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Die Debatte zum Begriff und Prozeß der Professionalisierung ist kaum noch überschaubar (H.J. Apel 1999) Professionalisierung im Lehrberuf.

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Präsentation zum Thema: "Die Debatte zum Begriff und Prozeß der Professionalisierung ist kaum noch überschaubar (H.J. Apel 1999) Professionalisierung im Lehrberuf."—  Präsentation transkript:

1 Die Debatte zum Begriff und Prozeß der Professionalisierung ist kaum noch überschaubar (H.J. Apel 1999) Professionalisierung im Lehrberuf

2 Isolde KreisApril 2002Seite 2 Professionalisierung Im Lehrberuf Eine Definition „ Professionalisierung bezeichnet den Prozess, in dem die Berufsausbildung und die Weiterentwicklung der professionellen Wissensbasis systematisiert und institutionalisiert werden und bestimmte Tätigkeitsfelder für die Angehörigen eines Berufs reserviert werden.“ (H.J. Apel 1999, S.39)

3 Isolde KreisApril 2002Seite 3 Zur Professionalisierungsdebatte Die Professionalisierungsdebatte wird aus dem angelsächsischen Raum in den 60er Jahren bei uns aktuell Professionalisierung = Verwissenschaftlichung In den 80er Jahren: „Rückrunde“ Hinwendung zur Person des Lehrers Aktuell: Beschäftigung mit Professionalisierungstheorien, Erarbeitung von Konzepten, Auseinandersetzung mit den komplexen strukturellen Besonderheiten des Lehrberufs und des Lehrerhandelns.....

4 Isolde KreisApril 2002Seite 4 Der Professionskriterien-Ansatz (von G. Millerson 1964) Wissenschaftliche Spezialausbildung Die Berufsausübung ist nicht standardisierbar Kodifizierte Verhaltensregeln Berufsverband Die Tätigkeit besteht in einer für den Klienten wichtigen Dienstleistung und dem öffentlichen Wohl Die Berufstätigkeit ist altruistisch und nicht egoistisch motiviert Anerkannte Experten mit Autonomie Hohes gesellschaftliches Ansehen Die Bezahlung erfolgt in Form von Honoraren oder Gebühren Die Berufsangehörigen sind staatlich registriert oder lizenziert FAZIT:Die klassische Theoriedefinition ist auf die Professionalisierung des Lehrberufs und seiner komplexen strukturellen Besonderheiten nicht übertragbar!

5 Isolde KreisApril 2002Seite 5 Was bringt die Professionalisierung für den Lehrberuf? Intensive Auseinandersetzung mit dem Beruf des Lehrers Welche Rolle spielt die Erziehungswissenschaft? Was kennzeichnet die Berufskultur der Lehrer? Was kennzeichnet den Beruf? Was ist das Wissen der Pädagogen? Basiskompetenzen und Handlungsrepertoires werden - entdeckt - klassifiziert - benannt

6 Isolde KreisApril 2002Seite 6 Berufsbiographischer Ansatz von Ewald TERHART Hypothese: Lehrer durchlaufen im Zuge ihrer Berufspraxis bestimmte Phasen, in denen typische Aufgaben und Lösungsstrategien angewendet werden. - Aufgaben - Lösungsstrategien - Handlungsmuster - Theorien zur eigenen Person

7 Isolde KreisApril 2002Seite 7 Professionalisierung im Lehrberuf „Berufsbiographische Forschung“ Qualifizierung und Entwicklung als lebenslanger Prozess Entwicklung erfolgt in sog. berufsbiographischen Phasen Erhebung und Auswertung von lebensgeschichtlichen Dokumenten „Lebensgeschichten sind Lerngeschichten“ „Pädagogisches Handeln hat immer einen biographischen Bezug“ (Schulze 1993) Professionalität als individueller Entwicklungs- bzw. Lernprozess (Terhart 1994, Bauer 1996)

8 Isolde KreisApril 2002Seite 8 Professionalisierung im Lehrberuf Ziele der biographischen Methode Analyse von Lebensgeschichten zum Zwecke der Erkenntnis- gewinnung, um den Blick auf individuelle und kollektive Lern- und Bildungsprozesse zu öffnen Einen Beitrag zur Analyse pädagogischer Professionalität als individuelle Entwicklung von Personen Weiterentwicklung der Forschungs- und Theorieentwicklung zum Lehrberuf

9 Isolde KreisApril 2002Seite 9 Professionalisierung im Lehrberuf Das Stufenkonzept von Fuller und Brown (1975) Bezugspunkt: Der angehende Lehrer ist sich selbst ein Problem Ziel: „Überleben“ im Klassenzimmer Bezugspunkt: Die Unterrichtssituation ist das Problem; Übergang vom Ich zum Situationsbezug Ziel: Beherrschung/ Gestaltung der Situation Bezugspunkt: Schüler und ihre individuellen Interessen, Nöte; Ziel: Ausübung erzieherischer Verantwortung im Blick auf die Schüler 1. Stufe „survival stage“ 2. Stufe „mastery stage“ 3. Stufe „routine stage“

10 Isolde KreisApril 2002Seite 10 Professionalisierung im Lehrberuf Das Phasenmodell von Huberman (1989) BerufsjahreThemen/Phasen 1-3Berufsseinstieg: „Überleben“ und „Entdecken“ 4-6Stabilisierung 7-18ExperimenteNeubewertung „Aktivismus“„Selbstzweifel“ 19-30Gelassenheit/Konservatismus Distanz 31-40Desengagement „Gelassenheit“ oder „Bitterkeit“

11 Isolde KreisApril 2002Seite 11 Professionalisierung und Lehrer/innenausbildung Anforderungsprofil des Berufes Qualifikationsprofil der Ausbildung Unterrichten, Erziehen, Beraten, Beurteilen, Innovieren und Organisieren Vorbereitung auf professionelles Lehrerhandeln; Komplexes Anforderungsprofil

12 Isolde KreisApril 2002Seite 12 Professionalisierung und Lehrer/innenausbildung Kritik: Die Lehrerausbildung stellt sich nicht angemessen auf gesellschaftliche Veränderungen ein zu geringe Berufs- und Praxisorientierung ungenügende Vorbereitung auf zukünftige Aufgaben: Zu wenig Strategien zur Umsetzung des angeeigneten Wissens in der Praxis Theorie – Praxis – Verhältnis Schwerpunkt liegt beim fachlichen Wissen Was sind die Anforderungen und welche Fähigkeiten sind für den Lehrberuf notwendig? Was ist das professionelle Wissen des Lehrers?

13 Isolde KreisApril 2002Seite 13 Ein Kompetenzmodell zur Beschreibung professionellen Wissens (F. Arning 2000) Selbstverantworungs- kompetenz Spez.pädagogische Handlungskompetenz Fachliche Kompetenz Allgem.pädagogische Handlungskompetenz Organisations- kompetenz

14 Isolde KreisApril 2002Seite 14 Professionalisierung und Vernetzung Professionalisierung bedeutet eine kommunikative und zusammenarbeitsorientierte Berufsauffassung: - Gedankenaustausch über eigene Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, Besuche Verfassen von Studien -Evaluierung der eigenen Arbeit Zunehmende „Durchlässigkeit von Grenzen“ zwischen Fächern und Institutionen fördern Vernetzung STÄRKEN und Angebote werden für eine gemeinsame Arbeit, gemeinsame Ziele genutzt.


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