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Basiskurs Patienten- beratung Patienten- Partizipation Patienteneinb eziehung in Forschung Beratung und Kommuni- kation Train-the Trainer denkbar geplant.

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Präsentation zum Thema: "Basiskurs Patienten- beratung Patienten- Partizipation Patienteneinb eziehung in Forschung Beratung und Kommuni- kation Train-the Trainer denkbar geplant."—  Präsentation transkript:

1 Basiskurs Patienten- beratung Patienten- Partizipation Patienteneinb eziehung in Forschung Beratung und Kommuni- kation Train-the Trainer denkbar geplant Grundlagen- Einheit Curriculum zur EbM-Kompetenzentwicklung für Patientenberater und Patientenvertreter Palmowski S 1, Müller D 2, Passon AM 2, Stock S 2, Berger B 1 1 Gerhard Kienle Lehrstuhl für Medizintheorie, Integrative und Anthroposophische Medizin, Universität Witten/Herdecke, 2 Institut für Gesundheitsökonomie und klinische Epidemiologie, Köln ZIELSETZUNG 1) Weiterentwicklung eines schon bestehenden Curriculums für ein EbM Kompetenztraining und Entwicklung von Aufbaukursen für Patientenberater und Patientenvertreter auf der Grundlage einer Bedarfserhebung (Passon 2012) 2) Prozessanalyse der Integration des Curriculums in Strukturen des Gesundheitswesens METHODE 1) Die Weiterentwicklung des Curriculums und die Prozessanalyse erfolgen vor dem Hintergrund der Normalization Process Theory (NPT). 2) Identifikation von Schlüsselpersonen innerhalb potentieller Nutzer- und Unterstützerorganisationen sowie Einbindung in eine Arbeitsgruppe. Einschlusskriterien für die Auswahl der Organisationen sind: Tätigkeit im Bereich Qualifizierung im Gesundheitswesen und/oder Interesse an einer (Weiter-)Qualifikation ihrer Mitglieder/Mitarbeiter und/oder eigene Erstellung von EbM-basierten Patienteninformationen oder Leitlinien. 3) Die Schlüsselpersonen werden durch ein Delphi-Verfahren in die Weiterentwicklung des Curriculums eingebunden. Die Datenerhebung erfolgt durch Online-Befragungen und Interviews; inhaltsanalytische Auswertung der qualitativen Daten. Auf der Basis einer didaktischen Analyse wird dann das Curriculum unter Einbeziehung der Expertenmeinungen weiterentwickelt. Ergebnisse 1) Schlüsselpersonen innerhalb potentieller Nutzer- und Unterstützerorganisationen wurden identifiziert. 2) 18 Institutionen wurden angeschrieben. Davon haben 11 ihre Bereitschaft signalisiert, mitzuarbeiten. 8 haben schriftlich zugestimmt, an der Delphi-Befragung teilzunehmen: IQWIG, ÄZQ, Patientenbeauftragte NRW, Careum Stiftung (Schweiz), UPD, Gesundheitsselbsthilfe NRW, GKV Spitzenverband, Barmer GEK. 3) Die erste Interviewrunde (N=8) ist abgeschlossen. Ergebnisse werden derzeit ausgewertet. Es gibt Hinweise auf eine übergreifende Kohärenz mit den grundlegenden Zielen sowie eine zunehmende kognitive Partizipation schon innerhalb der ersten Kontakte bis hin zu Ansätzen kollektiver (interner und externer) Partizipation (s.Tabelle 1). Implementierungsprozess Arbeitsgruppe Kompetenzentwicklung Unter welchen Voraussetzungen ist eine Implementierung möglich? Normalization- Process-Theory 2) Kognitive Partizipation 3) Kollektive Aktion 4) Reflexives Monitoring Weiterentwicklung Curriculum Entwicklung von Strukturen zur Implementierung Entwicklung von Prozessen zur Implementierung Delphi- Methode Telefonische Interviews Schriftliche Befragung Workshop Telefonische Interviews Schriftliche Befragung 1) Kohärenz – Erkennen der Bedeutung der Intervention Abbildung 1 - Methodik LITERATUR Berger B, Gerlach A, Groth S, et al. Competence training in evidence-based medicine for patients, patient counsellors, consumer representatives and health care professionals in Austria: a feasibility study. Z Evid Fortbild Qual Gesundhwes 2013;107 (1):44–52. May CR, Mair F, Finch T, et al. Development of a theory of implementation and integration: Normalization Process Theory. Implement Sci 2009;4:29. Passon A, Scheibler F, Berger B, et al. Transparenz für Patienten fördern – Entscheidungskompetenz stärken: Befragung von Patientenvertretern und -Beratern zum Weiterbildungsbedarf in der Evidenzbasierten Medizin Available at: Letzter Zugriff Abbildung 2: Struktur des Curriculums NPT Dimension 1: Kohärenz Erkennen Relevanz der Intervention / Zustimmung zu Zielen und Inhalten Problematisierung des unterschiedlichen Bedarfes der Zielgruppen (z.B. Notwendigkeit weiterer Themen) NPT Dimension 2: Kognitive Partizipation Betrachten Intervention als Teil ihres Aufgabenbereiches Sind bereit, die Intervention voranzutreiben (z.B. durch Übernahme von Anteilen bei der Entwicklung / Bereitschaft, als Referent zur Verfügung zu stehen) Entwickeln eigene Ideen, Intervention zu nutzen / anzupassen Problematisierung der Grenzen durch mangelnde Ressourcen NPT Dimension 3: Kollektive Aktion Benennen weitere potentielle Nutzer- und Unterstützerorganisationen und binden diese ein Schaffen Rahmenbedingungen für weitere Unterstützung Weitere Spezialisierungskurse möglich: zum Beispiel Gesundheitsökonomie HINTERGRUND Patientenberater und Patientenvertreter nehmen eine zunehmend wichtigere Rolle im Gesundheitswesen ein. Patientenvertreter werden in die Erarbeitung von Leitlinien eingebunden und vertreten in Gremien der gemeinsamen Selbstverwaltung die Interessen der Patienten/innen. Patientenberater unterstützen bei der Suche nach qualitätsgesicherten Gesundheitsinformationen und helfen bei der Entscheidungsfindung. Damit sie diese Rolle ausfüllen können, bedarf es umfassender Qualifizierung unter anderem in der Methodik der EbM und der Gesundheitskommunikation. Seit 2002 wurden dazu verschiedene Programme und Trainings entwickelt. Bislang wurde jedoch keine Weiterbildung für Nicht-Mediziner nachhaltig umgesetzt. Die Überprüfung bislang entwickelter Schulungsprogramme für Patientenvertreter und -berater im Rahmen randomisiert-kontrollierter Studien war bislang aufgrund fehlender Strukturen nicht möglich. Der Bedarf an Weiterbildung bei diesen Zielgruppen wurde durch eine aktuelle Erhebung (Passon 2012) deutlich. FRAGESTELLUNG 1) Welchen Ansprüchen muss ein Curriculum zur EbM-Kompetenzentwicklung für Patientenberater und Patientenvertreter gerecht werden, um als strukturiertes Weiterbildungsangebot genutzt zu werden? 2) Welche Voraussetzungen sind notwendig, um ein Curriculum für Patientenberater und Patientenvertreter in Strukturen des deutschen Gesundheitswesens implementieren zu können? Tabelle 1 – Interviewauswertung anhand der NPT Kategorien


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