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Ausbildungsreport 2012 Ergebnisse einer Befragung von 12.039 Auszubildenden zur Ausbildungsqualität in Deutschland.

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Präsentation zum Thema: "Ausbildungsreport 2012 Ergebnisse einer Befragung von 12.039 Auszubildenden zur Ausbildungsqualität in Deutschland."—  Präsentation transkript:

1 Ausbildungsreport 2012 Ergebnisse einer Befragung von Auszubildenden zur Ausbildungsqualität in Deutschland

2 Bedeutung der Ausbildungsqualität Die duale Ausbildung in Betrieb und Berufsschule stellt für rund 60 Prozent der Schulabgänger/-innen in Deutschland den Einstieg ins Berufsleben dar. Die Kombination aus theoretischem und praktischem Lernen und die vielseitigen und anspruchsvollen Aufgaben durch den hohen Praxisbezug geben den jungen Menschen die grundlegenden Qualifikationen für die Arbeitswelt. Der Qualität der Berufsausbildung kommt dabei eine zentrale Bedeutung zu: Sie stellt sicher, dass die Auszubildenden, die notwendigen Inhalte und berufliche und soziale Kompetenzen lernen, um anschließend in der Arbeitswelt mit ihren Fähigkeiten und Kenntnissen zu recht zu kommen. Eine gute und qualitativ hochwertige Ausbildung ist die Voraussetzung für die jungen Menschen, sich auf dem Arbeitsmarkt zurechtzufinden und eine reguläre, unbefristete und fair bezahlte Arbeitsstelle zu finden.

3 Der Ausbildungsreport der DGB-Jugend Ziel des Ausbildungsreports ist es, ein möglichst genaues Bild der Qualität der deutschen Ausbildungslandschaft zu zeichnen. Dies ermöglicht einen Überblick darüber zu gewinnen, in welchen Berufen junge Menschen eine qualitativ hochwertige Ausbildung erhalten und wo es Mängel gibt. Der Ausbildungsreport fragt die Auszubildenden in Deutschland wie diese ihre berufliche Ausbildung selber einschätzen. Da diese die Expertinnen und Experten dafür sind, können sie am besten die Qualität der Ausbildung beurteilen.

4 Der Ausbildungsreport der DGB-Jugend Auszubildende aus den 25 am stärksten frequentierten Ausbildungsberufen beteiligten sich schriftlich an der Befragung der Gewerkschaftsjugend. Die hohe Zahl stellt im Vergleich zum Vorjahr eine weitere Steigerung dar. Es ergibt sich somit erneut eine repräsentative sowie noch detailliertere und verlässliche Bewertung der Ausbildungssituation in Deutschland. Besonderheit des Ausbildungsreports: die Befragung durch die DGB-Jugend wird vor Ort in den Berufsschulen durchgeführt.

5 DGB-Ausbildungsreport Kriterien für die Ausbildungsqualität Fachliche Qualität der Ausbildung Einhaltung des Ausbildungsplanes - Ausbildungsfremde Tätigkeiten - Betreuung durch Ausbilder – Fachliche Qualität des Betriebs Ausbildungszeiten und Überstunden Wöchentliche Arbeitszeit - Regelmäßigkeit, Häufigkeit und Ausgleich von Überstunden - Anrechnung des Berufsschulunterrichts Ausbildungsvergütung Höhe der Vergütung - Regelmäßigkeit der Zahlung Persönliche Beurteilung der Auszubildenden individuelle Zufriedenheit - Übernahmeperspektiven

6 Gesamtbewertung nach Ausbildungsberufen

7 Fachliche Qualität der Ausbildung „Die fachliche Qualität der Ausbildung in meinem Betrieb ist meiner Meinung nach...“ Angaben in Prozent von Auszubildenden, die auf die Frage geantwortet haben. 72,2 Prozent der Auszubildenden sind mit der fachlichen Qualität der Ausbildung im Betrieb zufrieden

8 Fachliche Qualität der Ausbildung „Ich muss Tätigkeiten verrichten, die eindeutig nicht zu meiner Ausbildung gehören.“ Angaben in Prozent von Auszubildenden, die angaben ihren Ausbildungsplan ‚sehr gut‘ oder ‚gut‘ zu kennen und die auf die Frage geantwortet haben. 10,8 Prozent der Auszubildenden müssen regelmäßig ausbildungsfremde Tätigkeiten verrichten

9 Fachliche Qualität der Ausbildung „Mein/e Ausbilder/-in erklärt mir Arbeitsvorgänge…“ Angaben in Prozent von Auszubildenden, die angaben eine/n Ausbilder/in zu haben und die auf die Frage geantwortet haben. 13,2 Prozent der Auszubildenden bekommen nie oder selten etwas von ihren Ausbilder/-innen beigebracht.

10 Ausbildungszeiten und Überstunden „Ich mache regelmäßig Überstunden.“ Angaben in Prozent von Auszubildenden, die auf die Frage geantwortet haben. 38,1 Prozent der Auszubildenden müssen regelmäßig Überstunden machen. Im Durchschnitt 5,2 Stunden pro Woche.

11 Ausbildungszeiten und Überstunden „Ich mache regelmäßig Überstunden.“ Angaben in Prozent von Auszubildenden, die auf die Frage geantwortet haben. 17,9 Prozent der Auszubildenden bekommen keinerlei Ausgleich für ihre Überstunden.

12 Ausbildungszeiten und Überstunden 28,6 Prozent der Auszubildenden unter 18 müssen regelmäßig Überstunden machen. 15,5 Prozent geben an, durchschnittlich mehr als 40 Stunden pro Woche arbeiten zu müssen. „Ich mache regelmäßig Überstunden.“ Angaben in Prozent von Auszubildenden, die auf die Frage geantwortet haben.

13 Ausbildungsvergütung „Meine Ausbildungsvergütung beträgt brutto … Euro.“ Angaben in Prozent von Auszubildenden, die auf die Frage geantwortet haben. Im Gesamtdurchschnitt bekommen die Auszubildenden 610 Euro (brutto) pro Monat. Die Summe liegt deutlich unter dem tarifvertraglich geregelten Durchschnitt, den das BIBB auf 700 Euro im Monat berechnet hat.

14 Persönliche Beurteilung der Auszubildenden - Übernahme „Ich werde im Anschluss an meine Ausbildung übernommen…“ Angaben in Prozent von Auszubildenden, die auf die Frage geantwortet haben. Gerade einmal 26,8 Prozent der Auszubildenden wussten, ob sie im Anschluss an ihre Ausbildung von ihrem Betrieb übernommen werden.

15 Persönliche Beurteilung der Auszubildenden - Übernahme Im Frühjahr 2012 wurden – unabhängig vom DGB Ausbildungsreport – über Auszubildende ausschließlich aus ihrem jeweils letzen Ausbildungsjahr von der DGB-Jugend gefragt, wie es für sie nach der Ausbildung weitergehen wird. Auch kurz vor ihrer Abschlussprüfung wussten nur 43 Prozent der Auszubildenden, dass sie von ihrem Betrieb übernommen werden. Lediglich 17 Prozent wurden unbefristet übernommen.

16 Persönliche Beurteilung der Auszubildenden - Interessenvertretung Auszubildende, mit Interessenvertretung im Rücken sind deutlich zufriedener mit ihrer Ausbildung (83,3 Prozent) als Auszubildende ohne Interessenvertretung (61,7 Prozent). Ein klares Votum für betriebliche Mitbe- stimmung.

17 Geschlechtsspezifische Unterschiede Nach wie vor ist ein Großteil der handwerklichen und technischen Ausbil- dungsberufe männlich geprägt, während sich die eindeutig weiblich geprägten Berufe vor allem im Dienst- leistungsbereich finden.

18 Geschlechtsspezifische Unterschiede Angaben in Prozent von Auszubildenden. In männlich dominierten Ausbildungsberufen liegt die Ausbildungsvergütung um 105 Euro bzw. fast 15 Prozent höher als in weiblich dominierten Berufen. Die Chancen stehen schlecht, dass die jungen Frauen dieses Manko im Laufe ihres Berufslebens abstreifen können. Denn insgesamt verdienen Frauen in Deutschland im Schnitt ebenfalls rund 23 Prozent weniger als Männer.

19 Geschlechtsspezifische Unterschiede Angaben in Prozent von Auszubildenden. Die Auszubildenden in den weiblich geprägten Berufen haben deutlich mehr Probleme damit, nach der Arbeit „abzuschalten“ und sich in ihrer Freizeit zu erholen (31,1 Prozent), als die Männer in den männlich geprägten Berufen (17,4 Prozent).

20 Geschlechtsspezifische Unterschiede All diese Faktoren führen dazu, dass Auszubildende in weiblich dominierten Berufen durchschnittlich weniger zufrieden mit ihrer Ausbildung sind (66,6 Prozent) als Auszubildende in männlich dominierten Berufen (75,1 Prozent). Angaben in Prozent von Auszubildenden.

21 Exkurs: Qualität der Berufsschule „Die fachliche Qualität meines Berufsschulunterrichts finde ich…“ Angaben in Prozent von Auszubildenden. Nur 56,3 Prozent der Auszubildenden finden die Qualität des Berufsschulunterrichts „gut“ oder „sehr gut“.

22 Exkurs: Qualität der Berufsschule „Ich fühle mich durch den Besuch der Berufsschule gut auf meine theoretische Prüfung vorbereitet“ Angaben in Prozent von Auszubildenden. Lediglich 52 Prozent der Befragten fühlen sich durch den Besuch der Berufsschule „sehr gut“ oder „gut“ auf ihre theoretische Prüfung vorbereitet.

23 Exkurs: Qualität der Berufsschule „Fachliche Qualität des Berufsschulunterrichts“ / „Die Ausstattung an meiner Berufsschule ist auf dem notwendigen aktuellen Stand...“ Angaben in Prozent von Auszubildenden. Auszubildende, die mit der Ausstattung an ihrer Berufsschule zufrieden sind, sind deutlich zufriedener mit der fachlichen Qualität des Berufsschulunterrichts (67,4 Prozent), als Auszubildende, die mit den Bedingungen an ihrer Schule unzufrie- den sind (21,7 Prozent).

24 Exkurs: Qualität der Berufsschule „Die Größe meiner Klasse ermöglicht eine gute Lernatmosphäre“ / „Zahl der Auszubildende in der Berufsschulklasse“ Angaben in Prozent von Auszubildenden. Je kleiner die Klassengröße ist, desto zufriedener sind die Auszubildenden mit der Lernatmosphäre und damit auch der Effektivität des Unterrichts.

25 Exkurs: Qualität der Berufsschule „Fachliche Qualität des Berufsschulunterrichts“ / „Methodische und inhaltliche Anregungen und Vorschläge der Schüler/-innen werden in der Unterrichtsgestaltung mit aufgenommen“ Angaben in Prozent von 737 Auszubildenden. Auszubildende, die sich in einer Schülervertretung engagieren und den Eindruck haben Einfluss auf die Unterrichtsgestaltung neh-men zu können, beur-teilen die fachliche Qualität des Berufsschulunterrichts deutlich besser als ihre Mit-auszubildenden, deren Anregungen nicht mit aufgenommen werden.

26 Forderungen Ausbildungsplatzgarantie für alle Ausbildungsplatzinteressierten Einhalten der gesetzlichen Regelungen und Verordnungen: Bessere gesetzliche Regelungen Keine Schmalspurausbildungen Unbefristete Übernahme Verbesserung der Qualität der Berufsschule

27 Kontakt Benjamin Krautschat DGB-Bundesvorstand Abteilung Jugend und Jugendpolitik Tel.: 030 / – Der gesamte Ausbildungsreport als Download unter:


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