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Seminar Pädagogische Aspekte im Freizeitsport Profilmodul 1 Freizeit-/Leistungssport Dozenten: U. Eberhardt, B. Banik Referenten: Claudia Rudolph, Markus.

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1 Seminar Pädagogische Aspekte im Freizeitsport Profilmodul 1 Freizeit-/Leistungssport Dozenten: U. Eberhardt, B. Banik Referenten: Claudia Rudolph, Markus Roth, Fritz Hartl Datum: Arbeitsweisen und Aufgaben eines Gruppenleiters

2 Inhalt Einführung in das Thema Qualifikationsprofil Qualifikation bzw. Fähigkeiten und Fertigkeiten Konkretes Vorgehen Anmoderation Lösungsfindung/Prozessverlauf Reflexion Literatur

3 Erlebnis oder Qual? !

4 Qualifikationsprofil Problem: Sozialpädagogische Fähigkeiten werden in Frage gestellt oder es fehlt die natursportliche Kompetenz! Traditionell Pädagogen und z.B. Bergführer → Addition natursportlicher und pädagogischen Fähigkeiten Heute → Allrounder

5 Exkurs Kompetenzbegriff Kompetenzen sind „die bei Individuen verfügbaren oder durch sie erlernbaren kognitiven Fähigkeiten und Fertigkeiten, um bestimmte Probleme zu lösen, sowie die damit verbundenen motivationalen, volitionalen und sozialen Bereitschaften und Fähigkeiten, um die Problemlösungen in variablen Situationen erfolgreich und verantwortungsvoll nutzen zu können“ (Weinert 2001, S. 27 f.).

6 Exkurs Kompetenzbegriff Individuelle Kompetenz umfasst also netzartig zusammenwirkende Facetten wie Wissen, Fähigkeit, Verstehen, Können, Handeln, Erfahrung und Motivation. Sie wird verstanden als Disposition, die eine Person befähigt, konkrete Anforderungssituationen eines bestimmten Typs zu bewältigen (vgl. Klieme et al., S. 72 f.), und äußert sich in der Performanz, also der tatsächlichen Leistung.

7 Qualifikationen (I) 1. persönlich-soziale Kompetenz -Selbstwahrnehmung, -einschätzung, Reflexion -Verantwortungsbewusstsein -Kommunikation -Toleranz, Offenheit, Sensibilität 2. Methodenkompetenz -Breites Spektrum von Methoden -Angemessene Methodenauswahl und Umgang mit diesen 3. Leitungskompetenz - eigene Beweggründe - Leitungsbegriffe und Funktion verstehen - Wahrnehmung von Gruppenprozessen - eigene Stärken und Schwächen klären - gestaltend in Gruppenprozesse eingreifen - erlebnispädagogische Maßnahmen planen und durchführen - Wahrnehmung von Bedürfnissen der Gruppe DAV, 1997

8 Qualifikationen (II) Gass/ Priest 1992 Organisatorisches Können Fähigkeiten in der Anleitung Technisches Können Ökologisches Wissen Wissen um Sicherheitsvorkehrungen Fähigkeiten zur unterstützenden Prozessbegleitung -Effektive Kommunikation -Flexibler Leitungsstil -Ethische Grundwerte -Problemlösekompetenz - Entscheidungen treffen -Urteilskraft

9 Fähigkeiten und Fertigkeiten von Leitungspersonen 1. Verbalisierungskompetenz (a.) -Fähigkeit eigene Gefühle auszudrücken -Fähigkeit Teilnehmer zum Äußern ihrer eigenen Gefühle anzuregen  Hilfestellung bieten können Renner 1998

10 Fähigkeiten und Fertigkeiten von Leitungspersonen 1. Verbalisierungskompetenz (b.) -Fähigkeit zur überzeugenden Darstellung der eigenen Philolosophie, Ethik und Ziele der erlebnisorientierten Programme Renner 1998

11 Fähigkeiten und Fertigkeiten von Leitungspersonen 2. Sich-Selbst-Bewußtsein -In jedem Moment des Handelns als Ziel  Offen-sein für sich selbst als Person  „Feedforward“  Ziel: Entfaltung des Selbstbewusstseins Renner 1998

12 Fähigkeiten und Fertigkeiten von Leitungspersonen Beziehungsfähigkeit Selbst- Bewusst-Sein Transfer- Leistung Lebenslanges Lernen, Spaß, Neugierde,.. Teamfähigkeit Verbalisierungs- kompetenz Renner 1998

13 Begriffsschema der Skills Hard Skills Soft Skills Meta Skills Dilcher/ Stüwe 1998

14 Hard Skills Technisch- instrumentelles Wissen, Wissen um Sicherheitsstandards und Kenntnis umweltbezogenen Faktoren. Beispiel Abseilen: ?

15 Soft Skills Organisatorische Fähigkeiten, Betreuer- und Anleitungskenntnisse und „Helfer“- Qualitäten. Beispiel Abseilen: ?

16 Meta Skills Kommunikationsfähigkeit, flexibler Führungsstil, Problem und Konfliktbewältigungsstrategien, gesunder Menschenverstand und ethisches Denken. Beispiel Abseilen: ?

17 Konkretes Vorgehen Handlungsorientiertes Lernen „Lernen mit Kopf, Herz und Hand Lernziele (z.B. neue Verhaltensweisen) werden nicht vorgegeben, sondern sollen erarbeitet werden. In einem besonderen Umfeld sollen neue Verhaltensweisen ausprobiert, und anschließend verworfen, oder übernommen werden.

18 Konkretes Vorgehen Umfassendes Bild der Klienten und deren Bedürfnisse Auswahl der Abenteuererfahrung Transferüberlegungen Motivation Durchführung der Aktivität Nachbesprechung

19 Konkretes Vorgehen „Vorbereitung“ z.B. Waldhang leicht geneigte Abseilstelle hohe, senkrechte/ überhängende Abseilstelle  Vertrauen wird aufgebaut „Konfrontation“ Nach kurzer Einführung werden die TeilnehmerInnen abgeseilt  Selbstüberwindung

20 Anmoderation Einfache niveaugerechte Sprache Fachbegriffe verstehen und erklären können Klare Ansagen Rückfragen/ Wiederholen lassen Schriftliche Fixierung (Aufgabenzettel) Kraus/ Schwiersch 2005

21 Lösungsfindung/Prozessverlauf Keine Lösungswege Tipps Impulse Motivation Geduld Zurücknahme Gass/ Priest 1992

22 Reflexion Austausch, Klärung, Wertung Grundbedürfnis Miteinanderteilen Episodisch und kognitiv Ergebnissicherung Transfer – Alltag ZIEL: Erlebnisse durch eine gewählte Methode wieder ansprechen und vertiefen. Kraus/ Schwiersch 2005

23 Reflexion Fragen, die zu klären sind: Was soll nach der Reflexion erreicht sein? Worauf zentriert die Reflexion? Nacherleben? Sachliche Erlebnisschilderung? Konfrontation? Welcher Zukunft soll durch die Reflexion der Weg geebnet werden? Welche Vergangenheit soll durch die Reflexion zu einer runden Gestalt werden? Wann? Wo? Setting der Reflexion Wie? Organisation der Gruppe, sitzend, stehend? Wo ist die Leitperson? Wie lange? Welches Material? Welche Fragen werden gestellt? Kraus/ Schwiersch 2005

24 Reflexion -Methoden- Gestalterisch Meditativ Graphisch/Schriftlich - Stimmungsbarometer - Brief an sich selbst - Beurteilung auf Skalen Blitzlicht Gespräch Medienorientiert Kraus/ Schwiersch 2005

25 Reflexion GRUNDREGEL Stelle konkrete und detaillierte Fragen! –Hast du deine Meinung/Vorschlag geäußert? –Wurdest du von der Gruppe angehört? –Wurde deine Idee umgesetzt? Kraus/ Schwiersch 2005

26 Fragen Diskutiere Vor- und Nachteile des traditionellen (Pädagogen und z.B. Bergführer) und des aktuellen (Allrounder) Qualifikationsprofils. Welche Maßnahmen des Leiters geben einem Abenteuer einen erlebnispädagogischen Charakter?

27 Literatur Gass, M. & Priest, S. (1992): Techniken der unterstützenden Prozessbegleitung. DAV (1997): Die Grundausbildung bei der Jugend des Deutschen Alpenvereins Rahmenkonzeption. Dilcher, R. & Stüwe, G.: Qualifizierung der Erlebnispädagogik - das Frankfurter Modell, in: G. Stüwe/R. Dilcher: Tatort Erlebnispädagogik. Frankfurt/ Main 1998 Klieme, E. et al.: Zur Entwicklung nationaler Bildungsstandards, Eine Expertise, Berlin 2003 Kraus, L. & Schwiersch, M. (2005): Die Sprache der Berge. Handbuch der alpinen Erlebnispädagogik. Dr. Jürgen Sandmann Verlag. Renner, H.-G. (1998): Fähigkeiten und Fertigkeiten von Leitungspersonen. In: Hochschulforum Erlebnispädagogik. Wißner Verlag, S Weinert, F. E.: Vergleichende Leistungsmessung in Schulen – eine umstrittene Selbstverständlichkeit, in: Weinert, F. E. (Hrsg.): Leistungsmessungen in Schulen, Weinheim und Basel 2001, S

28 Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit!


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