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Internationales Institut für Management Fachgebiet Arbeits- und Organisationspsychologie Merkmale von Organisationen: 1. Definition oder: Ab wann sind.

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Präsentation zum Thema: "Internationales Institut für Management Fachgebiet Arbeits- und Organisationspsychologie Merkmale von Organisationen: 1. Definition oder: Ab wann sind."—  Präsentation transkript:

1 Internationales Institut für Management Fachgebiet Arbeits- und Organisationspsychologie Merkmale von Organisationen: 1. Definition oder: Ab wann sind wir eine Organisation? 2. Organisationstheorien oder: Was (unter)sucht die Psychologie dort? 3. Organisationsdiagnose und ein Ansatz: Die soziotechnische Systemanalyse und MTO

2 Prof. Dr. Heiner Dunckel Fachgebiet Arbeits- und Organisationspsychologie Organisationen sind Systeme, die îzeitlich überdauernd existieren, îgegenüber ihrer Umwelt offen sind, îaus Individuen bzw. Gruppen zusammengesetzt sind, îspezifische Ziele verfolgen, îeine bestimmte Struktur - meist durch Arbeitsteilung und eine Hierarchie von Verantwortung - aufweisen. (Quelle: Gebert & Rosenstiel, 1992, verändert) Definition

3 Prof. Dr. Heiner Dunckel Fachgebiet Arbeits- und Organisationspsychologie Organisation ist nötig, wenn Aufgaben zu bewältigen sind, die nicht von einer Person allein zu schaffen sind. Organisation - als Wechselspiel von Aufgabenteilung und Koordination - zielt auf eine ökonomische Gestaltung arbeitsteiliger Leistungssysteme. (Quelle: Reichwald & Möslein, 1999).. und das Problem

4 Prof. Dr. Heiner Dunckel Fachgebiet Arbeits- und Organisationspsychologie Organisationstheorien sind grundlegende Theorien mit weitem Geltungsbereich. Sie dienen der Beschreibung, Erklärung, Prognose und Veränderung des Forschungsgegenstandes Organisation. Organisationspsychologische Theorien beschreiben, erklären und (helfen) bei der Veränderung menschlichen Verhaltens und Erlebens in Organisationen. Organisationstheorien

5 Prof. Dr. Heiner Dunckel Fachgebiet Arbeits- und Organisationspsychologie Klassische Organisationsansätze: ¬ Scientific Management (Taylorismus) ¬ Bürokratie-Ansatz Hauptvertreter: F.W. Taylor (1913) Max Weber (1921)... nicht nur Psychologie...

6 Prof. Dr. Heiner Dunckel Fachgebiet Arbeits- und Organisationspsychologie Humanorientierte Ansätze: Human-Relations-Ansatz - Human-Resources- Ansatz - Verhaltenswissenschaftlich orientierte Ansätze Hauptvertreter: Mayo (1933), Mc Gregor (1960), Likert (1961), Argyris (1964), Herzberg (1966) Barnard, Ch. (1938), Simon, H.A. (1945). March/Simon (1959)

7 Prof. Dr. Heiner Dunckel Fachgebiet Arbeits- und Organisationspsychologie Systemorientierte Ansätze Institutionenökonomische Ansätze Wettbewerbsstrategische Ansätze è siehe Textsammlung Reichwald & Möslein..und

8 Prof. Dr. Heiner Dunckel Fachgebiet Arbeits- und Organisationspsychologie â Management durch Integration und Selbstkontrolle â Führungskräfte sind Berater und Experten Zentrale Fragestellung bei Mc Gregor: Welche Annahmen liegen der Führung in Unternehmen zugrunde ? Ein (bekanntes) Beispiel: Humanistische Theorie von McGregor

9 Prof. Dr. Heiner Dunckel Fachgebiet Arbeits- und Organisationspsychologie Theorie X Der Durchschnittsmensch hat eine angeborene Abneigung gegen Arbeit und versucht, ihr aus dem Wege zu gehen, wo er kann. Er möchte sich vor Verantwortung drücken. Deshalb muß er gelenkt, geführt und mit Strafe bedroht werden.

10 Prof. Dr. Heiner Dunckel Fachgebiet Arbeits- und Organisationspsychologie Theorie Y Dem Durchschnittsmensch ist Arbeitsscheu nicht angeboren. Zugunsten von Zielen, denen er sich selbst verpflichtet fühlt, wird sich der Mensch Selbstdisziplin und Selbstkontrolle unterwerfen. Flucht vor Verantwortung ist im allgemeinen Folge schlechter Erfahrung...

11 Prof. Dr. Heiner Dunckel Fachgebiet Arbeits- und Organisationspsychologie Der Teufelskreis der Theorie X aus: Ulich, Baitsch und Alioth, 1987 Theorie X passives Arbeitsverhalten Strenge Vorschriften und Kontrolle Verantwortungsscheu, keine Initiative daraus folgt bewirktführt zu bestätigt

12 Prof. Dr. Heiner Dunckel Fachgebiet Arbeits- und Organisationspsychologie Die verstärkende Wirkung der Theorie Y aus: Ulich, Baitsch und Alioth, 1987 Initiative und Verantwortungsbereitschaft Theorie Y Engagement für die Arbeit Handlungsspielraum, Selbstkontrolle daraus folgt ermöglichtführt zu verstärkt

13 Prof. Dr. Heiner Dunckel Fachgebiet Arbeits- und Organisationspsychologie â Gegen autoritäre (ausbeutende oder wohlwollende) Führungsmethoden (Mann-zu-Mann-Organisationen) â Effektiver sind partizipative Führungssysteme (beratende oder das Gruppensystem) â Modell der überlappenden Gruppen (linked pins) : neues Organisationsprinzip Bekanntes Beispiel 2: Partizipative Theorie von Likert

14 Prof. Dr. Heiner Dunckel Fachgebiet Arbeits- und Organisationspsychologie Organisation mit überlappenden Gruppen nach Lickert unterste Ebene Hierarchieebene der Organisation: höchste Ebene mittlere Ebene Quelle: Greif, 1983, S. 106

15 Prof. Dr. Heiner Dunckel Fachgebiet Arbeits- und Organisationspsychologie Man kann - akzentuierend - unterscheiden zwischen ¬ der eher verwaltungswissenschaftlich und betriebswirtschaftlich ausgelegten Organisationsanalyse r Diagnose von Ordnungen und Regeln, um organisationale Probleme der Effizienz und Effektivität aufzudecken und ­ der organisationspsychologisch ausgerichteten Organisationsdiagnose: r Analyse psychologischer Aspekte des Erlebens und Verhaltens, um Regelhaftigkeiten im Erleben, Verhalten und den Interaktionen zu beschreiben, zu erklären und zu prognostizieren. (Organisationskultur, Mikropolitik, Auswirkung auf Individuum) Organisationsdiagnose

16 Prof. Dr. Heiner Dunckel Fachgebiet Arbeits- und Organisationspsychologie ò Spezialisierung (Grad, in dem Tätigkeiten in spezialisierte Rollen aufgegliedert sind) ò Standardisierung (Grad der Bestimmung von Routineverfahren) ò Formalisierung (Grad der schriftlichen Festlegung) ò Zentralisierung (Grad der Konzentration von Entscheidungsprozessen) ò Konfiguration (z.B. Zahl der Ebenen, Prozentsatz der Bürokräfte usw.) Situative, vergleichende Organisationsanalyse - Beschreibungsmerkmale

17 Prof. Dr. Heiner Dunckel Fachgebiet Arbeits- und Organisationspsychologie ò Integration von Struktur- und Prozeßdiagnostik ò Integration verschiedener Analyse-Ebenen bei Berücksichtigung des Gegenstandsbezugs der eingesetzten Methode Beispiel: Mensch - Technik - Organisation (Strohm & Ulich, 1998) Bezugnahme auf die soziotechnische Systemanalyse Integrierte Ansätze

18 Prof. Dr. Heiner Dunckel Fachgebiet Arbeits- und Organisationspsychologie Grundgedanke: gemeinsame Analyse und Gestaltung des technischen und des sozialen Systems (Emery) (1) Grobanalyse des Produktionssystems und seiner Umwelt (Fabrik-Layout, Organisationstruktur) (2) Arbeitsablaufanalyse (materielle Transformationsprozesse beschreiben nach Input, Transformation, Output) (3) Schwachstellenanalyse (Ermittlung hauptsächlicher Schwankungen im Produktionsprozess) (4) Analyse des sozialen Systems (Kommunikationsstruktur, Bedürfnisse, Mobilität, Probleme in diesen Bereichen usw.) (5) Analyse der Rollenwahrnehmung (Wahrnehmung der Arbeitsaufgaben und Rollen seitens der Mitarbeiter) Soziotechnische Systemanalyse

19 Prof. Dr. Heiner Dunckel Fachgebiet Arbeits- und Organisationspsychologie (6 - 8) Analyse des Einflusses externer Systeme auf das Produktionssystem (Zuliefersystem, Umweltsystem usw.) (6) Erhaltungssystem- Identifikation von Problemen, die ihre Ursache in Organisation und Durchführung von Wartungs- und Erhaltungsaufgaben haben (7) Versorgungs- und Abnehmersystem - Identifikation von Problemen, die ihre Ursache in der Organisation und Durchführung von Einkaufs- und Verkaufstätigkeiten haben (8) Unternehmenspolitik und -planung: Analyse der Auswirkungen von mittel- und langfristigen Unternehmensplänen auf das technische und soziale System. Analyse der Auswirkungen von unternehmungspolitischen Grundsätzen und Richtlinien (9) Erarbeitung von Gestaltungsvorschlägen (nach Ulich, 2001, S. 77ff) Fortsetzung

20 Prof. Dr. Heiner Dunckel Fachgebiet Arbeits- und Organisationspsychologie Dieser Ansatz ist aus einer Ausdifferenzierung des sozio-technischen Systemansatzes entstanden und integriert vorhandende Arbeitsanalyseverfahren in eine ganzheitliche Analyse eines Unternehmens unter Berücksichtigug von Mensch, Technik und Organisation (M T O). Das MTO-Konzept geht vom Primat der Aufgabe aus: Die Aufgabe verknüpft das soziale mit dem technischen System und umgekehrt den Menschen mit den organisationalen Strukturen. (1) Analyse auf der Ebene des Unternehmens (2) Analyse auf der Ebene der Organisationseinheiten (3) Analyse auf der Ebene der Gruppe (4) Analyse auf der Ebene des Individuums Mensch-Technik-Organisation

21 Prof. Dr. Heiner Dunckel Fachgebiet Arbeits- und Organisationspsychologie (1) Unternehmensebene: Ziele, Strategien, Marktposition, Lohnssystem, Arbeitszeitmodelle usw. (2) Ebene der Organisationseinheiten: prozessorientierte Auftragsdurchlauf- und strukturbezogene Arbeitssystemanalysen zur Ermittlung der Primäraufgaben der Organisationseinheiten (Grad der funktionalen Trennung oder Integration) (3) Gruppenebene: Möglichkeiten zur kollektiven Regulation, Ermittlung von Schlüsseltätigkeiten, die dann bedingungsbezogen analysiert werden (4) Ebene des Individuums: subjektive Bewertung der Arbeitssituation durch die Beschäftigten Plus: Analyse der soziotechnischen Geschichte Fortsetzung


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