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Geldanlage Möglichkeiten, Risken, Renditen

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Präsentation zum Thema: "Geldanlage Möglichkeiten, Risken, Renditen"—  Präsentation transkript:

1 Geldanlage Möglichkeiten, Risken, Renditen
…. und jede Menge Hintergründe

2 Magisches Dreieck der Geldanlage
Zeithoriziont Rendite Liquidität Risiko Effektivverzinsung Bonitätsrisiko Inflationsrisiko Zinsrisiko Währungsrisiko

3 Anlagevarianten Aktien, Aktienfonds
Gemischte Fonds, Immobilienfonds, Unternehmens-anleihen Anleihen, Pfandbriefe, Anleihefonds Sparbücher, Onlinesparen, Bausparen, Versicherungen Mind. 10 J. Behaltedauer empfohlen Mind. 8 J. Behaltedauer empfohlen Risiko, Ertrag Mind. 5 J. Behaltedauer empfohlen

4 Sparbucheinlagen Sparkonten mit Urkunde (=Sparbuch)
Namenssparbuch (ab Einlage € ,-- verpflichtend) = Namenspapier Losungswortsparbuch (bis Einlage € möglich), lautet auf Begriff oder Nummer (Sicherung durch Losungswort) = Inhaberpapier Sparkarte mit PIN-Code, Spar-App,… Verzinsung nach Art des Sparbuches Bindungsfrist Aktuelle Zinssätze (01/15): 0,125% normales Sparbuch 0,8% bei Onlinesparen 0,1-2% je nach Bindung Zeithorizont Rendite Liquidität Risiko

5 Abrechnung von Sparbüchern
Zinsen werden sofort bis zum (Abschlussstichtag) berechnet (30/360) Einzahlungen (Verzinsung ab 1. Werktag nachdem Geld eingelangt ist) Auszahlungen (Verzinsung bis zum Tag vor der Auszahlung) Gebundene Einlagen (Fälligkeit) – frühere Kündigung - -> Vorschusszinsen 1%o/Monat

6 Bauspareinlagen Bausparvertrag mit Bausparkasse
Monatl./Jährl. Einzahlung eines best. Betrages Anspruch auf spätere Gewährung eines Bauspardarlehens Vertragssumme (Ansparung + Darlehensanspruch) Bausparprämie (1,5% staatl. Prämie max. € 18,-- /Jahr Höchsteinzahlung € 1.200,--/Jahr) Verzinsung ca. 2% p.a.

7 Verfügung über Bausparguthaben
Nach Ablauf der Mindeslaufzeit (6 J.) Vorzeitig kann darüber verfügt werden – Rückzahlung der Prämie, wenn Geld nicht widmungsgemäß verwendet wird Nach Zuteilung des Bauspardarlehens wird auch Guthaben ausbezahlt Zeithorizont Rendite Liquidität Risiko

8 Sparplan Kombination aus verschiedenen Anlageformen
Mit konkretem Sparziel Mit konkreten Sparraten Zinsen richten sich nach entsprechender Anlageform (inkl. Zinsbonus) Zeithorizont Rendite Liquidität Risiko

9 Prinzip der Anleihe Emittent (Schuldner, Ausgeber) Verkauft Anleihen
Anleger (Gläubiger, Investor) Anleger gewährt Darlehen Republik Österreich Anleger erhalten Zinsen Rückzahlung

10 Anleihearten Öffentliche Anleihen Bankenanleihen Unternehmensanleihen
Sonderformen: Kassenobligationen (von Banken um kfr. Kapitalbedarf zu decken – bis zu 5 Jahre) Pfandbriefe (Mittel dürfen nur für Hypothekardarlehen verwendet werden) Kommunalbriefe (Mittel dürfen nur für Kredite an inl. öffentlich-rechtliche Körperschaften vergeben werden) Fondsanleihen (Umweltanleihen,.. damit sollen Bauvorhaben finanziert werden)

11 Anleihezinsen Fixzinsanleihen (Straight Bonds) Zinssatz während der LZ fix Variable Anleihe (Floater, flexible Bonds) Anleihezinssatz abhängig vom Euribor oder der Sekundärmarktrendite Null-Kupon-Anleihen (Zero Bonds) Keine Zinsen während der LZ, Ertrag ergibt sich aus Differenz zwischen Ausgabe- und Tilgungskurs

12 www.boerse-frankfurt.de vom 16.1.2015
Emittiert wurden auch viele neue Unternehmensanleihen: VW emittierte zwei Anleihen. Die erste bietet einen Kupon von 0,875 Prozent und läuft bis 2023, die zweite endfällig 2030, 1,625 Prozent. Auch von BMW gibt es zwei neue Bonds, beim ersten endfällig 2020, liegt der Kupon bei 0,5 Prozent, beim zweiten 2025 fälligen, bei 1 Prozent. Alle vier wurden nicht zuletzt im Hinblick auf eine erhoffte Nachfrage seitens der Privatanleger mit einer Mindeststückelung von nominal Euro begeben. Von Anna-Maria Borse, Deutsche Börse AG

13 Prinzip der Aktie Anleger (Aktionär = Miteigentümer)
Emittent (Ausgeber) Verkauft Aktien Beteiligt sich am Eigenkapital (Grundkapital) Recht auf Gewinnanteil Stimmrecht in der Hauptversammlung (1 Stimme/Aktie) Bezugsrecht junger Aktien Recht auf Anteil am Liquidationserlös bei freiwilliger Auflösung der AG Aktionäre erhalten Rechte

14 Aktienarten Inhaberaktien (Übertragung formlos durch Übergabe)
Namensaktie (im Aktienbuch eingetragen) seit müssen die Aktien nicht börsennotierender AG‘s „Namensaktien“ sein  Erhöhung der Transparenz, Bekämpfung der Geldwäsche Stammaktien (Rechte wie zuvor genannt) Vorzugsaktie (bevorzugt bei Gewinnausschüttung oder Liquidationserlös, dafür andere Rechte eingeschränkt)

15 Kapitalaufbringung Neuemission von Aktien Kapitalerhöhung Nennwertaktie Grundkapital 1 Mio. € Nennwert/Aktie € 100,-- mit 1000 Aktien = 10% des Grundkapitals Stückaktie Grundkapital 1 Mio. € Stück Aktien mit 20 Aktien = 2% des Grundkapitals Ausgabe von jungen Aktien Stammaktionäre haben Vorkaufsrecht

16 Börsenkurs Faktoren, die den Börsenkurs beeinflussen:
Zu erwartende Unternehmensergebnisse (Dividenden) Gesamtwirtschaftliche Lage (Konjunkturentwicklung) Politische Ereignisse (Steuerpolitik, Wahljahre,…) Generelle Stimmung am Wertpapiermarkt

17 Internationale Börsenkurse
ATX: Austria Traded Index (20 größten österreichischen börsenotierenden AGs: ÖMV, Voest-alpine, Erste Bank,..) DJI: Dow Jones Industrial (30 größte US-Aktien: Coca Cola, Microsoft, McDonalds,…) DAX: Deutscher Aktienindex (30 wichtigsten Aktien Deutschlands: Adidas, Siemens, VW,…) Nikkei 225: enthält 225 japanische Industrieaktien (Mitsubishi, Sony, Nissan,…)

18 Ertrag einer Aktie Dividendenrendite: Dividende x ,50 € x ,18% Kurs d.h. das eingesetzte Kapital verzinst sich zu 3,18% Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV): Kurs je Aktie Jahre Gewinn je Aktie ,50 d.h. die Aktie erwirtschaftet mit Gewinnen ihren Kurswert in 31 Jahren

19 Shareholder-Value-Konzept
Die Unternehmenspolitik ist auf die Interessen der Aktionäre ausgerichtet: Erwirtschaften hoher Gewinne Maximierung der Dividendenausschüttung Zentrale Messgröße = „Freier Cashflow“ (CF abzüglich Investitionen = ausschüttbarer CF für Aktionäre) Nachhaltige Unternehmensentwicklung oft außer Acht gelassen (starkes Cost Cutting, Forschung & Entwicklung und Zukunftsvorsorge oft vernachlässigt)

20 Prinzip des Investmentzertifikats
Kapitalanlage-gesellschaft Anlage mit Risikostreuung übernimmt verschiedeneAufgaben Anleger (Miteigentümer am Fondsvermögen) Inländische Aktien Ausländische Aktien Inländische Anleihen Ausländische Anleihen verwaltet Kauf von Wert-papieren Verkauf von Investment-zertifikaten Investmentfonds beauftragt Depotbank Miteigentum am Fondsvermögen Gewinnbeteiligung Rückgaberecht zum aktuellen Preis Ordnungsgemäße Verwaltung des Fondsvermögens Anlegerinformation Anleger erhalten Rechte auf…

21 Arten von Investmentfonds
Rentenfonds (nur Anleihen) Aktienfonds (nur Aktien) Gemischte Fonds (Anleihen und Aktien) Geldmarktfonds (Anleihen mit kurzer Laufzeit) Dachfonds (mit Fondsanteilen anderer Investmentges.) Pensionsfonds (Aktien und Anleihen zur Altersvorsorge) Offene Fonds (Zahl der Anteile unbegrenzt) Geschlossene Fonds (Fixe Zahl der Anteile) Ausschüttungsfonds (jährliche Gewinnausschüttung) Thesaurierungsfonds (Gewinne werden wieder veranlagt)

22 Links zu folgenden youtube-Videos:
von Hans-Jörg Joobst Derivate: https://www.youtube.com/watch?v=NhNoSeGyDR0 Optionen Teil I: https://www.youtube.com/watch?v=oyfXqhOoA5U Optionen Teil II: https://www.youtube.com/watch?v=Eu9bqwsviGY Futures: https://www.youtube.com/watch?v=_l-LfBXR_C4 Hedgefonds: https://www.youtube.com/watch?v=CsUHVfDkMgQ


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