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09.04.2014 Einführung Risikomanagement Früherkennung von Chancen und Risiken im Unternehmen Maßnahmen für den Erfolg.

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Präsentation zum Thema: "09.04.2014 Einführung Risikomanagement Früherkennung von Chancen und Risiken im Unternehmen Maßnahmen für den Erfolg."—  Präsentation transkript:

1 Einführung Risikomanagement Früherkennung von Chancen und Risiken im Unternehmen Maßnahmen für den Erfolg

2 Einleitung Chancen versus Risiken Unternehmerische Entscheidungen Sind immer risikobehaftet, es ist nicht sinnvoll Risiken zu vermeiden, es geht darum sie zu begrenzen und zu managen Zu unterscheiden sind: Strategische Risiken Operative Risiken

3 Rechtliche Grundlagen 2.Theoretische Grundlagen 3.Praxis des Risikomanagements 4.Risiko - Mappe Gliederung

4 Bedeutsame Rechtsvorschriften: Aktiengesetz,§ 91 II AktG Aktiengesetz,§ 91 II AktG Handelsgesetzbuch,§ 317 HGB Handelsgesetzbuch,§ 317 HGB Haushaltsgrundsätzegesetz,§ 53 HGrG Es wird empfohlen, sich an der Richtschnur des Deutschen Rechnungslegungsstandart DSR Nr.5 zu orientieren Haushaltsgrundsätzegesetz,§ 53 HGrG Es wird empfohlen, sich an der Richtschnur des Deutschen Rechnungslegungsstandart DSR Nr.5 zu orientieren Rechtliche Grundlagen

5 Theoretische Grundlagen Risiko Möglichkeit einer ungünstigen Entwicklung Gefahr des Misslingens Entscheidung unter unvollkommener Informationen aber auch: Wagnis, Chance Der Begriff des Risikos umfasst positive und negative Aspekte

6 Theoretische Grundlagen Definition: Risiko ist die Abweichung des tatsächlichen Ergebnisses einer unternehmerischen Tätigkeit vom dem erwarteten Ergebnis.

7 Aufbau des RM Der Aufbau des Risikomanagements verlangt kein allgemeingültiges Konzept und verlangt keine einheitliche Basis: Die Gegebenheiten des Unternehmens sind zu berücksichtigen. § 91 II AktG definiert bewusst kein Soll-Objekt Die Darstellung der Anforderungen, die aus betriebswirtschaftlicher und juristischer Sicht ergeben, sind systemimmanent und Modell unabhängig zu beachten.

8 Anforderungen RM 1. Systematischer Ansatz: RM als unternehmens- weiter, geordneter und koordinierter Prozess 2. Lückenlose Erfassung: bestehender und potentieller Risiken 3. Aktualität der Daten: je früher das Risiko erkannt, desto größer der Handlungsspielraum 4.Realitätsnahe Analyse und Bewertung: Verobjektivierung, Abbau psycholog. Barrieren 5.Zielgerichtete Kommunikation: Verdichtung erhobener Daten 6.Aktive Risikobewältigung: RM als Informations- system und zur Risikobewältigung

9 Anforderungen RM II 7.Dokumentation: Nettorisiken, Zielgruppe sind Beteiligte und Unternehmensführung, § 317 IV HGB 8. Wirtschaftlichkeit: Nutzen > Kosten, müssen in einem angemessenen Verhältnis stehen RM reduziert Unsicherheit und macht unter- nehmerische Entscheidungen rational und transparenter Die Gefahr existentieller Krisen wird vermieden

10 Projektphasen Vorbe- reitung Analyse Risiken Diagnose Prüfung Bewertung Ein- führung Beschreibung des Umfanges Aufgaben, Auf- wandsschätzung Bilden u. verabschieden Budget Balkenplan Planung Auftrag Kick-off-meet. Status Quo Chancen und Risiken Abstimmung mit Geschäfts- führung bereichsüber- greifendes Potential aufdecken von Schwachstellen eintragen der Risiken in Formblätter feststellen d. wesentlichen Risiken Aggregation Feststellung Handlungsbe- darf Annahmen treffen Definition der Maßnahmen Nettorisiken ermitteln Risikoaus- wirkungen interpretieren der Aus- wertung Empfehlung Feinplanung Wertung Risiko- bewältigung RM Handbuch Umsetzung Projektab- schluss Evaluation Controlling Fortschreibung des Risiko- managements

11 Risikoidentifikation Risikofaktoren Strategische ExterneOperative Die Risikoidentifikation sollte nach Bereichen und Feldern, auf der Basis vorbestimmter Risikofaktoren erfolgen

12 Risikoidentifikation Empfohlene Methoden der Risikoidentifikation: Externe Risiken:Szenarioanalyse Strategische Risiken:Portfolio-Analyse Operative Risiken: Einzelbewertung

13 Risikobewältigung Vermeiden Vermindern Begrenzen Überwälzen Selbst tragen Um die Risiken zu beeinflussen und beherrschbar zu machen, sind Maßnahmen in gestufter Reihenfolge zu treffen :

14 Risikolandschaft Ist häufig möglich selten sehr selten Unwahr- scheinlich unbe- deutend geringspürbarkritisch katas- trophal Auswirkung auf das Geschäftsergebnis

15 Risikolandschaft Soll häufig möglich selten sehr selten Unwahr- scheinlich unbe- deutend geringspürbarkritisch katas- trophal Auswirkung auf das Geschäftsergebnis

16 existenzbedrohend schwerwiegend mittel gering unbedeutend Handlungsbedarf unter Umständen Handlungsbedarf kein Handlungsbedarf Eintrittswahrscheinlichkeit unmöglich sehr wahr- scheinlich unwahr- scheinlich möglich wahrschein -lich Schadenshöhe (in Klassen in TD) Bewertungsergebnis

17 RisikoplanungRisikotragfähigkeit Eigenkapital Liquidität z.B. neues Geschäftsfeld, EVA = Kapitalbindung x (Rendite- Kapitalkostensatz) Risikodeckungspotential, WACC = [(1,9) x Fk + k f + EK]x k v weigthed average costs of capital Eigenkapitalausstattung

18 Prävention Risikomanagement

19 Orientierungswerte für Jahresabschluss für die finanzielle Stärke und Stabilität Kennzahlen der Stabilität Anlagedeckungsgrad 2 75>75%>100%-- Cashflow GewinnspanneNegativ>5%>10%>15%>20% Eigenkapitalquote10%>10%>20%>35%>60% KapitalrückflussquoteNegativ>5%>10%>15%>25% Quick - Ratio 50>50%>100%>150%- UmsatzrenditeNegativ>2%>5%>10%>15% Verschuldungsgrad (dynamisch)8<8<4<10 Umsatzrendite =Gewinn vor Steuer ohne a. o. Ergebnis / Umsatz Eigenkapitalquote =Eigenkapital / Bilanzsumme Verschuld.Grad dyn. = (Verbindlichkeiten. – Liquide Mittel) / CF Cashflow Gewinnspanne = CF / Umsatz Anlagendeckungsgrad 2 = (Eigenkapital + langfristige Kredite > 5 Jahre Laufzeit) / Anlagevermögen Quick Ration = (kurzfristige. Forderungen + liquide Mittel) / (kurzfristige Verbindlichkeiten Kapitalrückflussquote = (Cashflow + Zinsaufwand) / Bilanzsumme


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