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Eingliederungsmanagement der B. Braun Melsungen AG.

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Präsentation zum Thema: "Eingliederungsmanagement der B. Braun Melsungen AG."—  Präsentation transkript:

1 Eingliederungsmanagement der B. Braun Melsungen AG

2 PL-HR-WolframSeite 2 Eingliederun gs- management Gesundheits- management

3 PL-HR-WolframSeite 3 Eingliederungs- management betriebliche Eingliederung gem. § 84 SGB IX stufenweise Wiedereingliederung gem. § 74 SGB V

4 PL-HR-WolframSeite 4 stufenweise Wiedereingliederung (gem. § 74 SGB V) Ziel ist es, arbeitsunfähige Beschäftigte nach längerer schwerer Krankheit schrittweise an die volle Arbeitsleistung des bisherigen Arbeitsplatzes heranzuführen, um so den Übergang zur vollen Berufstätigkeit zu erlangen.

5 PL-HR-WolframSeite 5 Voraussetzungen für eine stufenweise Wiedereingliederung es besteht noch Arbeitsunfähigkeit (i. d. R. auch Krankengeldanspruch) der behandelnde Arzt stellt einen entsprechenden Wiedereingliederungsplan auf der Beschäftigte wird am bisherigen Arbeitsplatz beschäftigt Arbeitgeber und der Beschäftigte sind mit der geplanten Maßnahme einverstanden

6 PL-HR-WolframSeite 6 Wer veranlasst eine stufenweise Wiedereingliederung? In der Regel regt die zuständige Krankenkasse die Aufnahme einer stufenweisen Wiedereingliederung an; die Initiative kann jedoch auch vom Beschäftigten selbst oder vom Arbeitgeber ausgehen; ebenso kann eine Anregung vom behandelnden Arzt und vom Werksarzt erfolgen. Darüber hinaus können auch die Deutsche Rentenversicherung und die Berufsgenossenschaften eine entsprechende Maßnahme anregen.

7 PL-HR-WolframSeite 7 Vorgehensweise Der Ablauf der stufenweisen Wiedereingliederung wird durch den behandelnden Arzt und/oder den Werksarzt medizinisch begleitet und überprüft. Vorlage des Wiedereingliederungsplanes beim Arbeitgeber (Personalabteilung) Abstimmung mit Fachbereich, ob eine entsprechende Maßnahme durchgeführt werden kann Information an alle Beteiligten Krankenkasse, Werksarzt, Arbeitnehmer

8 PL-HR-WolframSeite 8 Dauer einer stufenweisen Wiedereingliederung Die stufenweise Wiedereingliederung endet mit der vollen Arbeitsaufnahme. In der Regel dauert die Maßnahme bis zu 6 Wochen. In Einzelfällen, und nach Abstimmung mit Arbeitgeber und Krankenkasse, kann dieser Zeitraum verlängert werden. (u. U. kann eine Maßnahme bis zu 6 Monaten andauern)

9 PL-HR-WolframSeite 9 Sondervereinbarung mit der Betriebskrankenkasse B. Braun Für einen Zeitraum von 45 Kalendertagen (6 Wochen) leistet die Betriebskrankenkasse Krankengeld. Läuft die Wiedereingliederungsmaßnahme länger als 45 Kalendertage, übernimmt BBM die volle Entgeltfortzahlung; trotz weiterhin bestehender Arbeitsunfähigkeit des Beschäftigten.

10 PL-HR-WolframSeite 10 Eingliederungs- management stufenweise Wiedereingliederung gem. § 74 SGB V betriebliche Eingliederung gem. § 84 SGB IX

11 PL-HR-WolframSeite 11 Betriebliche Eingliederung (gem. § 84 SGB IX) Mit der in Kraft gesetzten Regelung des § 84 Abs. 2 SGB IX wird dem Arbeitgeber aufgetragen, eine betriebliche Eingliederung für Beschäftigte, die innerhalb eines Jahres länger als 6 Wochen ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig erkrankt sind, durchzuführen. Maßnahmen, die dazu dienen, Beschäftigten mit gesundheitlichen Problemen oder Behinderung dauerhaft an einem geeigneten Arbeitsplatz im Betrieb einzusetzen

12 PL-HR-WolframSeite 12 Zielsetzung Überwindung der bestehenden Arbeitsunfähigkeit und Vorbeugung erneuter Arbeitsunfähigkeit Erhalt und Förderung der Arbeitsfähigkeit und Gesundheit dauerhafte Sicherung eines Arbeitsplatzes

13 PL-HR-WolframSeite 13 Das betriebliche Eingliederungsteam Personalabteilung BKK Betriebsrat Schwerbehindertenvertretung Werksarzt Mitarbeiter Agentur für Arbeit Ärzte, Kliniken, Integrationsfachdienste … Berufsgenossenschaft Deutsche Rentenversicherung Integrationsamt interne Fachbereiche

14 PL-HR-WolframSeite 14 Fallbesprechung im Eingliederungsteam Informationen über den Mitarbeiter (Qualifikationen, Stärken, krankheitsbedingte Einschränkungen) Ziele und Vorstellungen des Mitarbeiters Betriebliche Möglichkeiten Phasen des Eingliederungsmanagements Identifikation von Beschäftigten, die Unterstützung für eine betriebliche Eingliederung benötigen Arbeitgeber führt 1. Gespräch mit dem kranken Mitarbeiter erste Informationen über Eingliederungsmanagement Vertrauensbasis schaffen

15 PL-HR-WolframSeite 15 Phasen des Eingliederungsmanagements (Fortsetzung) Klärung der Rückkehrmöglichkeiten Anforderungsprofil für den Arbeitsplatz erstellen Fähigkeits- und Leistungsprofil des Mitarbeiters ausarbeiten (z. B. mit dem Methode IMBA/MELBA) Maßnahmen vereinbaren, z. B.: Arbeitsplatzanpassung (evtl. zusätzl. technische Ausstattung) Umsetzung des Mitarbeiters evtl. zusätzliche Qualifikationen Änderungen der Arbeitszeit Arbeitsversuch organisieren außerbetriebliche Maßnahmen mit dem zuständigen Leistungsträger beraten und beantragen (z. B. Fördermöglichkeiten durch Rehaträger)

16 PL-HR-WolframSeite 16 Phasen des Eingliederungsmanagements (Fortsetzung) Maßnahmen durchführen Werksarzt begleitet die Arbeitsversuche in medizinischer Hinsicht Kontrolle die Wirkung der Maßnahme wird überprüft ggf. wird das Vorgehen optimiert (Initiator Personalwesen)


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