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Privatrechtsgeschichte Einführung. 2 Literaturliste Ursula Floßmann, Österreichische Privatrechtsgeschichte, Wien-NewYork 3. Aufl. 1996 Gernot Kocher,

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1 Privatrechtsgeschichte Einführung

2 2 Literaturliste Ursula Floßmann, Österreichische Privatrechtsgeschichte, Wien-NewYork 3. Aufl Gernot Kocher, Österreichische und Deutsche Privatrechtsgeschichte, Graz 1978 Hans Schlosser, Grundzüge der Neueren Privatrechtsgeschichte, Heidelberg 5. Aufl Udo Wolter, Ius canonicum in iure civili, Wien-Köln- Weimar 1975

3 3 Was ist (Rechts-)Geschichte und warum befassen wir uns mit ihr? Was ist Geschichte? (Humangeschichte, Naturgeschichte, aber auch Physik und Chemie, Archäologie sowie Astronomie) Warum befassen wir uns mit Geschichte? Warum befassen wir uns mit Rechts- geschichte? (Theo Mayer-Maly, Über die ewige Wiederkehr von Rechtsfiguren)

4 4 Was ist Recht? Älterer und jüngerer Definitionsversuch Periodisierung der Rechtsentwicklung Teilbereiche der Rechtsordnung (Öffentliches Recht, Privatrecht) Grundlinien der Rechtsentwicklung (Römisches Recht, Heimisches Parikularrecht, Kanonisches Recht)

5 5 Römisches Recht = Legistik Corpus Iuris Civilis: 534, Kaiser Justinian und Tribonian Institutionen Digesten oder Pandekten Codex Novellen Oberitalienische Rechtsschulen: Glossatoren (Irnerius, Martinus, Bulgarus, Jacobus, Hugo, Azo, Accursius) und Kommentatoren (Bartolus de Sassoferrato, Baldus de Ubaldis)

6 6 Heimisches Partikularrecht Gewohnheitsrecht (Spruchrecht = Weistümer) Erste Rechtsaufzeichnungen in Form von Stammes- und Volksrechten (Lex Baiuvariorum: , Lex Alamannorum: 720, Leges Langobardorum: Jhdt) Periode ungeschriebenen Gewohnheits- rechts ( Jahrhundert) Land- und Lehensrechtsbücher (= Spiegelliteratur), Stadtrechte

7 7 Land- und Lehensrechtsbücher Der Sachsenspiegel ( , Eike von Repgow, Graf Hoyer von Falkenstein, Papst Gregor XI: articuli reprobati von 1374) Deutschenspiegel (ca in Augsburg) Der Schwabenspiegel (1275 in Augsburg) Das kleine Kaiserrecht (Frankenspiegel, 14. Jahrhundert)

8 8 Kanonisches Recht = Kanonistik Corpus Iuris Canonici (Terminus offiziell eingeführt von Papst Gregor XIII., 1580; erste private Gesamtausgabe Ende 15. Jhdt., erste offizielle Ausgabe 1582) Decretum Gratiani: 1150 Liber Extra: Gregor IX., 1234 Liber Sextus: Bonifatius VIII., 1298 Constitutiones Clementinae: Clemens V., 1314, verbessert unter Johannes XXII., 1317 Decretales Extravagantes: Extravagantes Johannis XXII (1325) und Extravagantes communes(bis 1484)

9 9 Rezeption Begriff: Verwissenschaftlichung des Rechtswesens, begleitet von grundlegenden Veränderungen der Rechtsvorstellungen, die sich durch den Übergang der Rechtslehre, Rechtssprechung und Rechtssetzung auf einen Gelehrtenstand vollzog Theoretische und praktische Rezeption Frührezeption und Vollrezeption Gemeines Recht (Subsidiarität des gemeinen Rechts, ausgeglichen durch den Grundsatz iura novit curia)

10 10 Neuzeitliche Rechtsentwicklung Usus modernus pandectarum (Bernhard Walther von Waltherswil, 16. Jhdt., Vater der österr. Rechtswissen- schaft) Weitere frühneuzeitliche Rechtsentwicklung (Entstehen von Landesordnungen) Naturrecht und Naturrechtskodifikationen (1756: Codex Maximilianeus Bavaricus, 1794: Allgemeines Landrecht für Preußen, 1804: Code civil)

11 11 Österreich. Kodifikationsgeschichte Codex Austriacus (6 Bände, , Privatsammlung) Codex Theresianus (1766) Entwurf Horten / Josephinisches Gesetzbuch (1786) Entwurf Martini / Galizisches Gesetzbuch ( 1797) ABGB (1811, erste Novellen 1914, 1915 und 1916)


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