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20.11.2014Frank Brückel – Didacta 2014 1 «Beschleunigung» als gesellschaftliches Phänomen und ihre Auswirkung auf Schule.

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1 20.11.2014Frank Brückel – Didacta 2014 1 «Beschleunigung» als gesellschaftliches Phänomen und ihre Auswirkung auf Schule

2 20.11.2014Frank Brückel – Schule heute und in Zukunft 2 Beschleunigung – oder: Schule als Spiegel der Gesellschaft

3 20.11.2014Frank Brückel – Didacta 2014 3 Steigende Bedeutung der Bildungspolitik «Bildung und Soziales haben nicht nur im politischen Raum an Aufmerksamkeit gewonnen, sondern nehmen bei Wahlen weit mehr als früher eine politische Schlüsselrolle ein.» Quelle: 14. Kinder- und Jugendbericht der BRD. Bericht über die Lebenssituation junger Menschen in Deutschland. 2013, S. 59

4 20.11.2014Frank Brückel – Didacta 2014 4 Schule als Spiegel der Gesellschaft Globalisierung Bildung als hohes Gut Gesellschaftliche Anerkennung über Diplome und Gehalt Individualisierung Glaube an die Messbarkeit Technisch- wissenschaftliche Beschleunigung

5 1970 1980 1990 2000 7 8 9 10 11 12 13 2010 7.4 14 9.7 Ø Schul- Ausbildungsbesuch in Jahren Männer 25 Jahre und älter Frauen 25 Jahre und älter Quelle: Gapminder World. Zugriff unter http://www.gapminder.org/http://www.gapminder.org/ am 13.06.2014

6 20.11.2014Frank Brückel – Schule heute und in Zukunft 6 1. Längere Schulzeit: Mehr als zwei Jahre länger im Bildungsprozess als vor 20 Jahren 1990 Ø 15 Jahre, heute Ø 17 Jahre 2. Gleiche Chancen für Frauen und Männer besser ausgebildete Eltern haben andere Bedürfnisse Schulen als «multifunktionale Institutionen» Schulen passen sich geänderten Lebens- und Arbeitsrhythmen an neue Berufsgruppen arbeiten in der Schule Schulen präsentieren sich in der Öffentlichkeit Quellen: Bundesamt für Statistik Schweiz, 2009; Criblez, 2009 Bildung als hohes Gut… Folgen… Folgen der Folgen… Forderung nach Transparenz… beide Eltern arbeiten…

7 20.11.2014Frank Brückel – Didacta 2014 7 «Deutlicher wahrnehmbar als früher weist das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen über den Rahmen der familialen Zuständigkeit hinaus. Es ist zu einem öffentlichen Thema, zu einer öffentlichen Angelegenheit geworden». Thema Tagesschule – oder: Veränderte Kindheit – von der familiären Zuständigkeit zur öffentlichen Angelegenheit vgl. Richter & Andresen, 2013. 14. Kinder- und Jugendbericht Bericht Deutschland, S. 56ff & S. 59

8 20.11.2014Frank Brückel – Didacta 2014 8 von traditionellen zu alternativen Familien- und Aufwachsmodellen… traditionelles Familienmodell: -maximale Nicht-Einmischung von aussen -männliches Alleinernährermodell aktuelle bildungspolitische Diskussion: -Traditionelles Modell -Vereinbarkeit von Familie und Beruf -Zunahme von a-typischen Beschäftigungsverhältnissen -mehr und mehr fragile Formen des Zusammenlebens -gezielte Anregungs- und Frühförderung -herkunftsunabhängige Förderung -Verbesserte Bereitstellung von öffentlichen Angeboten vgl. Richter & Andresen (2013).14. Kinder- und Jugendbericht Bericht Deutschland, S. 56ff & S. 59

9 20.11.2014Frank Brückel – Didacta 2014 9 vom Lern- zum Lebensort…

10 20.11.2014Frank Brückel – Didacta 2014 10 Aufwachsen in einer Kultur der Ganztagesbetreuung (unabhängig vom Modell und den tatsächlichen Zeiten) Schule wird vom Lern- zum Lebensort weniger Zeit für Aktivitäten ausserhalb der Schule Auswirkungen auf die Zeit in der Familie Auswirkungen auf die Zeit in Vereinen, etc. veränderte Aufgaben von Schulen veränderte Anforderungen an Kooperation innerhalb der Schule (Lehrpersonen / Betreuung) veränderte Anforderungen an Kooperation mit Eltern vgl. Richter & Andresen (2013): 14. Kinder- und Jugendbericht Bericht Deutschland, S. 42

11 20.11.2014Frank Brückel – Didacta 2014 11 Aktuelle Befunde… Schulen mit einem ganzheitlichen Bildungsangebot, werden von den Beteiligten als attraktiver und sinnhafter wahrgenommen als vorher. vgl. Richter & Andresen (2013): 14. Kinder- und Jugendbericht Bericht Deutschland, S. 42

12 20.11.2014Frank Brückel – Didacta 2014 12 Längere Ausbildungen – höhere Qualifikationen

13 20.11.2014 13 Bildungsabschlüsse: Prognosen für die Schweiz in % 20002011202020302040 Obligatorische Schule16,112,910,17,45,2 Sekundarstufe II59,750,741,933,327,5 Tertiärstufe24,236,448,059,367,4 Erläuterungen: Es zählt immer der jeweils höchste erreichte abgeschlossene Bildungsstand. Obligatorische Schulenicht abgeschlossen oder abgeschlossen;10. Schuljahr; allg. Berufsvorbereitung; einjährige Handelsschule, Haushaltlehrjahr oder Sprachaufenthalt Sekundarstufe IIBerufsbildung: Anlehre; Berufslehre; Vollzeitsberufsschule Allgemeinbildung: Fachmittelschule; Maturitätschule, Berufsmaturität, Lehrerseminar, Schule für Unterrichtsberufe TertiärstufeHöhere Berufsbildung: Meisterdiplom; Eidg. Fachausweis; Techniker- oder Fachschule Hochschule: Höh. Fachschule, HTL, HWV; Universität; Fachhochschule oder Pädagogische Hochschule, ETH. Quelle: Bundesamt für Statistik. http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/15/02/key/ind5.indicator.51131.511.html?open=9#9 [01.12.2011]http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/15/02/key/ind5.indicator.51131.511.html?open=9#9

14 20.11.2014Schule Schaanwald 14 mit Hochschulabschluss nur obligatorische Schulpflicht nicht akademische Ausbildung Ø Ø nach Abzug der Steuerbelastung 55% 57% NZZ vom 26. Juni 2013; Quelle: OECD Höhere Ausbildung lohnt sich finanziell Relatives Einkommen nach Bildungsniveau 25-bis 64 jährige Beschäftigte (2011)

15 20.11.2014Frank Brückel – Didacta 2014 15 «Je länger und besser die Ausbildung, umso grösser sind die Chancen, auf dem Arbeitsmarkt Fuss zu fassen bzw. sich dort zu behaupten». «Eine tertiäre Ausbildung verschafft in der Regel nicht nur mehr Selbstvertrauen und Sozialprestige, sei wirkt gemäss der umfassenden Erhebung auch gegen Arbeitslosigkeit und garantiert klare Einkommensvorteile». NZZ vom 26. Juni 2013; Quelle: OECD

16 20.11.2014Frank Brückel – Didacta 2014 16 Schule als Spiegel der Gesellschaft Globalisierung Bildung als hohes Gut Gesellschaftliche Anerkennung über Diplome und Gehalt Individualisierung Glaube an die Messbarkeit Technisch- wissenschaftliche Beschleunigung

17 20.11.2014Frank Brückel – Didacta 2014 17 -Ablehnung des Beitritts zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) 1992 -Bilaterale Verträge (Freizügigkeitsabkommen zwischen der Schweiz und der EU von 1999 – hier: Art. 9 – Diplome, Zeugnisse und sonst. Befähigungsnachweise) (siehe Beispiel) -Bologna-Deklaration -Auswirkung nach dem 09. Februar 2014… (?) Erasmus+, Horizon 2020, … Beispiele: Die Schweiz als Teil Europas und der Welt… 60% Exporte in EU, 80% Importe aus EU; CH ≈ 8 Mio Einwohner – EU ≈ 492 Mio Einwohner Globalisierung…

18 20.11.2014Frank Brückel – Schule heute und in Zukunft 18 Anzahl Pflichtstunden Primarschule Kanton Anzahl Pflichtstunden St.Gallen 5467 Wallis 5339 Glarus 5200 Graubünden 5193 Freiburg 5067 Appenzell Innerrhoden 4890 Thurgau 4890 Zürich 4890 Baselland 4847 Appenzell Ausserrhoden 4833 Schwyz 4797 Schaffhausen 4768 Zug 4680 Basel-Stadt 4622 Bern 4617 Nidwalden 4562 Obwalden 4560 Uri 4560 Luzern 4505 Solothurn 4275 Durchschnitt 4823.6 Quelle: Auswertung der Lektionentafeln der Deutschschweizer Kantone, NZZ, 07. Juni 2009 Differenz 1192 Die Situation in der Schweiz…

19 20.11.2014Frank Brückel – Didacta 2014 19 Pflicht und Wahlpflichtstunden nach Fächern Gesamtstundenzahl 1.-9. Schuljahr Fach Minimum in Stunden Maximum in Stunden Differenz Deutsch 1168.5 OW Orientierungsschule 1905.7 VS Orientierungsschule737.2 Französisch 0 AI Realschule 696.7 FR Real- und Sekundarschule696.7 Englisch 0 BE Realschule 633.3 SG Real- und Sekundarschule633.3 Mathematik 1111.5 BE Real und Sekundarschule GL 1686.8 GL Realschule 575.3 Mensch / Natur / Gesellschaft 1053.0 BS Niveau A und E 1933.3 SG Realschule 880.3 Hauswirtschaft 0 BL Niveau P 200.0 SG Real- und Sekundarschule200 Gestalten 843.3 BL Niveau A und E 1282.5 SO Oberschule 439.2 Musik 210.0 AI Realschule 533.3 SG Real- und Sekundarschule323.3 Sport 760.5 GL Oberschule 900.0 SG Real- und Sekundarschule139.5 Quelle: Auswertung der Lektionentafeln der Deutschschweizer Kantone, Projekt Lehrplan 21, Stand Februar 2008, publiziert in der NZZ, 07. Juni 2009

20 20.11.2014Frank Brückel – Schule heute und in Zukunft 20 Bilaterale Verträge Junge Menschen sollen das Recht bekommen, im In- und Ausland problemlos studieren und arbeiten zu können Internationale Anerkennung von Schulabschlüssen Globalisierung - Schweiz als Teil Europas und der Welt… Folgen… Folgen der Folgen… Auswirkungen auf die Schulen… Auswirkungen auf Lehrpersonenbildung und Lehrberuf… sollen Lehrdiplome aus Europa in Zukunft in Zürich als gleichwertig anerkannt werden, während ein Diplom aus Basel nicht akzeptiert wird? Bologna-Deklaration Anerkennung für die Aufnahme zum Studium an Hochschulen Anzahl Schuljahre Anzahl Fächer Niveau Fächer IB, A & O Levels, Sprachenportfolio, Englisch als dominierende Sprache

21 20.11.2014Frank Brückel – Didacta 2014 21 Globalisierung - Schweiz als Teil Europas und der Welt… Die UN Konvention betreffend Rechte von Personen mit Behinderungen vom 13.12.2006: Article 24: Education  People have the right to go to school. If you have a disability, you cannot be excluded from education because of it.  You should not be educated in segregated schools.  You have the right to the same education and curriculum as other children, and your government must give you the help you need to make this happen. For example, it must provide suitable ways for you to communicate so that your teachers understand how to respond to your needs. Artikel 24: Bildung und Erziehung (Übersetzung FBr)  Alle Menschen haben das Recht, auf Schulbildung. Auch wenn sie eine Behinderung haben, können sie nicht ausgeschlossen werden.  Kinder mit besonderen Bedürfnissen sollten nicht in getrennten Schulen erzogen werden.  Auch haben sie das Recht auf den gleichen Lehrplan wie andere Kinder. Die jeweilige Regierung muss dafür Sorge tragen, dass diese Massnahmen umgesetzt werden kann, z.B. indem sie den Lehrpersonen hilft, besser auf die jeweiligen Bedürfnisse einzugehen. (United Nations Children’s Fund (UNICEF) (2008). Convention on the Rights of Persons with Disabilities. An explanation of the Convention on the Rights of Persons with Disabilities. Article 24 – Education, S. 14)

22 20.11.2014Frank Brückel – Didacta 2014 22 «Für die Integration sprechen schliesslich auch die Resultate und Analysen der PISA Studien: Vergleiche der Schulleistungen am Ende der obligatorischen Schulpflicht zeigen, dass Bildungssysteme, in denen integrative Gestaltung des Unterrichts und eine positive Bewertung bzw. eine bewusste Förderung von Heterogenität im Klassenzimmer die Regel ist, bezüglich Chancengleichheit besser abschneiden». Quelle: Bildungsdirektion Kanton Zürich, Volksschulamt, 2007, S. 4 Beispiel Integration Globalisierung - Schweiz als Teil Europas und der Welt…

23 20.11.2014Frank Brückel – Didacta 2014 23 Schule als Spiegel der Gesellschaft Globalisierung Bildung als hohes Gut Gesellschaftliche Anerkennung über Diplome und Gehalt Individualisierung Glaube an die Messbarkeit Technisch- wissenschaftliche Beschleunigung

24 20.11.2014Frank Brückel – Didacta 2014 24 PISA - Studie Glaube an die Messbarkeit wichtig ist, was wir messen können… Folgen… «Outputsteuerung» Chancendiskussion Was wissen 15-jährige am Ende der Pflichtschulzeit? Was müssen sie wissen – wo besteht international Konsens? Wie bekommen wir vergleichbare Ergebnisse, mit denen wir arbeiten können? « Autonomiediskussion» Wirksamkeitsstudien aus England Kompetenzen und Standards brauchen wir Schulleitungen? Integration Welche Bedeutung hat «Nicht-Messbares»? Folgen der Folgen…

25 20.11.2014Frank Brückel – Didacta 2014 25 Internationalisierung Input – Prozess – Output … … und ihre Bedeutung für den Schulalltag InputProzessOutput Steuerung über Ziele und Ressourcen - Lehrplan, - Lehrmittel Steuerung über Qualität der Lehr- und Lernprozesse - Professionalität von LP - Weiterbildungen Steuerung über Resultate und Rückmeldungen -Leistungstests -Evaluationen vgl. Reusser 2010

26 20.11.2014Frank Brückel – Didacta 2014 26 Beschleunigung Beispiele aus dem Kanton Zürich

27 20.11.2014Frank Brückel – Didacta 2014 27 Bildungsplanung mittels Reformen… Das Volksschulgesetz von 2005 1.Geleitete Schule – mehr Gestaltungsfreiheit 2.Mitwirkung der Eltern sowie der Schülerinnen und Schüler 3.Blockzeiten 4.Tagesstrukturen 5.Neugestaltung der sonderpädagogischen Massnahmen – vermehrte Integration 6.Leistungsförderung in Schulen mit einem hohen Anteil Fremdsprachiger 7.Ausbau der Qualitätssicherung und –kontrolle

28 Rachel Guerra/ Frank Brückel28 Die fünf Bildungsziele der Bildungsdirektion Zürich Legislaturpersiode 2007 – 2011 «Bildung ist unser wichtigstes Gut.» Legislaturpersiode 2011 – 2015 «Bildung ermöglicht Entwicklungen. […] Wir lassen nicht nach in unserem Einsatz für die Chancengleichheit.» fördern (Tagesstrukturen, integratives sonderpädagogisches Angebot, …) allen Chancen eröffnen (Frühförderung, Unterstützung lernschwacher SuS, Tagesstrukturen, Gymi-Vorbereitung) integrieren (Schulen als multifunktionale Einrichtigungen: Gewaltprävention, «regelmässige Bewegung», «gesunde Ernährung», «aktive Suchtprävention», …) guten Unterricht unterstützen (Lehrmittel, Schulassistenzen, Umgang mit schwierigen SuS, …) sich messen (Überprüfung Bildungsstandards, Sprachstandserhebungen, Vorantreiben Bologna-Reform, …) Lehrerinnen und Lehrer stärken (Arbeitsbedingungen, Auswahl von LP, Förderung von Aus- und Weiterbildung, …) kooperieren (Mitsprache von SuS fördern, Eltern in der Übernahme von Verantwortung bestärken, …) passende Abschlüsse ermöglichen (Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung, Übergänge Leistungsschwächeren, Gesundheitsberufe, höhere Berufsbildung & Weiterbildung stärken) voranbringen (90% der jungen Erwachsenen haben einen Abschluss auf Sekundarstufe 2 – Niveau, …) in die Hochschulen investieren (Bologna-Reform, Doktorate & Stipendien, Infrastruktur, …)

29 20.11.2014Frank Brückel – Schule heute und in Zukunft 29 Ende Primarschulzeit Lebensalter in Jahren 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 Schulstufe 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Grundstufe / Basisstufe Übergang: Berufswahl oder Gymnasium 16 17 11 12 90% mit Sek. II-Abschluss: Matura, Berufsmatura oder Lehre 18 13 derzeitige Baustellen… de Facto Verlängerung der Schulzeit nach unten und oben… zwei- oder dreigliedrige Oberstufe Verlängerung Schulzeit nach oben Verlängerung Schulzeit nach unten Fremdsprachen, Inklusion Übergreifende Baustellen: −Lehrplan 21 −Kompetenz- orientierung −Ganztagesbildung −Inklusion −Berufsauftrag −Zusammenarbeit −Partizipation

30 20.11.2014Frank Brückel – Didacta 2014 30 Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft oder: wir legitimieren heute Veränderungen, die schon längst vollzogen sind 1990 2000 2010 2020 1992 Ablehnung Beitritt zum Europäischen Wirtschaftsraum 1999 Freizügigkeitsabkommen Bologna-Deklaration 2000 PISA Studie 2005 Volksschulgesetz ZH 2007 - 2011 Bildungsplanung 1994 - 1999 Nationales Forschungsprogramm zur Wirksamkeit unserer Bildungssysteme 2005 1995 TIMSS Studie 2006 UN Konvention Rechte von Personen mit Behinderungen 2015 Projekt «Tagesschule 2025» Kanton ZH

31 20.11.2014Frank Brückel – Didacta 2014 31 Globalisierung Bildung als hohes Gut Gesellschaftliche Anerkennung über Diplome und Gehalt Individualisierung Glaube an die Messbarkeit Technisch- wissenschaftliche Beschleunigung Auswirkungen auf Schulen Auswirkungen auf Lehrpersonenbildung und Lehrberuf Internationale Anerkennung von Schulabschlüssen längere Schulzeit PISA - wichtig ist, was wir messen können Welche Bedeutung hat «Nicht- Messbares»? gleiche Chancen für Frauen und Männer besser ausgebildete Eltern haben andere Bedürfnisse Transparenz in Öffentlichkeit neue Berufsgruppen in den Schulen Schulen als multifunktionale Institutionen Bologna-Deklaration Anzahl Schuljahre Bsp. Sprachenportfolio Internationaler Konsens der Prüfung Outputsteuerung Autonomie Chancengleichheit Anzahl Fächer Niveau Fächer Schule als Spiegel der Gesellschaft Beziehung Kooperation mit Fachpersonen Kooperation mit Eltern Reflexion Niveau/ Differerenzierung

32 20.11.2014Frank Brückel – Didacta 2014 32 Das Tempo der Veränderungen hat sich in den letzten Jahren beschleunigt und ein Ende der Reformen ist nicht abzusehen, obwohl von Seiten der Lehrerschaft inzwischen die «Konzentration auf das Kerngeschäft Unterrichten» gefordert wird. Quelle: Criblez 2009, S. 8 «Beschleunigung» als gesellschaftliches Phänomen und ihre Auswirkung auf Schule

33 20.11.2014Frank Brückel – Didacta 2014 33 (Rainer Maria Rilke an Franz Xaver Kappus 1903) «Sei geduldig... und versuche die Fragen selbst zu lieben. Lebe die Fragen jetzt. Vielleicht wirst du dann schrittweise, ohne es zu merken, in die Antwort hinein leben».

34 20.11.2014Frank Brückel – Didacta 2014 34 Benutzte Quellen I Bundesamt für Statistik (2009). Themenfeld 15 – Bildung, Wissenschaft. Verfügbar unter http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/15.html [24.03.2009] http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/15.html Bundesamt für Statistik. http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/15/02/key/ind5.informations.51131.511.html [17.09.2011] Bildungsdirektion Kanton Zürich (2007). Die fünf Bildungsziele der Bildungsdirektion. Zürich: Eigenverlag Bildungsdirektion Kanton Zürich (2007). Angebote für Schülerinnen und Schüler mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen. Von der Separation zur Integration. Verfügbar unter http://www.volksschulamt.ch/file_uploads/bibliothek/k_230_Sonderpdagogik/k_280_Publikationen/k_709_Ordner3Son derpdagogi/3975_0_000215_die_schule_als_ganzes_staerken_von_der.pdf [31.03.2009] http://www.volksschulamt.ch/file_uploads/bibliothek/k_230_Sonderpdagogik/k_280_Publikationen/k_709_Ordner3Son derpdagogi/3975_0_000215_die_schule_als_ganzes_staerken_von_der.pdf Bildungsdirektion Kanton Zürich / Volksschulamt (2005). Das neue Volksschulgesetz. Zürich: Eigenverlag Boller, B. (2011). Zwischen Reformstau und „Reformitis“: Eine diskursanalytische Studie zur Legitimierung und Delegitimierung von Schulreformen. O. Ort. Criblez, Lucien (2009). Die Entwicklung des öffentlichen Schulwesens in der Schweiz seit 1980. Referat am ZLG „Schulentwicklung International“ der Pädagogischen Hochschule Zürich am 16.01.2009 in Zürich Criblez, Lucien (2009). Die Entwicklung des öffentlichen Schulwesens in der Schweiz seit 1980. In F. Brückel & U. Schönberger, Querblick – Alternative Schulmodelle in der Schweiz. Zürich: Pestalozzianum Fauser, P., Prenzel, M. & Schratz, M. (2007). Was für Schulen! Gute Schulen in Deutschland. Seelze-Velber: Kallmeyer Fend, H. (2006). Neue Theorie der Schule. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften

35 20.11.2014Frank Brückel – Didacta 2014 35 Forneck H.J. & Schriever, F. (2001) Die individualisierte Profession. Belastungen im Lehrerberuf. Bern: Haupt Hurrelmann Klaus (2009). Die Lebenssituation der jungen Generation. In: GEW Hauptvorstand (Hrsg.). Zukunft in die Schule holen. Arbeits- und Berufsorientierung. Tagungsdokumentation. Bielefeld: Bertelsmann, S. 14 - 24 Organisation for Economic Co-Operation and Development (OECD) (2010). Trends Shaping Education. Paris: OECD Publications Oelkers, J. (2003). Wie man Schulen entwickelt. Weinheim & Basel: Beltz Reusser, K. (2010). Bildungsstandards und ihre Bedeutung für den Unterricht. Vortrag am 20. August an der PH Zürich. Richter M. & Andresen S. (2013). 14. Kinder- und Jugendbericht. Bericht über die Lebenssituation junger Menschen und die Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland. Stellungnahme der Bundesregierung zum Bericht der Sachverständigenkommission. Bericht der Sachverständigenkommission. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2013). Referat Öffentlichkeitsarbeit. 11018 Berlin: ohne Verlag Scharmer, C.O. (2009). Theorie U. Von der Zukunft her führen. Heidelberg: Carl-Auer Schweizerische Koordinationsstelle für Bildungsforschung (2010). Bildungsbericht Schweiz 2010. Aarau: Eigenverlag Seitz, H. & Capaul R. (2005). Schulführung und Schulentwicklung. Bern: Haupt United Nations Children’s Fund (UNICEF) (2008). Convention on the Rights of Persons with Disabilities. An explanation of the Convention on the Rights of Persons with Disabilities. Zugriff am 09.10.2013 unter http://www.unicef.org/publications/index_43893.html http://www.unicef.org/publications/index_43893.html

36 20.11.2014Frank Brückel – Didacta 2014 36 Prof. Dr. Frank Brückel Pädagogische Hochschule Zürich Lagerstrasse 1, 8090 Zürich Tel. 043 305 6380 frank.brueckel@phzh.ch


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