- und mitarbeiterbezogene Ziele bei der Planung berücksichtigen –Mengenleistung pro Arbeitsplatz –Minimierung der Lohn und Gehaltskosten –Minimierung der Differenz zwischen Eignungs- und Anforderungsprofil –Interessen und Bedürfnisse berücksichtigt werden Personaleinsatz

8 8 Dipl.-Finw. Detlef Hergaden Durch eine möglichst große Übereinstimmung von Anforderungen und Fähigkeiten soll die Arbeitszufriedenheit gesichert und erhöht werden Personaleinsatz

9 9 Dipl.-Finw. Detlef Hergaden Quelle: Jung, Allgemeine BWL, München, Wien 1999, 915 Anforderungen des Arbeitsplatzes Fähigkeiten der Arbeitskräfte Bedürfnisse der Arbeitskräfte Arbeitsanalyse Personalbeurteilung Personalunterlagen und -karteien Personalbefragung Anforderungsprofil Fähigkeitsprofil Bedürfnisprofil Bei Überein- simmung Personal- einsatz Informations- grundlage Ermittlungs- methode Ergebnis Personaleinsatz

10 10 Dipl.-Finw. Detlef Hergaden Anforderungen der einzelnen Arbeitsplätze –Arbeitsanalyse »Anforderungsprofil Anforderungen Aufgaben Kompetenzen technische Umfeld soziale Umfeld hierarchische Einordnung –Arbeitsplatz- und Stellenbeschreibung Personaleinsatz

11 11 Dipl.-Finw. Detlef Hergaden Fähigkeiten der Arbeitskräfte –Fähigkeitsanalyse »Ergebnis der Personalbeschaffung und -entwicklung Personalbeurteilungen ( Leistungs-, Entwicklung- und Potentialbeurteilung ) »Fähigkeitsprofil Personaleinsatz

12 12 Dipl.-Finw. Detlef Hergaden Aufgaben der Personaleinsatzplanung –quantitative »Mengenbedarf einer Qualifikationseinheit zu einem bestimmten Termin »Anforderungsprofil stimmt mit den Fähigkeitsprofil überein –qualitative »Zuordnung der Mitarbeiter anhand des Anfoderungs- und Fähigkeitsprofils –zeitliche »Kurzfristig Zuordnungsproblemen »langfristig Anpassungsproblemen Personaleinsatz

13 13 Dipl.-Finw. Detlef Hergaden Quelle: Jung, Allgemeine BWL, München, Wien 1999, 916 Zuordnung durch den Vergleich von Anforderungs- profienl der vorhandenen Mitarbeiter Zuordnung durch die Erstellung von Schichtplänen Anpassung der - Arbeitsplatzanforderungen durch Arbeitsstrukturie- rungsmaßnahmen - Fähigkeiten der Mitarbeiter durch Personalentwick- lungsmaßnahmen Anpassung durch - Personalbeschaffungs- maßnahmen - Personalfreisetzungs- maßnahmen langfristig kurzfristig qualitativquantitativ Personaleinsatz

14 14 Dipl.-Finw. Detlef Hergaden Methoden der Personaleinsatzplanung –quantitative Zuordnung »welcher Mitarbeiter mit welcher Fähigkeit wo eingesetzt wird »Fehlzeiten durch Urlaub, Krankheit u.ä. sind zu berücksichtigen –qualitative Zuordnung »weitgehende Deckung der Anforderungs- und Fähigkeitsprofile summarische Zuordnung analytische Zuordnung –theoretisch exakter Zuordnung –Profilvergleiches Personaleinsatz

15 15 Dipl.-Finw. Detlef Hergaden Heuristische Verfahren –Rangordnungsverfahren »Auf jeden Platz der beste Mann »jeder Mitarbeiter wir isoliert nach seine Fähigkeiten eingestuft und nicht unter Berücksichtigung der Gesamtheit –Spezialbegabungsverfahren »Jede Spezialbegabung an den Platz, für den sie am besten geeignet ist mathematische Verfahren –für die Mitarbeiter werden Leistungsgrade für die einzelnen Arbeiten festgelegt Personaleinsatz

16 16 Dipl.-Finw. Detlef Hergaden Methoden der qualitativen Anpassung von Stellen und Stelleninhabern –Personalentwicklung –Arbeitsstrukturierungsmaßnahmen »Arbeitsverkleinerung horizontale Arbeitsteilung Vertikale Arbeitsteilung –führt i.d.R. zu einer Spezialisierung »Arbeitsfeldvergrößerung Arbeitsplatzwechsel Aufgabenerweiterung Aufgabenbereicherung teilautonome Gruppen –verbessert die Möglichkeiten der Personalentwicklung und Selbstverwirklichung Personaleinsatz


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