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Welche Nachteile können zu hohe Lagerbestände für einen Betrieb haben? Nennen Sie mindestens fünf Beispiele Gebundenes Kapital kann keinen Abnehmer finden.

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Präsentation zum Thema: "Welche Nachteile können zu hohe Lagerbestände für einen Betrieb haben? Nennen Sie mindestens fünf Beispiele Gebundenes Kapital kann keinen Abnehmer finden."—  Präsentation transkript:

1 Welche Nachteile können zu hohe Lagerbestände für einen Betrieb haben? Nennen Sie mindestens fünf Beispiele Gebundenes Kapital kann keinen Abnehmer finden (Ladenhüter) geringe flüssige Mittel Gefahr durch Brand/ Diebstahl hohe Lagerkosten viel Lagerbedarf

2 Was besagt der Große Befähigungsnachweis? Der große Befähigungsnachweis ist die Meisterprüfung und die Zulassung zur Gründung eines Betriebes in einem zulassungspflichtigen Handwerk.

3 Nennen Sie die Funktionen des Geldes. Zahlungsmittel Wertausdrucksmittel Schuldentilgungsmittel Wertaufbewahrungsmittel

4 Erläutern Sie Vor- und Nachteile einer GmbH bzw. GbR. GmbH VT: Haftungsbeschränkung, Verträge mit der GmbH abschließen NT: geringe Kreditwürdigkeit, hohe Gründungskosten, hohes Mindestkapital, Offenlegungspflicht GbR VT: hohe Kreditwürdigkeit, kein Mindestkapital, geringe Gründungskosten NT: Gesamtschuldnerische Haftung, nur für kleine Betriebe möglich, keine HRG Eintragung möglich

5 Nennen und erläutern Sie 4 Möglichkeiten der Handwerksrolleneintragung. Voraussetzung: Meisterprüfung Dipl. Ing. in dem Handwerk Techniker Verwandte Handwerke

6 Nennen Sie die klassischen Beschaffungsdispositionen. Güterdisposition Mengen- und Qualitätsdisposition Zeitdisposition Preisdisposition

7 Nennen Sie vier wichtige Themenbereiche, die im Rahmen einer geplanten Unternehmensgründung angesprochen werden sollten. Rechtsform Gründungskosten Startkapital Standort rechtliche Vorschriften

8 Welches primäre Ziel verfolgt die EZB und welche Aufgabe übernimmt dabei die DBB? Währung sichern Geldwert stabil halten DBB ist untergeordnet und führt aus

9 Welche Arten von Gesellschaftern gibt es in einer KG? Komplementär = Vollhafter Kommanditist = Teilhafter

10 Was ist der Unterschied zwischen Handwerksrolle und Handelsregister? Die Handwerksrolle ist das Verzeichnis der Zulassungspflichtigen Handwerksbetriebe, geführt von der Handwerkskammer Das Handelsregister ist das Verzeichnis der Kaufleute, geführt vom Amtsgericht

11 Erläutern Sie die Unterschiede der verschiedenen Arten von Preisnachlässen. Skonto: Ermäßigung des Rechnungsbetrages bei vorzeitiger Zahlung Bonus: wird bei einem bestimmten Umsatz gewährt Preisnachlass/ Rabatt: wird ausgehandelt

12 Bei der Beurteilung von Standorten spielen viele Faktoren eine Rolle. A) Welcher Standort ist (allgemein formuliert) der optimale? B) Welche beiden Gruppen von Standortfaktoren kann man unterscheiden? Nennen Sie jeweils vier Beispiele. a)Der mit dem größten zu erwartenden Gewinn b) Kostengesichtspunkte - Miete/Pacht - Energiekosten - Gewerbesteuern - Entsorgungskosten

13 Kann eine Veränderung der Leitzinsen der EZB Auswirkungen für Sie persönlich bzw. für Ihren Betrieb haben? Wenn ja, welche? Ja, bei steigenden Zinsen werden Kredite teurer.

14 Was wissen Sie über die GmbH & Co KG? Mischung zwischen Personen- und Kapitalgesellschaft. Die GmbH ist der Komplementär, der Gesellschafter ist der Kommanditist

15 A) Welches Gesetz enthält Bestimmungen für alle Gewerbetreibenden? B) Welche Möglichkeiten der Gewerbeausübung werden unterschieden? A) Gewerbeordnung B) Stehendes Gewerbe, reise Gewerbe, Marktverkehr

16 Welche Nachteile können zu geringe Lagerbestände für einen Betrieb mit sich bringen? Nennen Sie fünf Beispiele. Produktionsbereitschaft gefährdet Preisgünstige Bestellung gefährdet Umsatzverlust Kundenverlust keine Reserven

17 a) Welches Gesetz verpflichtet, jede Gemeinde, eine Bauleitplanung zu entwickeln? b) Welche Teilpläne gehören zur Bauleitplanung? Erläutern Sie die Unterschiede. a) Baugesetzbuch b) Bebauungs- und Flächennutzungsplan Der Flächennutzungsplan regelt die Art der Nutzung z.B. Wohngebiet, Gewerbegebiet, Grünfläche Der Bebauungsplan regelt die Art der Bebauung z.B. Geschosszahl, Dachform, Größe der Grundstücke

18 Erklären Sie den Begriff gesetzliches Zahlungsmittel. Banknoten sind ein gesetzliches Zahlungsmittel, es besteht Annahmepflicht.

19 Welchem Gesetz unterliegen Betriebe, die im Handelsregister eingetragen sind? Handelsgesetzbuch HGB

20 A) Welches Gesetz regelt speziell die Berufsausübung im Handwerk? B) Welche Bestimmungen enthalten die Anlage A bzw. B dieses Gesetzes? A)Handwerksordnung (HwO) B) Anlage A enthält die Zulassungspflichtigen Handwerke Anlage B1 enthält die Zulassungsfreien Handwerke Anlage B2 enthält die Handwerksähnlichen Gewerbe

21 Ermitteln Sie die Umschlaghäufigkeit sowie die durchschnittliche Lagerdauer nach folgenden Angaben: Anfangsbestand: ,-/ Einkäufe: ,-/ Endbestand: ,- Im laufenden Geschäftsjahr mussten Materialien im Werte von 5.460,- an den Lieferanten zurückgesandt werden.

22 Unterscheiden Sie Nutzungsänderung und Änderung im Rahmen des Baurechts. Besteht Genehmigungspflicht? Genehmigungspflicht besteht für beide. Eine Nutzungsänderung ist z.B. eine Änderung von einer Mietswohnung in eine Praxis. Eine Änderung ist z.B. ein Anbau oder ein neues Dach.

23 Nennen Sie je drei Beispiele für den bargeldsparenden (halbbaren) und für den bargeldlosen (unbaren) Zahlungsverkehr. Halbbar: Zahlschein, Barscheck, Zahlungsanweisung der Post Unbar: Überweisung/ Dauerauftrag, Lastschrift, ELV, electronic cash, Verrechnungsscheck, Kreditkarten, Geldkarten (Prepaid)

24 A) Was bedeutet Firma? B) Nennen Sie bitte zwei weitere rechtliche Konsequenzen der Handelsregistereintragung. A) Firma ist der Name unter dem ein Kaufmann seine Geschäfte tätigt, ist der Name unter dem der Betrieb im HRG eingetragen ist B) Ordentliche Buchführung, procura möglich, Firma

25 Was sind Verwandte Handwerke? In Verwandten Handwerken reicht ein Meisterbrief um einen Betrieb zu gründen. Verwandte Handwerke sind z.B. Bäcker/Konditor, Elektrotechniker/Elektromaschinenbauer

26 Was ist eine Just-in-time-Lieferung? Erläutern Sie diese kurz und nennen Sie Vor- und Nachteile. Direkte Materiallieferung ohne Lagerzeiten. Vorteile: kein bzw. kleines Lager, keine oder geringe Lagerkosten Nachteile: bei Lieferproblemen hat man Produktionsschwierigkeiten, unzufriedene Kunden

27 Im Rahmen einer umweltorientierten Unternehmensführung hat das Bundesimmissionsschutzgesetz von 1974 für jeden Betriebsgründer eine große Bedeutung. A) Erläutern Sie die Zielsetzung dieses Gesetzes. B) Welche Auflagen müssen auch nicht genehmigungsbedürftige Anlagen erfüllen? C) Welche Aufgaben hat ein Immissionsschutzbeauftragter? a) Vermeidung von Schädlichen Umwelteinflüssen z.B. Lärm, Verschmutzung durch Stoffe oder Flüssigkeiten. b) Abfälle ordnungsgemäß entsorgen, schädliche Umwelteinwirkungen vermeiden, unvermeidbare schädliche Umwelteinwirkungen verringern. c) Kontrolle des Unternehmens, Schulung der Mitarbeiter, Umweltschutzkonzepte entwickeln

28 Beschreiben Sie kurz den Unterschied zwischen einem Dauerauftrag und einer Einzugsermächtigung (Lastschrift) und nennen Sie je zwei Beispiele für deren sinnvollen Einsatz. Bei einem Dauerauftrag wird die Bank von dem Zahlungspflichtigen beauftragt immer die gleiche Überweisung auszuführen. Bei einer Einzugsermächtigung wird der Zahlungsempfänger beauftragt, Beträge von dem Konto des Zahlungspflichtigen abzubuchen. Dauerauftrag: z.B. Miete, Versicherung, Mitgliedsbeiträge Lastschrift: z.B. Telefonrechnung, Stromrechnung

29 Welche Unternehmen können grundsätzlich nicht im Handelsregister eingetragen werden? GbR Genossenschaft

30 Wann liegt Schwarzarbeit vor im Sinne des Gesetzes zur Bekämpfung der Schwarzarbeit? Unberechtigte Ausübung von Dienst- oder Werkleistung in erheblichem Umfang, mit der Absicht Gewinn zu erzielen (Steuerhinterziehung)

31 Die Zahlungsbedingungen eines Lieferanten lauten Zahlbar innerhalb von 10 Tagen unter Abzug von 2% Skonto oder 30 Tage ohne Abzug. Ist es sinnvoll, Skonto auszunutzen? Erläutern Sie kurz die Ersparnis bzw. die Kosten.

32 Bei jeder Betriebsgründung sind auch formale Vorschriften zu beachten. A) Bei welchen Behörden muss sich jeder Gründer eines Handwerksbetriebes anmelden? B) In welchem Fall ist auch die Eintragung beim Amtsgericht notwendig? A) Gewerbeschein beim Gewerbeamt beantragen, Bei der Handwerkskammer in die Handwerksrolle eintragen, (beim Finanzamt anmelden) B) Sofern es sich um Kaufmännische Betriebe handelt.

33 Nennen Sie die 6 gesetzlichen Bestandteile eines Schecks. Die Bezeichnung Scheck in der Ausstellungssprache Die unbedingte Anweisung eine bestimmte Geldsumme zu zahlen Den Namen dessen, der zahlen soll (=Bezogener=Bank) Angabe des Zahlungsortes Angabe des Ortes und Tages der Ausstellung Unterschrift des Ausstellers

34 Welche Arten von Genossenschaften werden unterschieden? Welche Gründungsvorschriften kennen Sie? Kreditgenossenschaften Einkaufsgenossenschaften Absatzgenossenschaften Wohnungsbaugenossenschaften Gründungsvorschriften: mindestens drei Mitglieder Satzung Eintragung in das Genossenschaftsregister

35 Sie wollen mit Ihrem Bruder einen KFZ-Betrieb eröffnen. Sie sind beide KFZ-Meister. A) Welche Rechtsform halten Sie für sinnvoll? B) Welche Rechtsformen wären ungeeignet? Begründen Sie bitte Ihre Antwort. C) Ein Verwandter wäre eventuell bereit, eine Einlage zu leisten; er möchte allerdings von der Haftung weitgehend ausgeschlossen werden. Was würden Sie vorschlagen? A) GbR, OHG, GmbH, UG haftungsbeschränkt B) Einzelunternehmer, da nur ein Geschäftsführer möglich ist AG da die Aktien unverkäuflich wären eG da drei Gründungsmitglieder notwendig sind C) Stillschweigender Gesellschafter, da die Haftung Vertraglich weitestgehend ausgeschlossen werden kann. GmbH da sich die Haftung auf die Einlage beschränkt KG, Verwandter als Kommanditist

36 Ein Betrieb verbraucht von einer Sorte Material täglich ca. 16 Stück. Die Lieferzeit beträgt 14 Tage. Ermitteln Sie den Meldebestand.

37 Nennen Sie fünf Gesichtspunkte, die für die Wahl der Rechtsform von Bedeutung sind. Haftung Startkapital Gründungskosten Anzahl der Gesellschafter Kreditwürdigkeit

38 Erklären Sie den Unterschied zwischen Inhaber- und Orderscheck, sowie zwischen Bar- und Verrechnungsscheck. Der Inhaberscheck ist mit Überbringer Klausel, d.h. die Bank zahlt an den Besitzer des Schecks aus, beim Orderscheck zahlt die Bank nur an den namentlich genannten aus. Bei dem Barscheck ist eine Barauszahlung des Betrages möglich, bei dem Verrechnungscheck ist die Barauszahlung verboten.

39 Was sind Innungen? Welche Aufgaben nehmen sie wahr? Ist die Zugehörigkeit freiwillig oder vorgeschrieben? Körperschaft des öffentlichen Rechts, Innungen sind Arbeitgeberverbände für eine bestimmte Berufsgruppe, die Zugehörigkeit ist freiwillig. Ihre Aufgaben sind: Bildung von Prüfungsausschüssen Abnahme von Prüfungen Interessenvertretung der Mitglieder Information der Mitglieder Bestellung eines Lehrlingswartes Schlichtung zwischen Betrieb und Kunden Überbetriebliche Lehrgänge

40 Was ist der Mindestbestand. Der Mindestbestand ist der Bestand der mindestens im Lager sein muss um Produktionsbereit zu sein. (laut Sackmann 3-tägiger Verbrauch)

41 Geben Sie einen Überblick über die Ihnen bekannten Rechtsformen von Unternehmen. Einzelunternehmer GbR OHG KG GmbH eG AG UG haftungsbeschränkt

42 Welche Vorlegungsfristen gelten für Schecks und welche Bedeutung haben sie? 8 Tage für Schecks die im Inland ausgestellt wurden, 20 Tage für Schecks die im europäischen Ausland oder in einem Mittelmeeranrainerstaat ausgestellt wurden, 70 Tage wenn der Scheck im übrigen Ausland ausgestellt wurde. Die Bank muss den Scheck nur innerhalb der Vorlegungsfrist Auszahlen/ Verrechnen. Nach der Vorlegungsfrist kann die Bank eine Bearbeitung verweigern.

43 Welche rechtliche Besonderheit gilt für Kapitalgesellschaften? Sind juristische Personen und haften nur mit Ihrem Startkapital.

44 Erklären Sie den Begriff electronic banking. Electronic banking ist die beleglose und bargeldlos Abwicklung des Zahlungsverkehrs zwischen Banken untereinander und zwischen Kunden und der Bank.

45 Nennen Sie bitte 4 Aufgaben der Handwerkskammer. Ist die Zugehörigkeit freiwillig oder vorgeschrieben? Körperschaft des öffentlichen Rechts, Die Zugehörigkeit ist vorgeschrieben. Ihre Aufgaben sind: Abnahme von Prüfungen Führung der Handwerksrolle Führung der Lehrlingsrolle Überwacht die Ausbildung in den Betrieben


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