Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Www.wie-willst-du-leben.de Generation Praktikum 2011 - Praktika nach Studienabschluss und die Situation in Hamburg Die wichtigsten Ergebnisse.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Www.wie-willst-du-leben.de Generation Praktikum 2011 - Praktika nach Studienabschluss und die Situation in Hamburg Die wichtigsten Ergebnisse."—  Präsentation transkript:

1 Generation Praktikum Praktika nach Studienabschluss und die Situation in Hamburg Die wichtigsten Ergebnisse

2 Was hat sich im Bund und in Hamburg getan? - rechtlich nichts - in Hamburg gibt es seit 2008 eine neue, überarbeitete Richtlinie für Praktikums- und ähnliche Verhältnisse in Verwaltung und Behörden - Handelskammer hat einen Leitfaden für Firmen unter dem Titel „Recht und Fair Play – der richtige Umgang mit Praktikanten in Unternehmen

3 Berufstätigkeiten direkt nach Studienabschluss Der Berufseinstieg gestaltet sich wie ein bunter Flickenteppich. Prekäre und atypische Beschäftigungsformen werden immer mehr zur Regel. In diesem Kontext sind auch Praktika zu verorten. Direkt nach dem Studium macht die größte Gruppe – 28 % – zunächst ein Praktikum, Hospitation oder Volontariat. 27 % nehmen eine befristete abhängige Beschäftigung (Voll- oder Teilzeit) an und nur 19 % erhalten eine unbefristete Stelle (Voll- oder Teilzeit). 3 Die wichtigsten Ergebnisse

4 Bezahlung von postgraduellen Praktika 40 % der Praktika nach Studienabschluss sind unbezahlt. Unter den bezahlten Praktika entfällt der größte Anteil auf eine Vergütung zwischen 200 und 800 Euro monatlich. Die durchschnittliche Bruttovergütung bei denjenigen, die kein unbezahltes Praktikum machen, liegt bei 551 Euro und damit niedriger als in der Befragung der DGB-Jugend-Studie Der Anteil der unbezahlter Praktika ist gegenüber der Vorgängerstudie um 5 Prozentpunkte gesunken. 4

5 Finanzierung während postgradueller Praktika 56 % der Praktikantinnen und Praktikanten werden durch die Eltern mitfinanziert. Auch die Finanzierung durch den/die Partner/in spielt eine wachsende Rolle. Dieser Finanzierungsanteil steigt von 16 % auf 23 % gegenüber % setzen für den Lebensunterhalt ihre Ersparnisse ein. In der Vorgängerstudie waren es 31 %. Ebenfalls 43 % finanzieren sich während ihres Praktikums mit Gelegenheits- und Aushilfsjobs. 22 % sind auf Sozialleistungen angewiesen (12 % 2007). 5

6 Qualität von Praktika Die DGB-Jugend sieht ihre Befürchtung bestätigt, dass „Scheinpraktika“ reguläre Stellen ersetzen: 81 % der Befragten leisten während ihres Praktikums vollwertige Arbeit. Drei Viertel geben an, dass ihre Ergebnisse fest in den Betriebsablauf eingeplant waren lag dieser Anteil noch bei 49 %. Positiv hat sich hingegen die Betreuung während der Praktika entwickelt. 52 % fühlten sich gut betreut waren es nur 39 %. Schlecht ist, dass nur 17 % sich angemessen bezahlt fühlen. 6

7 Übergänge aus dem Praktikum Die Hälfte hofft, im Anschluss an das Praktikum in eine reguläre Stelle übernommen zu werden hofften 35 % auf einen Klebeeffekt. Am Ende des Praktikums erhalten 22 % ein Übernahmeangebot in ein abhängiges Arbeitsverhältnis – 17 % nehmen dies an. Weiteren 17 % wird eine andere Form der Weiterbeschäftigung angeboten, 6 % verlängern ihr Praktikum. 40 % sehen keine andere Möglichkeit, als den Berufseinstieg über ein Praktikum zu versuchen. In Hamburg liegt der Klebeeffekt gerade einmal bei 10 Prozent. 7

8 Aktuelle Beschäftigungssituation Nur 36 % der Befragten befinden sich 3½ Jahre nach Studienabschluss in unbefristeten abhängigen Beschäftigungsverhältnissen (Teilzeit oder Vollzeit). Weitere 28 % sind befristet beschäftigt, 12 % sind selbstständig bzw. feiberuflich und und 21 % sind in einer Phase der beruflichen Weiterqualifikation. 3 % sind zum aktuellen Befragungszeitpunkt in einem Praktikum oder einer praktikumsähnlichen Beschäftigung und 8 % sind erwerbslos. 8

9 Politische Forderungen der DGB- Jugend für faire Praktika und für einen fairen Berufseinstieg

10 Handlungsmöglichkeiten aus Sicht von Betroffenen Die deutliche Mehrheit der Befragten möchte eine regelmäßige Kontrolle, ob reguläre Arbeitsplätze durch Praktika ersetzt werden (78 %) und die Festlegung einer Mindestvergütung (76 %). Außerdem: Eine bundesweit agierende Anlaufstelle für PraktikantInnen (60 %) und einen branchenübergreifenden Tarifvertrag für Praktika (56 %) sowie den inhaltlichen Ablauf durch eine Ausbildungsordnung verbindlich vorzuschreiben (51 %). 10

11 Politische Forderungen der DGB-Jugend Gesetzliche Definition eines Praktikums als Lernverhältnis im BGB, Praktika nach Studienabschluss sind abzulehnen stattdessen sollen Unternehmen und Verwaltungen reguläre Arbeitsverhältnisse bzw. Trainee- und Berufseinstiegsprogramme anbieten, die entsprechend vergütet werden, Recht auf einen Praktikumsvertrag inklusive Praktikumsbetreuer, Praktikumsplan mit Praktikumsinhalten, –zielen sowie ein qualifiziertes Zeugnis, Zeitliche Begrenzung von Praktika auf drei Monate, Aufwandsentschädigung für Praktika und ähnliche Lernverhältnisse von mindestens 300 Euro pro Monat, Qualitätsverpflichtung der Hamburger Unternehmen anhand des „Leitfadens für ein faires Praktikum“ des DGB 11


Herunterladen ppt "Www.wie-willst-du-leben.de Generation Praktikum 2011 - Praktika nach Studienabschluss und die Situation in Hamburg Die wichtigsten Ergebnisse."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen