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ERGEBNISSSE EINFLUSS VON XYLAZIN, ROMIFIDIN UND DETOMIDIN AUF DAS AUFSTEHVERHALTEN VON PFERDEN NACH ISOFLURAN – NARKOSE G. Niedermaier, B. Wollanke, H.

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1 ERGEBNISSSE EINFLUSS VON XYLAZIN, ROMIFIDIN UND DETOMIDIN AUF DAS AUFSTEHVERHALTEN VON PFERDEN NACH ISOFLURAN – NARKOSE G. Niedermaier, B. Wollanke, H. Gerhards MATERIAL UND METHODEN In der vorliegenden Doppel-Blind-Studie wurden insgesamt 131 Pferde und Ponies zur Durchführung einer standardisierten Augenoperation (Vitrektomie) einer Isoflurannarkose unterzogen und randomisiert 6 verschiedenen Gruppen zugeteilt (Diagramm 1). GruppePrämedikation: Levometha- don (0.075mg/kg) UND Postanästhetische Sedation Xyl Plac (n=20) Xylazin (0.55 mg/kg)Placebo Xyl Sed (n=23) Xylazin (0.55 mg/kg)Xylazin (0.275 mg/kg) Rom Plac (n=23) Romifidin (0.04 mg/kg)Placebo Rom Sed (n=22) Romifidin (0.04 mg/kg)Romifidin (0.02 mg/kg) Det Plac (n=21) Detomidin (0.01 mg/kg)Placebo Det Sed (n=22) Detomidin (0.01 mg/kg)Detomidin (0.005 mg/kg) Alle Tiere erhielten eine Prämediaktion mit Levomethadon und entweder Xylazin (0.55 mg/kg), Romifidin (0.04 mg/kg) oder Detomidin (0.01 mg/kg) intravenös. Die Narkose wurde mit Ketamin und Guaifenisin induziert und mit Isofluran aufrechterhalten. Die mittlere Narkosedauer betrug 39,1 ± 6,4 Minuten. Unmittelbar vor Verbringen der Pferde in die Aufwachbox wurde entweder isotonische Kochsalzlösung (Placebogruppe) oder die Hälfte des zur Prämedikation verwendeten α2-Adrenozeptor-Agonisten (Sedations-gruppe) intravenös verabreicht (Tabelle1). Die Qualität der Aufstehphase (Verhalten, Aktivität, Verletzungsrisiko, Koordination und Balance) wurde basierend auf ein 1 zu 5 Kategoriensystem (Score, 1 = sehr gut, 5 = schlecht) ausgewertet. Die Beurteilung erfolgte doppelblind von einer einzelnen Person anhand eines standardisierten Protokolls. Sowohl die Zeit bis zum sicheren Stehen des Pferdes als auch die Anzahl der Versuche in Brustlage zu gelangen und die Anzahl der Aufstehversuche wurden notiert. Letztere wurden bei Berechnung des Scorewertes berücksichtigt (Anzahl der Versuche = #). Für die statistische Auswertung wurde der Mann-Whitney U test verwendet. Eine Irrtumswahrscheinlichkeit von p < 0,05 galt als signifikant. Fig 1. Gender, breed and age of the horses Warmblood 50% StutenWallache Hengst e Diverse 16% Ponies 10% Thorough- bred 6% Quarter Horses 12% * * * * * SCHLUSSFOLGERUNGEN UND KLINISCHE RELEVANZ Unter den Bedingungen dieser Studie führte die Verabreichung von Xylazin oder Detomidin nach Isoflurannarkose bei Pferden zu einer verlängerten aber qualitativ besseren Aufstehphase und weniger Aufstehversuchen. Wurde jedoch keine postanästhetische Sedierung durchgeführt, führte die Prämedikation mit Romifidin zu einer qualitativ besseren Aufstehphase im Vergleich zu Xylazin. Im Falle einer Prämedikation mit Xylazin oder Detomidin ist eine postanästhetische Sedierung mit alpha2-Agonisten selbst nach kurzer Isoflurannarkose indiziert. Wegen der längeren Wirkungsdauer hat die Prämedikation mit Romifidin eine günstige Auswirkung auf die Qualität der Aufstehphase nach kurzer Isoflurannarkose. In ihrer Wirkung als postanästhetische Sedation nach Isoflurannarkosebestanden zwischen Xylazin, Romifidin oder Detomidin keine signifikanten Unterschiede. Tab. 1: Aufteilung der Tiere in 6 Gruppen GruppeZeitdauer bis zum Stehen* Anzahl Auf- stehversuche* Scorewert* Xylazin Placebo11,0 ± 5,3¹3,7 ± 2,430,6 ± 8,2² Xylazin Sedation23,0 ± 6,31,7 ± 1,617,2 ± 7,2 Romifidin Placebo16,1 ± 6,9¹3,2 ± 3,124,0 ± 11,1² Romifidin Sedation24,6 ± 10,72,4 ± 2,119,3 ± 8,9 Detodmidin Placebo12,1 ± 4,93,2 ± 3,026,9 ± 10,8 Detomidin Sedation23,3 ± 10,71,7 ± 1,317,7 ± 6,6 Die Pferde aller Sedationsguppen benötigten mehr Zeit bis zum Erreichen der endgültigen Standposition als Pferde der jeweiligen Placebogruppen (Diag 2). Pferde der Xylazin- und Detomidin-Sedationsgruppen benötigten weniger Aufstehversuche und hatten einen niedrigeren Scorewert als Pferde der jeweiligen Placebogruppen (Diag 3, 4). Pferde der Romifidin-Placebogruppe, hatten im Vergleich zu Pferden der Xylazin-Placebogruppe eine längere Aufstehphase aber einen niedrigeren Scorewert (Tab 2; Diag. 2 u. 4). Insgesamt zeigten sich In der Sedationsgruppe jedoch keine signifikanten Unterschiede in der Wirkung von Xylazin-, Romifidin- und Detomidin auf Qualität und Dauer der Aufstehphase (Tab 2; Diag. 2-4). Tab. 2: * Mittelwert ± Standardabweichung der Zeitdauer bis zum Stehen des Pferdes, der Anzahl der Aufstehversuche und des Scorewertes in den einzelnen Gruppen. Signifikanzen nach Mann-Whitney: ¹ p = 0,012; ² p = 0,016 Diagramm 4: Mittlerer Scorewert für Qualitiät der Aufstehphase der Pferde der jeweiligen Sedations- und Placebogruppen; * Satistisch signifikant unterschiedlich zur jeweiligen Placebogruppe. EINLEITUNG Das Aufstehen der Pferde nach Allgemeinanästhesie bleibt trotz verbesserter Anästhesietechnik und verträglicheren Anästhetika mit Risiken verbunden. Nach vorangegangenen Untersuchungen stellt sich die Frage, wann eine postanästhetische Sedation indiziert ist und ob die postanästhetische Sedation mit Romifidin bzw. Detomidin Vorteile gegenüber der postanästhetischen Sedation mit Xylazin bringt. Ludwig Maximilian Universität München, Tierärztliche Fakultät Klinik für Pferde Veterinärstraße 13, München Tel.: Fax: 0049 …………………. Mail: Gedruckt im Leibnitz Rechenzentrum Klinik für Pferde G. Niedermaier, B. Wollanke, H. Gerhards [Gruppe ] Diagramm 3: Mittlere Anzahl der Aufstehversuche der Pferde der jeweiligen Sedations- und Placebogruppen; * Satistisch signifikant unterschiedlich zur jeweiligen Placebogruppe. * p = * * p = * p = [Gruppe ] Diagramm 2: Mittlere Zeit bis zum Stehen der Pferde der jeweiligen Sedations- und Placebogruppen; * Satistisch signifikant unterschiedlich zur jeweiligen Placebogruppe.


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