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Übergewicht als Gesundheitsrisiko. Definition Als Übergewicht wird ein hohes Körpergewicht in Relation zur Körpergröße bezeichnet.

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Präsentation zum Thema: "Übergewicht als Gesundheitsrisiko. Definition Als Übergewicht wird ein hohes Körpergewicht in Relation zur Körpergröße bezeichnet."—  Präsentation transkript:

1 Übergewicht als Gesundheitsrisiko

2 Definition Als Übergewicht wird ein hohes Körpergewicht in Relation zur Körpergröße bezeichnet

3 Berechnungsformeln Body Mass Index (BMI) Broca Index Ponderal Index Taille-Hüft Verhältnis Bauchumfang

4 BMI Gewicht, geteilt durch die Größe im Quadrat

5 „WHO Norm Werte“ Normalgewicht mit einem BMI von 18,5– 24,9 Untergewicht: BMI von weniger als 18,5

6 „WHO Norm Werte“ Präadipositas25–29,9 Adipositas Grad I30–34,9 Adipositas Grad II35–39,9 Adipositas Grad III> 40

7 Hüft Bauch Umfang Quotient aus Bauchumfang und Hüftumfang auch als HBU bezeichnet Der Bauchumfang wird in der Mitte zwischen Beckenkamm und Rippenbogen parallel zum Boden gemessen Der Hüftumfang ist das größte Maß über dem Gesäß

8 Hüft Bauch Umfang FrauenMänner Normalgewicht< 0,8< 0,9 Übergewicht0,8–0,840,9–0,99 Adipositas> 0,85> 1,0

9 Ursachen Überernährung Bewegungsmangel (und damit geringer Energieverbrauch) genetische Faktoren hoher Fructose Anteil (Fertigprodukte) stimuliert die Einlagerung von Fetten psychologische Faktoren (Depressionen, Essstörung)

10 Ursachen Befriedigungsverhalten (Naschen) Nebenwirkung von Medikamenten wie z. B. bei Kortison oder einiger Psychopharmaka Stoffwechselstörungen Schlafmangel und Nachtarbeit Lebensmittelunverträglichkeit

11 Fakten Sehr wesentlich ist die immerwährende und kostengünstige Verfügbarkeit von insbesondere hochkalorischen Nahrungsmitteln

12 Fakten Die verringerte körperliche Aktivität ist verantwortlich dafür, dass wir einen geringeren Energieverbrauch haben Es wird also mehr Energie verzehrt als benötigt wird

13 Vorkommen von Übergewicht Übergewicht –industrialisierten Ländern –wenige Menschen harte körperliche Arbeit –Nahrung im Überfluss –höchsten Zuwachsraten Übergewichtiger an der Gesamtbevölkerung insbesondere Jugendliche ---- SCHWELLENLÄNDER

14 Kinder genetische Faktoren hohes Geburtsgewicht Schlafmangel geringe körperliche Aktivität lange Zeiten vor Fernseher und Computer Rauchen der Mutter während der SS übermäßig kalorienreiche Ernährung

15 Empfehlungen regelmäßige gemeinsame Mahlzeiten mit Obst, Gemüse, Ballaststoffen (ohne Fett, Weißmehl und Zucker) viel gemeinsame Bewegung und Sport

16 Herz-Kreislauf-System Respiratorisches System (Lunge) Magen-Darm-System Reproduktives System Urologisches System Knochen, Muskeln und Gelenke Endokrines System Mentales System Krebs Lebenserwartung Systeme und Erkrankungen

17 Höheres Risiko der Entwicklung einer Herz- Kreislauf-Erkrankung durch globale Hypertrophie des Herzmuskels Erhöhter Blutdruck durch nervale Überstimulation der Blutgefäße Herzkranzgefäßerkrankung 3 Mal höher bei Frauen mit einem BMI > 29 im Vergleich zu Frauen mit BMI < 29 Herz-Kreislauf-System

18 Niedriges HDL-Cholesterin (gutes) Selbst ohne Diabetes hoher Blutdruck und Arteriosklerose sind Veränderungen im Herzmuskel signifikant und können zu Herzversagen führen Hüftumfang entscheidend für Fettverteilung und Entwicklung einer Herz-Kreislauf-Erkrankung

19 Entstehung Leberverfettung mit ähnlichem Verlauf wie durch chronischen Alkoholismus Abnormale Leberenzyme Gallenblasenerkrankungen BMI weniger als 24 normale Verteilung der Entstehung von Gallensteinen Magen-Darm-System

20 Erhöhtes Risiko für die Entstehung von Gallensteinen bei BMI bis 30 Signifikante Erhöhung des Risikos der Entstehung von Gallensteinen bei BMI über 30 Leberverfettung erhöht die Produktion von LDL (böses) was auch durch erhöhte Insulinsekretion

21 Reproduktives & urologisches System Veränderung der Hormonsekretion zur Steuerung der Monatsblutung insbesondere LH, FSH was zur Anovulation führt Irreguläre Perioden Stressinkontinenz

22 Polyzystische Ovarien Unfruchtbarkeit Männer haben erhöhtes Risiko eine erektilen Dysfunktion zu erleiden Häufigere Kaiserschnitte mit nachfolgender Wundheilungsstörung und damit Risiko für Kind und Mutter (Antibiotika) Reproduktives & urologisches System

23 Veränderung der Lungenfunktion ohne pathologisches Korrelat (Asthma, Fibrose) Haupteffekt Verminderung des Residualvolumens durch erhöhten abdominalen Druck vom Zwerchfell Respiratorisches System

24 Schlafapnoe mit Senkung der Sauerstoffkonzentration daraus folgend regelmäßiges Aufwachen und verstärkte Tagesmüdigkeit Schnarchen Erhöhter Nackenumfang kann zur lebensbedrohlichen obstruktiven Schlafapnoe führen

25 Arthritis besonders von Knie- und Fußgelenken die durch Trauma oder Gewicht verursacht werden können Gelenke der oberen Extremitäten ebenso von Degeneration betroffen - vermutlich veränderter Knochen und Knorpelmetabolismus Suboptimale Energieversorgung des Muskels durch Insulinresistenz Knochen, Muskeln und Gelenke

26 Männer haben ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung eines Karzinoms des Kolons, Prostata, Rektum Frauen haben ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Gallenblasenkrebs und des reproduktiven Systems (Ovarien, Gebärmutter) Krebs

27 Man vermutet, dass die erhöhte Sekretion von Östrogen durch die Fettzellen den Krebs zum Wachsen stimuliert Vermehrtes viszerales Fett korreliert mit erhöhtes Risiko der Entwicklung von Brustkrebs wie Studien gezeigt haben

28 Insulinresistenz, vermehrte Insulinsekretion, metabolisches Syndrom Entwicklung Typ II DM steigt mit der Länge des Übergewichts und der Fettdistribution Risiko Diabetes zu entwickeln von normalgewichtigen Frauen (BMI 22) zu BMI von 35 sind 4000 Prozent, von Männern über BMI über 35 sind 6000 Prozent BMI korreliert mit erhöhter Insulinsekretion Endokrines System

29 Hyperinsulinämie erhöht Produktion von LDL (böses) TG (Fett) Viszerale Fettfreisetzung verhindert Abbau des Insulins durch die Leber Verminderte Produktion von Adiponektin verhindert die Mobilisation von Fettsäuren zur Energiegewinnung Ein erhöhter Leptingehalt verhindert das Sättigungsgefühl und verstärkt Hunger und Appetit als Konsequenz

30 Stigmatisierung von Übergewicht in der Gesellschaft – Depressionen - Schönheitsideal Isolierung in Beruf, Freundeskreis und Gesundheitssystem Gewichtsreduktion zeigte Verbesserungen der Symptome in allen Bereichen Mentales System

31 BMI mehr als 25 3,3 Jahre weniger Lebenserwartung bei Frauen BMI mehr als Jahre weniger Lebenserwartung bei Männern BMI mehr als 30 7 Jahre weniger Lebenserwartung bei beiden Geschlechtern Optimaler BMI für längste Lebenserwartung zwischen 23 und 25 Lebenserwartung

32 Medizinisch empfohlenes Basistraining Ausdauer Training an 3 Tagen der Woche mit mindestens einem trainingsfreien Tag dazwischen Beginn mit je 15´ Trainingsdauer (Trainingsherzfrequenz) Erhöhen der Trainingsdauer alle 6 Wochen um je 5 Minuten, bis 3 x ´ (und eine WNTZ von 2 – 3 Stunden) erreicht sind. Gehen (5 km/h) 1 h an 5 Tagen (statt Sitzen oder Stehen) Dies wird lebenslänglich beibehalten Prof. Haber

33 Medizinisch empfohlenes Basistraining Muskelkraft Training an 2 Tagen der Woche mit mindestens einem trainingsfreien Tag dazwischen 1 Trainingseinheit besteht aus Übungen für eben so viele Muskelgruppen Pro Trainingseinheit 1 – 2 Sätze pro Muskelgruppe á 10 – 15 Wiederholungen bis zur lokalen Erschöpfung Richtiges Gewicht anpassen Dies wird lebenslänglich beibehalten Prof. Haber

34 Empfehlungen für Kinder Für optimale Gesundheitswirksamkeit sollen Kinder und Jugendliche mindestens 60 Minuten täglich körperlich aktiv sein Dabei ist auf altersadäquates Angebot zu achten! Dr. Windhaber J.

35 Empfehlungen für Kinder Der Hauptanteil der täglich mindestens 60 Minuten sollte eine Ausdauerbelastung von mindestens mittlerem Anstrengungsgrad sein. An 3 Tagen der Woche sollten Aktivitäten mit höherer Intensität dabei sein. An mindestens drei Tagen der Woche sollten bei den täglichen 60 Minuten muskelkräftigende Übungen, Übungen zur Entwicklung der Knochenmasse sowie Übungen zur Verbesserung der Geschicklichkeit enthalten sein Dr. Windhaber J.


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