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Ernährung im Alter. Bei selbständiger und unabhängiger Lebensweise in körperlicher und geistiger Gesundheit sind altersbedingte Veränderungen in der Nährstoffversorgung.

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Präsentation zum Thema: "Ernährung im Alter. Bei selbständiger und unabhängiger Lebensweise in körperlicher und geistiger Gesundheit sind altersbedingte Veränderungen in der Nährstoffversorgung."—  Präsentation transkript:

1 Ernährung im Alter

2 Bei selbständiger und unabhängiger Lebensweise in körperlicher und geistiger Gesundheit sind altersbedingte Veränderungen in der Nährstoffversorgung nicht zu erwarten

3 Die Gruppe der Hochbetagten ist sehr heterogen vom rüstigen gesunden Rentner bis zum multimorbiden gebrechlichen Senior

4 Die Gruppe der Hochbetagten ist sehr heterogen vom rüstigen gesunden Rentner bis zum multimorbiden gebrechlichen Senior Alterungsprozesse verlaufen nicht einheitlich

5 Die Gruppe der Hochbetagten ist sehr heterogen vom rüstigen gesunden Rentner bis zum multimorbiden gebrechlichen Senior Alterungsprozesse verlaufen nicht einheitlich das Ausmaß der Beeinträchtigung von Organ- und Stoffwechselfunktion zeigt sehr individuelle Unterschiede

6 Die Gruppe der Hochbetagten ist sehr heterogen vom rüstigen gesunden Rentner bis zum multimorbiden gebrechlichen Senior Alterungsprozesse verlaufen nicht einheitlich das Ausmaß der Beeinträchtigung von Organ- und Stoffwechselfunktion zeigt sehr individuelle Unterschiede allgemeingültige Referenzwerte und Empfehlungen werden nur bedingt geg.

7 Verschiebung des Nährstoffbedarfs des älteren gegenüber dem jüngeren Menschen

8 der Eiweißbedarf bleibt gleich

9 Verschiebung des Nährstoffbedarfs des älteren gegenüber dem jüngeren Menschen der Eiweißbedarf bleibt gleich der KH – Bedarf sinkt um 35%

10 Verschiebung des Nährstoffbedarfs des älteren gegenüber dem jüngeren Menschen der Eiweißbedarf bleibt gleich der KH – Bedarf sinkt um 35% der Fettbedarf sinkt um 40 %

11 Verschiebung des Nährstoffbedarfs des älteren gegenüber dem jüngeren Menschen der Eiweißbedarf bleibt gleich der KH – Bedarf sinkt um 35% der Fettbedarf sinkt um 40 % der Energiebedarf gesamt sinkt von 2500 kcal auf 1750 kcal

12 Verschiebung des Energie- und Nährstoffbedarfs im Alter Im höheren Alter nehmen Grundumsatz und in der Regel auch die körperliche Aktivität ab

13 Verschiebung des Energie- und Nährstoffbedarfs im Alter Im höheren Alter nehmen Grundumsatz und in der Regel auch die körperliche Aktivität ab Verringerung der Energiezufuhr

14 Verschiebung des Energie- und Nährstoffbedarfs im Alter Im höheren Alter nehmen Grundumsatz und in der Regel auch die körperliche Aktivität ab Verringerung der Energiezufuhr Bedarf an Eiweiß bleibt gleich

15 Verschiebung des Energie- und Nährstoffbedarfs im Alter Im höheren Alter nehmen Grundumsatz und in der Regel auch die körperliche Aktivität ab Verringerung der Energiezufuhr Bedarf an Eiweiß bleibt gleich Bedarf Mikronährstoffe wie Mineralstoffe / Vitamine bleiben gleich bzw. sind sogar höher (z. B. Vit. D)

16 Verschiebung des Energie- und Nährstoffbedarfs im Alter Im höheren Alter nehmen Grundumsatz und in der Regel auch die körperliche Aktivität ab Verringerung der Energiezufuhr Bedarf an Eiweiß bleibt gleich Bedarf Mikronährstoffe wie Mineralstoffe / Vitamine bleiben gleich bzw. sind sogar höher (z. B. Vit. D) LM mit hoher Nährstoffdichte

17 Probleme im höheren Alter

18 zunehmende Funktionsstörungen der Organe führen vermehrt zu Erkrankungen und Medikation / Multimedikation Das begünstigt

19 Probleme im höheren Alter zunehmende Funktionsstörungen der Organe führen vermehrt zu Erkrankungen und Medikation / Multimedikation Das begünstigt verminderte Nahrungsaufnahme

20 Probleme im höheren Alter zunehmende Funktionsstörungen der Organe führen vermehrt zu Erkrankungen und Medikation / Multimedikation Das begünstigt verminderte Nahrungsaufnahme verminderte Nährstoffresorption

21 Probleme im höheren Alter zunehmende Funktionsstörungen der Organe führen vermehrt zu Erkrankungen und Medikation / Multimedikation Das begünstigt verminderte Nahrungsaufnahme verminderte Nährstoffresorption vermehrte Nährstoffausscheidung

22 Probleme im höheren Alter typisch für alte Menschen sind verminderte Funktionsreserven Mangel- oder Fehlernährung kann schnell Auswirkungen auf den Organismus haben

23 Beispiele für Folgeerscheinungen von Mangelernährung und Dehydration im Alter Mortalität Morbidität Sturz- und Frakturrisiko (Osteoporose) verzögerte Genesung bei akuten Erkrankungen mehr Komplikationen bei Erkrankungen schlechtere kognitive Leistungen

24 Probleme erkennen Ernährungszustand und Ernährungsverhalten müssen bei jedem (alten) Menschen individuell erfasst werden um individuelle Empfehlungen und Hilfsangebote zu machen

25 Millionen von Senioren essen und trinken zu wenig Insbesondere in stationären Pflegeein- richtungen gibt es gravierende Mängel bei Ernährung und Flüssigkeitsversorgung Prävalenz: 5-10 % der zu Hause lebenden 25-50% der in Heimen lebenden sind unterernährt

26 Millionen von Senioren essen und trinken zu wenig z. B. bei Sondenernährung kalorisch unterversorgt Mangelernährung (zu wenig Energie, Eiweiß, Nährstoffe) Dehydratation (häufig gestörtes Durstempfinden bei alten Menschen)

27 Häufige Mängel bei der Ernährung von Senioren

28 fehlendes Ernährungsassessment

29 Häufige Mängel bei der Ernährung von Senioren fehlendes Ernährungsassessment -Risikofaktoren nicht erkannt

30 Häufige Mängel bei der Ernährung von Senioren fehlendes Ernährungsassessment -Risikofaktoren nicht erkannt -keine Gewichtsverlaufskontrollen

31 Häufige Mängel bei der Ernährung von Senioren fehlendes Ernährungsassessment -Risikofaktoren nicht erkannt -keine Gewichtsverlaufskontrollen -Energiebedarf nicht ermittelt

32 Häufige Mängel bei der Ernährung von Senioren fehlendes Ernährungsassessment -Risikofaktoren nicht erkannt -keine Gewichtsverlaufskontrollen -Energiebedarf nicht ermittelt -fehlende Reaktion auf dokumentierte Gewichtsverluste

33 Häufige Mängel bei der Ernährung von Senioren

34 Getränke nicht erreichbar

35 Häufige Mängel bei der Ernährung von Senioren Getränke nicht erreichbar fehlende Diätkost

36 Häufige Mängel bei der Ernährung von Senioren Getränke nicht erreichbar fehlende Diätkost fehlende Zwischenmahlzeiten

37 Häufige Mängel bei der Ernährung von Senioren Getränke nicht erreichbar fehlende Diätkost fehlende Zwischenmahlzeiten lange Nahrungskarenz (Abstand zwischen letzter Abendmahlzeit und Frühstück > 12 Std./ bei Demenz /Diab. > 10 Std.)

38 Häufige Mängel bei der Ernährung von Senioren Getränke nicht erreichbar fehlende Diätkost fehlende Zwischenmahlzeiten lange Nahrungskarenz (Abstand zwischen letzter Abendmahlzeit und Frühstück > 12 Std./ bei Demenz /Diab. > 10 Std.) unzureichende Nahrungsmenge

39 Expertenstandard Ernährungs- management zur Sicherstellung und Förderung der oralen Ernährung in der Pflege

40 Expertenstandard Ernährungs- management zur Sicherstellung und Förderung der oralen Ernährung in der Pflege März 2009 DNQP (Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege)

41 Expertenstandard Ernährungs- management zur Sicherstellung und Förderung der oralen Ernährung in der Pflege März 2009 DNQP (Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege) Zielsetzung

42 Expertenstandard Ernährungs- management zur Sicherstellung und Förderung der oralen Ernährung in der Pflege März 2009 DNQP (Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege) Zielsetzung Bei jedem Patienten / Bewohner mit pflegerischem Unterstützungsbedarf oder Risiko oder Anzeichen für Mangelernährung ist die orale Nahrungsaufnahme entsprechend seinen Bedürfnissen und seinem Bedarf sichergestellt

43 Rolle der Pflegenden der Expertenstandard hebt die zentrale Rolle der pflegenden bei der Planung und Sicherstellung einer bedürfnisorientierten und bedarfsgerechten Ernährung der Patienten / Bewohner in Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen hervor

44 Beobachtungskriterien zur Einschätzung der Ernährungssituation

45 siehe Unterlagen EL Körpergröße Körpergewicht (KG) und Gewichtsverlauf

46 Beobachtungskriterien zur Einschätzung der Ernährungssituation siehe Unterlagen EL Körpergröße Körpergewicht (KG) und Gewichtsverlauf

47 Beobachtungskriterien zur Einschätzung der Ernährungssituation siehe Unterlagen EL Körpergröße Körpergewicht (KG) und Gewichtsverlauf BMI ! ist alleine nicht aussagekräftig: KG wird durch Wasserhaushalt beeinflusst BMI nicht zu verwerten bei Amputation oder verkrümmter Wirbelsäule

48 Beobachtungskriterien zur Einschätzung der Ernährungssituation BMI Wünschenswert bei Senioren > 65 J.: 24 – 29 kg/m 2

49 Beobachtungskriterien zur Einschätzung der Ernährungssituation BMI Wünschenswert bei Senioren > 65 J.: 24 – 29 kg/m 2 Risiko für Ernährungsstörungen besteht für Menschen > 65 J. bereits ab einem BMI von < 24

50 Beobachtungskriterien zur Einschätzung der Ernährungssituation BMI Wünschenswert bei Senioren > 65 J.: 24 – 29 kg/m 2 Risiko für Ernährungsstörungen besteht für Menschen > 65 J. bereits ab einem BMI von < 24 Gewichtsverlauf beobachten; Gewicht soll konstant bleiben

51 Weitere Parameter zur Beurteilung des Ernährungszustands (EZ)

52 Waist / Hip Ratio (WHR) Bauchumfang

53 Weitere Parameter zur Beurteilung des Ernährungszustands (EZ) Waist / Hip Ratio (WHR) Bauchumfang Armmuskelumfang (AMU) Oberarmumfang (OAU) Trizepshautfaltendicke (THF)

54 Weitere Parameter zur Beurteilung des Ernährungszustands (EZ) Waist / Hip Ratio (WHR) Bauchumfang Armmuskelumfang (AMU) Oberarmumfang (OAU) Trizepshautfaltendicke (THF) -Methoden einfach aber allein nicht ausreichend -zur Verlaufskontrolle

55 Weitere Parameter zur Beurteilung des Ernährungszustands (EZ) Waist / Hip Ratio (WHR) Bauchumfang Armmuskelumfang (AMU) Oberarmumfang (OAU) Trizepshautfaltendicke (THF) -Methoden einfach aber allein nicht ausreichend -zur Verlaufskontrolle Bioelektrische Impedanzanalyse (BIA)

56 Weitere Parameter zur Beurteilung des Ernährungszustands (EZ) Waist / Hip Ratio (WHR) Bauchumfang Armmuskelumfang (AMU) Oberarmumfang (OAU) Trizepshautfaltendicke (THF) -Methoden einfach aber allein nicht ausreichend -zur Verlaufskontrolle Bioelektrische Impedanzanalyse (BIA) - Körperzusammensetzung

57 In 3 Gruppen einige Methoden vorstellen bzw. demonstrieren Messung Oberarmumfang Messung Wadenumfang BIA


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