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Gelenkerkrankungen Physiologie und Pathophysiologe des Gelenkes –Funktion Bewegung der Gelenkpartner gegeneinander Übertragung der Kraft innerhalb des.

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Präsentation zum Thema: "Gelenkerkrankungen Physiologie und Pathophysiologe des Gelenkes –Funktion Bewegung der Gelenkpartner gegeneinander Übertragung der Kraft innerhalb des."—  Präsentation transkript:

1 Gelenkerkrankungen Physiologie und Pathophysiologe des Gelenkes –Funktion Bewegung der Gelenkpartner gegeneinander Übertragung der Kraft innerhalb des Gelenkverbundes Stabile Verbindung der Gelenkkörper durch –Kapsel –Bänder –Muskeln Störung einer Komponente = zunehmender Funktionsverlust der Einheit Gelenk

2 Gelenkerkrankungen Gelenkflüssigkeit –Synoviaanalyse PunktatReizerguß Symptomatische Arthritis Eitrige Arthritis Farbe Farbe Kultur Kultur Leukozyten Leukozytenklarsterilkeineklarsteril < trüb / eitrig meist positiv >

3 Fibröse Gelenksteife Arthrofibrose –Flächenhaft intraartikuläre Verklebungen Nach bakterieller Arthritis Nach Trauma Therapie –Frühzeitige arthroskopische Arthrolyse

4 Knöcherne Gelenksteife (Ankylose) Spontan entstandene Versteifung des Gelenkes –Nach Koxitis TBC, bakteriell, RA –Stillstand der Erkrankung –Schmerzfreiheit Überlastung der Nachbargelenke!

5 Kontrakturen Nicht ausgleichbare Fehlstellungen verschiedener Genese –Angeboren –Neurogen –Myogen –Tendogen –Kapsulär –Dermatogen Beachtung der Lagerungsregeln

6 Bakterielle Arthritis Eitrige Gelenkentzündung PyarthrosEmpyem –Ursache Gelenknahe Osteomyelitis HämatogenExogen –Verletzung mit Gelenkeröffnung –Gelenkoperation –Gelenkinjektion

7 Bakterielle Arthritis Erreger Staphlokokkus aureus Andere Keime –Synovitis –Panarthitis –Gelenkdestruktion Knorpelzerstörung Zerstörung des Kapsel-Band-Apparates –Instabilität

8 Bakterielle Arthritis Klinik –Schonhaltung –Schmerzen –Rötung –Schwellung –Überwärmung –Funktionsverlust

9 Bakterielle Arthritis Diagnostik –Gelenkpunktion –Entzündungswerte –Blutkulturen –Röntgen nicht frühsensitiv –Frühestdiagnostik entscheidend!

10 Bakterielle Arthritis Therapie –Diagnostisch-Therapeutische Punktion –Arthroskopische Etappenlavage 3 x negativer Keimnachweis –Kalkulierte Antibiose –Keimgerechte Antibiose –frühfunktionelleTherapie CPM –erhält Knorpeltrophik –Frühsynovektomie –Im Spätstadium offenes Debridement –Cave späterer Gelenkersatz

11 Reaktive para- und postinfektiöse Arthritiden Rheumatische Erscheinungen –Einige Woche nach gelenkferner Infektion BakteriellViral –Immunreaktion ursächlich, Gelenkerguß steril –Klinik PolyarthralgienKrankheitsgefühl Entzündungsfaktoren positiv –Therapie NSAR, ggf. Antibiose

12 Kristallarthropathie Gelenkentzündung durch Kristalle –Monarthritis (1 Gelenk befallen!) –m > 40. Lj, w nach Menopause GichtkristallePyrophosphate

13 Arthritis urica Großzehengrundgelenk –Podagra Handgelenke –Chiragra Kniegelenk –Gonagra

14 Arthritis urica Ätiologie –Angeborene Stoffwechselstörung Auslösung durch Essen oder Alkohol –Risikofaktoren DiabetesHyperlipidämieÜbergewichtTumorzellzerfallNiereninsuffizienzFettleber

15 Arthritis urica Klinik –Perakuter Krankheitsbeginn Schmerz durch Arthritis Gelenkrötung –(erhöhte) Harnsäure –Erhöhte Entzündungsfaktoren CRP, BKS –Gichttophi Ohr, Ellenbogen,Finger, Zehen –Nierenkoliken Nierensteine

16 Arthritis urica Röntgen –Gichttophi im chronischen Stadium Therapie –NSAR im Akutstadium –Colchicin im Akutstadium –Diät im chronischen Stadium –Harnsäuresenker im chronischen Stadium Allopurinol, Probenecid Prophylaxe –Diät –Harnsäuresenker Harnsäurespiegel < 7 mg%

17 Neuroarthropathie (Charcot-Gelenk) Hochgradige Gelenkzerstörung oder Osteolyse –Syringomyelie 80% Zerstörung des Schulter- und Ellenbogengelenkes Schlottergelenke –Tabes dorsalis (Lues) Spätstadium der Lues –Diabetes mellitus –Myelomeningozele –Kongenitale Analgesie Leitsymptome –Schmerzfreiheit oder Schmerzarmut –Erhaltene Gehfähigkeit –Trophische Ulcera (malum perforans) –Sekundäre Osteomyelitis

18 Charcot-Gelenk Diabetische Neuroarthropathie –Diabetische Neuropathie –Schlecht eingestellte insulinpflichtige Diabetiker –Fuß am häufigsten betroffen „abgelutschte Zuckerstange“ Therapie –Prophylaxe –Normalisierung des Zuckerhaushaltes –Verhinderung der Progredienz Orthopädischer Schuh Entlastungsapparat –Amputation bei Osteomyelitis

19 Charcot-Gelenk Diabetischer Fuß Tabes Syringomyelie

20 Degenerative Gelenkerkrankungen (Arthrose) Degenerative Veränderung eines Gelenkes mit sekundärer Veränderung des Knochens und der Gelenkkapsel –Vorwiegend Knie und Hüftgelenk betroffen Knorpel = bradytrophes Gewebe –Geringer Stoffwechsel –Geringe Heilungstendenz Mechanisch-traumatische Schädigung –Gelenkfraktur –Gelenkfehlstellung

21 Degenerative Gelenkerkrankungen (Arthrose) Ätiologie –Primäre Arthrose (20%) Ursache unklar Genetisch? –Sekundäre Arthrose (80%) Präarthrotischen Deformitäten –Angeborene Deformität Dysplasie, Coxa vara congenita –Krankheits- oder traumabedingte Formveränderung Hüftkopfepiphysenläsion, M.Perthes, O- und X-Beine –Gelenkinkongruenzen OD, Hüftkopfnekrose –Metabolische Störungen Gicht –Entzündliche Störung Hämarthros

22 Degenerative Gelenkerkrankungen sekundäre Hüftarthrose HüftdysplasieDysplasiecoxarthrose Hüftkopfnekrose Protrusionscoxarthrose

23 Degenerative Gelenkerkrankungen (Arthrose) Pathogenese –Initialläsion des Knorpels mit Chondrozytenschädigung –Produktion proteolytischer Enzyme Mediatoren –Oberflächenaufrauhung –Knorpelabrieb –Veminderte Pufferwirkung des Knorpels –Reaktive Sklerosierung des subchondralen Knochens –Weiterer Knorpelabbau –Bildung von Geröllzysten Schmerzhafte Synovitis (aktivierte Arthrose) –Mediatorenbedingt Gelenkerguß (Reizerguß)

24 Degenerative Gelenkerkrankungen (Arthrose) Klinik –Ermüdungsgefühl der Muskulatur –Ziehende (projezierende) Schmerzen –Steifigkeit im Gelenk –Anlaufschmerz –Einlaufschmerz –Später Ruheschmerz Mobilitätsverlust –Kapsuläre und muskuläre Kontrakturen –Muskelinsuffizienz und Atrophie Keine Laborveränderungen

25 Degenerative Gelenkerkrankungen (Arthrose) Röntgendiagnostik –Gelenkspaltminderung (exzentrisch) –Belastungsaufnahme –Verdichtung der Knochenstruktur Reaktive Sklerosierung des subchondralen Knochens –Geröllzysten –Reaktive Abstützreaktion Osteophyten an Gelenkrändern –Deformierung der Gelenkkörper Achfehlstellungen

26 Degenerative Gelenkerkrankungen Gonarthrose

27 Degenerative Gelenkerkrankungen (Arthrose) Therapie –Konservative Maßnahmen Kausal operative Maßnahme nicht möglich –Physiotherapie –Wärmeanwendungen –Muskeldehnung –Elektrotherapie –Aktivierte Arthrose NSAR Kortikoide i. a.

28 Degenerative Gelenkerkrankungen (Arthrose) Konservative Therapie bei Cox- und Gonarthrose –Analgetika Benuron –Antiphlogistika NSAR (Voltaren, Ibuprofen) –Wärmeanwendungen –Physiotherapie im Trockenen und Wasser –Massage der verspannten Muskulatur –Extensionen –Pufferabsätze –Gelenkentlastung Kontralaterale Gehstütze

29 Degenerative Gelenkerkrankungen (Arthrose) Operative Therapie –Korrektur präarthrotischer Deformitäten Korrigierende Osteotomien –Lange Rehadauer! –Arthroplastiken OsteophytenabtragungAlloarthroplastik –Gelenkersatz durch Endoprothese –Heute eher frühzeitige Prothesenimplantation Noch bessere Gelenkbeweglichkeit Besserer Muskelstatus

30 Degenerative Gelenkerkrankungen (Arthrose) Verbesserung der Gelenkkongruenz M. Perthes Varisationsosteotomie

31 Degenerative Gelenkerkrankungen (Arthrose) Pfannenumstellung nach Salter bei Hüftdysplasie

32 Degenerative Gelenkerkrankungen (Arthrose) Alloarthroplastik: Hüfte, Knie


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