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1 Inklusion im Sozialraum gestalten Netzwerke von Anfang an Dr. Angela Ehlers Behörde für Schule und Berufsbildung der Freien und Hansestadt Hamburg

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Präsentation zum Thema: "1 Inklusion im Sozialraum gestalten Netzwerke von Anfang an Dr. Angela Ehlers Behörde für Schule und Berufsbildung der Freien und Hansestadt Hamburg"—  Präsentation transkript:

1 1 Inklusion im Sozialraum gestalten Netzwerke von Anfang an Dr. Angela Ehlers Behörde für Schule und Berufsbildung der Freien und Hansestadt Hamburg Bodensee-Kongress 2015 Forum 4

2 Gestaltung einer inklusiven Gesellschaft – Netzwerkarbeit im Quartier  Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, UN-BRK, insbesondere mit den Artikeln 7 - 9, 24 und 33  Gestaltung eines lebenslangen inklusiven Bildungssystems  Konzept der Menschenrechte und der Menschenstärken  Angemessene Vorkehrungen zu Teilhabe, Teilnahme und Aktivität  Gültigkeit für Alle 2

3 Konzept der Menschenrechte  UN-Konventionen und Artikel 3 des Grundgesetzes - Kein Mensch darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden  Unteilbarkeit von Inklusion - unabhängig vom individuellen Bedarf  Individualisierung und Teilhabe an allen gesellschaftlichen Prozessen  Ganzheitlichkeit von Bildung, Erziehung, Förderung und Therapie  Wahlrecht und Selbstbestimmung  Freiwilligkeit und Dezentralisierung  Vielförmigkeit und Dialog 3

4 …und Konzept der Menschenstärken  kooperative statt konkurrierende Grundhaltung (Dilemma der Inklusion, das wir aushalten müssen)  Verzicht auf elitäre Einstellungen  Akzeptanz der Meinung von Laien als Expertenmeinung  Würdigung aller Fortschritte  Kooperation im Sozialraum als gegenseitiges Geben und Nehmen  Erkenntnis, dass in einer Gruppe mehr erreicht wird als durch Vereinzelung  Ressourcen sind nicht alles, aber ohne Ressourcen ist auch alles nichts!  Gemeinsamer Glaube an die Möglichkeit von Veränderung und Entwicklung (Spirit of Inclusion) 4

5 Aufgaben der inklusiven Sozialraumgestaltung  Entwicklung und Umsetzung eines Gesamtkonzepts für einen inklusiven Sozialraum (integriertes Konzept)  Bereitstellung bedarfsgerechter Angebote mit unterschiedlichen Lern- und Entwicklungs- möglichkeiten  Berücksichtigung von personellen, baulichen, sächlichen und sonstigen Anforderungen  Weiterentwicklung von Beratungs- und Präventionsangeboten im Sozialraum  Optimierung der Schnittstellen und Transitionen  Gemeinsame Aus- und Fortbildungskonzepte und - angebote für die Fachkräfte im Sozialraum 5

6 Index für Inklusion (kommunaler, schulischen, vorschulischer Index vorhanden) Inklusive Kultur  Entwicklung eines gemeinsamen Selbstverständnisses  Aufbau einer Gemeinschaft, in der jede und jeder willkommen ist und wertgeschätzt wird  Gemeinsamer Abbau von Hindernissen für Teilhabe  hohe Erwartungen aneinander Inklusive Strukturen  organisatorische Ebene – barrierefreies Quartier  Unterstützung von Vielfalt und Diversität in allen Bereichen  Koordination unterschiedlicher Formen von Unterstützung Inklusive Praxis  Unterschiedliche praktische Ebenen  Unterschiedlichkeit als Chance für jegliche Entwicklung  Nutzung aller vorhandenen Ressourcen im Sozialraum  Alle sind Subjekte ihrer Lernprozesse innerhalb und außerhalb von Einrichtungen  Arbeit im Team und enge Kooperation (Collaboration is the key to success). Fazit: Wertschätzung von kultureller, sozialer und Begabungsheterogenität 6

7 Stärkenorientierte Handlungsansätze Stärkenorientiertes Arbeiten ohne großen finanziellen Aufwand -Verstärkung der Elternbildung an Kindertageseinrichtung und Schulen mit aufsuchender Bildungsarbeit und familienorientierten Konzepten -freundliche, nicht-beschämende Ansprache und stärkenorientierte Förderung -Stärkung der Potentiale aller Familien -Umsetzung einer individuellen Unterstützungsplanung von Anfang an unter Einbezug von Eltern und Kindern -Elternpatenschaften

8 Unterstützung als entscheidende Aufgabe Kenntnis des unterschiedlichen Gebrauchs von Sprache in den verschiedenen Elternhäusern Wissen um die Bedeutung von Lob und Ermutigung frühzeitiges Schaffen einer Vielfalt sprachlicher Anregungen Chancen des Voneinander-Lernens im Quartier - gezielte Kooperationen aller Fachkräfte - der frühe Vogel fängt den Wurm aufsuchenden Gespräche - alle Eltern wollen das Beste für ihre Kinder Nutzen der Möglichkeiten ehrenamtlicher Unterstützung Stärkenorientierte Handlungsansätze

9 Aspekte der Qualitätsentwicklung sozialräumliche Vernetzung in der Region Einbeziehung aller beteiligten Gruppen in die Qualitätsentwicklung (Fortbildung, Organisationsentwicklung,…) Sicherstellung therapie-integrativer Angebote Unterstützungsstrukturen für eine ganzheitliche Leistungserbringung Schaffen von Möglichkeiten zur Peer-Group-Bildung Verzicht auf ausschließlich separierende Beschulungsorte durch Integration nach innen Entwicklung von Übergangsstrukturen grundsätzlich im Einklang mit der UN-BRK

10  Sind die Ziele und die Form der Zielerreichung geklärt?  Haben sich einzelne Elemente bewährt?  Wird der Nutzen gesehen und erfahren die Partner im Netzwerk neue Anregungen?  Werden die Erfahrungen der Netzwerkarbeit sicher verbreitet?  Gibt es konkrete Empfehlungen?  Ist die zeitliche Belastung angemessen?  Gibt es vereinbarte Kooperationszeiten?  Werden Unterstützungsbedarfe für die Netzwerkarbeit formuliert und kommuniziert?  Werden z.B. Schulentwicklungsprozesse angestoßen?  Gibt es angemessene Öffentlichkeitsarbeit? 10 Prüfkriterien für Netzwerkarbeit

11 Drei Fragen für die Zusammenarbeit zur Unterstützung aller Kinder  Hat das Team der Fachkräfte in einem Quartier fundierte Kenntnisse gelingender Lern- und Entwicklungsprozesse zur Vermeidung von Störungen in allen Lern- und Entwicklungsbereichen?  Haben die Fachleute fundierte Kenntnisse über Resilienz und leisten sie professionenübergreifend einen fachlich und überfachlichen Austausch in multiprofessionellen Teams?  Alle Kinder eines Quartiers besuchen gemeinsam Frühförder- und Kindertageseinrichtungen sowie allgemeine Schulen vor Ort. Wer stellt das Gelingen der Inklusion in einer Bildungsregion sicher und wer trägt die Verantwortung für Teilhabe und Teilnahme?

12 12 Netzwerke von Anfang an


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