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Was ist Mobbing?. Es gibt im wesentlichen zwei Definitionen von "Mobbing", eine allgemeine, die von Beratungsstellen und in der politischen Diskussion.

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Präsentation zum Thema: "Was ist Mobbing?. Es gibt im wesentlichen zwei Definitionen von "Mobbing", eine allgemeine, die von Beratungsstellen und in der politischen Diskussion."—  Präsentation transkript:

1 Was ist Mobbing?

2 Es gibt im wesentlichen zwei Definitionen von "Mobbing", eine allgemeine, die von Beratungsstellen und in der politischen Diskussion verwendet wird, und eine juristische Definition, auf die man sich vor Gericht berufen kann.

3 Die allgemeine Definition Die allgemeine Definition geht auf Prof. Heinz Leymann zurück. Prof. Leymann hat über Mobbing geforscht und zu diesem Zweck die folgende Definition entwickelt: Eine Person wird an ihrem Arbeitsplatz gemobbt, wenn sie im Konflikt mit Kollegen oder Vorgesetzten in eine unterlegene Position gekommen ist und auf systematische Weise über mindestens 6 Monate hinweg mindestens einmal pro Woche einer feindseligen Handlungen ausgesetzt ist. Dies können z.B. sein:

4 6 häufige Mobbing-Handlungen Imitation des Ganges, der Stimme oder Gesten, um jemanden lächerlich zu machen Telefonterror ständige Kritik an der Arbeit. jemanden "wie Luft" behandeln Verteilung von "kränkenden“ (unterfordernden) Arbeitsaufgaben Vergabe von Arbeitsaufgaben, die die Qualifikation des Betroffenen übersteigen, um ihn zu diskreditieren

5 Juristische Definition "Im arbeitsrechtlichen Verständnis erfasst der Begriff des Mobbing fortgesetzte, aufeinander aufbauende oder ineinander übergreifende, der Anfeindung, Schikane oder Diskriminierung dienende Verhaltensweisen, die nach Art und Ablauf im Regelfall einer übergeordneten, von der Rechtsordnung nicht gedeckten Zielsetzung förderlich sind und jedenfalls in ihrer Gesamtheit das allgemeine Persönlichkeitsrecht oder andere ebenso geschützte Rechte wie die Ehre oder die Gesundheit des Betroffenen verletzen. Ein vorgefasster Plan ist nicht erforderlich. Eine Fortsetzung des Verhaltens unter schlichter Ausnutzung der Gelegenheiten ist ausreichend. Zur rechtlich zutreffenden Einordnung kann dem Vorliegen von falltypischen Indiztatsachen (mobbingtypische Motivation des Täters, mobbingtypischer Geschehensablauf, mobbingtypische Veränderung des Gesundheitszustandes des Opfers) eine ausschlaggebende Rolle zukommen, wenn eine Konnexität [= eine Verbindung, M.Hensche] zu den von dem Betroffenen vorgebrachten Mobbinghandlungen besteht. Ein wechselseitiger Eskalationsprozess, der keine klare Täter-Opfer-Beziehung zulässt, steht regelmäßig der Annahme eines Mobbingsachverhaltes entgegen."

6 Ursachen von Mobbing

7 Es ist verständlich, dass am Arbeitsplatz Konflikte entstehen, daraus muss jedoch noch kein Mobbing resultieren. Ausschlaggebend ist, wie mit den Konflikten umgegangen wird. Beide Parteien können versuchen, den Konflikt zu bewältigen und eine einvernehmliche Lösung zu finden. Ist der Konflikt jedoch unlösbar oder wenigstens eine der Parteien nicht daran interessiert, eine Lösung zu finden, entstehen Spannungen. Wird aus einem sachlichen Konflikt eine persönliche Auseinandersetzung, kann man von Mobbing sprechen.

8 Ursachen von Mobbing Die Ursachen sind schwer zu bestimmen. Sie können in der Organisation des Betriebes liegen oder in bestimmten Personen, den so genannten „Tätern“, aber genau so gut auch in dem sozialem System, also dem sozialen Miteinander der Arbeitsgruppe, und manchmal auch in der Person des „Opfers“. Natürlich können diese Dinge auch kombiniert sein, sagen die Experten.

9 Ursachen von Mobbing Es wird geschätzt, dass etwa 1,5 Millionen Menschen in Deutschland in verschiedenen Formen am Arbeitsplatz terrorisiert werden. Berufe im Gesundheits- und Sozialbereich, vor allem in Krankenhäuser, sind besonders „Mobbing-anfällig“

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14 Wer ist gefährdet? Neue Mitarbeiter müssen sich am Arbeitsplatz und in einer Gruppe erst zurechtfinden, müssen Grenzen abstecken, müssen sich beweisen. Auffällige Mitarbeiter unterscheiden sich durch eine andere Sprache oder Nationalität, kleiden oder verhalten sich anders, sind dick oder dünn, haben eine Behinderung, haben einen anderen sozialen Status, führen ein ungewöhnliches Privatleben.

15 Wer ist gefährdet? Herausragende Mitarbeiter sind intelligent, kreativ, verändern das Arbeitstempo und ziehen oft den Neid und Unmut der Kollegen auf sich. Sensible Mitarbeiter nehmen atmosphärische Störungen schneller wahr und reagieren empfindlicher darauf Einmalige Mitarbeiter haben besondere Aufgaben, sind die einzige Frau / der einzige Mann in der Gruppe, unterwerfen sich keinem Zwang, äußern frei ihre Meinung.

16 Gründe, die zu Mobbing führen Betriebliche Belastungsfaktoren -schlechtes Betriebsklima -drohender Arbeitsplatzverlust -Existenzängste -Arbeitsüberlastung -Unterforderung bei der Arbeit -Führungsprobleme -Kommunikationsstörungen -mangelnde soziale Kompetenz -erhöhte Sensibilität -veränderte Arbeitsmethoden -Leistungsdruck -fehlende Rückmeldung über Qualität der Arbeit

17 Gründe, die zu Mobbing führen Persönliche Motive -Neid -Eifersucht -Missgunst -Angst -Ärger -Frust -Konkurrenz ausschalten -egoistische Hintergründe („Solang ich mitmache, bleibe ich verschont!“) -von eigenen Fehlern und Schwächen ablenken -Gruppendruck -mangelnde Kooperation -geringe kollegiale Unterstützung

18 Mobbing kann häufig nur deshalb auftreten, weil es geduldet wird.


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